Volker Surmann Mami, warum sind hier nur Männer?

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Inhaltsangabe zu „Mami, warum sind hier nur Männer?“ von Volker Surmann

Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine homosexuelle Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer frisch verlassenen Mutter mit ihren zwei Kindern, Unterkunft. Damit treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können. Denn auf eine Konfrontation mit so viel Heterosexualität sind Helmers Hotelgäste nicht vorbereitet, die aufgeweckte Kleinfamilie stiftet ordentlich Unruhe und Chaos. Und doch sind es am Ende ausgerechnet die von der Liebe enttäuschte Heterofrau und ihre Kinder, die dem bärbeißigen Hotelchef vor Augen führen, dass es unter Homosexuellen durchaus auch liebenswerte Exemplare gibt.

Fantastischer, humorvoller Roman über die Welt der Homosexuellen - Lachanfälle garantiert!

— Daniel_Allertseder

Satirischer Roman über ein Schwulenresort auf Sardinien. Der Autor traf leider nicht meinen Sinn für Humor.

— schnaeppchenjaegerin

Hat mich wirklich zum lachen gebracht! Freue mich auf weitere Bücher von Herrn Surmann!!

— Thesulu

Sehr unterhaltsame Geschichte über ein Gay-Resort auf Sardinien. Hier bleibt kein Klischee ungenutzt und kein Auge trocken :-)

— seschat

Bei diesem Buch bleibt kein Auge trocken

— BeaSurbeck

Witzig und amüsant - da bleibt kein Auge trocken!

— Koriko

Amüsant, leicht zu lesen, gelegentlich was zum Lachen und man muss nicht viel denken.

— burro

Familie jenseits von Heten: toller Roman, witzig und unterhaltsam!

— xxxxxx

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  • Witzig, böse und gut

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    Ritja

    06. May 2016 um 17:09

    Der Autor dieses Buches lässt sich auf gut 288 Seiten über die Homosexuellen, ihre Vorlieben und Eigenarten aus. Teilweise sehr böse, sehr schwarzer Humor, der aber meistens ins Schwarze trifft. So manches Klischee wird ausgepackt und noch einmal so richtig hervorgehoben. Die Charaktere sind herrlich witzig und nachvollziehbar. Man kann sich die Besucher des Gay-Resort und die Anlage insgesamt so richtig gut vorstellen. Auch die Reaktionen auf die Bio-Frau und deren Kinder waren doch recht realistisch. Am meisten habe ich mich über die Reaktionen und Fragen vom Jüngsten (mit rosa Badehose) amüsiert (Lego im Playroom). Kindermund vom Feinsten. Man kann bei dieser Geschichte oft schmunzeln und lachen und die wunderbare Welt der Schwulen kennenlernen. Einzig das Ende hat mich nicht so sehr begeistert. Das wirkte dann doch recht konstruriert und zurecht gestrickt, aber so ein bißchen Happy End braucht wohl auch ein Gay-Resort.

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  • Toller, humorvoller Roman!

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    Daniel_Allertseder

    14. April 2016 um 16:52

    Meine Meinung   Wer möchte denn nicht wissen, was hinter diesem tollen Titel steckt? Ich hab mir das Buch bezüglich des tollen Klappentextes geholt - und was sich hinter diesem Cover verbarg, war mehr als nur sensationell! "Mami, warum sind hier nur Männer?" ist ein herrlich humorvolles Buch über die Welt der Homosexuellen. Der Protagonist Helmer führt ein Gay-Resort auf Sardinien und hat tagtäglich mit den Künsten der schwulen Gesellschaft zu tun. Doch dann kommt - was im Hotel eigentlich nicht erlaubt ist, Ilka mit ihren Kindern, die von ihrem Ehemann Dennis abgehauen ist. Da mischt sie den Laden gehörig auf. Im Bezug auf die Sprache war der Roman ein wenig unsittlich, aber dennoch sehr einfach geschrieben. Die humorvolle Art des Autors lässt einem mehr als nur schmunzeln; lachen ist bei diesem Buch garantiert! Volker Surmann erzählt von einer Welt, wie wir sie (so) nicht kennen. Als Hetero lacht man sich zu tode, wenn man erfährt, was die Homosexuellen alles auf so einem Gay-Resort treiben. Dabei gerät die Haupthandlung auch nicht aus dem Auge: Wie Ilka letzendlich mit ihren Kindern das mit Dennis regelt, und wie die Schwulen mit den neuen Gästen umgegangen sind. Alle Charaktere hatten diesen zynischen, schlagfertigen Charakter - besonders Olga hat es mir mit ihrer/seiner Art angetan. Anbei muss ich zugeben, dass ich (ich habe ja generell nichts gegen Homosexuelle) nach dieser Lektüre diese Welt noch viel mehr mag!    Fazit   Volker Surmann zeigte uns ein lustiges Buch über ein Gay-Resort, welches nicht besser hätte beschrieben werden können. Der einfache Schreibstil, gepaart mit den humorvollen Dialogen und tollen Anekdoten der Homosexuellen ergab einen Roman, bei dem man ständig am lachen ist. Eine 100%ige Kaufempfehlung!

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  • Gelungene Mischung aus ernsten Momenten und einer großen Portion Humor

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    Shunya

    31. December 2015 um 14:55

    Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine homosexuelle Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer frisch verlassenen Mutter mit ihren zwei Kindern, Unterkunft. Damit treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können. Denn auf eine Konfrontation mit so viel Heterosexualität sind Helmers Hotelgäste nicht vorbereitet, die aufgeweckte Kleinfamilie stiftet ordentlich Unruhe und Chaos. Und doch sind es am Ende ausgerechnet die von der Liebe enttäuschte Heterofrau und ihre Kinder, die dem bärbeißigen Hotelchef vor Augen führen, dass es unter Homosexuellen durchaus auch liebenswerte Exemplare gibt. (Quelle: Goldmann) Den Anfang der Geschichte fand ich super. Ich bin gut ins Buch reingekommen und Volker Surmann hat genau meinen Humor getroffen. Ich war ständig am lachen und auch all die skurrilen Figuren habe ich während des Lesens ins Herz geschlossen. Ich fand es sehr lustig wie die Kleinfamilie das Gay-Resort ordentlich durcheinander gebracht hat. Vor allem auch die abtrusen Reaktionen der Gäste waren unterhaltsam. Den Hotelier Helmer fand ich sympathisch. In den schwulen Gästen sieht er eher eine gute Einnahmequelle, als dass er sie gerne um sich gehabt hätte, dabei ist er ja selber schwul. Aber das kam so richtig schräg mit einem Augenzwinkern rüber, so dass man es ihm einfach nicht übel nehmen konnte. Ilka, Thea und Felix fand ich auch klasse. Ilka, die gestresste Mutter, die die Nase voll von ihrem Mann hat und deren Kinder ihr auf der Nase herumtanzen, das hat der Autor richtig gelungen umgesetzt. Thea versucht immer einen auf großes Mädchen zu machen, eben die typische abgeklärte Teenietour, was aber überhaupt nicht nervig beim Lesen wirkte und der kleine Felix mit seinem rosafimmel. Ich konnte das gut nachvollziehen, da mein jüngerer Bruder mal so eine schreckliche Rotphase hatte. Niedlich fand ich vor allem die arglose Art der Kinder mit allem um sie herum umzugehen, ihre manchmal doch äußerst direkte, unschuldige Weise bestimmte Dinge anzusprechen und gerade die Erwachsenen in Ratlosigkeit zu versetzen war zum Schreien komisch. Vor allem die Dragqueen Olga hat die Geschichte dann noch mal so richtig in Fahrt gebracht und einige Male ordentlich Klartext geredet, was die üblichen Vorurteile über Heteros und Schwule anbelangt. Wer sich also noch ein wenig nebenbei über einige Begriffe aufklären lassen möchte, bekommt das ganz nebenbei von Tante Olga um die Ohren geschleudert. Die wenigen Tage im Hotel haben mir gut gefallen. Der Autor hat sie witzig und manchmal auch Haarsträubend verstreichen lassen und auch die Umgebung konnte man sich beim Schmöckern sehr gut vorstellen, ohne das Langeweile aufkommt. Einzig zum Ende hin war mir das dann doch ein klein wenig zu viel drama was den Familienstreit anbelangte. Plötzlich waren alle Figuren dabei und irgendwie mittendrin und mir war es beim Lesen ein wenig zu viel des Guten. Auch beim Schluss hätte von mir aus nun nicht aus den beiden Figuren unbedingt ein Pärchen werden müssen, aber man kennt das ja, die schlimmsten Kuppler sind immer noch die Autoren. Das Ende fand ich ganz gut umgesetzt und ansonsten habe ich da auch nichts zu bemängeln. Ich finde es schön, mal wieder so viel zum Lachen gehabt zu haben und kann das Buch getrost weiterempfehlen. Mit viel Witz und Humor hat Volker Surmann mal ein wenig mit den üblichen Klischees aufgeräumt und eine Kleinfamilie auf ein Gay-Resort losgelassen. Unbedingt mal reinlesen und unterhalten lassen! Kann ich nur empfehlen!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1599
  • Satirischer Roman über ein Schwulenresort auf Sardinien

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    schnaeppchenjaegerin

    25. November 2015 um 18:51

    Ilka trennt sich von ihrem Ehemann Dennis, den sie während des Urlaubs auf Sardinien in flagranti mit einer Engländerin im Ferienhaus erwischt hat. Mit ihren beiden Kindern Felix, 5, und Thea, 10, strandet sie nach einer Autopanne in einem Schwulenhotel. Hotelier Helmer Klotz, homosexuell, aber selbst ernannter Schwulenhasser, lässt die Kleinfamilie entgegen der Grundsätze des Gayresorts unterkommen. Die homosexuellen Hotelgäste, die von Kindern angewidert sind und vor Frauen Angst zu haben scheinen, sind alles andere als amused von Ilka und ihren Kindern. Einzig Transvestit Olga DiValdfee nimmt sich der Familie an und auch Einsiedler Helmer freundet sich zunehmend mit der ungewohnten Situation an und findet offenbar Gefallen daran, seine übrigen zimperlichen Hotelgäste zu irritieren. Ilka beschließt während des Aufenthalts und des Konsums der ein oder anderen Flasche Wein, die endgültige Trennung von ihrem treulosen Ehemann. Die Kinder versuchen, in der Zwischenzeit Brummbär Helmer und Transe Olga miteinander zu verkuppeln. Aufgrund des Klappentextes und der ausschließlich positiven Rezensionen hatte ich einen unterhaltsamen und humorvollen Roman erwartet. Leider traf der Humor des Autors weniger meinen Geschmack. Der Roman ist wechselweise aus Sicht verschiedenster auftretender Protagonisten geschrieben, so dass man sich aufgrund der Vielzahl der Akteuere auf keinen wirklich einlassen konnte. Einzelne Situationen, in welchen vor allem die Kinder auf die Schwulen treffen, waren zum Schmunzeln, aber dennoch zog sich mir der kurze Roman aufgrund der an und für sich spannungslosen Handlung in die Länge. Verschiedenste Schwulenklischees werden penetrant aneinander gereiht, mit denen Volker Surmann Schwule und Schwulenhasser auf die Schippe zu nehmen versucht, um für Unterhaltung zu sorgen. Daneben wird der Beschluss der Trennung Ilkas von ihrem Ehemann geschildert, der am Ende des Romans auch selbst auftritt und damit für den unterhaltsamsten Höhepunkt des Romans sorgt. Fazit: Man muss den satirischen Schreibstil von Surmann mögen. Wer dann noch in Form eines locker geschriebenen Romans etwas über die Schwulenszene lernen möchte, und den Sarkasmus des Autors richtig einzuordnen weiß, mag Gefallen an dem Buch empfinden. Für mich war es zu vorhersehbar und belanglos. Darüber hinaus empfand ich das offene Ende als unpassend, das eigentlich eine Fortsetzung verlangt.

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  • Trifft genau den richtigen Punkt zwischen geschmacklos und unglaublich lustig!

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    Thesulu

    23. November 2015 um 18:50

    Worum gehts: Die Familienmutter Ilka beschließt, nach einem Seitensprung ihres Mannes, sich nun endlich von ihm zu trennen. Auf ihrer "Flucht" vor ihm bleibt leider das (sein) Auto liegen und damit beginnt der Wahnsinn. Vollkommen durchnässt landen sie und ihre 2 Kinder in einem Schwulenhotel, dem Rainbow Inn, wo Familien und ganz besonders Frauen nicht gerne gesehen werden.  Meine Meinung: Ich werde selten von Büchern wirklich zum lachen gebracht aber "Mami, warum sind hier nur Männer" hat es geschafft. Mit viel sehr trockenem und durchaus nicht politisch korrektem Humor schafft es Volker Surmann, dass seine Leser sich die Szenerie bildlich vorstellen können. Mir hat besonders gefallen, dass es in der Geschichte nicht nur einen "Buhmann" (z.B. Schwule) gibt auf dem rumgehackt wird. Stück für Stück bekommt jeder der Charaktere in "Mami warum sind hier nur Männer" sein fett weg. Es wird sehr offen, aber auch selbstironisch über Schwule, Männer, Frauen und Sex geredet, dass es am Anfang vielleicht ein bisschen ungewohnt scheint. Dennoch habe ich mich sehr schnell an den Schreibstil und den Humor gewöhnt und bin froh dieses Buch gelesen zu haben!

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  • Leserunde zu "Mami, warum sind hier nur Männer?" von Volker Surmann

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    VolkerSurmann

    Liebe Lovely-Books-Userinnen und -user! Erstmals biete ich auch eine Leserunde auf Lovely-Books an! Und zwar zu meinem neuen und schon dritten Roman "Mami, warum sind hier nur Männer?", der am 14.9. bei Goldmann erscheint. Ich bin sehr neugierig auf Sie, Ihre Meinungen und Eindrücke! Worum geht's in dem Buch? Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine hedonistische Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer frisch verlassenen Mutter mit ihren zwei Kindern, Unterkunft. Damit treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können. Denn auf eine Konfrontation mit so viel Heterosexualität sind Helmers Hotelgäste nicht vorbereitet, die aufgeweckte Kleinfamilie stiftet ordentlich Unruhe und Chaos. Und doch sind es am Ende ausgerechnet die von der Liebe enttäuschte Heterofrau und ihre Kinder, die dem bärbeißigen Hotelchef vor Augen führen, dass es unter Homosexuellen durchaus auch liebenswerte Exemplare gibt. Es geht also um einen turbulenten und bissigen Clash-of-Cultures-Plot, der mir beim Schreiben großen Spaß gemacht hat, aber der m.E. nicht an der Oberfläche bleibt, sondern mit den Figuren und ihrem Leben mitgeht. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Bewerbungen und Ihre Meinung zu dem Roman!

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    • 290
  • Bunte Urlaubslektüre

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    seschat

    22. November 2015 um 10:42

    INHALTDie 34-jährige Schulsekretärin Ilka Tänzer bricht Hals über Kopf mit ihren beiden Kindern Thea und Felix zum Sommerurlaub nach Sardinien auf, weil sie von ihrem Mann Dennis wieder einmal betrogen wurde. In strömenden Regen bleibt das Familienauto plötzlich im Süden der italienischen Insel stehen und außer dem Gay-Resort "Rainbow Inn" befindet sich kein Hotel in der Nähe. Hotelier Helmer Klotz nimmt die kleine Familie zum Unwillen einiger Gäste kurzerhand bei sich auf. Für Familie Tänzer beginnt damit ein mehr als ungewöhnlicher Urlaub... MEINUNGVolker Surmanns Roman hat mich sehr gut unterhalten. Darin spielt der Autor mit allen gängigen Schwulenklischees und treibt vieles auf die Spitze, was dann mehr an eine Persiflage erinnert. Ich konnte an vielen Stellen herzhaft lachen und mich exzellent amüsieren. Besonders hat mir der häufige Wechsel innerhalb der Erzählperspektive gefallen. Auf diese Weise konnte man sich als Leser sehr gut in die handelnden Personen und deren Gedankenwelt hineinversetzen. Ob nun Mama Ilka oder der 6-jährige Sohnemann Felix, eines ist allen gemeinsam, sie begegnen der männlichen Klientel des Hotels anfangs eher skeptisch und im Laufe der Handlung dann zunehmend offener und aufgeschlossener. Die Kleinfamilie fand ich sehr sympathisch wie auch den leicht misanthropischen Hotelier Klotz und den liebreizenden Transvestiten Olga. Der bunten Vielfalt der Schwulenszene wird innerhalb des Plots viel Raum gegeben; aber ohne erhobenen Zeigefinger. Man bekommt einen heiteren Einblick in diese ganz "spezielle" Welt. Von der atemberaubenden Landschaft auf Sardinien hat man nur am Rande erfahren, denn im Mittelpunkt standen eindeutig die zwischenmenschlichen Geschehnisse. Mithilfe dieser witzigen Lektüre sollen Vorurteile gegenüber Schwulen aufs Korn genommen und damit jegliche Form von Schwarz-Weiß-Denken und Hass im Keim erstickt werden. Es geht um Moral, persönliche Selbstentfaltung, Freundschaft und Liebe - also um wichtige Fragen des Lebens/Lebenseinstellungen. Sprachlich ist mir einiges ehrlich gesagt zu vulgär bzw. direkt geraten, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Insgesamt hat sich die Geschichte allerdings sehr flüssig und ohne große Anstrengung gelesen, was auch daran lag, dass die Handlung im Großen und Ganzen sehr vorhersehbar angelegt ist. Das ist aber nicht schlimm, denn es ist nun einmal leichte, humorvolle Unterhaltungsliteratur. Das Cover passt perfekt zur verqueren Story und ist ein richtiger Eyecatcher. Ich fand die Farb- und Motivwahl auf Anhieb ansprechend und Interessant. Hier ist hunderprozentig auch drin, was drauf steht :-) FAZITGaynale Unterhaltung, die sich prima zum Schmunzeln und zum Abschalten vom stressigen Alltag eignet.

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  • Mal was komplett anderes - witzig, amüsant und sehr unterhaltsam.

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    BeaSurbeck

    05. November 2015 um 17:14

    Mami warum sind hier nur Männer ? Klappentext: Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine hedonistische Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer frischverlassenen Mutter mit ihren zwei Kindern, Unterkunft. Damit treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können. Denn auf eine Konfrontation mit so viel Heterosexualität sind Helmers Hotelgäste nicht vorbereitet, die aufgeweckte Kleinfamilie stiftet ordentlich Unruhe und Chaos. Und doch sind es am Ende ausgerechnet die von der Liebe enttäuschte Heterofrau und ihre Kinder, die dem bärbeißigem Herbergsvater vor Augen führen, dass es unter dem Homosexuellen im Hotel durchaus auch liebenswerte Exemplare gibt. Meine Meinung: Buchtitel und Cover haben mich neugierig gemacht und nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte musste ich das Buch unbedingt lesen. Erwartungen an das Buch hatte ich keine, ich war einfach nur neugierig und wollte mich überraschen lassen. Die Überraschung ist dann auch gelungen, ich habe mich beim Lesen königlich amüsiert und fühlte mich von Anfang bis Ende gut unterhalten. Es war aber auch zu witzig, auf der einen Seite Ilka mit ihren Kindern und auf der anderen Seite die ganzen Schwulen die ihren Urlaub unter ihres gleichen genießen wollten. Alle hatten sich ihren Urlaub anders vorgestellt, aber nachdem Ilka ihren Mann inflagranti erwischt hat sah sie rot, schnappte Kinder und Auto und fuhr einfach drauf los. Wahrscheinlich wäre alles anders gekommen, aber das Auto streikte, ein Gewitter tobte und weit und breit nur das eine Hotel....... Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen, es war locker, flockig und manchmal auch etwas ironisch. Die Mischung war genial und viele Situationen konnte ich mir bildlich vorstellen und somit war ich stets kräftig beim Schmunzeln. Toll fand ich aber auch das in diesem Buch die Hotelgäste etwas gegen die "normalen Gäste" hatte und es nicht umgekehrt war. Es war aber nicht nur ein lustiges Buch, es hatte durchaus auch einen tieferen Sinn. Die Charaktere haben mir gut gefallen und sie sind mir ans Herz gewachsen. Besonders gut hat mir auch gefallen das die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wurde. Mein Fazit: Ein richtig spritziges Buch bei dem kein Auge trocken bleibt. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten, ich konnte mich teilweise nicht mehr halten weil ich so lachen musste - alles in allem "großes Kino" und dafür gibts von mir eine absolute Leseempfehlung inklusive 5 Sterne. Das einzige was mir ein bissel missfallen hat war das offene Ende, aber vielleicht gibts ja irgendwann noch eine Fortsetzung.

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  • Witzige Unterhaltung, bei der kein Auge trocken bleibt

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    Koriko

    28. October 2015 um 12:36

    Story: Helmer, Mitte 50, schwul und Hotelier des Gay Resorts Rainbow Inn auf Sardinien, hat für seine homosexuelle Gästeschar selten freundliche Gedanken übrig. Zumeist verachtet er die Arroganz, Oberflächlichkeit und Sturheit der schwulen Urlauber, die während ihres Aufenthalts weder (Bio)Frauen, noch Kinder sehen und am liebsten unter sich bleiben wollen. Diese Regel wird kurzerhand in den Wind geschossen als die betrogene Ehefrau Ilka mit ihren zwei Kindern Thea und Felix nach einer Autopanne im Rainbow Inn strandet und von Helmer kurzerhand aufgenommen wird. Sofort macht sich Unruhe unter den Schwulen breit. Während Ilka versucht so schnell wie möglich einen Rückflug zu buchen, erkunden die Kinder die Anlage und freunden sich mit dem Transvestiten Olga an. Als der erste Rückflug erst drei Tage später möglich ist, quartiert Helmer die kleine Familie in seinem Hotel ein und sorgt damit für ein unvergleichliches Chaos unter seinen Gästen – plötzlich müssen die Schwulen aufpassen, den Playroom abzusperren und beim Stelldichein im nahen Kakteenwald vor neugierigen Kindern auf der Hut zu sein. Auch Ilka hat mit der Situation zu kämpfen, denn neben den verbalen Angriffen seitens der schwulen Stammbelegschaft, drängt auch ihr Noch-Ehemann Dennis darauf, dass sie zu ihm zurückkommt … Eigene Meinung: Der Roman „Mami, warum sind hier nur Männer?“ stammt aus der Feder Volker Surmanns, der fast 20 Jahre lang als Kabarettist und Comedian auf der Bühne stand, Beiträge für das Satiremagazin „Titanic“ und Kolumnen für das queere Hauptstadtmagazin „Siegessäule“ verfasste und inzwischen mehrere Bücher herausgebracht hat. Nachdem er 2010 mit seinem Roman „Die Schwerelosigkeit der Flusspferde“ mit dem Comedybusiness abrechnete, widmet er sich mit seinem neusten Werk der schwulen Szene, die ebenfalls einige Breitseiten einstecken muss. Die Inhaltszusammenfassung deutet bereits darauf hin, welches Genre Volker Surmann mit dem Roman „Mami, warum sind hier nur Männer?“ anstrebt: Trockene, teils absurde Situationskomik bestimmt die Geschichte, die aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Seien es Helmer, Ilka, Thea oder Felix – nahezu jeder kommt zu Wort und darf die Ereignisse aus seiner Sicht schildern. Dabei bleibt kein Auge trocken, denn Volker Surmann lässt kein Klischee und keine krude Situation aus, um sowohl Ilka, die beiden Kinder und die schwulen Gäste ins Schwitzen zu bringen. Dabei bietet die Grundidee nicht einmal viel Handlungsspielraum: eine junge Familie landet in einem Gay Resort und wirbelt die sardische Idylle kräftig durcheinander. Viel Spannung, Action und Überraschungen darf man nicht erwarten, dafür kann man auf etliche Lacher und witzige Szenen hoffen, so dass beim Lesen kein Auge trocken bleibt. Dennoch sei gesagt, dass es Volker Surmann nicht nur um Comedy und seichte Unterhaltung geht, sondern auch ernste Themen angesprochen werden: Schwulen- und Heterohass, Rassismus (insbesondere innerhalb der schwulen Gemeinschaft), Arroganz und Ungerechtigkeit. Dabei wird das schwule Leben in all seinen Facetten vorgestellt: ob Transvestit, SM-Freaks, Pärchen oder Single im Jagdmodus, Twinks oder die alternde Gemeinde: nahezu alles findet einen Platz in „Mami, warum sind hier nur Männer?“. Es ist ein buntes Sammelsurium an Skurrilität, Klischees und unverblümter Offenheit, das in seiner Gesamtheit einfach nur zu unterhalten weiß. Ein großes Plus machen hierbei die unterschiedlichen Charaktere aus, die allesamt unheimlich authentisch und greifbar beschrieben sind. Sei es der stoffelige Helmer, der am liebsten seine Gäste vor die Tür setzen will, die stets gutgelaunte Olga, die mit ihren Auftritten für Stimmung sorgt und bei den Kindern ein Stein im Brett hat, oder Ilka nebst Nachwuchs, die einfach wunderbar zu den schwulen Gästen des Rainbow Inns passen. Volker Surmann haucht ihnen Leben ein und überzeugt mit lebendigen Dialogen und nachvollziehbaren Reaktionen. Sei es Felix‘ Naivität, wenn es um die schwulen Männer geht, Theas postpubertäres Verhalten, wenn es darum geht ihren Bruder vor Anfeindungen zu schützen oder die kurzen Einblicke in die Gedanken der unterschiedlichen Gäste: es macht einfach Spaß, die Figuren zu begleiten. Stilistisch gibt es nichts zu bemängeln: Volker Surmann hat einen lockeren, flapsigen Schreibstil, der perfekt zur Geschichte und den Charakteren passt. Gerade die Dialoge sorgen für den ein oder anderen Lacher, ebenso die Beschreibungen des Hotels und der nahen Umgebung. Es macht einfach Spaß „Mami, warum sind hier nur Männer?“ zu lesen und das Aufeinandertreffen zweier grundverschiedener Welten zu beobachten. So vorhersehbar die Handlung an einigen Stellen auch sein mag, der Autor schafft es dennoch hervorragend zu unterhalten und gibt Einblicke in eine Welt, die normalerweise nur „Eingeweihte“ zu Gesicht bekommen. Fazit: „Mami, warum sind hier nur Männer?“ ist ein witziger, sprachlich gelungener Unterhaltungsroman, bei dem kein Auge trocken bleibt. Die Charaktere sind authentisch und überzeugend in Szene gesetzt, die Handlung mag vorausschaubar sein, kann jedoch durch unerwartet ernste Passagen punkten. Wer witzige Romane voller Situationskomik und skurrilen Figuren mag, sollte sich Volker Surmanns Buch nicht entgehen lassen. Allerdings sollte man auf Lektüre während der Zugfahrt verzichten – den ein oder anderen Lacher kann man sich nämlich nicht verkneifen. Zu empfehlen!

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  • Mami,warum sind hier nur Männer?

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    Pixibuch

    19. October 2015 um 21:20

    Irgendwie schaut das Cover aus, wie wenn alles aus Legosteine gebaut wäre.Dies kann man aber durchaus verstehen, weil in dem Buch ein kleiner junge mit als Hauptakteur fungiert. Helmer Klotz betreibt ein Gay-Hotel, das Rainbow-Inn auf Sardienen- Er selbst ist schwul, seine besten Jahre sind vorbei und er ist etwas griesgrämig. Da taucht eines nachts bei einem starken Gewitter eine junge Frau mit zwei Kindern bei ihm auf und bittet um Unterschlupft nur für diese Nacht, ihr Auto ist auf dem Weg stehengeblieben. Aus der einen Nacht werden fünf Nächte, die Hetero-Familie bringt mit ihren Normaität das ganze Hotel durcheinander. Ilka ist nämlich von ihrem Mann abgehauen. Sie hat in inflagranti mit einer jungen Engländerin im Ferienhaus erwischt, in voller Aktion. Wir lernen hier ganz liebenswerte Tunten und Schwule kennen, die auch ihre Sorgen undNöte haben. Da der kleine Felix als Lieblingsfarbe rosa hat, halten ihn auch die anderen Gäste für schwul. Außerdem finde ich es gut, dass jedes Kapitel von einer anderen Person im Wechsel geschrieben wird. So lernt man von jeder Seite etwas anderes kennen oder anders ausdeuten. Ein typischer Urlaubsroman. Ich habe schon wieder den Sommer auf meiner Haut gefühlt. Volker Surmann schreibt sehr deutlich und geht manchmal tief ins Ironische. Seine Ausdrucksweise ist frisch und klar, er verzichet auf Schnörkel und verschachtelte Sätze. Schnell zu Lesen und es gibt wirklich viel zu Lachen. Ich kann nicht sagen,ob es ein Happy End gibt, denn das Buch hat einen offenen Schluß und dann macht einem der Autor in den letzten Sätzen irgendwelche Hoffnungen, die der Leser aber nicht lösen kann.

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  • Leichte Unterhaltung mit Herz (und gelegentlichen Lachattacken)

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    burro

    18. October 2015 um 17:49

    Rezension zu „Mami, warum sind hier nur Männer“ von Volker Surmann Eine Mutter in den besten Jahren, die ihren Mann im Urlaub auf Sardinien in der gemeinsamen Ferienwohnung mit einer Engländerin beim Sex erwischt hat, packt ihre beiden Kinder ins Auto und sucht das Weite. Das Auto streikt und die Frau sucht Unterschlupf im nächstbesten Hotel – einem Schwulenresort. Volker Surmann nimmt den Leser mit auf eine Reise in ein Hotel, das einerseits exotisch anders – andererseits doch so bekannt spiessig ist. Anstelle einer vorurteilsbeladenen Mutter, sind es die schwulen Hotelgäste, die Vorurteile gegen die „normale“ Mutter mit ihren Kindern haben. Die unbefangene Art des 6jährigen Sohnes, der eine grosse Leidenschaft für die Farbe Rosa hat, öffnet die Herzen sämtlicher Hotelgäste – insbesondere des Transvestiten Olga. Der Schreibstil des Autors ist sehr kurzweilig, da jeweils aus Sicht der einzelnen Personen erzählt wird. Das Buch liest sich sehr flüssig und überrascht an mancher Stelle mit sehr trockenem Humor. Das Buch ist sehr einfach und schnell zu lesen und eignet sich als leichte Abendlektüre anstelle des Rosamunde-Pilcher-Films auf ARD. 

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  • Unterhaltsamer Einblick

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    bieberbruda

    16. October 2015 um 21:39

    Was geschieht, wenn eine Hetero-Familie in einem waschechten Gay-Ressort strandet? "Mami, warum sind hier nur Männer?" unterhält durch skurrile Einfälle und viel Situationskomik - auch wenn es voller Klischees ist. Die Story: Als Ilka ihren Mann während des Sardinien-Urlaubs mit einer jungen Engländerin erwischt ist ihr Maß voll: Sie packt ihre Sachen und flüchtet mit den Kindern Thea und Felix im Familienauto. Doch dann gibt das Auto ausgerechnet während eines Unwetters den Geist auf und ihr bleibt nichts anderes übrig, als im Rainbow Inn Unterschlupf zu suchen. Hier prallen sprichwörtlich Welten aufeinander, denn die Bewohner dieses Schwulenresorts wollen eigentlich unter sich bleiben und sind von der Störung durch eine Frau und die Kinder natürlich alles andere als begeistert... Meine Meinung: Der Autor war ziemlich clever und hat das Buch aus den Perspektiven der Hauptprotagonisten geschrieben: So kann man den unterschiedlichen Gedankengängen folgen und dank dem kleinen Felix und dessen kindlichen Fragen einen guten Einblick in die Schwulen-Szene bieten. Seine Mutter Ilka flüchtet vor ihrem Mann und den eigenen Gefühlen, Transvestit Olga DiValdfee spielt die Herbergsmutti und will eigentlich nur einen gewissen Mann beeindrucken und der Hotelier Helmer Klotz (der selbst schwul ist) hetzt mit herrlich trockenem Humor über Seinesgleichen. Natürlich ist die Story dabei ziemlich banal, vorhersehbar und es wird wirklich kein Klischee ausgelassen. Aber das Buch besticht trotzdem durch herrliche Situationskomik und den interessanten Einblick in die Schwulenwelt. Selbstverständlich wird auch das Thema Schwulenhass durch Ilkas Mann Dennis thematisiert - aber keine Angst: Der Autor spielt nicht den Moralapostel. Was mich etwas gewundert hat: Trotz des lockeren Schreibstils und witzigen Themas habe erstaunlich lange für die Lektüre benötigt. Woran das liegt kann ich nicht wirklich beantworten, weil mir das Buch trotzdem gut gefallen hat. Fazit: Ein unterhaltsamer Einblick in die Welt eines Gay-Ressorts mit viel trockenem Humor und Situationskomik. Ich vergebe 4 Sterne.

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  • Zwei Welten treffen aufeinander

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    Hannasbuecherwelt

    Kurz zum Inhalt Nachdem ihr Mann Dennis sie vor ihren Augen mit einer jungen Engländerin betrügt, flieht Ilka mit ihren beiden Kindern Felix und Thea. Da sie aber leider mit dem Auto mitten in der Nacht bei strömenden Regen liegen bleiben, bleibt ihnen nichts anderes übrig als in dem nahe gelegenen Gay-Resort Rainbow-Inn die Nacht zu verbringen. Das Problem: Das Rainbow-Inn ist ein Schwulen-Hotel, in dem Kinder und Frauen allgemein nicht willkommen sind. In ihrer Notlage werden sie aber aufgenommen, doch schon am nächsten Morgen merken sie recht schnell, dass zwei verschiedene Welten aufeinander treffen. Einzig der Transvestit Olga und der Hotelchef Helmer freuen sich über die Abwechslung. Und schon nach kürzester Zeit, nach einigen Missverständnissen und Überraschungen, merken sie, dass auch trotz der Unterschiede der Aufenthalt für alle Beteiligten ganz lustig und unterhaltsam sein kann. Meine Meinung Um ehrlich zu sein: Eigentlich kann ich mit diesem Genre nichts anfangen, besonders, weil ich nicht mal weiß, in was für ein Genre das Buch passt. Ich würde es mal so beschreiben: Humorvoll, sarkastisch und schwul. Das "schwul" soll in keiner Weise abwertend sein, nein es ist einfach Bestandteil dieses Buches. Wer mit Homosexuellen und deren Einstellungen Probleme hat, dem kann ich nur von diesem Buch abraten. Der Autor hackt auf vielen Vorurteilen herum und unterstreicht sie. Durch seinen schwulen schwulenhassenden Protagonisten Helmer, der ein Gay-Resort betreibt, merkt man aber schnell, dass der Autor uns alle eigentlich nur veräppeln will. Es wird jedes Klischee bedient, welches man kennt oder wie in meinem Fall nicht kennt. Allerdings kann und will ich mir auch nicht vorstellen, dass Schwule Angst vor Frauen haben und von Kindern angeekelt sind. Der Schreibstil ist dauerhaft humorvoll, einfach und gut zu lesen, sodass ich, wenn ich die Zeit gehabt hätte das Buch auch locker am Stück hätte lesen können. Fazit Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, es war sehr unterhaltsam und ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. Das einzige was ich zu bemängelt hätte ist, dass ich mir gewünscht hätte zu erfahren wie der zweite Aufenthalt der kleinen Familie im Gay-Resort ist und wer No. 4 sein könnte. Aber vielleicht gibt es ja einen zweiten Band und den würde ich mir dann auch sofort holen ;)

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    • 2
  • Gayniale Unterhaltung

    Mami, warum sind hier nur Männer?

    Maddinliest

    06. October 2015 um 17:30

    "Mami, warum sind hier nur Männer" ist ein sehr unterhaltsamer Roman über die Abenteuer einer Kleinfamilie in einer Gay-Oase. Familie Tänzer fährt nach Sardinien in den Urlaub. Während des Urlaubs setzt sich der Vater Dennis Tänzer deutlich zu intensiv mit einer weiblichen Bekanntschaft auseinander und wird dabei von seiner Frau Ilka überrascht. Diese packt die beiden Kinder und notdürftig ein paar Sachen zusammen und flieht vor ihrem untreuen Mann. Nachdem in einem fürchterlichen Gewitter der Wagen liegen bleibt landet sie mit den Kindern im Gay-Resort von Helmer Klotz. Hier sind Frauen und Kinder eigentlich unerwünscht, dennoch gewährt der Hotelchef ihnen Unterschlupf. Es entwickeln sich vier intensive Tage mit den kuriosesten Bekanntschaften und Umständen, die wirklich sehr unterhaltsam sind. Volker Surmann gelingt es in seinem Roman den Leser in der Geschichte zu fesseln. Der Schreibstil ist extrem angenehm zu lesen und ist geprägt von ständigem Wechsel der Erzählperspektive, was dem Buch Tempo und Raffinesse verleiht. Die Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet und schnell haben die Hauptprotagonisten Sympathiepunkte gesammelt. Das Buch fliegt quasi an einem vorbei und man fühlt sich als würde man mitten im Gay-Resort sitzen. Tolle Dialoge und Situationskomiken erhöhen noch den Unterhaltungswert. Leider war das Buch zu schnell zu Ende, ich kann es wärmstens an denjenigen empfehlen, der ein unbeschwertes und amüsierendes Buch lesen möchte. Viel Spaß!!

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