Später Frost

von Voosen | Danielsson und Roman Voosen
4,0 Sterne bei134 Bewertungen
Später Frost
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Positiv (101):
Rose75s avatar

Gemütlicher Krimi mit schwedischem Charme

Kritisch (6):
N

irgendwie verwirrend, ergab für mich erst zum Ende einen Sinn - schade

Alle 134 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Später Frost"

Der erste Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss Die junge Deutsch-Schwedin Stina Forss verlässt Freund und Berlin und tritt eine Stelle in Växjö an, im schwedischen Småland. Kaum hat sie ihre neue Chefin, die gerade frisch beförderte Ingrid Nyström, kennengelernt, wird der greise Engländer Balthasar Frost grausam verätzt und verstümmelt in seinem Gewächshaus aufgefunden. Wer tötet einen hochbetagten Insektenforscher? Und warum? Als die besonnene und erfahrene Nyström und ihre impulsive junge Kollegin die Ermittlungen aufnehmen, ahnen sie nicht, wie weit diese sie führen werden: tief hinein in die bewegte schwedische Geschichte, in die höchsten Stockholmer Kreise und Forss sogar bis nach Jerusalem. Die beiden Frauen erkennen, dass in ihrer Heimat nichts so ist, wie es scheint – und dass der Fall mehr mit ihnen zu tun hat, als ihnen lieb ist.Zwei ungewöhnliche Kommissarinnen, eigenwillige Kollegen, eine vom langen Winter gezeichnete Provinzstadt und ein hochspannender, psychologisch komplexer und gesellschaftlich brisanter Fall: Der erste Kriminalroman des deutsch-schwedischen Autorenpaars ist ein großer Wurf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462044492
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:10.09.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2012 bei Der Audio Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Rose75s avatar
    Rose75vor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Gemütlicher Krimi mit schwedischem Charme
    Gelungener Start für ein neues Ermittler Duo


    Es ist kein Thriller ala Stieg Larsson, sondern ein solider schwedischer Regionalkrimi mit viel Lokalkolorit.   


    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich werde die folgenden Fälle von Nyström und Forss auch lesen.

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    G
    grafilonevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Klare Leseempfehlung
    Spannend, Lust auf mehr

    Vornweg: Furchtbarer Klappentext. Mir wäre dieser wirklich lesenswerte und spannende Krimi fast entgangen, weil der Klappentext in Richtung Politkrimi suggeriert und mich dieses Genre gar nicht interessiert. Darum handelt es sich eindeutig nicht, im Gegenteil, menschlich-persönlicher könnten Abgründe kaum sein.


    Einen halben Stern habe ich abgezogen, weil mich die beiden Familiennamen Forss und Frost für 2 Hauptfiguren im gleichen Buch furchtbar genervt haben, hallo Copy Editing? Das mag kleinlich sein, aber es ist ja meine Rezension. Ich habe den Krimi gehört und nicht gelesen, es hat mich wirklich gestört, nicht zuletzt auch, weil die Personen schwedentypisch fast ausschließlich mit ihren Familiennamen genannt werden. Im Übrigen wird das Audiobook ausgesprochen gut von Thomas Sarbacher interpretiert, eine tolle Stimme und ein echter Hörgenuss.


    Der Roman fokussiert auf die Protagonistin Stina Forss, und das ist auch erwartbar bei einer potenziell neuen Krimi-Reihe. Die Figur ist interessant und facettenreich gezeichnet, nicht nur als positive Heldin, sondern durchaus konfliktbeladen im Umgang mit sich selbst und ihrer Umgebung. Das macht sie menschlich, aber nicht durchweg sympathisch. Ich weiß nicht, ob ich mit Stina Forss privat oder beruflich gern intensiv zu tun hätte. Gelegentlich erschienen mir ihre Gedanken für eine Frau ihres Alters und ihrer beruflichen und persönlichen Erfahrung zu jung und flach. Jedenfalls bietet diese Personalie Perspektiven für weitere Bände.


    Den zweiten halben Stern Abzug, weil ich immer Probleme habe mit einsamen Wölfen bzw. hier einer Wölfin als Kriminalisten, mir erscheinen solche Konstellationen stets als unrealistisch, vor allem, wenn der einsame Wolf am Ende noch der Held ist.



    Der Fall selbst ist sehr spannend, wendungsreich, intelligent und komplex aufgebaut, wobei die im Verlagstext angesprochene Verflechtung der höchsten schwedischen Kreise und Israels glücklicherweise keine echte politische Dimension einführen. Hier und da mit Who-dunnit-Anklängen, immer wieder tauchen neue Fährten und Verdächtige auf: Folter, Spionage, Erpressung, Rache, Umweltaktivisten ... ???


    Alles gut gepolstert mit weiteren, fast greifbar plastischen Figuren. Ich habe mir z.B. von Ingrid Nyström, dem faulen Polizeichef und anderen ziemlich genaue Bilder im Kopf entwerfen können, die an die Stelle bloßer Namen traten.


    Die Auflösung des Todes von Balthasar Frost ist nur folgerichtig aus der Handlung als tragisch hergeleitet, ich will hier gar nicht ins Detail gehen, um keine Spannung zu verderben, denn es bleibt wirklich bis zum Showdown sehr spannend.


    Zum Epilog des Buches: Ich habe genau das erwartet, und jeder andere Ausgangspunkt der eigentlichen Handlung wäre enttäuschend gewesen.


    Lesen Sie den Krimi, ich fand ihn toll.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Krimi, mit interessanten Charakteren und einer Handlung, die einen immer wieder überrascht.
    Ein gelungener Auftakt!

    Mit "Später Frost" startet man bereits mit einem spannenden und abwechslungsreichen Krimi in die Reihe von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson.


    Die Handlung dreht sich um einen grausam ermordeten, älteren Mann, der nach seinem Tod noch verstümmelt wurde, was für das Ermittlerteam um Ingrid Nyström ein weiteres Indiz dafür ist, dass es sich um einen Mord voller Hass handeln muss. Die Ermittlung selbst kommt allerdings nur langsam ins Rollen, man findet zwar Fuß- und Blutspuren im Garten des Opfers, kann diese allerdings nicht zuordnen. Auch alle möglichen Zeugen, die "Nachbarn", die allerdings mehr als einen Kilometer weit weg wohnen und ein Taxifahrer, der zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes gefahren ist, haben angeblich nichts gesehen und nichts gehört. So wirft die Ermittlung viele Fragen auf und bietet kaum Antworten, was allerdings keinesfalls langweilig ist, da man als Leser selbst immer mitfiebert und überlegt, was passiert sein könnte. Auch werden zwischendurch einzelne Sequenzen erzählt, die bei dem Mörder spielen, diese sind jedoch nur sehr knapp gehalten und anfangs mehr verwirrend als aufschlussreich, was von den Autoren aber sicherlich so gewollt war! 

    Um nicht zu viel vorwegzunehmen, denn das geschieht bei einer solch verworrenen Handlung doch sehr schnell, komme ich nun lieber zu meiner Meinung zu dem Buch:

    Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es innerhalb weniger Tage gelesen und werde mir sicherlich auch die anderen Bücher der Krimireihe besorgen!
    Der allwissende Erzähler beleuchtet, wie bereits erwähnt, nicht nur eine Person, sondern springt in verschiedenen Kapiteln zwischen den verschiedenen Personen des Ermittlerteams und einem unbekannten Mann und einer unbekannten Frau hin und her. Das kann teilweise tatsächlich etwas verwirrend sein, allerdings erkennt man bei konzentriertem Lesen doch sehr schnell, von wem gerade die Rede ist. Gleichzeitig erhält man dadurch natürlich Informationen, die die Ermittler nicht haben und meint dadurch, schon zu wissen was passiert ist. Dass nicht nur am Ende, sondern auch zwischendrin immer wieder alles anders kommt, als gedacht, überrascht einen dann noch umso mehr.
    Der Erzählstil ist wirklich toll und ich war begeistert davon, wie die Autoren es geschafft haben, die Dialoge so zu schreiben, dass man wirklich denkt; Ja so redet man tatsächlich! Und keine komischen gestellten Sätze. So waren immer Emotionen dabei, auch weil die Charaktere in verschiedenen kurzen Sequenzen beleuchtet werden, auch außerhalb dessen, was mit der Ermittlung zu tun hat. Wirklich gut gemacht!

    Ein großes Lob auch an das Ende nach dem Ende der Geschichte, denn das lässt einen noch mal so richtig sprachlos, leicht "angepisst" und mit einem schiefen Lächeln zurück. 

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    hexepankis avatar
    hexepankivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Abwechslungsreicher Krimi, in dem nichts ist, wie es scheint. Durchdacht gestrickt und spannend erzählt - ein solides Debüt mit Potential.
    Ein neues Ermittlerduo, ein abwechslungsreicher Fall

    "'Alea iacta est', die Würfel sind gefallen. Das kannte Forss noch aus ihren Asterix-Heften. Für Frost waren die Würfel in der Tat gefallen."

    Aus dem wundervollen Lesecafe Jussi in Hamburg, habe ich mir nach persönlicher Beratung der Besitzerin, diesen deutsch-schwedischen Krimi mitgenommen und habe es nicht bereut.

    Nicht nur für den Leser ist dieser Krimi eine Premiere sondern auch für die beiden Ermittlerinnen Ingrid und Stina, die ihren ersten gemeinsamen Fall bearbeiten. Ingrid hat mir gut gefallen, sie ist gut und rund ausgearbeitet, mit Stina allerdings konnte ich nicht warm werden. Sie und viele andere Charaktere sind für meinen Geschmack zu einschichtig und plakativ geraten und so mancher Alleingang Stinas wirkt eher unglaubwürdig.

    Der Fall allerdings hat mir sehr gut gefallen und hatte eine herrliche Spannungskurve mit vielen Drehungen und Wendungen. Immer wieder werden jegliche Vermutungen die man als Leser angestellt hat widerlegt und es kommt ein neues, überraschendes Detail ans Tageslicht. Im Laufe der Geschichte bekommt der Leser zwar langsam eine Ahnung wie alles zusammenspielt, aber erst am Ende werden tatsächlich alle Fäden zusammen geführt. So bleibt es bis zum Schluss spannend.

    Gut gefallen hat mir auch das angedeutete politische Thema. Die Überlegungen der Ermittler dazu regen zum Nachdenken an und trotzdem ist das Buch nicht mit politischer Thematik überladen - der Fall bleibt immer im Vordergrund.

    Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein spannendes Lesevergnügen für Zwischendurch, das mit einem meisterhaft gestrickten Fall aufwartet. Ein Debüt mit Potential.

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    A
    amena25vor 2 Jahren
    Spannend und facettenreich

    Die Deutsch-Schwedin Stina Forss verlässt Berlin, um in Växjö, einer schwedischen Kleinstadt, in den Polizeidienst einzutreten. Grund dafür ist ihr Vater, der in der Nähe in einem Pflegeheim untergebracht ist. Doch schon bald vermutet man, dass dies nur die halbe Wahrheit ist, da Stina ihren ersten Besuch beim Vater sehr lange hinauszögert und das Verhältnis zu ihrem Vater offensichtlich belastet ist.

    Forss, die in Berlin schon bei der Kripo und der Mordkommission tätig war, muss in Schweden zunächst ein Anerkennungsjahr ableisten und mit kaum zwanzigjährigen Polizeianwärtern zweimal wöchentlich die Schulbank drücken. Doch bevor bei ihr zu große Langeweile aufkommten kann, wird das Team unter der neuen Chefin Ingrid Nyström zu einem für diesen  Landstrich ungewöhnlich grausamen Fall gerufen. Balthasar Frost, ein älterer, höflicher und gütiger Herr, der sich mit Schmetterlingen, Pflanzen und Kalligraphie beschäftigte, wird in seinem Gewächshaus tot aufgefunden. Ihm wurde der kleine Finger abgeschnitten und seine Augen mit Säure verätzt. Für Nyström selbst, die gerade erst ihren Posten angetreten hat, da der vorige Chef durch einen schweren Verkehrsunfall wohl frühpensioniert wird, wird der Fall zu einer ersten harten Probe.

    In diesem Krimi werden alle Ermittler auch in ihrem privaten Umfeld gezeigt, was in meinen Augen das Buch umso interessanter und auch menschlicher macht.

    So hat Ingrid Nyström mit ihrer neuen Rolle als Chefin zu kämpfen, mit ihrer Unsicherheit und ihren Zweifeln, ob sie dieser Rolle auch gerecht werden kann. Auch erhält man immer wieder Einblicke in ihr Familienleben, mit ihrem Mann, der Pastor ist und ihrer Tochter, die ganz eigene Wege geht. Aber auch Anette Hultin, die eher nationalistisch gesinnt ist, und Hugo Delgado, Computerspezialist und Immigrantenkind, geben ein spannungsgeladenes Paar ab. Lars Knutsson dagegen liebt vor allem gutes Essen und Gemütlichkeit, ihm steht Göran Lindholm als Küken gegenüber. Und mittendrin Stina Forss, als eigensinnige Ermittlerin, die sich in dem neuen Team einfinden und unterordnen soll, was ihr deutlich schwer fällt. Facettenreicher Schwedenkrimi, der sehr viel Spannung verspricht.



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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessantes neues Ermittlerduo
    Neues Ermittlerduo in Schweden

    Die sehr bodenständige Kommissarin Ingrid Nyström wird wird mit der Leitung der Mordkommission beauftragt.Ihr Chef,den sie sehr schätzt,wurde nach einem Unfall in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.An ihrem ersten Tag als "Chefin"erhält sie Unterstützung durch Stina Forss,eine Kollegin aus Berlin.Stina hat Berlin, wegen einer gescheiterten Beziehung ,Hals über Kopf verlassen. Außerdem muß sie eine problematischen Vater-Tochter Konflikt aufarbeiten. Nach einer Woche wird das Ermittlerteam mit einer Mordermittlung konfrontiert .Der Schmetterlingsforscher Balthasar Frost wurde grausam zu Tode gefoltert.Im Laufe der Ermittlungen stoßen sie auf ständig neue Zusammenhänge,es ist nichts so,wie es am Anfang scheint. Es geht um Homosexualität Erpressung,Korruption und vieles mehr. Hier setzt meine Kritik an, ich fand es wurden zu viele Themen in diesem Roman behandelt.Der ständige Wechsel zwischen den einzelnen Personen ging meiner Meinung nach auf Kosten der Spannung.Zum Schluß wurde nicht alles aufgeklärt(korrupter Polizeichef etc.). Nichtsdestotrotz waren mir die Protagonisten sympathisch ,ich würde mich freuen,wenn es weitere Fälle gibt.Die Person der Stina Forss sollte sollte in Bezug auf ihr Privatleben überarbeitet werden. Buchtitel: Später Frost

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    Bokmasks avatar
    Bokmaskvor 3 Jahren
    Der 1. Fall

    Nach den ich die Bände zwei und drei regelrecht verschlungen habe, wollte ich auch den ersten Teil dieser Serie lesen. Wollte wissen wie alles begann.

    Auf keiner Seite wurde ich enttäuscht. Es begann mit dem gleichen schön zu lesenden Schreibstil und auch die Spannung stellte sich schnell ein.

    Das Opfer in diesem Teil ist ein Insektenforscher im Rentenalter, grausam zugerichtet wird dieser von einem Freund in seinem Schmetterlingshaus vorgefunden. Das Opfer stammt aus England, und es will sich nicht einstellen warum dieser alte Mann sterben musste.
    Während der Leser Leser erfährt wie die Ermittlungsgruppe zusammengestellt wurde und warum Stina Deutschland verließ um in Schweden eine Stelle anzunehmen, wie Ingrid sich in ihre neue Aufgabe als Leiterin rein fuchst, kommt ein Puzzelteil zum nächsten.
    Sehr schön sind die Gründe und die Gedankengänge wiedergegeben, sodass ich als Leser eine gute Einsicht in die Hintergründe bekam. Der Fall selber hat Wendungen, die ich nie gedacht hätte.
    Das Ende war sehr befriedigend, so das es ein Muss war die nächsten Teile auch zu lesen. Da ich die nächsten beiden Teile schon gelesen habe, freue ich mich auf Teil vier. Dieser erscheint am 20.10.2015 und trägt den Titel In stürmischer Nacht.

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    I
    Isabell47vor 3 Jahren
    Warum musste Balthasar Frost sterben?

    Stina Forss, ihres Zeichens Deutschschwedin, die bisher in Berlin als Polizistin ermittelt hat, zieht es zurück nach Schweden, wo ihr Vater schwerkrank seine Tage in einem Pflegeheim verbringt. Bei der Kripo in Schweden soll sie quasi eingearbeitet werden und ganz unten anfangen, womit sie nicht zufrieden ist. Ihre Chefin dort ist Ingrid Nyström, die eben erst diesen Posten durch einen schweren Unfall des vorherigen Stelleninhabers erhalten hat. Dann passiert ein Mord, womit die agierenden Personen sehr wenig Erfahrung haben und Stina Forss darf an der Ermittlung teilhaben. Der Mann, der ermordet wird, ist alt und Schmetterlingsliebhaber.

    Nach der LP dachte ich eigentlich, daß ich Stina am Ende des Buches sowie ihren Vater kennengelernt hätte, doch dies trifft es nicht so ganz. Auch der Fall ist ganz anders geartet als es scheint und vor allen Dingen sehr viel tiefgründiger, was mir sehr gut gefallen hat. Der Fall wird zwar aufgeklärt und doch habe ich das große Bedürfnis möglichst schnell mehr von Stina Forss und Ingrid Nyström zu erfahren. Insbesondere Stina Forss scheint noch viele Überraschungen parat zu haben.
    Ich finde diesen Krimi richtig toll, weil die Geschichte, die erzählt wird, viele Geheimnisse offenbart und viele zurückläßt. Ich hatte beim Lesen das Gefühl mich immer weiter und tiefer in eine Geschichte einzutauchen und es wird definitiv zu den Bücher gehören, die ich weiterempfehlen möchte und auch verschenken werde, wobei ich mein Exemplar aber auf jeden Fall behalten werde.

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    PascalTheChameleons avatar
    PascalTheChameleonvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Top Fall, mittelmäßige Spannung und leider vollkommen unsympathische Charaktere.
    Guter Fall, Rest eher nix

    Ich habe eine ganze Weile am Buch geknabbert. denn wirklich spannend wird es erst im letzten Drittel. Bis dahin plätschert die Geschichte so vor sich hin.
    Die Protagonisten finde ich alle unsympathisch, von der rechts anghauchten Anette über den ruhmgeilen Knutsson, der nichtssagenden Nyström und Stina Forss, die meiner Meinung absolut nicht in diesen Job gehört. In dem Buch geht es um eher altmodische Polizeiarbeit, und auf einmal kommt eine Berlinerin mit einer illegal besorgen Waffe daher,  die zudem ständig Alkohol trinkt und noch dazu Verdächtige verprügelt und sich einen spontanen Flug nach Israel leisten kann?
    Mal abgesehen davon, dass das Geständnis absolut nichtig ist, da sie den Verdächtigen mit Gewalt dazu gezwungen hat, würde es wirklich jedem Polizisten auffallen, wenn sie ein Alkoholproblem hat. Und so jemand wäre nicht im aktiven Dienst, zumindest nicht in Deutschland.Stina ist meiner Meinung nach das absolute Tief des Buches, da sie der einzig unrealistische Punkt ist.Das finde ich alles ziemlich schade, denn der Fall an sich ist ja nun verdammt gut erdacht und gut verworren und wird ja auch Stück für Stück gelöst, wenn auch der wichtigste Punkt eher durch Zufall gefunden wird.So leider nur drei Punkte. 

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    vanessablns avatar
    vanessablnvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Potantiale sind vorhanden, aber reicht nicht an die schwedischen Meister heran.
    Potentiale sind vorhanden

    Ich mag die etwas ungewöhnlichen Ermittlerinnen und bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit ihnen weitergeht. Gerade von Stina Forss (als Person, aber auch wie sie plötzlich nach Jerusalem kommt - Privatreise?) wird ja leider wenig erzählt, während von Ingrid Nyström und Familie ein ausführlicheres Bild entsteht. Der Schreibstil gefällt mir, manchmal etwas verschnörkelt, aber die Worte sind gut gewählt, und in manchen Kapiteln ist sogar Humor drin. Zum Glück waren mal keine Schreibfehler zu finden (was mir in letzter Zeit leider häufig bei Büchern passiert ist). Aber ich hätte von der Rückseiten-Ankündigung her trotzdem etwas mehr erwartet - deshalb nur 3 Sterne. Wie schon andere Rezensenten schrieben, erinnerte die Beschreibung doch etwas an Stieg Larsson. Dafür war mir "Später Frost" eindeutig zu ruhig und zu wenig spannend. In der ersten Hälfte dachte ich doch tatsächlich ans Aufgeben... Einige Personen sind auch etwas klischeehaft, insbesondere wenn es um Homosexualität geht. Aus dem Thema hätte man sicher mehr machen können, so bringt es nur "ein wenig" Politik und Gesellschaftskritik hinein. Die verschiedenen Perspektiven sind ziemlich verwirrend, erst am Ende wird alles klar - auch, dass die Konstruktion gar nicht schlecht ist. Bin gespannt auf den zweiten Teil, denn Potential gibt es auf jeden Fall!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Draußen ist es zwar noch nicht wirklich frostig kalt, aber so langsam schwindet der Sommer und wer kuschelt sich da nicht gern zu Hause gemütlich mit einem spannenden Krimi ein? "Später Frost" heißt der erste mitreißende Fall der beiden Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss vom Autorenduo Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson und dürfte die perfekte Lektüre für alle Fans nordischer Krimis sein. Zusammen mit dem KiWi Velag suchen wir 25 Testleser für diesen fesselnden Kriminalroman. Außerdem werden beide Autoren diese Leserunde begleiten und beantworten gern eure Fragen.

    Mehr zum Inhalt:
    Die junge Deutsch-Schwedin Stina Forss verlässt Freund und Berlin und tritt eine Stelle in Växjö an, im schwedischen Småland. Kaum hat sie ihre neue Chefin, die gerade frisch beförderte Ingrid Nyström, kennengelernt, wird der greise Engländer Balthasar Frost grausam verätzt und verstümmelt in seinem Gewächshaus aufgefunden. Wer tötet einen hochbetagten Insektenforscher? Und warum? Als die besonnene und erfahrene Nyström und ihre impulsive junge Kollegin die Ermittlungen aufnehmen, ahnen sie nicht, wie weit diese sie führen werden: tief hinein in die bewegte schwedische Geschichte, in die höchsten Stockholmer Kreise und Forss sogar bis nach Jerusalem. Die beiden Frauen erkennen, dass in ihrer Heimat nichts so ist, wie es scheint – und dass der Fall mehr mit ihnen zu tun hat, als ihnen lieb ist.

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    SmilingKatinkas avatar
    Letzter Beitrag von  SmilingKatinkavor 6 Jahren
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