Volkmar Braunbehrens

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Autor von Lorettoberg, Mozart in Wien und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Volkmar Braunbehrens

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Volkmar BraunbehrensLorettoberg
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Lorettoberg
Lorettoberg
 (5)
Erschienen am 01.07.2013
Volkmar BraunbehrensMozart in Wien
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Mozart in Wien
Mozart in Wien
 (2)
Erschienen am 01.01.2006
Volkmar BraunbehrensTriadenspiel
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Triadenspiel
Triadenspiel
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Erschienen am 05.04.2017
Volkmar BraunbehrensLorettoberg: Kriminalroman (Krimi im Gmeiner-Verlag)
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Lorettoberg: Kriminalroman (Krimi im Gmeiner-Verlag)
Volkmar BraunbehrensMozart - Lebensbilder
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Mozart - Lebensbilder
Mozart - Lebensbilder
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Erschienen am 12.09.2005
Volkmar BraunbehrensTriadenspiel: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)
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Triadenspiel: Kriminalroman (Kriminalromane im GMEINER-Verlag)
Volkmar BraunbehrensNationalbildung und Nationalliteratur
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Nationalbildung und Nationalliteratur
Nationalbildung und Nationalliteratur
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Erschienen am 01.11.1982
Volkmar BraunbehrensSalieri
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Salieri
Salieri
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Erschienen am 01.03.1993

Neue Rezensionen zu Volkmar Braunbehrens

Neu
manu1983s avatar

Rezension zu "Lorettoberg" von Volkmar Braunbehrens

Lorettoberg
manu1983vor 4 Jahren

Dies war mein erstes Buch von Volkmar Braunbehrens. Neugierig darauf wurde ich, da es in Freiburg spielt in der Gegend, in welcher ich drei Jahre verbracht habe.

Die Geschichte dreht sich um einen sehr bekannten Modezaren, Karl Legrand, der von Hamburg nach Freiburg auf den Lorettoberg zieht. Dies ist die Gegend, wo die Reichen und Schönen leben. Am Morgen nach der Einweihungsparty wird im Garten der Villa seine Leiche gefunden. Eine weitere Leiche liegt im Garten nebenan. Kommissar Grabowski und sein Team sind nun gefordert, den Fall zu lösen.

Gleich von Anfang an war ich an die Seiten des Werkes gefesselt. Der Schreibstil war flüssig und spannend.
Die Landschaft war sehr genau beschrieben und in die Charaktere konnte ich mich hineinversetzen. Mir war, als wäre ich ein Teil der Geschichte.
Zu ausführlich waren mir die Beschreibung der Bilder und Möbel etc. im Haus von Legrand.

Als Leser wurde ich insofern immer wieder hinters Licht geführt, weil ich schon früh dachte, zu wissen, wer der Täter ist. Aber ganz geschickt hat Volkmar Braunbehrens mich da an der Nase herumgeführt.

Fazit:

Ein toller Freiburgkrimi, den ich gerne weiterempfehle. 

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gaby2707s avatar

Rezension zu "Lorettoberg" von Volkmar Braunbehrens

Ein neuer Kommissar aus Freiburg
gaby2707vor 5 Jahren

Modezar Karl Legrand aus Hamburg hat sein Modeimperium verkauft und sich eine mondäne Villa in Freiburgs Nobelgegend, dem Lorettoberg, gekauft. Hier gibt er seine Einweihungsparty, auf der neben Stars und Sternchen aus der Modewelt, der Künste und einigen Freunden auch die Honoratioren der Stadt Freiburg eingeladen sind. Diese verlassen gegen Mitternacht das Fest, um nicht am nächsten Tag wegen Kokainmissbrauchs in der Klatschpresse zu erscheinen. Bei Aufräumarbeiten am nächsten Morgen findet ein Mitglied des Cateringteams die Leiche von Karl Legrand im Garten - erschossen.

Die Kommissare Tritschler und Grabowski - sein Lebensmotto ist "Langsam geht schneller" ist - beginnen zusammen mit ihrem Team zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf einen weiteren Toten im Garten des Nachbargrundstückes. Auch der Wirtschaftsanwalt Otto von Hübner wurde erschossen. Gehören die beiden Fälle zusammen? Durch Grabowskis Freundin Elfi, die bei einem Rechtsanwalt arbeitet und zufällig mit einer Freundin auch auf der Einweihungsparty war, bekommt Grabowski einen Hinweis. Über Hamburg, Berlin und Mailand ziehen sich die Ermittlungen hin...

 

Mit seinem Erstlingsroman hat mich Volkmar Braunbehrens in die Welt der Mode, der Kunstszene und der Musik entführt. Ich erfahre sehr viel aus der akribischen Ermittlungsarbeit der Polizei, die oft einem Puzzle gleicht. Ein Stückchen führt zum nächsten und Grabowski denkt auch mal "um die Ecke" und bekommt so neue Impulse. Das auch das Privatleben der Kommissare nicht zu kurz kommt und ich hier einiges über die private Person der Ermittler erfahre, gefällt mir sehr gut. Durch die genauen Beschreibungen der Örtlichkeiten fühle ich mich in Freiburg und auch in der Villa und dem Atelier in Hamburg schon fast ein wenig heimisch. Die facettenreiche Beschreibung der Protagonisten hat mich meine Sympathien bzw. Antipathien bald vergeben lassen. Da Wolfgang Grabowski durch seine Art in sich selbst ruht und durch nichts aus der Ruhe zu bringen scheint, fällt die so anders geartete Arbeitsweise seiner Hamburger Kollegen besonders, wenn auch nicht negativ, auf. 

Von Anfang April bis zum 11. Juni 2008 bin ich in 35 Kapiteln und auf über 400 Seiten, die sich leicht und flüssig lesen lassen, bei der Ermittlungsarbeit der Polizei dabei. An manchen Stellen wurde es für mich persönlich etwas zu ausführlich, was aber dem insgesamten Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Eine langsam aber stetig ansteigende Spannung haben mich bis zur Aufklärung beim Lesen gehalten. 

 

Meine Meinung:

Ich habe einen Freiburg-Krimi gelesen, bei dem die Ermittlungen in die verschiedensten Richtungen gehen, bei dem ich einiges Neues aus der Polizeiarbeit gelernt habe und der mich sehr gut unterhalten hat. Ich würde mich über weitere Fälle mit Kommissar Grabowski und seinem Team sehr freuen.

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utaechls avatar

Rezension zu "Lorettoberg" von Volkmar Braunbehrens

Freiburg-Krimi mit sehr eigenen Ermittlungsmethoden
utaechlvor 5 Jahren

Inhalt:
Karl Legrand gibt zur Einweihung seiner Villa am Freiburger Lorettoberg ein schillerndes Fest mit 200 Gästen. Er ist aus der Modeindustrie ausgestiegen und freut sich auf einen ruhigeren Lebensabend. Dieser dauert allerdings nicht sehr lange, denn am nächsten Morgen wird er tot aufgefunden, offenbar von seinem Nachbarn erschossen. Kommissar Grabowski fallen einige Ungereimtheiten auf und so führen ihn die Spuren immer tiefer in das beinahe undurchdringbare Geflecht, das den Modezaren und seinen Nachbarn umgibt.

Setting und Stil:
Freiburg und Hamburg sind die Hauptermittlungsorte und werden vom Autor sehr ausführlich beschrieben. Insbesondere Freiburg wird mit viel Leben gefüllt und detailgetreu dem Leser geschildert.
Auch die eher selbstbezogene Szene, die das Opfer umgibt, die Polizei und ihre beharrlichen Ermittlungsmethoden und schließlich die Täter werden perfekt benutzt, um ein gelungenes Gesamtbild zu erzeugen.
Das Buch liest sich ohne Schwierigkeiten, die sehr genauen Beschreibungen und das nebenbei vermittelte unbegrenzt wirkende Hintergrundwissen des Autors machen einen großen Reiz des Lesens aus, können aber auch für den ein oder anderen etwas anstrengend sein. Ansonsten verfliegen die über 400 Seiten und man verbringt gerne Zeit mit Kommissar Grabowski und seinen Kollegen.

Charaktere:
In Freiburg und im Badischen ticken die Uhren schon etwas anders, als in den hektischen Großstädten. Dies verkörpert auch Kommissar Grabowski, dessen Devise "Langsam geht schneller" Programm zu sein scheint. Aber gerade dies erweist sich als äußerst erfrischend und wie es sich erweist, kommt man auch so tatsächlich zum Ziel. Es bleibt viel Zeit, um Essen zu gehen, ausführliche Gespräche zu führen und sich neue Hinweise erst einmal gründlich durch den Kopf gehen zu lassen. Ein entschleunigter Ermittler, der trotzdem liebenswert dem Leser ans Herz wächst.
Genau das Gegenteil davon sind die effizienten Hamburger, die ihre Ermittlungen natürlich mit einem ganz anderen Anspruch angehen und trotzdem schließlich Grabowski den Erfolg überlassen müssen.
Weitere Charaktere, die sehr gut das Lokalkolorit ergänzen, haben genug Freiraum und können sich entwickeln.
Eine Mischung, die den Krimi mit viel Leben erfüllt.

Geschichte:
Zwei Tote und ein anscheinend klarer Tatablauf verwandeln sich schnell in ein undurchsichtiges Wirrwarr aus Möglichkeiten, auch wenn das Verbindungsknüpfen lange nicht so einfach ist, wie die Polizei es gerne hätte.
Viele Spuren, einige Sackgassen, fehlende gerichtsverwertbare Beweise und ein paar zu knackende Rätsel beschäftigen Ermittler und Leser gleichermaßen.
Die Modeszene als Ausgangspunkt ist sehr gut gewählt, den Einblick in deren Welt, die Kunstsammlerszene und so vieles mehr ist gelungen, informativ und fesselnd.

Fazit:
Volkmar Braunbehrens ist es gelungen, seinen ersten Krimi mit viel Lokalkolorit zu füllen und gleichzeitig den Rest der Welt nicht zu vernachlässigen. Ein unterhaltsamer Freiburg-Krimi, der beschaulich über die Grenzen der Stadt hinauswirkt. Mir hat er sehr gut gefallen, ich freue mich schon auf die Fortsetzung und weitere Fälle für Kommissar Grabowski. Ein Krimi für Leser, die gerne mehr Hintergrundinformationen als durchschnittlich vermittelt bekommen und einen Blick hinter die Kulissen der Modeindustrie und der Schickimicki-Welt werfen.

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