Rotwild

von Voosen | Danielsson und Roman Voosen
4,0 Sterne bei70 Bewertungen
Rotwild
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Rose75s avatar

Schwedisches Mittsommer und Deutsche Geschichte

EvelynMs avatar

Zwei ungewöhnliche Ermittlerinnen und ein spannender Plot

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Inhaltsangabe zu "Rotwild"

Begeisterte Presse, begeisterte Leser - und hier kommt schon der zweite Fall des neuen Schweden-Krimi-Traumpaars Kurz vor Mittsommer im småländischen Växjö: In einem Wald am Seeufer wird der von Pfeilen durchbohrte Leichnam eines Lehrers gefunden. Die Todesumstände erinnern an die Darstellungen frühchristlicher Märtyrer. Kommissarin Ingrid Nyström und ihre junge, impulsive Kollegin Stina Forss übernehmen die Untersuchungen. Bald darauf tauchen an der Wand der Domkirche seltsame Zeichen auf. Haben die Polizistinnen es mit einem religiösen Ritualmord zu tun? Die Deutsch-Schwedin Stina Forss hat bald erste Zweifel. Spätestens nachdem ein weiterer Toter entdeckt wird, erhöht sich der Druck von Vorgesetzten, Presse und Öffentlichkeit auf die beiden ungleichen Frauen spürbar. Während Ingrid Nyström mit familiären Problemen zu kämpfen hat, führt die wendungsreiche Ermittlung Forss nach Nordschweden, nach Berlin und weit zurück in die Geschichte. Der zweite Fall für Nyström und Forss ist ein hochpolitischer, psychologisch komplexer Krimi, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462045482
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:15.08.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2013 bei Der Audio Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Rose75s avatar
    Rose75vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Schwedisches Mittsommer und Deutsche Geschichte
    Interessanter 2. Fall für das ungleiche Ermittlerteam

    Kurz vor Mittsommer,  dem größten Festtag in Schweden,  gibt es eine grausame Mordserie.   Es schaut nach Ritualmorden aus.  Die Ermittlungen laufen schleppend, weil irgendwie nichts zusammenpasst. 

    Mit der Zeit deutet einiges daraufhin, dass die Opfer eine gemeinsame Geschichte haben. In Deutschland.

    Neben dem Kriminalfall, nimmt in diesem Band die Gestaltung und die Feier des Mittsommerfestes einigen Raum ein.  Anscheinend dürfen auf keiner Feier   Erdbeeren mit Sahne fehlen.

    Wie auch im ersten Teil, werden im Verlauf der Handlung geschichtliche  bzw.  gesellschaftskritische Hintergründe verarbeitet.   Hier  Kapitalismuskritik und linker Widerstand. 

    Keine Leichte Kost aber gut zu lesen. 



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    Schaefche85s avatar
    Schaefche85vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Fall, der es in sich hat und zwei interessante Ermittlerinnen - ich mag die Reihe!
    guter skandinavisch-deutscher Krimi

    Ein Lehrer wird mit Pfeilen durchbohrt gefunden, seine Darstellung erinnert an frühchristliche Märtyrer - doch dann gibt es weitere Tote, die Kommissarin Ingrid Nyström und ihre Kollegin Stina Forss daran zweifeln lassen, dass es sich wirklich um religiöse Ritualmorde handelt. Stattdessen befinden sie sich auf einmal in einem politischen Fall, in dem Stinas Verbindungen nach Deutschland noch von Vorteil sein können...

    Irgendwie haben mir es die beiden ungleichen Ermittlerinnen angetan: Ingrid Nyström, die altgediente und erfahrene Kommissarin, die in diesem Fall nicht immer so ganz bei der Sache ist, weil sie private Probleme umtreiben - die aber nie Überhand nehmen. Daneben Stina Fors, die nach dem letzten Fall erst mal wieder auf Streife geschickt wurde, um Erfahrungen zu sammeln. Dabei fühlt sie sich in diesem Bereich komplett unterfordert und hat keine Lust darauf, sondern freut sich, als sie für den aktuellen Fall wieder ins Boot geholt wird. Der Fall an sich ist sehr lange sehr rätselhaft, ich hab lange nicht durchschaut, worum es eigentlich geht. Dabei ist die Lösung wirklich plausibel, auch wenn der letztendliche Schluss mich leider etwas unbefriedigt zurückgelassen hat. In einem Punkt war ich froh, dass es eine ausführliche Leseprobe gibt, aber was den eigentlichen Fall angeht fürchte ich, dass es nicht mal für eine Fortsetzung reichen wird.

    Das Buch liest sich sehr flüssig, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und bin so mancher falschen Fährte aufgesessen. Das Ermittlerteam hat auch so seine Eigenheiten, steht aber nie so im Fokus, dass diese Überhand nehmen, sondern sie eher menschlich machen. Auch wenn ich von dem Ende nicht begeistert bin, werde ich die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.

    Fazit: Ein guter schwedisch-deutscher Krimi, den ich Fans des Genres nur empfehlen kann.

    Reihenfolge:

    1. Später Frost

    2. Rotwild

    3. Aus eisiger Tiefe

    4. In stürmischer Nacht

    Kommentare: 4
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    roterrabes avatar
    roterrabevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Krimi mit dem ungleichen Ermittlerduo!
    Spannender zweiter Fall!

    Am Ufer des Helgasees im schwedischen Småland wird eine männliche Leiche gefunden. Der Tote ist an einen Baum gelehnt und mit unzähligen spitzen Metallpfeilen durchbohrt. Und das auf dem Parcoursgelände des Jahrestreffens der Historischen Bogenschützen! Keiner der 50 Teilnehmer scheint den Toten zu kennen, außer einem Mönch, der in dem Toten den Heiligen Sebastian, einen frühchristlichen Märtyrer, erkennt. Kurz darauf schießt jemand mit einem Maschinengewehr einen fünfzackigen Stern in die Mauer einer Kirche und einer Bank. Steht diese Tat mit dem Fall des Toten in einem Zusammenhang? Nur wenig später wird erneut ein grausamer Mord verübt und Nyström und Forss wird klar, dass hier offenbar ein Serientäter am Werk ist. Aber können sie ihn wirklich aufhalten?...

    Ingrid Nyström hat sich noch nicht so richtig an ihre neue Führungsaufgabe gewöhnt, lässt sich von ihrer impulsiven Ermittlerin Stina Forss aber nicht mehr so auf der Nase herumtanzen, wie im Vorgängerband. Nyström fühlt sich mit dem aktuellen Fall überfordert, was sicher auch daran liegt, dass ihr ihre Gesundheit derzeit Sorgen bereitet.

    Stina Forss ist erleichtert, dass Nyström sie wieder zur Kripo zurückbeordert. Nach wie vor ist sie eher impulsiv und trinkt zuviel Alkohol. Außerdem hängt sie immer noch an ihrem Ex-Freund Sebastian, den sie in Berlin zurückgelassen hat.

    Ich bin mit Forss und Nyström noch nicht so ganz warm geworden. Nyström ist mir noch zu wenig Führungspersönlichkeit, sie wirkt als Figur eher "blass" und schemenhaft, wenig präsent. Forss empfinde ich als wesentlich prägnanter, sie hängt sich in die Ermittlung voll rein, manchmal ist ihre Art jedoch sehr aggressiv. Es hat etwas von Alarm für Cobra 11 (man möge mir den Vergleich verzeihen), wenn Stina Forss in Aktion tritt. Sie schießt immer ein bisschen übers Ziel hinaus.
    Bereits im ersten Band habe ich Nyström und Forss wenig als Team empfunden, das ist auch in ihrem zweiten Fall so geblieben. Hier wünsche ich mir wirklich mehr Teamarbeit zwischen den beiden. Nyström, Delgado, Knuttsson, Hultin und Lindholm nehme ich klar als Team wahr. Forss ist irgendwie immer noch nicht richtig im Team integriert.

    Die aktuelle Ermittlung führt das Team um Nyström und Forss zu den Wurzeln der deutschen Geschichte. In kurzen Kapiteln wird abwechselnd aus der Sicht der einzelnen Ermittler erzählt. So ist der Leser immer auf dem gleichen Stand und hat das aktuelle Geschehen gut im Blick. Hauptaugenmerk wird wie auch im Vorgängerband auf die Mordermittlung gelegt, doch auch das Privatleben der Ermittler kommt zwischendurch immer wieder auf den Tisch. Ohne diese privaten Einblicke wäre ein Krimi meiner Ansicht nach auch nicht wirklich spannend und unterhaltsam. Gerade die Ecken und Kanten der Protagonisten sind es, die mich dazu bringen, Serien-Krimis mit solcher Begeisterung zu lesen. Das ist es, was eine Krimi-Reihe ausmacht. Das, und der Plot natürlich. Und der ist hier ganz ausgezeichnet recherchiert, es gibt tolle Wendungen, mit denen man nicht wirklich rechnet. Eine Geschichte, in der nichts so ist, wie es scheint!

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    Wurmlis avatar
    Wurmlivor 4 Jahren
    Verdiente fünf Sterne

    Ein Schweden-Krimi wie ich ihn liebe: Mit bestialischen Morden, mit vielen Toten, mit interessanten Ermittlern (aber nicht allzu viel "Privatkram"), mit spannenden Wendungen und einer Lesemotivation, die mich das Buch in kürzester Zeit verschlingen ließ. Der erste Teil der Reihe um die beiden Ermittlerinnen war lange nicht so spannend und atemlos wie dieser zweite Teil. 

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    trollchens avatar
    trollchenvor 4 Jahren
    Hochspanndener Thrill, komplex aufgebaut und gründlich recherchiert. Auch die politischen Bindungen

    Rotwild

    Cover: Das Cover lädt zum Träumen ein, wenn man auf die skandinavischen Länder sthet und dies tue ich. Ein paar rote Finnhütten, dahinter das Wasser und im oberen blauen Teil des Covers eine Art Krebs als Schatten. Sehr toll gemacht, gefällt mir sehr gut. Es fängt richtig die Athmosphäre des Buches ein.

    Herausgeber ist KiWi-Taschenbuch; Auflage: 1. Auflage. (15. August 2013) und das Buch hat 432 Seiten.

    Kurzinhalt: In einem Wald am Seeufer wird der von Pfeilen durchbohrte Leichnam eines Lehrers gefunden. Die Todesumstände erinnern an die Darstellungen frühchristlicher Märtyrer. Kommissarin Ingrid Nyström und ihre junge, impulsive Kollegin Stina Forss übernehmen die Untersuchungen. Bald darauf tauchen an der Wand der Domkirche seltsame Zeichen auf. Haben die Polizistinnen es mit einem religiösen Ritualmord zu tun? Die Deutsch-Schwedin Stina Forss hat bald erste Zweifel. Spätestens nachdem ein weiterer Toter entdeckt wird, erhöht sich der Druck von Vorgesetzten, Presse und Öffentlichkeit auf die beiden ungleichen Frauen spürbar. Während Ingrid Nyström mit familiären Problemen zu kämpfen hat, führt die wendungsreiche Ermittlung Forss nach Nordschweden, nach Berlin und weit zurück in die Geschichte. Der zweite Fall für Nyström und Forss ist ein hochpolitischer, psychologisch komplexer Krimi, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

    Meine Meinung: Spannender Thrill, der so komplex ist, dass es richtig Spass macht, ihn zu lesen. Die beiden Ermittlerinnen könnten gar nicht unterschiedlicher sein, sind aber beide so plastisch und sympathisch beschrieben, dass man ihnen gern über die Schulter schaut beim Arbeiten. Das Buch ist chronologisch aufgebaut, es liest sich sehr schnell, durch die kurzen Kapitel  und es kommt zu keiner Zeit zu langatmigen Ausführungen.

    Das Ende bleibt offen, aber das gibt Hoffnung, dass es einen 3. Fall geben könnte. Mich hat das Ende nicht so gestört, es läßt einige Fragen offen.

     

    Mein Fazit: Hochspanndener Thrill, komplex aufgebaut und gründlich recherchiert. Auch die politischen Bindungen  wurden sehr detailliert beschrieben und auch das psychologische kam nicht zu kurz. 4 von 5 Sternen. Wer auf Skandinavienenthrill steht, ist hier bestens bedient.

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    Shunyas avatar
    Shunyavor 5 Jahren
    Der zweite Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

    Nach Später Frost ist Rotwild nun der zweite Fall für das schwedische Ermittlerduo Ingrid Nyström und Stina Forss. Es gibt ein Wiedersehen mit den alten Teamkollegen, die man bereits aus dem ersten Band kennt und einen neuen brisanten Fall, denn diesmal sind die Ermittler einem brutalen Serienmörder auf den Fersen, der seine Opfer auf bestialische Art und Weise gleich den vorchristlichen Märtyrern hinrichtet und zur Schau stellt.
    Der Fall gestaltet sich schwierig, denn Ingrid und Stina tappen nicht nur im Dunkeln, sie haben auch mit persönlichen Problemen zu kämpfen. Während Ingrid den Verdacht hegt Brustkrebs zu haben und als neue Chefin ihrer Truppe agiert, versucht Stina mit ihrer ständigen Wut und ihrem gewalttätigen Verhalten klar zu kommen. Allgemein herrscht diesmal eine eher angespannte und aggressive Grundstimmung im Gegensatz zum ersten Band, trotzdem lässt sich die Handlung gut lesen, was auch den relativ kurzen Kapiteln zu verdanken ist, denn so mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
    Diesmal spielt die Handlung im Sommer und umfasst eine ganze Woche, kommt allerdings nur langsam voran. Mal abgesehen von den Problemen der verschiedenen Ermittler, bleibt die Spannung ein wenig auf der Strecke. Trotzdem sind die gewählten Themen wie Märtyrer und die Arbeit der Stasi in der DDR recht interessant gestaltet und gut durchdacht.
    Während der Großteil des Buches von den Ermittlungsarbeiten und dem Alltagsleben der Figuren erzählt, ziehen sich die Fäden erst gegen Ende zusammen und erklären so einiges.
    Das Ende bleibt offen, ist aber durch den Epilog teilweise besser zu verstehen und ich finde es ehrlich gesagt sehr realistisch, dass die Ermittler nicht jeden Fall lösen können.
    Ich muss gestehen mit Stina konnte ich mich auch im zweiten Band nicht anfreunden und mag sie immer noch nicht. Lustig fand ich aber, dass es wohl wieder ein wenig zwischen Hultin und Delgado gefunkt hat. Ich bin jedenfalls gespannt auf den nächsten Fall und inwiefern sich die Charaktere im dritten Band entwickeln werden.

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    Gruenentes avatar
    Gruenentevor 5 Jahren
    Brutale Morde in beschaulicher Landschaft

    Der zweite Teil der Reihe um Ingrid Nyström und Stina Forss ist international, er führt Stina auch zurück nach Berlin.
    Schuld ist ein Toter, der, von Pfeilen durchbohrt, in der Nähe des Jahrestreffens eines Bogenschützenclubs gefunden wird. Es  ist die Inszenierung eines Märtyrertodes (erste große Schwirigkeit das im evangelischen Schweden herauszufinden...). Motiv ist nicht erkennbar.
    Es liegt weit in der politischen Vergangenheit von Täter und Opfer.
    Sehr kurzweilig, spannend mit interessanter Weiterentwicklung der Ermittler-Charaktere.

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Auch der 2. Fall von Nyström und Forss dieser Reihe ist spannend und packend und sehr lesenswert! Ich wäre bereit für den nächsten Fall :-...
    Ein neuer Fall für Stina und Ingrid

    Der zweite Fall, den das Ermittlerteam um Ingrid Nyström beschäftigt ist hart: Am Seeufer wird ein Mann gefunden, von Pfeilen durchbohrt, zur Schau gestellt wie bei einer Darstellung eines frühchristlichen Märtyrers. Bald darauf wird ein weiterer Toter entdeckt und es wird immer wie schrecklicher. Bald ist klar, dass es sich um den gleichen Täter handeln muss. Wird es noch mehr Opfer geben? Und warum werden die Opfer so brutal ermordet und in Szene gesetzt? Wieder führt die Geschichte einem zurück in die Vergangenheit und die Politik...

    Ein  spannender und unterhaltsamer Schwedenkrimi, den ich sehr weiterempfehlen kann. Wie ich erwartet habe, erfährt man immer ein Stück mehr von Stina Forss und ihrer Hintergrundgeschichte. Es hätte aber ruhig etwas mehr sein dürfen. Darum hoffe ich nun auf einen weiteren Fall ...
    Man kann dieses Buch aber auch lesen, wenn man den ersten Fall nicht kennt.

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    micluvsdss avatar
    micluvsdsvor 5 Jahren
    Rotwild - Fall 2

    „Rotwild“ ist der zweite Fall der schwedischen Kommissarin Ingrid Nyström und der jungen Deutschschwedin Stina Forss. Worum geht es diesmal? Die mit Pfeilen durchbohrte Leiche eines Lehrers wird im Wald gefunden. Schnell wird man auf die Ähnlichkeit mit den Darstellungen eines frühchristlichen Märtyrers aufmerksam. Zunächst scheint es keine heiße Spur zu geben, und es spricht alles für einen Einzelfall. Doch dann wird eine zweite Leiche gefunden, wieder gibt es Ähnlichkeiten mit einer Märtyrerschilderung. Eine  Verbindung ist zwischen den beiden Toten aber zunächst nicht auszumachen. Ingrid Nyström und ihr Team versuchen in jede Richtung zu ermitteln, und die teilweise unkonventionellen Methoden von Stina Forss sind dabei erneut eine große Hilfe.

    Ich habe den ersten Fall des Ermittlerduos, „Später Frost“ gelesen, und fand ihn sehr gut. Daher wollte ich auch unbedingt Fall 2 lesen. Auch dieses Buch hat mir gefallen, wenn es mich auch nicht so sehr in den Bann gezogen hat wie der erste Fall. Woran es genau liegt, kann ich allerdings nicht sagen. Vielleicht lag mir die Thematik des ersten Falles mehr. Wie im ersten Teil gehörte meine Sympathie vor allem Ingrid Nyström, während Stina mir immer noch nicht uneingeschränkt sympathisch ist. Die Verknüpfung des Falles mit den Schilderungen des privaten Lebens der Ermittler war wieder sehr gelungen, allerdings habe ich mich gelegentlich gefragt, ob jemand, der Fall 1 nicht kennt, alles nachvollziehen kann, was passiert und gesagt wird.  Was mir leider gar nicht gefallen hat, war das Ende, es war mir zu offen und lässt für mich doch zu viele Fragen offen. Dennoch ein gelungener, spannender und gut recherchierter Krimi und auf jeden Fall des Lesens wert.

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    Klitzekleines avatar
    Klitzekleinevor 5 Jahren
    Gute Fortsetzung des schwedisch-deutschen Duos

    In Schweden beschäftigen sich Ingrid Nyström und ihr Team mit einer grausamen Mordserie: Die Opfer werden regelrecht hingerichtet, wie es scheint nach religiösen Motiven.

    Entsprechend den Wurzeln des Autoren-Duos, wird auch im Buch eine Verbindung zwischen Schweden und Deutschland hergestellt und Stina Forss, Nyströms Kollegin, reist auch nach Deutschland, um dort zu recherchieren.

    Vom Aufbau finde ich den Krimi gut gelungen, Spannung ist stets gegeben und der Leser darf ordentlich knobeln, die Auflösung ist nicht sehr vorhersehbar. Hier sehe ich allerdings auch den größten Minuspunkt: Mir ist das Ende viel zu schnell abgehandelt, zu weit hergeholt und auch zu offen. Viele Fragen bleiben unbeantwortet, was ich nach dem sehr dichten und logischen Hauptteil des Buches sehr schade finde.

    Trotzdem lohnt es sich, "Rotwild" zu lesen, denn neben der spannenden Handlung wird auch viel über die einzelnen Ermittler erzählt und das gibt dem Buch zusätzlich Leben und Menschlichkeit.

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    Daniliesings avatar
    Endlich ist es soweit, in wenigen Tagen erscheint mit "Rotwild" der zweite, spannende Kriminalfall für das Ermittlerteam Ingrid Nyström und Stina Forss. Zum ersten Fall "Später Frost" gab es bereits im letzten Jahr eine angeregte Leserunde mit vielen begeisterten Testlesern. Auch in seinem neuen Buch überrascht uns das Autorenduo Kerstin Signe Danielsson und  Roman Voosen wieder mit einer fesselnden Handlung.

    Mehr zum Inhalt:
    Kurz vor Mittsommer im småländischen Växjö: In einem Wald am Seeufer wird der von Pfeilen durchbohrte Leichnam eines Lehrers gefunden. Die Todesumstände erinnern an die Darstellungen frühchristlicher Märtyrer. Kommissarin Ingrid Nyström und ihre junge, impulsive Kollegin Stina Forss übernehmen die Untersuchungen. Bald darauf tauchen an der Wand der Domkirche seltsame Zeichen auf. Haben die Polizistinnen es mit einem religiösen Ritualmord zu tun? Die Deutsch-Schwedin Stina Forss hat bald erste Zweifel. Spätestens nachdem ein weiterer Toter entdeckt wird, erhöht sich der Druck von Vorgesetzten, Presse und Öffentlichkeit auf die beiden ungleichen Frauen spürbar. Während Ingrid Nyström mit familiären Problemen zu kämpfen hat, führt die wendungsreiche Ermittlung Forss nach Nordschweden, nach Berlin und weit zurück in die Geschichte. Der zweite Fall für Nyström und Forss ist ein hochpolitischer, psychologisch komplexer Krimi, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt.

    Zusammen mit dem KiWi Verlag suchen wir 25 Testleser für diesen gelungenen Krimi, der mit seiner psychologisch komplexen Handlung überzeugt. Ihr könnt euch dafür bis zum 15. August 2013 bewerben.* Beantwortet nur noch die folgende Frage für die Chance auf eines der Bücher:

    In "Rotwild" wird eine Leiche am Seeufer in einem Wald gefunden. Bestimmt haben einige von euch auch ein mulmiges Gefühl, wenn ihr euch allein in einem Wald aufhaltet. Welche anderen Orte haben für euch noch einen ähnlichen Gruselfaktor und würden gut in einen Krimi passen?

    *Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension dazu.
    micluvsdss avatar
    Letzter Beitrag von  micluvsdsvor 5 Jahren
    Hier auch meine Rezension. http://www.lovelybooks.de/autor/Kerstin-Signe-Danielsson/Rotwild-1052824524-w/rezension/1062541617/ Entschuldigung für die lange Verzögerung, aber ich hatte meine Probleme mit den Rezensionen bzw dem Erstellen und es klappt erst jetzt wieder. Danke, dass ich mitlesen dürfte, ich bin gespannt auf weitere Fälle!
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