Volker Surmann Lieber Bauernsohn als Lehrerkind

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Inhaltsangabe zu „Lieber Bauernsohn als Lehrerkind“ von Volker Surmann

Als Kind war er immer der Alien vom Planeten Acker. Auf dieses heimatliche Gestirn im System Teutoburger Wald kehrt der Berliner Satiriker, Lesebühnenautor und Gelegenheits-Slammer Volker Surmann nun zurück und geht dorthin, wo es wehtut: in seine eigene Landjugend.
Nicht nur in der Schule fällt Volker zwischen Lehrerkindern, Anwaltssöhnen und Bausparkassenbezirksleitertöchtern unfreiwillig auf, auch zuhause auf dem Bauernhof gerät er in Schwierigkeiten: Seine Lieblingskuh wird heimtückisch ermordet, er versagt beim Treckerfahren kläglich und beschließt mit neun, lieber Schöngeist als Landwirt zu werden.
Doch ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds? Mitnichten. Westfale bleibt man ein Leben lang. Den Planeten Acker verlässt man niemals ganz.
Ein trotziges Bekenntnis zur Heimat: autobiografisch, selbstironisch und mit sehr viel Humor. Ein Bauernsohn mit Heuschnupfen packt aus.

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  • Lieber Autobiografie als Sachbuch

    Lieber Bauernsohn als Lehrerkind

    melli.die.zahnfee

    09. July 2015 um 16:06

    Deutschland ist nicht zuallererst deutsch, sondern Land. Knapp fünfzig Prozent der Deutschen leben in Kleinstädten, noch kleineren Städten, Dörfern, verstreuten Siedlungen, Bauernschaften oder ohne jegliche zivilisatorische Anbindung auf einzelnen Bauernhöfen. Auf einem solchen wächst der Autor und Komiker Volker Surmann auf, bevor er irgendwann von der kleinstmöglichen Ortseinheit (Bauernhof) über das durchschnittlichste aller Mittel (Bielefeld) in das größtmögliche Dorf (Berlin) emigriert. Davor durchlebt er eine unkonventionelle Landjugend, denn das Bauernkind Volker ist nicht nur Pollenallergiker (gegen Getreide),sondern beschließt schon mit neun, lieber Schriftsteller als Landwirt zu werden. Die Haare wachsen lang, die politische Gesinnung schießt ins Alternative, und nach einer Phase christlichen Heavy Metals folgt das Coming-out. Doch ist Volker lediglich ein metrosexueller Großstädter, gefangen im falschen Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds? Mitnichten. Westfale bleibt man ein Leben lang, und den Teutoburger Wald vergisst man nie. Also überzeugt hat mich dieses Buch jetzt nicht. Im direkten Vergleich zu "den Hof mach ich mir selbst" von Isabell Aue z.B. war dieses Buch sehr oberflächlich, es ist eher eine direkte Autobiografie als ein explizites Bauernhofbuch. Die sprachlichen Elemente haben mich jetzt nicht so sehr begeistert. Sie schwanken von genial urkomisch und satirisch, selbstironisch bis oberpeinlich und ein wenig daneben. Außerdem fand ich den Stil ein wenig hölzern und bemüht. Ich hatte halt etwas anderes erwartet, aber nett zu lesen war es trotzdem. Jetzt bestellen

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