Vonda N. McIntyre Auf der Suche nach Mr. Spock. Star Trek III 05.

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Inhaltsangabe zu „Auf der Suche nach Mr. Spock. Star Trek III 05.“ von Vonda N. McIntyre

Spock ist tot. Durch sein selbstloses Opfer hat der Vulkanier die Enterprise und ihre Mannschaft gerettet, indem er in den Reaktorraum des Schiffes eindrang und die atomare Katastrophe verhinderte. Sein strahlenverseuchter Leichnam wird auf eine Umlaufbahn um ein System geschossen, mit dem es eine besondere Bewandtnis hat: In ihm läuft ein Genesis-Programm, der Versuch einer beschleunigten biologischen Evolution.
Während die Enterprise ihren Rückflug zur Erde antritt, geht mit Dr. McCoy eine sonderbare Veränderung vor sich, die ihn fast in den Wahnsinn treibt. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass er von Spocks Geist besessen ist, denn der Bordarzt war an der Seite des Vulkaniers, als dieser starb. Oder haben die Manifestationen des Toten andere Ursachen?

Ach nee, die Schrift ist bei mir auch anders - muss eine andere Ausgabe sein. Ich habe die 12. Auflage.

— Ameise

Nanu, ein anderes Cover? Das ist ja merkwürdig. Da war vorher das Cover, das ich auch habe, jetzt ist es geringfügig verändert. Komisch!

— charlotte

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  • Rezension zu "Auf der Suche nach Mr. Spock. Star Trek III 05." von Vonda N. McIntyre

    Auf der Suche nach Mr. Spock. Star Trek III 05.

    Ameise

    19. March 2010 um 23:55

    Die Handlung des 3. Star Trek-Films (und natürlich auch die des dazugehörigen Romans) knüpft nahtlos an den Vorgänger "Der Zorn des Khan" an. Den sollte man auf alle Fälle kennen, um der Handlung des Nachfolgers folgen zu können. Nachdem sich Spock geopfert hat, um seine Schiffskameraden vor der Genesis-Welle zu retten, kehrt die Enterprise schwer angeschlagen zur Erde zurück. Allerdings soll das legendäre Schiff gar nicht repariert, sondern ausgemustert werden. Kirk erhält unerwarteten Besuch von Spocks Vater Sarek, der ihm vorwirft, Spock im Stich gelassen zu haben. Nur Spocks Körper sei tot, sein Geist, die Katra, sei noch vorhanden und könne vielleicht noch gerettet werden. Sie erkennen, dass Spock vor seinem Tod seine Katra auf McCoy übertragen hat, der sich seit einiger Zeit ziemlich seltsam verhalten hat. Kirk und seine Crew riskieren ihre Karrieren, um die Enterprise aus dem Raumdock zu stehlen und zum neuentstandenen Planeten Genesis zurückkehren, auf dem sich Spocks Sarg befindet... Wie schon im Vorgängerroman geht die Handlung in diesem Buch weit über die Filmhandlung hinaus. Im Film wurde schlichtweg ignoriert, dass bei der Auseinandersetzung mit Khan neben Spock auch noch andere Personen ihr Leben lassen mussten, zum Beispiel Scotts Neffe Peter Preston oder das Wissenschaftsteam der Station Regula I. Im Buch wohnt Scott der Beerdigung seines Neffen bei, während Carol Marcus die Familie ihres von Khan ermordeten Geliebten besucht. Das ist zwar alles sehr behutsam geschildert, allerdings nehmen diese Szenen noch mehr Tempo aus der ohnehin schon langsamen Filmhandlung. In der ersten Hälfte ist die Stimmung derart schwermütig, dass einen der Roman regelrecht runterziehen kann. Das soll aber keine Kritik sein, immerhin ist das Stimmungstief ja in dieser Situation absolut nachvollziehbar. Die Hauptcharaktere und deren Gefühle sind sehr schön wiedergegeben. Der Bösewicht Kruge kommt zwar nicht so lächerlich rüber wie im Film, bleibt aber trotzdem eine farblose Figur, besonders nachdem man mit Khan einen wirklich interessanten Gegner erleben konnte. Wie soll ich das Buch bewerten? Der Film ist nicht besonders spannend und hat definitiv einige Längen. Auch beim Buch können die Abschnitte mit der Trauerbewältigung schon mal ein wenig lang werden. Weil man dabei aber sehr viel über die Charaktere erfährt, die gute Chemie zwischen den Figuren perfekt wiedergegeben und viele Löcher in der Filmhandlung gestopft werden, würde ich den Roman insgesamt als gelungen bezeichnet. Mir hat er jedenfalls besser gefallen als die Filmvorlage.

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  • Rezension zu "Auf der Suche nach Mr. Spock. Star Trek III 05." von Vonda N. McIntyre

    Auf der Suche nach Mr. Spock. Star Trek III 05.

    charlotte

    29. January 2010 um 08:31

    Das Unglaubliche ist passiert: Spock ist tot und die Enterprise soll aus der Flotte ausgemustert werden. Viel schlimmer kann es für Kirk nicht werden. Doch es wird schlimmer, als McCoy Anzeichen von Wahnsinn zeigt. Doch dann stellt sich heraus, dass McCoy von Spocks Geist besessen ist, während dessen Körper durch den Genesis-Effekt auf dem Genesis-Planeten von Saavik und Kirks Sohn David gefunden wird. Doch ohne sein Schiff hat Kirk keine Gelegenheit, seine beiden besten Freunde vor dem endgültigen Ende und dem Wahnsinn zu retten… Die Autorin hat nach dem zweiten auch den dritten Star Trek-Film in ein gutes, flüssig zu lesendes Buch umgeformt. Allerdings ist die Stimmung nach so vielen Toten wie am Ende des zweiten Films, derart traurig und düster, dass das Lesen kaum Freude macht und ich mich teilweise leicht frustriert durch das Buch kämpfen musste. Da ich ja gerne über die zahlreichen Übersetzungs- und Druckfehler in diversen anderen Star Trek-Romanen meckere, möchte ich hier lobend erwähnen, dass mir kaum noch welche aufgefallen sind. Schön fand ich auch, dass eine meiner Star Trek-Lieblingsfiguren wieder eine tragende Rolle hatte: die Geschichte von Saavik ging weiter. Ich freu mich jetzt schon darauf, was noch kommt. Und ich freu mich auf das Buch vom 4. Film, denn der ist einfach herrlich komisch und nicht so düster wie sein Vorgänger. Insgesamt mag ich dem Buch aber nur 3 Sterne geben, weil es nicht besonders herausragend ist und es ein Menge viel bessere Bücher gibt.

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