„Arbeiten ist wichtig, weil man im Kopf nachdenken muss.“ S. 17
Inhalt:
Jakob hat das Down-Syndrom, was ihn jedoch nicht an einem weitgehend selbstständigen Leben hindert. Eltern, Freunde, Bezugspersonen und er selbst beschreiben in diesem Buch die Stationen seines Lebens und teilen mit den Lesern seinen Alltag und Leidenschaften. In Interviews gewährt Jakob Einblick in sein Leben und zeigt viele Fotos und Kunstwerke von sich selbst.
Cover:
Das Cover finde ich einerseits nicht ansprechend, weil mir keine Cover mit „echten“ Menschen gefallen. Andererseits könnte es für dieses Buch kein passenderes geben. Zu sehen ist Jakob in seinem Element - als Musicaldarsteller. Das ist aussagekräftig genug.
Meine persönliche Meinung:
Dieses Buch entdeckte ich zufällig in der Stadtbücherei und nahm es sofort zur Hand, da ich selbst Sonderschullehrerin bin und immer wieder Kinder mit Down-Syndrom unterrichte. Schon bald entdeckte ich, dass Jakob der Sohn einer Professorin in meiner Ausbildung damals ist. Wie gerne würde ich mit meinen Erfahrungen und Fragen jetzt mit ihr reden und von ihrem Wissen profitieren. Das Buch berichtet über Jakobs Lebensstationen und wurde von seinen Freunden, seiner Familie und ihm selbst geschrieben. Die Offenheit und wie die Familie Einblick in das Leben eines geliebten Menschen gibt ist berührend. Nicht nur die positiven Dinge werden beschrieben, sondern auch die Hürden, Schwierigkeiten und Probleme. Jakob meistert sein Leben großteils selbstständig und hat sich sehr gut entwickelt. Gerade als Lehrerin freut es mich zu sehen, wie beeinträchtigte Kinder ihren Lebensweg meistern und in ein selbstbestimmtes Leben hineinfinden.
Fazit:
Ein authentischer, informativer und liebevoller Bericht über die Lebensstationen eines jungen Mannes mit Donw-Syndrom.



