Volker Zotz Die Suche nach einem sozialen Buddhismus

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Inhaltsangabe zu „Die Suche nach einem sozialen Buddhismus“ von Volker Zotz

Der Begriff des „engagierten Buddhismus“ wurde durch das soziale Wirken des Mönchs Thich Nhat Hanh während des Vietnam-Krieges bekannt. Für engagierte Buddhisten schließt ihre spirituelle Praxis die liebende Tat ein, etwa eine aktive Hilfeleistung für leidende Menschen, den Einsatz für die Linderung gesellschaftlicher Probleme und für die bedrohte Natur. Ein bedeutender europäischer Pionier des engagierten Buddhismus ist der Österreicher Friedrich Fenzl. Seit seiner Jugend eng mit der Lehre des Buddha verbunden, studierte er in Japan die Schule vom Reinen Land, die er als Anleitung zur Mitmenschlichkeit interpretierte und praktizierte. Volker Zotz zeichnet in diesem Buch ein Portrait Fenzls, das neben einer biographischen Skizze seine Beiträge zu einer buddhistischen Sozialethik würdigt und sein Wirken in die Geschichte der europäischen Rezeption des Buddhismus einbettet. Zudem gewinnt der Leser Einblicke in die Lehren der buddhistischen Schule vom Reinen Land in Japan und deren Aufnahme im Westen. Kurt Krammer, der Leiter des Buddhistischen Religionspädagogischen Instituts in Salzburg, gab dieses Buch aus Anlass des 75. Geburtstages von Friedrich Fenzl 2007 im Auftrag seiner Institution sowie der European Buddhist Union, der Buddhistischen Gemeinschaft Salzburg und der interkulturellen Initiative Kômyôji heraus.

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  • Bewegende buddhistische Biografie

    Die Suche nach einem sozialen Buddhismus
    Perker

    Perker

    13. April 2013 um 15:25

    Die bewegende Biografie eines Mannes, der nach Japan ging, um den echten Buddhismus zu lernen und der dann aus buddhistischen Gedanken heraus sozial sehr aktiv in Europa wurde. Eine angenehme Lektüre zum Nachdenken. 

  • Rezension zu "Die Suche nach einem sozialen Buddhismus" von Volker Zotz

    Die Suche nach einem sozialen Buddhismus
    Aicher

    Aicher

    27. September 2011 um 18:05

    Diese Lebensgeschichte eines prominenten europäischen Buddhisten zeigt eindrucksvoll, dass es sich die Pioniere, welche die buddhistische Praxis für den Westen entdeckt haben, alles andere als leicht machten. In die vom Autor sehr lebendig erzählte Biografie sind zahlreiche interessante inhaltliche Fragen eingebettet, die einem viel Stoff zum Nachdenken über unterschiedliche Aspekte der Philosophie, Religion und Soziallehre des Buddhismus gibt. Erstaunlich, wie viel Anregung in einem doch relativ kleinen Büchlein stecken kann.

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  • Rezension zu "Die Suche nach einem sozialen Buddhismus" von Volker Zotz

    Die Suche nach einem sozialen Buddhismus
    Gakuro

    Gakuro

    30. July 2011 um 12:07

    Nach dem Zweiten Weltkrieg, in einer Zeit als das noch gar nicht wie inzwischen Mode war, begann sich Friedrich Fenzl, ein junger Mann in Österreich, für Japan und den Buddhismus zu interessieren. Gegen den Strom seiner Zeit und seiner Gesellschaft studierte und praktizierte er den Buddhismus und kam schließlich zu einer intensiven Auseinandersetzung damit in Japan. Aus seinem europäischen Hintergrund schien ihm der soziale Aspekt im Buddhismus zu wenig ausgeprägt. So begann er lange, bevor der "engagierte Buddhismus" zum Schlagwort wurde, sich hierüber Gedanken zu machen. Volker Zotz, der viele ausgezeichnete Bücher zu Themen des Buddhismus veröffentlicht hat, beschreibt in diesem kleinen aber gehaltvollen Werk nicht nur das Leben Friedrich Fenzls. Er gibt gleichzeitig eine Vielzahl von Informationen über den Buddhismus in Japan und über die Motive, warum man sich in Europa dafür zu interessieren begann.

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