Das Lexikon der verschwundenen Dinge

von Volker Wieprecht 
3,7 Sterne bei18 Bewertungen
Das Lexikon der verschwundenen Dinge
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natti_ Lesemauss avatar

Wieder eine interessante Letüre. Mit interessanten und weniger interessanten Dingen. Einmal lesen reicht aber.

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Inhaltsangabe zu "Das Lexikon der verschwundenen Dinge"

Eben noch da, plotzlich weg! Ein Käseigel, Trockenshampoo, Postfilialen, Einkaufsnetz, Partykeller, Paternoster, Schreibmaschinen, Cassettenrecorder und vieles mehr – wo sind sie alle hin, die Dinge, die vor kurzem noch unseren Alltag bestimmten? Auf ebenso unterhaltsame wie kluge Weise versammeln Volker Wieprecht und Robert Skuppin Dinge, die bereits verschwunden sind oder zu verschwinden drohen. Nie wurde Nostalgie charmanter präsentiert, nie wurde sie derart intelligent und witzig dargestellt. «Die besten Radiomoderatoren Deutschlands.» Jörg Thadeusz «Wieprecht und Skuppin sind so etwas wie Harald Schmidt fürs Radio … Schlagfertig, manchmal hemmungslos albern und doch auch ernsthaft.» Frankfurter Allgemeine Zeitung «Ein Begräbnis erster Klasse!» Die Welt

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499625176
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:286 Seiten
Verlag:Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum:22.06.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    leserins avatar
    leserinvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Lexikon der verschwundenen Dinge" von Volker Wieprecht

    Im Lexikon der verschwundenen Dinge findet man Dinge, die manchmal schon in Vergessenheit geraten sind, für jüngere Leser gar nicht erst bekannt waren.
    Ich fand das Buch zeitweise ganz amüsant und zum Lachen.
    Einiges aus DDR-Zeiten ist auch beschrieben.

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    metalmels avatar
    metalmelvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Lexikon der verschwundenen Dinge" von Volker Wieprecht

    Was ich geliebt habe:
    - Slime
    - Brieffreunde
    - selbstaufgenommene Cassetten
    - Hi-Fi Anlagen
    - Hütchenspieler
    - Jo Jo's
    - Kaugummiautomaten
    - Mofas
    - Telefonzellen
    - ZDF-Hitparade
    - Unerreichbarkeit

    Das sind alles Dinge, die mehr oder weniger verschwunden sind und deshalb stehen sie auch im Lexikon der verschwundenen Dinge.
    Wenn man es liest, wird man manchmal ganz traurig, meistens sentimental und ab und an muss man auch lachen.
    Ich erinnere mich dran, dass ich den grünen Slime gern aus seiner kleinen Mülltonne rausglibbern ließ und ihn dann durch die Hänge glibschte, um ihn nur ein ganz kleines bisschen an die Wand zu schmieren. Warum machen Kinder von heute das nicht mehr? Slime war super, er bot Abwechslung und Spaß für viele Stunden und war sicher tausendmal toller als ein PC Spiel!

    Und erst die selbstaufgenommenen Cassetten! Da steckte noch Liebe dahinter! Da hat man sich noch Mühe gegen und Zeit investiert. Erinnert ihr euch, wie ihr gebannt vorm Radio gesessen seid und mit dem Finger an der Aufnahme Taste darauf gewartet habt, dass euer Lieblingslied kommt und dass der Moderator möglichst nicht reinquatscht. Das waren Abenteuer. Am tollsten war natürlich sich selbstaufgenommene Cassetten zu schenken - das war ein echter Liebesbeweis. Ich hab solche heute noch daheim.

    Im Fernsehen hab ich auch immer gern Salvatore gesehen, den Hütchenspieler für Arme. Bei ihm konnte man tatsächlich was gewinnen, erriet man, unter welcher der drei Nussschalen die Kugel versteckt war. Ich bilde mir übrigens noch heute erfolgreich ein, dass ich den Trick durchschaut habe, denn ich habe immer (!) richtig geraten. Wenn Salvatore grad nicht kam, dann war sicher der hektische Schnellsprecher Dieter Thomas Heck mit seiner Hitparade auf Sendung, die ich auch so gerne mochte. Damals war NDW Zeit und es gab diese schrägen Auftritte der deutschen Bands, die beinahe alle nicht singen konnten und oftmals völlig sinnentleertes Zeug von sich gaben wie:
    "Ich möchte einmal nur mit Erika
    in einem rosa Luftballon
    dieser Welt entfliehn."

    Heute möchte man dieser Welt noch viel öfter entfliehen, von mir aus auch in einem rosa Luftballon, da es mit der Unerreichbarkeit auch nicht mehr gut bestellt ist. Dank des Handys und des PCs ist man überall und immer erreichbar und sogar auffindbar! Manchmal, wenn ich zu viel darüber nachdenke könnt ich Little Miss Paranoia werden...

    Gebt mir wenigstens ein paar der Dinge zurück!!!

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    silverincus avatar
    silverincuvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Lexikon der verschwundenen Dinge" von Volker Wieprecht

    Volker Wieprecht - Robert Skuppin " Das Lexikon der verschwundenen Dinge"

    Mussten sie als Kind auch literweise Lebertran über sich ergehen lassen? Waren sie in Margot Honeckers jungen Pionieren? Sie haben doch bestimmt auch ihr komplettes Taschengeld an die roten oder rostbraunen Kaugummiautomaten geschleppt!? Erinnern sie sich noch an ihre Helden? Batman oder Spiderman? Durften sie die Vinylplatten ihres Vaters auch nur in 10m Entfernung anschauen – anfassen war undenkbar? Haben sie sich in der Jugend dafür mit Poppermusik auf Compact Cassetten an ihren Eltern gerächt, während diese vergeblich versucht haben den großen Fernsehunterhaltern wie Hans Rosenthal oder Wim Thoelke zu folgen? Kennen sie noch den Eumel und den Gilb? Sind auf Hütchenspieler reingefallen? Oder doch eher auf Hochzeitschwindlern per Zeitungsannoncen?

    Dieses Buch ist herrlich nostalgisch für alle, die selbst stundenlang Jo – Jo gespielt haben. Die Nächte in Partykellern verbracht haben. Sich den Magen an Mutters Hackbraten verdorben haben oder mit viel Tränen und Schweiß Modellbauflugzeuge zusammenbastelten, nur um alles nach wenigen Sekunden Flugzeit zerstört auf dem Asphalt vor den Füssen liegen zu sehen.
    Und witzig für alle die nach der Zeit des Telegramms, dem Slime und der Männerhandtasche das Licht der Welt erblickt haben und denken, Schlaghosen und der Wackeldackel (wahlweise auch der Wackelelvis) wären Erfindungen aus dem 21 Jahrhundert.

    In kurzen überschaubaren und zum Teil recht unterhaltsamen Kapiteln stellen die Radiomoderatoren Volker Wieprecht und Robert Skuppin liebgewonnene Dinge aus dem Alltag vor die leider schon, mal mehr mal weniger , aus unserem Leben verschwunden sind und an die man sich oft mit Wehmut oder Charme zurück erinnert. Eine tolle Erinnerungshilfe, aufgebaut als Lexikon, auf 286 Seiten zum „immer mal wieder in die Hand nehmen und schmunzeln“. Auch wer vieles nicht mehr bewusst miterlebt hat, kennt doch die ein oder andere Geschichte zu den oben genannten Themen in diesem Buch und sei es nur aus Erzählungen von den eigenen Eltern und Verwandten.

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    Jeremys avatar
    Jeremyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Lexikon der verschwundenen Dinge" von Volker Wieprecht

    OK, Wieprecht und Skuppin kennt man – zumindest, wenn man wie ich viel Radio hört. Die sind schon ziemlich genial. Aber, ob die auch ein Buch schreiben können? Um es vorweg zu nehmen: sie können!
    Also ich fand schon „Generation Golf“ ganz witzig. „Das Lexikon der verschwundenen Dinge“ steht dem aber in nichts nach. Die Idee des Buches ist dabei ziemlich simple: Es gibt so viele Dinge, die uns früher mal lieb und teuer waren. Und wo sind die heute hin? Verschwunden. Aber warum? Was ist mit Kassettenrecorder, Klopapierrollen auf der Hutablage im Wagen, Telegrammen, Bonanza usw geschehen?
    Wieprecht und Skuppin decken auf. Und das ganze sehr witzig, klug und frech geschrieben – ein Streichzug durch die Vergangenheit der Dinge, solange die Erinnerung daran nicht auch verschwunden ist. Nein, kann sie ja nicht: denn jetzt wurde sie in diesem Buch für alle Zeiten festgehalten. Oder verschwindet das Buch auch irgendwann?
    Also für alle Nostalgiker und diejenigen, die sich liebevoll erinnern wollen, ist dieses Lexikon genau das richtige. Sehr unterhaltsam.

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    Topolinchens avatar
    Topolinchenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Lexikon der verschwundenen Dinge" von Volker Wieprecht

    Dieses Buch habe ich zuerst als Geschenk für einen guten Freund gekauft. Als ich dann allerdings zu Hause war und vorsichtig ein paar Seiten durchgeblättert habe, war es schon um mich geschehen... Die beiden Autoren Volker Wieprecht und Robert Skuppin sind eigentlich Radiomoderatoren, noch dazu zwei richtig gute! Viele kennen sie bestimmt aus ihren Radio Eins Sendungen.

    In ihrem "Lexikon der verschwundenen Dinge" befassen sie sich allerdings mit einem ganz anderen Thema: Nach und nach verschwinden viele Dinge irgendwie von dieser Welt, die uns am Herzen liegen oder besser lagen! Das gilt sowohl für Dinge als auch für Phänomene und Ereignisse. Und diesem "Verschwinden" haben die Beiden ein Buch gewidmet. Sie kehren zurück in die bzw. unser aller Vergangenheit und lassen die Erinnerungen an Bonanza, Telegramme, Schreibmaschinen, Trockenshampoo, Käseigel und vieles mehr wieder lebendig werden. Was ist nur aus all diesen Dingen geworden?

    Das Buch beginnt übrigens symbolhaft mit dem Magiker David Copperfield, der einmal die Freiheitsstatue hat verschwinden lassen. Allein, sie kehrte wieder zurück - was man vom TV-Testbild oder den Postfilialen nicht gerade behaupten kann! Schön ist auch, dass großartige Bilder das Ganze abrunden...

    Wie dem auch sei - das Buch habe ich erst einmal für mich behalten und mich köstlich amüsiert. Ein Muss für alle, die gerne in Erinnerungen schwelgen!

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder eine interessante Letüre. Mit interessanten und weniger interessanten Dingen. Einmal lesen reicht aber.
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    jolie95s avatar
    jolie95vor einem Jahr
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Ruebies avatar
    Ruebievor 5 Jahren
    TheRavenkings avatar
    TheRavenkingvor 6 Jahren

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