Volker Weidermann

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Lebenslauf von Volker Weidermann

Literatur aus allen Perspektiven: Literaturkritiker und Autor Volker Weidermann wird am 6. November 1969 in Darmstadt geboren. Nach seinem Abitur absolviert er ein Studium der Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Auch heute wohnt Weidermann in der deutschen Hauptstadt. Er arbeitet einige Jahre als Literaturkritiker bei der tageszeitung, bevor er 2001 als Literaturredakteur zur neu gegründeten Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wechselt, deren Feuilleton er ab 2003 gemeinsam mit Claudius Seidl leitet. 2015 wechselt er zum SPIEGEL und übernimmt im Oktober desselben Jahres die Moderation der ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“. Weidermann beschäftigt sich in seinen Büchern hauptsächlich mit Autoren und Werken der deutschen Literaturgeschichte, beispielsweise in dem 2008 erschienenen „Buch der verbrannten Bücher“, in dem er die Autoren der Buchverbrennungen von 1933 porträtiert und für das er mit dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik ausgezeichnet wird. Auch in seinen bekannten belletristischen Werken "Ostende - 1936, Sommer einer Freundschaft" und "Träumer - Als die Dichter die Macht übernahmen" spielt Weidermann mit dem Perspektivenwechsel und weiß sich gekonnt in Autoren wie Stefan Zweig, Joseph Roth, Erich Mühsam, Thomas Mann oder Oskar Maria Graf hineinzuversetzen, um historische literarische Ereignisse spannend zu vermitteln.

Bekannteste Bücher

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  • Zu einseitiger Kinderkrimi

    Ma.Lu.Lu.Ka. – Ein Ratekrimi

    Barbara62

    Rezension zu "Ma.Lu.Lu.Ka. – Ein Ratekrimi" von Volker Weidermann

    Wenn bekannte Autoren aus dem Erwachsenenbereich ein Kinderbuch schreiben, ist das ein spannendes Experiment, das grundsätzlich meine Neugier weckt. Im Falle von „Ma.Lu.Lu.Ka.“, einem Kinderratekrimi von Volker Weidermann, konnte mich das Resultat allerdings leider überhaupt nicht überzeugen.   Bei einer Schulexkursion in das Tunnelsystem unter dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof findet Karim, Mitglied der Viererbande Ma(rlene).Lu.Lu(dwig).Ka(rim). ein altes Tonband. Darauf sind aufgeregtes Elefantengeschrei und ein ...

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  • eBook Kommentar zu Ma.Lu.Lu.Ka. – Ein Ratekrimi von Volker Weidermann

    Ma.Lu.Lu.Ka. – Ein Ratekrimi

    Yanina

    23. October 2017 um 18:55 via eBook 'Ma.Lu.Lu.Ka. – Ein Ratekrimi' zu Buchtitel "Ma.Lu.Lu.Ka. – Ein Ratekrimi" von Volker Weidermann

    Die Geschichte mit den Elefanten ist sehr traurig

  • Heimatlose

    Ostende

    maria1

    03. September 2017 um 11:22 Rezension zu "Ostende" von Volker Weidermann

    Ostende 1936. Hier kommen sie zusammen, die verbotenen Dichter, die im Deutschland der Nationalsozialisten heimatlos geworden sind, u.a. Joseph Roth, Irmgard Keun, Stefan Zweig und Kisch.Volker Weidermann lässt uns teilhaben an ihren Ängsten, an ihrem Aufbaümen gegen die Umstände, an ihrer Arbeit, an der Liebe zwischen Roth und Keun, an der Freundschaft zwischen Zweig und Roth, an ihrem Verlorensein, am Alkoholismus Roths, an ihren Leben vor diesem Sommer und ihren Leben danach.Und das gelingt Weidermann meisterhaft. All diese ...

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  • Zwei ungleiche Freunde

    Ostende

    Bibliomania

    07. October 2016 um 22:34 Rezension zu "Ostende" von Volker Weidermann

    Der zweite Weltkrieg steht vor der Tür. Viele trifft es hart, darunter auch den österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig und Joseph Roth. Äußerlich sehr verschieden, mögen sie sich doch auf Anhieb, achten einander, arbeiten zusammen, streichen Passagen in den Büchern des jeweils anderen, verbessern, ändern und sitzen gemeinsam im Café Flynt. Beide verschlägt es nach Ostende und nicht nur sie. Viele emigrierte Schriftsteller finden sich an diesem beschaulichen, schönen Strand im Westen Belgiens wieder.Volker Weidermann ...

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  • Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft

    Ostende

    littleowl

    18. July 2016 um 12:26 Rezension zu "Ostende" von Volker Weidermann

    Worum geht’s? Sommer 1936:  Während man sich im nationalsozialistischen Deutschland auf die Olympischen Spiele vorbereitet, kommen im belgischen Badeort Ostende die großen deutschen Exilliteraten zusammen. Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Egon Erwin Kisch, Arthur Koestler, Hermann Kesten und Ernst Toller wollen noch einen Sommer lang verdrängen, dass Europa unaufhaltsam auf eine Katastrophe zusteuert. Während sich die politische Lage immer mehr zuspitzt, verbringen sie die Tage am Strand und im Bistro, scherzen und ...

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    • 2
  • in Buch für alle Literaturliebhaber

    Ostende

    thiefladyXmysteriousKatha

    Rezension zu "Ostende" von Volker Weidermann

    OstendeDieses Buch wurde mir von meinem Lieblingsbuchhändler sehr ans Herz gelegt und ich muss sagen, dass er absolut recht hatte. Es hat mich absolut überzeugt!InhaltEin belgischer Badeort mit Geschichte und Glanz: Hier kommen sie alle noch einmal zusammen, die im Deutschland der Nationalsozialisten keine Heimat mehr haben. Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Kisch und Toller, Koestler und Kesten, die verbotenen Dichter. Sonne, Meer, Getränke – es könnte ein Urlaub unter Freunden sein. Wenn sich die politische Lage nicht ...

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    • 3

    Bibliomarie

    29. May 2016 um 13:43
  • Ich begeistert von diesem tollen Roman!

    Kind aller Länder

    Nil

    16. May 2016 um 19:14 Rezension zu "Kind aller Länder" von Irmgard Keun

    Was für ein Roman! Ich bin begeistert von diesem Werk, dass Irmgard Keun 1938 in Amsterdam erstmalig veröffentlicht hat. Der Text auf der Rückseite des Schutzumschlages beginnt im ersten Satz mit dem fett gedruckten Worten „In diesem Exilroman….“, und ich hoffe es schreckt die potenziellen Leser nicht ab. Auch, wenn dies ein wieder aufgelegtes Werk ist, wieder ein europäischer Roman im Kontext des 2. Weltkrieges. Es ist die Lektüre wert! Der Roman, der knapp 214 Seiten lang ist, ist aus der Perspektive eines 10jährigen Mädchens, ...

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  • Ein sehr beeindruckendes Buch

    Ostende

    AnjaFrieda

    24. March 2016 um 09:10 Rezension zu "Ostende" von Volker Weidermann

    Dieses Buch habe ich beim Stöbern im Regal meines Buchhändlers entdeckt. Es lag da so unscheinbar und klein. Ich hatte bis dato noch nichts von diesem Buch gehört oder gelesen, keine Rezension, keine Empfehlung, nichts. Deshalb hab ich es mitgenommen... und gelesen. Jetzt bin ich beeindruckt. Volker Weidermann schreibt über die deutschen Schriftsteller, die Deutschland kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges verlassen mussten oder wollten. Sie finden ein Exil in Ostende, einer Küstenstadt in Belgien und fühlen sich wie Urlauber - ...

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  • viele bunte Mitmachseiten, jedoch...

    Ma.Lu.Lu.Ka. – Ein Ratekrimi

    Normal-ist-langweilig

    08. November 2015 um 09:53 Rezension zu "Ma.Lu.Lu.Ka. – Ein Ratekrimi" von Volker Weidermann

    Unsere Meinung: Meine Tochter liebt Kinderkrimis und wenn man noch dazu mitraten und rätseln kann, dann gibt es kein Halten mehr. Wir hatten uns das Buch in der Buchhandlung angesehen und waren begeistert von den vielen bunten Bildern und den Mitmachseiten (Illustrator: Kat Menschik)! Das Buch liest sich einfach und flüssig und die Kinder sind als Charaktere sehr sympathisch! Jeder ist anders, jeder hat seine Macken, aber auch seine Talente! Mit ihnen bzw. ihren Handlungen kann man sich als Kind gut identifizieren.  Der Krimi ...

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  • Ostende

    Ostende

    MaikeHerzpotenzial

    23. October 2015 um 16:08 Rezension zu "Ostende" von Volker Weidermann

    Um ehrlich zu sein, ist es ein ziemlich seltsames Trüppchen, dass sich da im belgischen Badeort Ostende zusammengefunden hat. Sie müssen ein lustiges Bild abgegeben haben: lauter Literaten – „Intellektuelle“ – an ein paar Tischen in einem Bistro am Strand, die über alles und nichts sprechen, Witze reißen und eigentlich doch nur versuchen, ihre Traurigkeit zu überdecken. Denn was sie außerdem eint und in Belgien vereint hat, ist, dass sie alle Exilanten sind. In Deutschland weht ein neuer politischer Wind, ihre Bücher sind ...

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