W M Blumenthal In achtzig Jahren um die Welt

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Inhaltsangabe zu „In achtzig Jahren um die Welt“ von W M Blumenthal

Blumenthal, zu dessen Vorfahren Rahel Varnhagen und Giacomo Meyerbeer zählen, schildert eindringlich seine Jugend im Berlin der Nazi-Jahre und die dramatische Flucht in letzter Minute aus Hitler-Deutschland ins japanisch besetzte Shanghai. Dort erlebt er eine Zeit voller Entbehrungen und wird beim Ausbruch des Pazifikkrieges von den Japanern interniert. 1947 emigriert er nach Kalifornien. Ob als Professor für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsmanager, Präsidentenberater oder Finanzminister - immer war Blumenthal ganz nah am Zeitgeschehen. So entfaltet sein Buch über das Persönlich-Anekdotische hinaus ein Panorama des 20. Jahrhunderts. Den Ausklang bildet die Rückkehr nach Berlin, in die Stadt der Kindheit und Jugend, aber auch der barbarischen Judenverfolgung. Mit der Souveränität des weltgewandten Elder Statesman bescheinigt Blumenthal dem heutigen Deutschland, seine dunkle Vergangenheit endgültig hinter sich gelassen und eine moderne, weltoffene Gesellschaft geschaffen zu haben.

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  • Rezension zu "In achtzig Jahren um die Welt: Mein Leben" von W. Michael Blumenthal

    In achtzig Jahren um die Welt

    WinfriedStanzick

    12. May 2012 um 12:56

    W. Michael Blumenthal ist der Gründungsdirektor des mittlerweile weltberühmten Jüdischen Museums in Berlin, das er seit 1997 bis auf den heutigen Tag leitet. Seine hier vorliegenden Memoiren erzählen von einem Leben, das ihn „in achtzig Jahren um die Welt“ geführt hat. Ein bewegtes Leben ist es gewesen, das in der Weimarer Republik in Deutschland seinen Anfang nahm. Vor der drohenden Vernichtung floh Michael Blumenthal mit seinen Eltern an das andere Ende der Welt, nach Shanghai. Vergleiche hierzu insbesondere das Buch von Vivian Kaplan, „Von Wien nach Shanghai“ und das Buch von Ursula Krechel, „Shanghai fern von wo“. Von dort aus fand die Familie in den USA eine neue Heimat und Michael Blumenthal machte in Wirtschaft und Politik eine große Karriere die ihn unter Präsident Carter bis in das US-Finanzministerium führte. Als 1997 seine Heimatstadt Berlin ihm die Gründungsdirektur des neuen Jüdischen Museums antrug, kehrte er nach Deutschland zurück. Es gibt Lebensläufe, die mehr darstellen und ausdrücken als nur ein einzelnes Leben. Lebensläufe, die stehen für eine ganze Epoche und ihre bewegte und tragische Geschichte. Das Leben Michael Blumenthal ist so ein Leben und sein Buch mit seiner Lebensgeschichte liest sich wie eine Politikgeschichte des 20.Jahrhunderts. Ein beeindruckendes Buch eines ganz außergewöhnlichen Menschen.

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