Volkmar Braunbehrens Lorettoberg

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Inhaltsangabe zu „Lorettoberg“ von Volkmar Braunbehrens

Der Hamburger Modezar Karl Legrand hat seine Firma verkauft und ersteht eine der prächtigen Villen am Freiburger Lorettoberg als Ruhesitz. Am Morgen nach der pompösen Einweihung wird er tot im Garten gefunden. Kurz darauf gibt es ein weiteres Opfer, welches mit derselben Waffe erschossen wurde. Kommissar Grabowski übernimmt die Ermittlungen, die ihn von Freiburg schließlich bis nach Hamburg, Berlin und Mailand führen …

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    Lorettoberg
    manu1983

    manu1983

    30. September 2014 um 11:11

    Dies war mein erstes Buch von Volkmar Braunbehrens. Neugierig darauf wurde ich, da es in Freiburg spielt in der Gegend, in welcher ich drei Jahre verbracht habe. Die Geschichte dreht sich um einen sehr bekannten Modezaren, Karl Legrand, der von Hamburg nach Freiburg auf den Lorettoberg zieht. Dies ist die Gegend, wo die Reichen und Schönen leben. Am Morgen nach der Einweihungsparty wird im Garten der Villa seine Leiche gefunden. Eine weitere Leiche liegt im Garten nebenan. Kommissar Grabowski und sein Team sind nun gefordert, den Fall zu lösen. Gleich von Anfang an war ich an die Seiten des Werkes gefesselt. Der Schreibstil war flüssig und spannend. Die Landschaft war sehr genau beschrieben und in die Charaktere konnte ich mich hineinversetzen. Mir war, als wäre ich ein Teil der Geschichte. Zu ausführlich waren mir die Beschreibung der Bilder und Möbel etc. im Haus von Legrand. Als Leser wurde ich insofern immer wieder hinters Licht geführt, weil ich schon früh dachte, zu wissen, wer der Täter ist. Aber ganz geschickt hat Volkmar Braunbehrens mich da an der Nase herumgeführt. Fazit: Ein toller Freiburgkrimi, den ich gerne weiterempfehle. 

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  • Ein neuer Kommissar aus Freiburg

    Lorettoberg
    gaby2707

    gaby2707

    31. October 2013 um 10:02

    Modezar Karl Legrand aus Hamburg hat sein Modeimperium verkauft und sich eine mondäne Villa in Freiburgs Nobelgegend, dem Lorettoberg, gekauft. Hier gibt er seine Einweihungsparty, auf der neben Stars und Sternchen aus der Modewelt, der Künste und einigen Freunden auch die Honoratioren der Stadt Freiburg eingeladen sind. Diese verlassen gegen Mitternacht das Fest, um nicht am nächsten Tag wegen Kokainmissbrauchs in der Klatschpresse zu erscheinen. Bei Aufräumarbeiten am nächsten Morgen findet ein Mitglied des Cateringteams die Leiche von Karl Legrand im Garten - erschossen. Die Kommissare Tritschler und Grabowski - sein Lebensmotto ist "Langsam geht schneller" ist - beginnen zusammen mit ihrem Team zu ermitteln. Dabei stoßen sie auf einen weiteren Toten im Garten des Nachbargrundstückes. Auch der Wirtschaftsanwalt Otto von Hübner wurde erschossen. Gehören die beiden Fälle zusammen? Durch Grabowskis Freundin Elfi, die bei einem Rechtsanwalt arbeitet und zufällig mit einer Freundin auch auf der Einweihungsparty war, bekommt Grabowski einen Hinweis. Über Hamburg, Berlin und Mailand ziehen sich die Ermittlungen hin...   Mit seinem Erstlingsroman hat mich Volkmar Braunbehrens in die Welt der Mode, der Kunstszene und der Musik entführt. Ich erfahre sehr viel aus der akribischen Ermittlungsarbeit der Polizei, die oft einem Puzzle gleicht. Ein Stückchen führt zum nächsten und Grabowski denkt auch mal "um die Ecke" und bekommt so neue Impulse. Das auch das Privatleben der Kommissare nicht zu kurz kommt und ich hier einiges über die private Person der Ermittler erfahre, gefällt mir sehr gut. Durch die genauen Beschreibungen der Örtlichkeiten fühle ich mich in Freiburg und auch in der Villa und dem Atelier in Hamburg schon fast ein wenig heimisch. Die facettenreiche Beschreibung der Protagonisten hat mich meine Sympathien bzw. Antipathien bald vergeben lassen. Da Wolfgang Grabowski durch seine Art in sich selbst ruht und durch nichts aus der Ruhe zu bringen scheint, fällt die so anders geartete Arbeitsweise seiner Hamburger Kollegen besonders, wenn auch nicht negativ, auf.  Von Anfang April bis zum 11. Juni 2008 bin ich in 35 Kapiteln und auf über 400 Seiten, die sich leicht und flüssig lesen lassen, bei der Ermittlungsarbeit der Polizei dabei. An manchen Stellen wurde es für mich persönlich etwas zu ausführlich, was aber dem insgesamten Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Eine langsam aber stetig ansteigende Spannung haben mich bis zur Aufklärung beim Lesen gehalten.    Meine Meinung: Ich habe einen Freiburg-Krimi gelesen, bei dem die Ermittlungen in die verschiedensten Richtungen gehen, bei dem ich einiges Neues aus der Polizeiarbeit gelernt habe und der mich sehr gut unterhalten hat. Ich würde mich über weitere Fälle mit Kommissar Grabowski und seinem Team sehr freuen.

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  • Freiburg-Krimi mit sehr eigenen Ermittlungsmethoden

    Lorettoberg
    utaechl

    utaechl

    21. September 2013 um 22:25

    Inhalt: Karl Legrand gibt zur Einweihung seiner Villa am Freiburger Lorettoberg ein schillerndes Fest mit 200 Gästen. Er ist aus der Modeindustrie ausgestiegen und freut sich auf einen ruhigeren Lebensabend. Dieser dauert allerdings nicht sehr lange, denn am nächsten Morgen wird er tot aufgefunden, offenbar von seinem Nachbarn erschossen. Kommissar Grabowski fallen einige Ungereimtheiten auf und so führen ihn die Spuren immer tiefer in das beinahe undurchdringbare Geflecht, das den Modezaren und seinen Nachbarn umgibt. Setting und Stil: Freiburg und Hamburg sind die Hauptermittlungsorte und werden vom Autor sehr ausführlich beschrieben. Insbesondere Freiburg wird mit viel Leben gefüllt und detailgetreu dem Leser geschildert. Auch die eher selbstbezogene Szene, die das Opfer umgibt, die Polizei und ihre beharrlichen Ermittlungsmethoden und schließlich die Täter werden perfekt benutzt, um ein gelungenes Gesamtbild zu erzeugen. Das Buch liest sich ohne Schwierigkeiten, die sehr genauen Beschreibungen und das nebenbei vermittelte unbegrenzt wirkende Hintergrundwissen des Autors machen einen großen Reiz des Lesens aus, können aber auch für den ein oder anderen etwas anstrengend sein. Ansonsten verfliegen die über 400 Seiten und man verbringt gerne Zeit mit Kommissar Grabowski und seinen Kollegen. Charaktere: In Freiburg und im Badischen ticken die Uhren schon etwas anders, als in den hektischen Großstädten. Dies verkörpert auch Kommissar Grabowski, dessen Devise "Langsam geht schneller" Programm zu sein scheint. Aber gerade dies erweist sich als äußerst erfrischend und wie es sich erweist, kommt man auch so tatsächlich zum Ziel. Es bleibt viel Zeit, um Essen zu gehen, ausführliche Gespräche zu führen und sich neue Hinweise erst einmal gründlich durch den Kopf gehen zu lassen. Ein entschleunigter Ermittler, der trotzdem liebenswert dem Leser ans Herz wächst. Genau das Gegenteil davon sind die effizienten Hamburger, die ihre Ermittlungen natürlich mit einem ganz anderen Anspruch angehen und trotzdem schließlich Grabowski den Erfolg überlassen müssen. Weitere Charaktere, die sehr gut das Lokalkolorit ergänzen, haben genug Freiraum und können sich entwickeln. Eine Mischung, die den Krimi mit viel Leben erfüllt. Geschichte: Zwei Tote und ein anscheinend klarer Tatablauf verwandeln sich schnell in ein undurchsichtiges Wirrwarr aus Möglichkeiten, auch wenn das Verbindungsknüpfen lange nicht so einfach ist, wie die Polizei es gerne hätte. Viele Spuren, einige Sackgassen, fehlende gerichtsverwertbare Beweise und ein paar zu knackende Rätsel beschäftigen Ermittler und Leser gleichermaßen. Die Modeszene als Ausgangspunkt ist sehr gut gewählt, den Einblick in deren Welt, die Kunstsammlerszene und so vieles mehr ist gelungen, informativ und fesselnd. Fazit: Volkmar Braunbehrens ist es gelungen, seinen ersten Krimi mit viel Lokalkolorit zu füllen und gleichzeitig den Rest der Welt nicht zu vernachlässigen. Ein unterhaltsamer Freiburg-Krimi, der beschaulich über die Grenzen der Stadt hinauswirkt. Mir hat er sehr gut gefallen, ich freue mich schon auf die Fortsetzung und weitere Fälle für Kommissar Grabowski. Ein Krimi für Leser, die gerne mehr Hintergrundinformationen als durchschnittlich vermittelt bekommen und einen Blick hinter die Kulissen der Modeindustrie und der Schickimicki-Welt werfen.

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  • Ein neuer Fall für Kommissar Grabowski

    Lorettoberg
    Eka

    Eka

    01. August 2013 um 14:21

    Der Lorettoberg ist die Straße in Freiburg, an der die Reichen und Schönen der Stadt ihre prächtigen Villen gebaut haben. Hier hat der bekannte Modeunternehmer Karl Legrand, nachdem er seine Firma in Hamburg verkauft hat, eine dieser wunderschönen Villen erstanden und will dort seinen Altersruhesitz einrichten. Zu seiner Einweihungsfeier hat er die gesamte Freiburger Prominenz eingeladen und natürlich wollten alle Leute dabei sein. Als jedoch zu später Stunde die Party etwas aus dem Ruder zu laufen scheint, verlassen die Honoratioren eilig das Fest, da sie befürchten, evtl. durch Fotos in der Zeitung zu stehen. Am nächsten Morgen wird Legrand in seinem Garten gefunden, durch einen tödlichen Kopfschuss hingerichtet. Niemand hat etwas gehört oder gesehen. Aber das ist noch nicht alles. Im Nachbargarten wird wenig später die Leiche des dort wohnenden Wirtschaftsanwalts von Hübner entdeckt. Auch hier hat niemand etwas bemerkt und die Kriminalpolizei steht vor einem Rätsel. Kriminalhauptkommissar Grabowski und sein Kollege Tritschler nehmen nun die Ermittlungen auf, was sich als äußerst schwierig erweist, da sie keinerlei Anhaltspunkte haben, wo sie denn überhaupt anfangen sollen. Haben die beiden Morde miteinander zu tun? Haben sich beide Opfer gekannt? Hatten sie Feinde? Der Autor Volkmar Braunsbehrens hat hier einen fast klassischen Kriminalroman geschrieben und ist dabei sehr ausführlich auf die verschiedenen Ermittlungstaktiken der Kriminalpolizei eingegangen. Man kann es als Puzzlearbeit bezeichnen und am Ende ist zwar der Täter gefasst, aber man hat als Leser das Gefühl, es müsste eigentlich noch weitergehen. Spannung ist von Anfang an da, der Schreibstil ist flüssig und die über 400 Seiten lesen sich flott und schnell. Zwischendurch glaubt man, den Täter zu kennen, aber der Autor lenkt dann sehr geschickt den Leser wieder auf andere Gedanken. Ein sehr gelungener Kriminalroman und ich kann eine Leseempfehlung geben. Das Buch ist erschienen im Gmeiner Verlag, Meßkirch.

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