Volker Ullrich

 4.3 Sterne bei 32 Bewertungen
Autor von Adolf Hitler, Napoleon und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Volker Ullrich

Volker Ullrich, geboren 1943, studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie. Der promovierte Historiker ist Autor der »Zeit« und Mitherausgeber des Magazins »Zeit-Geschichte « und lebt in Hamburg. Von 1990 bis 2009 leitete er das Ressort »Politisches Buch« bei der Hamburger Wochenzeitung. Ullrich hat zahlreiche historische Werke zum 19. und 20. Jahrhundert veröffentlicht. Bei S. Fischer erscheint 2013 sein Standardwerk »Die nervöse Großmacht. Aufstieg und Untergang des deutschen Kaiserreichs 1871-1914« von 1997 in einer Neuauflage. Für sein publizistisches Wirken wurde er mit dem Alfred-Kerr- Preis und der Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgezeichnet.Literaturpreise:2008: Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Acht Tage im Mai

 (1)
Neu erschienen am 17.02.2020 als Hardcover bei C.H.Beck.

Alle Bücher von Volker Ullrich

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Cover des Buches Adolf Hitler (ISBN:9783100860057)

Adolf Hitler

 (7)
Erschienen am 08.10.2013
Cover des Buches Napoleon (ISBN:9783499506468)

Napoleon

 (7)
Erschienen am 01.12.2006
Cover des Buches Die nervöse Großmacht 1871 - 1918 (ISBN:9783596172405)

Die nervöse Großmacht 1871 - 1918

 (6)
Erschienen am 13.09.2007
Cover des Buches Die Revolution von 1918/19 (ISBN:9783406627149)

Die Revolution von 1918/19

 (3)
Erschienen am 20.01.2016
Cover des Buches Adolf Hitler (ISBN:9783103972801)

Adolf Hitler

 (2)
Erschienen am 04.10.2018
Cover des Buches Otto von Bismarck (ISBN:9783644541016)

Otto von Bismarck

 (2)
Erschienen am 27.02.2015
Cover des Buches Acht Tage im Mai (ISBN:9783406749858)

Acht Tage im Mai

 (1)
Erschienen am 17.02.2020
Cover des Buches Der Kreisauer Kreis (ISBN:9783644403673)

Der Kreisauer Kreis

 (0)
Erschienen am 21.08.2018

Neue Rezensionen zu Volker Ullrich

Neu

Rezension zu "Acht Tage im Mai" von Volker Ullrich

Wichtiges Zeitdokument
Sikalvor 10 Tagen

„Man muss sich das Ausmaß der Verheerungen, der materiellen wie moralischen, vor Augen halten, um zu begreifen, wie unwahrscheinlich dies am 8. Mai 1945 erscheinen musste und welche Errungenschaft es bedeutet, heute in einem stabilen, freiheitlichen und friedlichen Land leben zu können. Vielleicht ist es an der Zeit, daran zu erinnern.“

 

Der Historiker Voker Ullrich gibt mit diesem Buch „Acht Tage im Mai“ einen aufschlussreichen Einblick in die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges. Während des Lesens wird bewusst, dass Hitler zwar am 30. April 1945 Selbstmord begeht – dies aber nicht das Ende des Krieges bedeutet. Unter der Regierung Dönitz gehen das Morden und die Grausamkeiten weiter.

 

Das Buch zeichnet die Tage vom 1. Mai bis zum 8. Mai 1945 auf, zeigt die politischen und gesellschaftlichen Abwege genauso wie die vielen Selbstmorde der Nazigrößen. Die Analyse beschränkt sich hier nicht nur auf Berlin und das Umland, sondern weist quer über das Reichsgebiet und zeigt den Verfall, der sich nicht aufhalten lässt – und doch will ihn kaum einer wahrhaben. Als Prolog liest man detailliert über den 30. April und den Tod Hitlers, der Epilog zeigt die Verhaftungen der NS-Elite und deren Aufenthalt in Bad Mondorf wo sie auf den Prozess warten.

 

Die meisten Bücher über den Zweiten Weltkrieg enden mit dem Tod Hitlers und erwähnen das Ende des Krieges nur in einigen Sätzen. Hier steht genau dieser Zerfall des Dritten Reiches im Fokus und wird analysiert. Die Angst vor den Russen, die Befreiung durch die Alliierten und auch so manche Anekdote über berühmte Persönlichkeiten (beispielsweise die Manns oder Marlene Dietrich) kommen zur Sprache.

 

Der Autor schafft es, sein Wissen auch für den Laien verständlich weiterzugeben. Das Buch liest sich flüssig und spannend, die Seiten verfliegen, einige Bilder ergänzen die Fakten.

 

„Der Mord an den KZ-Häftlingen in der Phase der Todesmärsche war nicht von oben angeordnet und zentral gesteuert, vielmehr entwickelte er sich in einem unkoordinierten, dynamischen Prozess von unten, … ein schlagender Beleg dafür, in welchem Ausmaß der Virus entfesselter Gewalt von Teilen der deutschen Gesellschaft Besitz ergriffen hatte.“

 

Die Grausamkeiten des Nazi-Regimes dürfen nicht in Vergessenheit geraten, gerade deshalb sind solche Bücher so wichtig. Gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle das Buch weiter.

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Rezension zu "Die nervöse Großmacht 1871 - 1918" von Volker Ullrich

Rezension zu "Die nervöse Großmacht 1871 - 1918" von Volker Ullrich
matze9889vor 12 Jahren

Für den groben Überblick hilfreich

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