Volker Winkler Gehmeditation im Alltag

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Inhaltsangabe zu „Gehmeditation im Alltag“ von Volker Winkler

Gehend meditieren Tagtäglich gehen wir, ohne viel darüber nachzudenken. Dies kann sich durch das Buch «Gehmeditation im Alltag» von Volker Winkler schnell ändern: Der praktizierende Buddhist vermittelt leicht verständlich die wunderbare Wirkung der traditionellen Gehmeditation, die bereits für Buddha ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zur inneren Freiheit war. Volker Winkler erklärt anhand von persönlichen Beispielen, wie wir das achtsame und bewusste Gehen in unseren Alltag integrieren können: auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Gassigehen mit dem geliebten Vierbeiner, aber auch beim Wandern oder Joggen. Gekonnt einfach gibt der Autor Tipps über die Geisteshaltung, Geschwindigkeit, Koordination mit dem Atem, Zeit und Dauer, Anfang und Ende der Gehmeditation. Damit wir in den gegenwärtigen Moment kommen. Dorthin, wo Leben unmittelbar stattfindet.

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  • Bewusstes Gehen führt zur Freiheit vom wahnhaften Denken

    Gehmeditation im Alltag
    R_Manthey

    R_Manthey

    14. August 2015 um 09:34

    Wir leben selten bewusst. Manche sind von solchen Formulierungen ziemlich genervt. Was soll das denn heißen? Die Wirklichkeit sieht jedoch oft so aus: Wenn wir irgendetwas tun, sind wir meistens in Gedanken ganz woanders. Unsere Beschäftigung läuft irgendwie nebenbei ab, wenn wir uns nicht besonders konzentrieren müssen. In unserem Kopf schwirren die Gedanken durcheinander. Es kommt zu seltsamen Sprüngen, ein gedankliches Stichwort führt zum nächsten Bild. Und so geht das immer weiter. Vielleicht machen wir uns Sorgen, steigern uns in unsere Ängste oder befassen uns mit Dingen aus der Vergangenheit, die wir nicht mehr ändern können. Damit können wir gar nicht im Jetzt sein. Die Gegenwart läuft unbewusst ab, meistens nebenbei, weil der Kopf ganz woanders ist. Tatsächlich blockiert also das ständige Denken die Wahrnehmung der Realität, die es immer nur jetzt gibt. Wirklich schlimm wird es, wenn wir von etwas genervt sind. Es baut sich Widerstand in uns auf. Wir leiden. Und zwar nicht unter dem, was uns scheinbar ärgert, sondern darunter, in welche Position uns unser Verstand dazu gebracht hat. Gelänge es uns nämlich, unseren Geist zu beruhigen, dann würden wir die Situation anders empfinden. Dass das so ist, kann man schnell verstehen, wenn man sich einmal daran erinnert, dass man selbst irgendwann einander ähnelnde Situationen je nach eigener Laune völlig verschieden wahrgenommen hat. Es ist also der Geist, der uns verrückt macht und in die Irre führt. Wir sind meistens seine Sklaven, weil wir nicht wissen, wie man ihn ausschaltet oder wenigstens beruhigt und dazu bringt, nur zu denken, wenn man es selbst will. Stattdessen jagt er uns von einem Gedanken zum anderen und erzeugt dabei auch noch die mit ihnen verbundenen Emotionen. Es gibt aber eine gute und Jahrhunderte alte Nachricht, einen Ausweg aus diesem Kreisel des wahnhaften Denkens: Achtsamkeit. Oder anders gesagt: bewusste Konzentration auf das, was man gerade tut. Allerdings ist das leichter gesagt als getan, denn der Geist ist das nicht gewohnt. Er wird alles unternehmen, um sich dem zu entziehen und wird nach neuen Problemen und Ablenkungen suchen. Wenn man das dann kommentiert, sitzt man erneut in seiner geschickt aufgestellten Falle. Achtsamkeit heißt also nicht nur, sich auf das zu konzentrieren, was man gerade tut, sondern auch, sich und die Aktionen seines Geistes nur zu beobachten, nichts zu werten und sich bei jeder Abschweifung kommentarlos erneut zu konzentrieren. Man kann dies in einer Sitzmeditation trainieren. Gewöhnlich wird einem das alleine sehr schwer fallen. Außerdem braucht man dazu Zeit und einen ruhigen Platz. Eine andere Möglichkeit ist die Gehmeditation. Sie kann man unauffällig in den Alltag integrieren. Und das ist der Inhalt dieses wunderbaren Buches. Der Text ist in vier Kapitel unterteilt. Zunächst erklärt der Autor Grundsätzliches und Praktisches. Danach stellt er im zweiten Abschnitt drei Arten von Gehmeditationen vor, die sich in der Orientierung und vor allem in der Geschwindigkeit unterscheiden. Danach folgen noch Ausführungen zum meditativen Wandern und Joggen, auch wenn diese beiden Bewegungsarten nicht unbedingt mit den vorher genannten drei Methoden vergleichbar sind. Das dritte Kapitel nennt Volker Winkler "Orte und Erfahrungen". Dort beschreibt er, wie er seine Gehmeditationen tatsächlich in bestimmten (öffentlichen und stressigen) Situationen ausgeführt hat. Das gibt diesem Buch eine sehr persönliche, motivierende und sehr praktische Note und macht es zu etwas Besonderem. Denn immer wieder zeigt sich, dass er die Essenz von Buddhas Lehre hervorragend vermitteln kann. Dazu findet man auch im letzten Kapitel zahlreiche Anregungen. Buddha litt wie wir alle unter seinem zunächst nicht zähmbaren Geist, bis er herausfand, was wirklich zu seinem Leiden führt. Manche nennen das Erleuchtung und sehen darin etwas Religiöses. Doch tatsächlich enthält Buddhas Lehre einfach in ihrem Kern eine Methode zur Selbstbefreiung aus der Sklaverei des ungewollten und krank machenden Denkens. Damit kann man dem vom Geist erzeugten Leiden ein Ende bereiten. Die Gehmeditation ist dazu eine wunderbare Methode, die in diesem Buch sehr persönlich erklärt und in ihrer Ausführung hervorragend beschrieben wird.

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