Vonda N. McIntyre Das Lied von Mond und Sonne

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Inhaltsangabe zu „Das Lied von Mond und Sonne“ von Vonda N. McIntyre

Der Hof des Sonnenkönigs ist in Aufruhr: Eine Expedition hat eines jener legendären Seemonster gefangen, die die Meere bevölkern. Die junge Marie wird mit der Pflege der geheimnisvollen Kreatur beauftragt, die sie bald lieb gewinnt. Doch Ludwig IVX. hat finstere Pläne. Soll Marie ihrem König gehorchen? Oder folgt sie ihrem Gewissen und bringt sich in tödliche Gefahr?

Lässt einen das Leben am französischen Adelshof richtig mit erleben! Eine märchenhafter und gefühlvoller Roman.

— secretworldofbooks
secretworldofbooks

Dieser Roman versteht es Realität und Fantasie so gut zu verknüpfen, dass man beinahe glauben möchte, was erzählt wird.

— Wolfileser
Wolfileser

Eine wunderschön und detailliert erzählte Geschichte, an der mich eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten gestört haben ...

— Ascari0
Ascari0

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Sunni14

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  • Rezension "Das Lied von Mond und Sonne" von Vonda N. McIntyre

    Das Lied von Mond und Sonne
    secretworldofbooks

    secretworldofbooks

    05. April 2017 um 11:57

    Deckblatt:Der Hof des Sonnenkönigs ist in Aufruhr: Eine Expedition hat eines jener legendären Seemonster gefangen, die die Meere bevölkern. Die junge Marie wird mit der Pflege der geheimnisvollen Kreatur beauftragt, die sie bald lieb gewinnt. Doch Ludwig IVX. hat finstere Pläne. Soll Marie ihrem König gehorchen? Oder folgt sie ihrem Gewissen und bringt sich in tödliche Gefahr?Inhalt:Marie-Josphé erwartet sehnsüchtig die Rückkehr ihres gelehrten Bruder. Dieser befindet sich auf einer Expedition. Diese war erfolgreich und er bringt dem französischen König ein Seeungeheuer mit. Yves vertraut die Pflege der Meerjungfrau seiner Schwester Marie-Josephé an. Diese freut sich endlich eine willkommene Abwechslung von den ihr überdrüsigen Adelsleben. Nach und nach baut sie eine Beziehung zum Seeungeheuer auf und ist fassungslos als sie erfährt, das dieses getötet werden soll. Nun stellt sie alles in ihrer Macht stehende an um das Seeungeheuer zu retten. Ob ihr das an dem intriganten Königshof gelingt müsst ihr selbst lesen.Meinung:Boah,was für ein Kampf mit den ganzen Adelstiteln am Anfang! Auf einen sehr schwierigen Anfang folgt ein spanndes Mittelteil und ein tolles Ende. 

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  • Fantasy mit Realitätsbezug

    Das Lied von Mond und Sonne
    Wolfileser

    Wolfileser

    15. February 2016 um 11:40

    Ich steh auf Realität und auch auf Krimis. Ich liebe aber auch Fantasy-Romane und dieser Roman versteht es auf geniale Weise von Fantastischen Elementen zu überzeugen. 

  • Eine Zeitreise ins 17. Jahrhundert ...

    Das Lied von Mond und Sonne
    Ascari0

    Ascari0

    21. September 2015 um 11:16

    Vonda N. McIntyre hat sich vor allem im SF-Bereich schon vor längerer Zeit einen Namen gemacht. Trotzdem hatte ich eigentlich noch nie etwas von ihr gelesen. Dank Audible sollte sich dies jedoch ändern ... Klappentext: Der Hof des Sonnenkönigs ist in Aufruhr: Eine Expedition hat eines jener legendären Seemonster gefangen, die die Meere bevölkern. Die junge Marie wird mit der Pflege der geheimnisvollen Kreatur beauftragt. Je mehr Zeit sie mit dem Geschöpf verbringt, desto stärker regt sich der Verdacht in ihr, dass sie es mit einem denkenden, fühlenden Wesen zu tun hat. Doch an einem Ort wie Versailles, der von Intrigen und Machtspielen beherrscht wird, ist es gefährlich, sich für die Wehrlosen einzusetzen ... Meine Meinung: Die Autorin erzählt langsam und behutsam eine Geschichte, die vor allem von den farbenfrohen Beschreibungen des Hofs des legendären Sonnenkönigs lebt. Wer einmal ins Frankreich des 17. Jahrhunderts eintauchen will, hat mit diesem Buch eine wunderbare Gelegenheit dazu. Mode, Gebräuche, das Leben der Höflinge - alles erscheint in bunten Farben, so dass man als Leser schnell das Gefühl hat, das Leben der Heldin - Marie-Josephe de la Croix - zu begleiten. Aus diesem Grund würde ich das Buch auch großteils als historischen Roman mit Einschlag zur Fantasy beurteilen, da auch die meisten der Nebenfiguren wirklich gelebt haben, die in dem Buch vorkommen. Wie schon gesagt, entwickelt sich die Geschichte eher langsam, dies ist also kein Buch bzw. Hörbuch, dass man einfach "fressen" kann, im Gegenteil. Für dieses Buch muss man sich Zeit nehmen - dafür wird man aber reichhaltig belohnt. Ist Marie-Josephe anfangs noch ein eher unsicheres, zurückhaltendes Mädchen, entwickelt sie sich im Lauf des Romans weiter - besonders durch ihre Freundschaft zur Meerfrau. Auch ihr Bruder macht eine Entwicklung durch, ist er anfänglich noch sehr von seinen Forschungen besessen, merkt er schlussendlich, dass es auch Dinge gibt, die wichtiger im Leben sind als das Streben nach Wissen. Etwas Kritik möchte ich aber auch üben, denn zwischendurch wollte ich Marie Josephe gerne richtig durchschütteln. Dafür dass sie am französischen Hof im Haifischbecken des menschlichen Ehrgeizes schlechthin lebt, stellt sie sich oft bemerkenswert naiv an. Auch wenn sie in einer Klosterschule erzogen wurde, hätte ich ihr doch ein bisschen mehr Hausverstand zugetraut - gerade weil sie sonst sehr aufgeschlossen, klug und in den Wissenschaften fast ein kleines Universalgenie ist. Auch die Namen der Figuren werden manchmal ein wenig merkwürdig. Wird die Meerfrau lange Zeit einfach nur als Seeungeheuer bezeichnet, ist verständlich, solange ihr Name nicht bekannt ist. Dann erfährt ihn Marie-Josephe endlich - und er wird trotzdem nicht benutzt. Erst etwas später fällt er auf einmal und dann muss man erst einmal überlegen, wer das jetzt schon wieder ist ... Das Hörbuch liegt in einer ungekürzten Fassung mit knapp 18,5 Stunden vor, hier braucht es also doch auch etwas Geduld :). Trotzdem wird man auch hier wirklich belohnt, denn die Sprecherin Elisabeth Günther ist wirklich grandios! Besonders bei den Stellen, wo sie den Zorn verschiedener Personen spricht, rann mir doch wirklich ein Schauer den Rücken herunter ... Fast zum Fürchten, so authentisch hat sich das angehört! Mein Fazit: "Das Lied von Mond und Sonne" ist ein grandioses Hörbuch mit einigen Schwächen, über die man aber hinweg sehen kann. Wer historische Romane liebt, wird damit sicherlich seine Freude haben. Der Fantasy-Anteil hingegen ist eher gering.

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  • Historische Fantasy am Hofe des Sonnenkönigs

    Das Lied von Mond und Sonne
    Chirise

    Chirise

    Versailles 1693: Marie-Josèphe gewöhnt sich nur schwer an ihr neues Leben in Versailles. Nachdem sie ihre Kindheit in der französischen Kolonie Martinique verbracht hat, sind die Etikette und Intrigen am Hofe des Königs neu für sie. Als ihr Bruder Yves von seiner Expedition mit einem lebenden Seeungeheuer zurückkehrt, ändert sich alles. Marie-Josèphe wird mit seiner Pflege betraut, doch mit der Zeit entdeckt sie, dass das Seeungeheuer auch ein fühlendes, intelligentes Wesen ist und versucht alles, um es zu retten – selbst wenn es bedeutet, dass sie sich gegen ihren eigenen König stellen muss.. Ich habe mir anfangs etwas schwer getan, in diese Geschichte hineinzukommen, gleich auf den ersten Seiten wird man mit neuen Namen, Personen und fremden Begriffen überschüttet, die meistens gar nicht erklärt wurden, aber die man nach und nach aus dem Zusammenhang erschließen konnte. Bei den Personen hat das Personenverzeichnis ganz am Anfang des Buches sehr geholfen, aber trotzdem habe ich eine Weile gebraucht, um alle richtig einordnen zu können. In „Das Lied von Mond und Sonne“ findet sich eine Vielzahl von Charakteren, die ich allesamt für sehr gelungen halte. Sie sind alle individuell gezeichnet und während man manche mit der Zeit leicht einordnen und durchschauen kann, bleiben einige Personen, wie König Ludwig, der Papst Innozenz und Comte Lucien, bis zum Ende hin zu einem gewissen Grad undurchschaubar. Die Hauptcharaktere, das Geschwisterpaar Marie-Josèphe und Yves de la Croix, um die sich die Handlung größtenteils dreht, blieben jedoch am spannendsten. Marie-Josèphe ist eine junge Frau, die noch geprägt ist von ihrer Zeit auf Martinique und den Jahren, die sie im Konvent verbringen musste. Sie legt eine Naivität und Unschuld zu Tage, die einzigartig unter den intriganten Höflingen ist, und man lernt als Leser mit ihr zusammen das Leben am Hofe kennen. Ihr Bruder Yves, ein Jesuitenpater, war mir gleich weniger sympathisch, da er sehr ehrgeizig seine Ziele verfolgt und mir stellenweise regelrecht fanatisch vorkam und auch seiner Schwester kein Gehör mehr schenkte. Ein Highlight war für mich das Seeungeheuer, das dem Buch einen fantastischen Einschlag verleiht, dabei jedoch sehr realistisch bleibt und auch für einige Überraschungen sorgt. Wenn man sich und dem Buch Zeit gibt, um alles zu verarbeiten, um in der Zeit von Ludwig dem XIV. anzukommen, dann wird man mit einer wunderbaren Geschichte belohnt, die mich bis jetzt noch nicht ganz losgelassen hat. Darüber hinaus erhält man auch einen super Einblick in die damalige Zeit, mitsamt den damaligen Sitten und Gebräuchen und Überzeugungen, man erlebt mit, wie damals Wissenschaft betrieben wurde. Fazit: Man muss sich auf dieses Buch einlassen, dann ist es jedoch eine wunderbar gelungene Mischung aus Fantasy, Historik und Wissenschaft, wobei es jedoch stets realistisch bleibt. Ich vergebe knappe fünf Sterne, da ich anfängliche Schwierigkeiten hatte, es aber trotz allem eine wunderbare Geschichte ist, die es verdient gelesen zu werden!

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    • 3
    Chirise

    Chirise

    29. June 2015 um 13:24