Bailey - Ein Freund fürs Leben

von W. Bruce Cameron 
4,5 Sterne bei38 Bewertungen
Bailey - Ein Freund fürs Leben
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S

Schön, vergesst die Taschentücher nicht.

Manuel_Deinerts avatar

Ein totales Wohlfühlbuch!

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Inhaltsangabe zu "Bailey - Ein Freund fürs Leben"

Ab 23. Februar 2017 im Kino
Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich, wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft, plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergeboren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei sich auf, und Bailey lernt, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch viel lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles plötzlich einen Sinn ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453504011
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:09.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    BieneMavor 7 Monaten
    Ein besonderer Hund - auch wenn ich keine emotionale Bindung zu ihm aufbauen konnte

    Ich muss sagen, durch den Schreibstil fiel es mir irgendwie schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Einmal in der Geschichte angekommen, als ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, ließ sich "Bailey" schnell und angenehm lesen, doch sich an den Erzählstil erst zu gewöhnen hat eine Weile gebraucht. Vielleicht lag es auch an der Wahl der Erzählperspektive... berichtet wird nämlich aus Sicht des Hundes Bailey - durchaus sinnvoll, da die Aufs und Abs seines Lebens, insbesondere seine Zeit bei dem Jungen Ethan, thematisiert werden.
    Dadurch konnte mir Bailey jedoch nicht wirklich sympathisch werden. Seine Gedankengänge waren für mich oft entweder zu unsinnig oder zu überlegt dafür, dass man sich im Kopf eines Hundes - egal wie besonders - befindet. Auch wenn rein sachlich viele Verhaltensweisen durchaus richtig sein dürften und definitiv gut recherchiert wurde, konnte daraus meiner Ansicht nach kein stimmiger Charakter entwickelt werden. Bailey kam mir immer ein wenig gestellt vor, was es mir schwer machte, mit ihm mitzufühlen.
    Auch die anderen Figuren blieben leider blass und, auch wenn ihre Emotionen und Gedanken durchaus zur Geltung kommen, hinterließen sie keinen Eindruck auf mich. Dabei ist die eigentlich erzählte Geschichte wirklich niedlich und originell (auch wenn sie nicht das Rad neu erfindet, so sind die Ideen für die Handlungsstränge durchaus charmant und abwechslungsreich, durch die vielen verschiedenen Menschen und Leben die der Leser kennen lernt). Die Rolle von Hunden in unserer Gesellschaft wurde mir als nicht-Hundehalter richtig bewusst mit der Lektüre; die vielfältige Art, auf die diese Tiere unser Leben beeinflussen und was ihnen teils zugemutet wird - da kann ich mich der Danksagung des Autors nur anschließen, der seine Hochachtung unter anderem den Mitarbeitern von Tierheimen ausspricht.
    Auch die Struktur, der ganze Aufbau der Handlung ist mir positiv aufgefallen. Baileys verschiedene Leben bauten gut aufeinander auf und spätestens ab dem Ende des zweiten und am Anfang des dritten fragte auch ich mich, was das ganze bezweckt und wie es für ihn weitergeht. Eine gewisse Spannung wurde durchaus aufgebaut und mein Interesse geweckt - leider blieb das oberflächlich. Wirklich emotional treffen konnten mich nur einige wenige Szenen, beispielsweise der Brand, das Ende von Baileys Zeit als Ellie und die letzten Kapitel. Aber positiv zu erwähnen ist definitiv, dass das Buch mit steigender Seitenzahl immer besser wird, so schwer es mir fiel, den trägen Anfang abzuschütteln.

    Alles in allem hätte man aus der Idee hinter "Bailey. Ein Freund fürs Leben" durchaus mehr machen können. Auch wenn ich mich etwa ab dem zweiten Drittel der Geschichte ganz gut unterhalten fühlte, blieben für mich die Figuren, auch der Protagonist, leider zu distanziert. Ein Buch, das ich mit "nicht schlecht" kommentieren würde, spräche mich jemand darauf an - schade, denn in einzelnen sehr gelungenen Szenen ist durchaus zu erkennen, wie emotional und mitreißend der Roman insgesamt hätte sein können.

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    Photographers avatar
    Photographervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch über Freundschaft und die ewige Treue der Hunde. Hunde sind besser als Menschen, dieses Buch beweist es uns erneut.
    Mitreißende und fantastische Geschichte

    Ich bin ein ein relativ langsamer Leser und brauche immer eine Weile, bis ich ein Buch beendet habe. Aber dieses Buch habe ich regelrecht verschlungen. Bailey ist ein wahrer Freund fürs Leben. Dieses Buch ist wirklich sehr gut geschrieben und in jedem einzelnen beschriebenen Hundeleben fiebert man mit und ist gespannt darauf, was dem süßen Kerl als nächstes passiert. Bailey sammelt viele Erfahrungen in seinem Leben und weiß sie entsprechend anzuwenden.

    Das Buch ist irre gut geschrieben und sehr gut beschrieben. Man kann sich alles regelrecht vorstellen und hat immer einen genauen Eindruck, wie es gerade aussieht wo Bailey sich in dem Moment befindet. 

    Ich liebe dieses Buch und kann es absolut empfehlen, für alle Hundefreunde und die die es nach dem Lesen definitiv sein werden.

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    aussie-bountys avatar
    aussie-bountyvor einem Jahr
    Nicht nur für Hundemenschen

    Zum Buch:

    Titel: Bailey - Ein Freund fürs Leben
    Autor: W. Bruce Cameron
    Verlag: Heyne Verlag
    Erscheinungsdatum: Januar 2017 (Neuauflage zum Film)
    Seitenanzahl: 352
    ISBN: 978-3453504011
    Format: Taschenbuch / Ebook
    Preis: 9,99€ / 7,99€

    Klappentext lt. Amazon:
    Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich, wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft, plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergeboren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei sich auf, und Bailey lernt, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch viel lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles plötzlich einen Sinn ...

    Meine Meinung:
    Bailey...Bailey ist nur einer von vielen Namen die er in dem Buch hat. Er wird immer wieder geboren und ist dann ein anderer Hund, allerdings erinnert er sich immer an sein vorheriges Leben!
    Bailey ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens!

    In seinem ersten Leben ist er ein Streuner und lebt zusammen mit seiner Mutter und seinen beiden Geschwistern. Irgendwann werden alle 4 Hunde von einer netten Señora aufgenommen, diese betreibt eine Art Auffangstation/Gnadenhof für Hunde.
    Dort lernt Bailey wie es ist in einem Rudel zu Leben und lernt ebenfalls wie man sich dem Leithund unterordnet. Er fühlt sich in seinem neuen Rudel richtig wohl und hat auch eine Freundin zum spielen,die bezaubernde Coco.
    Eines Tages bricht seine Mama aus dem Zwinger aus und lässt Ihn und seine Geschwister einfach zurück. Nachdem ein neuer Rüde ins Rudel kommt und der neue Leithund wird herrscht nur noch Unruhe im Rudel, zu allem Überfluss wird die Auffangstation der Señora aufgelöst, da Sie einfach zu viele Hunde hat. Bailey und seine Freunde landen in einer Tötungsstation und werden dort vergast.
    Bevor Bailey dann wirklich als Bailey geboren wird durchlebt er noch das ein oder andere Hundeleben, dies will ich euch hier aber nicht weiter erläutern, denn schließlich sollt Ihr das Buch ja selber lesen ;)
    Schließlich wird Bailey als Rassehund wiedergeboren und kommt in die Familie des 8-jährigen Ethan.
    Bailey und Ethan werden die besten Freunde und gehen viele Jahre gemeinsam durchs Leben. Als Ethan schließlich aufs Collage muss, bleibt Bailey bei seinen Großeltern auf dem Hof. Dies ist für Bailey eine Umstellung, nun kann er nicht mehr jeden Tag mit Ethan verbringen.
    Allerdings ist Baileys Reise noch lange nicht beendet und auch deswegen gibt es hier wieder einen herzzerreißenden Abschied.
    In seinen weiteren Leben muss er immer wieder an Ethan denken. Kommt er ohne Ihn zurecht? Was macht Ethan ohne Ihn?
    Irgendwann findet Bailey, der mittlerweile wieder ein anderer Hund ist, sich in einer Gegend wieder die Ihm sehr bekannt vorkommt...
    Aber wer ist der alte Mann in seinem ehemaligen zuhause?
    Wird Bailey den Sinn des Lebens finden?

    Fazit:
    Für mich als Hundemensch ist die Geschichte einfach nur zauberhaft.
    Ab und zu habe ich mir allerdings etwas mehr Gefühle und mehr Tiefsinnigkeit gewünscht.
    Dennoch war dieses Buch für mich ein absolutes Highlight, ich habe schon lange nicht mehr soviel geweint wie bei diesem Buch. Ebenfalls musste ich dabei oft an meine beiden Hunde denken, denn ich habe beide in diesem Buch entdeckt...
    Für jeden Hundeliebhaber ist dieses Buch ein absolutes muss, aber ich kann es auch ganz beruhigt jedem "nicht" Hundemenschen ans Herz legen! Denn es ist eine lustige und herzzerreißende Geschichte

    Von mir gibt es 4 Sterne

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    frauhollestoechtervor einem Jahr
    Kurzmeinung: herzerwärmend, berührend, wunderbar
    Eine Geschichte, die ans Herz geht.

    Zum Inhalt
    In seinem ersten Leben wird Bailey als Streuner geboren. Zusammen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern und vernab von Menschen schlägt sich die kleine Hundefamilie selber durch. Bis sie in die Obhut der netten "Senora" kommen, die eine kleine pirvate Hundeauffangstation betreibt und herrenlosen Straßenhunden ein besseres Leben bieten will.

    Hier fügt sich Bailey in ein großes Rudel ein, verliebt sich in die bezaubernde Coco und lernt,sich dem Leithund Rotti unterzuorden. Er findet seine Stellung im Rudel und eigentlich geht es ihm richtig gut, bis der böse Spikey auftaucht und die friedliche Rudelstruktur auseinanderbricht. Als die "Senora" auch noch gezwungen wird, ihre Hundeauffangstation zu schließen, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Bailey landet in einer Tötungsstation und teilt das traurige Schicksal vieler Straßenhunde, er wird vergast. 😭

    In seinem zweiten Leben erinnert sich der kleine Welpe an sein unabhängiges Leben als Streuner und den Duft der Freiheit. So flieht er wenige Wochen nach seiner Geburt aus einem lieblosen Vermehrerzwinger und landet schließlich bei dem 9jährigen Ethan "seinem Jungen". Die beiden gehen zusammen durch dick und dünn und Bailey darf ein sorgloses Leben als behüteter und geliebter Familienhund führen. Gemeinsame Sommer bei Grandma und Grandpa auf dem Land, viele zwei und vierbeinige Freunde und ein sicheres Zuhause. So begleitet Bailey "seinen Jungen" durch die Kindheit. Er ist an seiner Seite als sein Junge sich zum ersten Mal verliebt, als er die Highschool beendet und bei all seinen Footballspielen sitzt er am Spielfeldrand und schaut zu. Und Bailey hatte eine Aufgabe, "seine wichtigste Aufgabe im Leben" (S. 160) war es, seinen Jungen zu beschützen und glücklich zu machen. Als er in hohem Hundealter im Kreise seiner Familie einschläftert, hat er seine Mission erfüllt-denkt er zumindest.

    Um so überrraschter ist Bailey als er ein weiteres Mal als Welpe erwacht. Und als wäre das nicht genug, wird er zu seiner Schande auch noch als Hündin geboren. Beschenkt mit den Erfahrungen aus seinen früheren Leben fällt der kleine Welpe einem Polizisten auf, der ihn als Suchhund ausbildet. So manchem Menschen rettet der tapfere Hund das Leben, er liebt seine "Arbeit",und stirbt nach einem langen Leben als glücklicher Hund. Seinen Freund "den Jungen", hat er allerdings nie vergessen.

    Sehr erstaunt und nicht gerade glücklich erblickt Bailey zum vierten Mal das Licht der Welt. Hat er seine Aufgaben denn nicht endlich erfüllt. Was soll er denn nun noch machen? Zunächst kommt er als unbedachtes Geschenk zu einer mit ihm völlig überforderten Frau. Diese bringt ihn auf einem Trailerpark unter wo er eine unglückliche Zeit an der Ketter verbringen muss bis er schließlich ausgesetzt wird. Und dann passiert das ungeheuerliche. Bailey kennt sich aus, er erinnert sich und findet schließlich Ethan "seinen Jungen" wieder. Dieser ist inzwischen ein alter einsamer Mann geworden. Endlich versteht Bailey, warum er ein weiteres Mal geboren wurde. Er muss seinen Jungen glücklich machen. Und Bailey weiß genau was zu tun ist...

    Persönliche Meinung
    Nachdem wir den Kinofilm ja alle nicht gesehen haben, weil während des Drehs Deutsche Schäferhunde zu verschiedenen Stunts gezwungen worden sein.sollen und mehrere Tierschutzorganisationen zum Boykott des Films aufgerufen haben, habe ich wenigstens das Buch gelesen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Autor beim Schreiben seines Romans, welcher sich auch inhaltlich deutlich vom Film unterscheidet, wie ich gehört habe, keine Hunde gequält, genötigt oder geärgert hat. Und ausserdem ist Lesen ist ja sowieso viel schöner als Filme gucken.

    Als ich mit dem Lesen des Buches begonnen habe, habe ich mich ein bisschen gefühlt wie als Kind beim Bambi gucken (der Zeichentrickfilm von Walt Disney, für die jüngeren unter euch, nicht die Verleihung des Filmpreises). Ich wusste, es folgt eine schöne Geschichte mit herzzerreißenden Momenten und vielen Tränen. Dieses mumlige Gefühl war allerdings (fast) unbegründet. Zugegeben ein Tränchen kullerten schon an so mancher Stelle, doch im Großen und Ganzen ist es dem Autor gelungen, Baileys Geschichte immer sehr positiv zu erzählen. Und das hat mir schon mal sehr gut gefallen. Selbst den Tod und das Sterben hat der Autor aus Hundesicht als friedlich und erlösend dargestellt hat.

    Ich fand es toll, ein bzw. mehrere Hundeleben mal aus Hundesicht zu erleben. Und wie unterschiedlich ein Hundeleben doch sein kann. Familienhund, Streuner oder berufstätiger Hund bei der Polizei, auch für unsere Vierbeinigen Freunde gibt es mehrere Lebensentwürfe. Nur dass sie sie selbst kaum beeinflussen können. Wir Menschen bestimmen, was der Hund für ein Leben führt."..langsam begriff ich, dass das Leben viel komplizierter war..... Auch dass es letztenendes von Menschen bestimmt wurde und nicht von Hunden." (S. 135)

    Dass der Autor sich offensichtlich auf dem Gebiet der hündischen Kommunikation/Verhaltensweisen und den Geflogenheiten eines Hunderudels schlau gemacht hat, kommt dem Buch ebenfalls zu Gute und macht das Lesen zu einem noch größeren Vergnügen. Besonders die Beschreibungen zum Rudelverhalten aus der Sicht des kleinen Welpen haben mir sehr gut gefallen. Schön war auch zu erleben, wie aus dem kleinen schüchternen Bailiey von Leben zu Leben ein selbstbewußter und erfahrener Hund wird. Man Hund lernt eben dazu. Denn Bailey erinnert sich an seine frührere Leben und ist sich seinen Wiedergeburten bewußt. "Da kam mir schlagartig zu Bewußtsein, dass ich wieder ein Welpe war" (S. 194). Und manche Dinge wiederholen sich in jedem Hundeleben. Jedesmal muss Bailey zu einem" freundlichen Mann" auf einen "kühlen Tisch" auf dem er einschläft und jedes Mal wacht er mit einem "albernen Kragen" um den Hals und einem unangenehmen Brennen zwischen den Beinen wieder auf.

    Wer übrigens ,wie ich, in der Danksagung am Ende des Buches eine klebrig schwülstige Hommage an einen längst verstorbenen Hund erwartet, der wartet vergebens, aber nicht umsonst. Stattdessen zieht der Autor nämlich den Hut vor den vielen Männern und Frauen, die im Tierschutz arme, herrenlose Hunde retten und ihnen helfen ein neues Zuhause zu finden.

    Zusammenfassend kann ich sagen: Baileys Geschichte geht ans Herz. Sie ist lustig, rührend, manchmal traurig aber immer positiv. Ich kann das Buch nur jedem Hundefreund wärmstens empfehlen. Nach dem Lesen werdet ihr euren Hund noch mehr lieben. Glaubt mir!

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    jessi_heres avatar
    jessi_herevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es hat mich einfach mitgerissen
    Bailey

    Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

    Inhalt:

    Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich, wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft, plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergeboren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei sich auf, und Bailey lernt, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch viel lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles plötzlich einen Sinn ...
    Quelle: randomhouse.de

    Meinung:

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

        "Eines Tages kam mir der Gedanke, dass die warmen, fiependen, müffelnden Dinger, die da um mich herumwuselten, meine Geschwister sein mussten. Ich war ganz schön enttäuscht!"

    Das Cover hat mich sofort angesprochen! Darauf abgebildet ist ein Hundegesicht, das glücklich aussieht und da ich Hunde wirklich liebe, wusste ich, dass ich es lesen muss. Das Cover braucht also nicht viel, um den Leser sofort von sich zu überzeugen.

    Der Schreibstil ist einfach. Kurze Sätze und nur die einfachsten Wörter. Da das Buch aus Sicht von Bailey, dem Hund, geschrieben ist, ist dies vollkommen ok, denn er kann nicht so kompliziert wie Menschen denken oder jedes Wort verstehen. Durch diesen lockeren Schreibstil kam ich auch schnell voran und musste öfter grinsen, wenn Bailey manche Dinge umschrieben hat.

    Zu Beginn ist Bailey noch ein namenloser Welpe, aber er wusste schon damals, dass er klüger ist, als seine Geschwister. Durch sein Leben als Streuner, zusammen mit seiner Familie, lernt er so einiges und als er dann, in seinem zweiten Leben, auf Ethan trifft, hat er schon einige Erfahrungen gesammelt, die ihm hilft. Bailey erlebt zusammen mit Ethan einige Abenteuer und so wachsen sie zusammen.

    Ich habe mich sofort in das Buch verliebt. Man wird direkt in Baileys Leben hineingeworfen und kann somit alles zusammen mit ihm erkunden. Während des Lesens entwickelt er sich weiter und wir, als Leser, uns mit ihm. Man trauert mit Bailey, man fürchtet sich mit ihm, man freut sich mit ihm. Die Gefühle werden in diesem Buch einfach sehr stark transportiert und ich hatte oftmals richtig Gänsehaut.

    Bailey erlebt während des Buches einige Leben, die sich nicht stärker von einander unterscheiden könnten. Wie schon im Klappentext steht, steht sein Leben mit Ethan im Vordergrund und die anderen Leben sind nur damit verbunden. Ich wusste, als ich zu lesen begann, dass Bailey hier öfter sterben wird, denn wie soll er denn sonst wieder geboren werden? Somit hatte ich sofort Angst um ihn und wenn es auch nur ein Anzeichen von Gefahr gab, dachte ich: Bailey, renn weg! Doch Bailey ist ein toller Hund, er beschützt seine Besitzer und bringt sich dadurch eben öfter selbst in Gefahr. Man sieht schon, das Buch hat mich emotional wirklich mitgerissen.

    Die Menschen die vorkamen waren auch alle sehr verschieden, dennoch kann man zu den wichtigsten Personen eine Bindung aufbauen. Dies geschieht dadurch, dass Bailey die Gefühle der Menschen sehr gut deuten kann und man durch einige Gespräche mitbekommt, wie es dem Menschen geht und was so bei ihnen los ist. Es braucht sich also niemand Sorgen machen, dass das Buch nur aus inneren Dialogen von einem Hund besteht, denn so ist es nicht. Die größte Bindung kann man natürlich zu Ethan aufbauen, er ist neben Bailey, die wichtigste Person in dem Buch. Ethan kümmert sich wirklich rührend um Bailey und man kann diese intensiven Gefühle der beiden richtig spüren, ich wollte, dass das Buch nie endet und sie für immer zusammen bleiben.

    Natürlich gibt es aber auch in diesem Buch, wie auch im echten Leben, Menschen, die Hunde nicht mögen oder einfach so ein wenig durchgeknallt sind. Bei Stellen mit solchen Leuten hatte ich immer das Bedürfnis Bailey zu beschützen, ich hätte ihn am liebsten angeschrien, dass er sich nicht als Held aufspielen soll, denn er hat die Gefahr nicht immer sofort erkannt. Dies waren schreckliche Lesemomente für mich.

    Baileys Tode haben mich immer fertig gemacht, ich kann es einfach nicht sehen/lesen, wenn ein Tier stirbt. DIes gilt auch für Filme, da muss ich fast weinen. Der Autor schafft es aber perfekt die Tode und die neuen Leben zu verbinden, somit hatte ich nie das Gefühl, dass dies erzwungen war. Manche Tode waren sehr traurig, manche aber auch nicht so schlimm. Das gesamte Buch spielt über einen sehr langen Zeitraum, daher kann man schließen, dass zwischen dem Tod von Bailey und seiner Wiedergeburt auch einige Jahre vergangen sind.

    Jedes Mal, wenn Bailey neu geboren wurde, war ich gespannt, was er diesmal für ein Hund ist und welche Abenteuer er nun erleben wird. Es gab sehr viele spannende Szenen, bei denen ich regelrecht mitgefiebert habe und dann auch Momente, wo ich auch gerne in Hund gewesen wäre. Der Autor hat es also sehr gut geschafft, sich in einen Hund hineinversetzen. Natürlich kann keiner wissen, wie Hunde denken, ob sie nun dumm sind oder vielleicht sogar klüger, aber hier kann man eine eigene Interpretation davon lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Er stellt Hunde nicht als dumm darf, aber auch nicht als übermenschlich klug. Gepaart mit dem Humor von dem Autor, war dieses Buch also einfach perfekt!

    Fazit:

    Ja, ich bin ein Hundemensch und vielleicht liegt es daran, dass mir das Buch so gut gefallen hat, aber von mir bekommt es auf jeden Fall 5 von 5 Sterne, es war einfach erfrischend und sehr schön zu lesen.

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    herzgespensters avatar
    herzgespenstervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein niedliches Buch über die Freundschaft zwischen Tier und Mensch.
    Bailey - W. Bruce Cameron

    Meine Meinung

    Die Idee hinter Bailey hat mich sofort angesprochen. Ich fand es nicht nur sehr interessant ein Buch aus der Sicht eines Hundes zu lesen, sondern auch Bailey auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens zu begleiten.
    Zu Beginn ist es mir ein wenig schwer gefallen mich mit der Erzählperspektive anzufreunden. Das lag vorallem daran, dass ich bisher nur Bücher aus der Sicht von Menschen gelesen habe. Dennoch konnte ich mich nach und nach immer mehr mit der Erzählweise anfreunden, sodass sie mich schließlich nicht mehr gestört hat.
    Bailey erzählt seine Geschichte mit sehr viel Witz und Charme. Das liegt auf der einen Seite daran, dass der Leser oft mehr versteht als Bailey, der meist ans Fressen denkt und nicht wirklich weiß was er falsch gemacht hat, aber auf der anderen Seite auch an den überaus liebenswerten Wesenszügen von Bailey. Somit macht es Spaß ihn auf seiner Reise zu begleiten. Bailey ist nämlich kein normaler Hund, sondern wird immer am Ende eines Lebens in ein neues hineingeboren. In seinem neuen Leben hat er dann immer eine andere Aufgabe zu erfüllen, sodass er nach und nach den Sinn hinter all seinen Leben sucht. In seinen verschiedenen Leben erlebt Bailey immer neue, spannende Abenteuer.
    Zu Beginn war der Roman etwas schleppend, aber nach und nach wurde immer mehr Spannung aufgebaut, sodass ich nach ungefähr 100 Seiten das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Besonders gut hat mir gefallen, wie die Liebe zwischen Mensch und Tier betont wurde.
    Dem Autor ist es gelungen eine überaus niedliche Geschichte mit einem liebenswerten, tierischen Hauptcharakter zu erschaffen. Der Roman vereint nicht nur eine gelungene Mischung aus Witz, Abenteuer, Liebe und der Freundschaft zwischen Mensch und Tier, sondern stellt auch eine gelungene Abwechslung, auf Grund der Erzählweise, zu anderen Büchern dar.

    Fazit

    Zusammenfassend hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, weil Bailey ein absolut liebenswerter Charakter ist. Des Weiteren fand ich die Erzählweise wirklich interessant und die Geschichte spannend und witzig zugleich. Die Liebe zwischen Mensch und Tier hat mir ebenfalls gut gefallen, sodass ich dieses Buch jedem empfehlen kann, der auf der Suche nach einer witzigen und gefühlvollen Geschichte ist. Außerdem ist das Buch ein Muss für jeden Hundeliebhaber. Abschließend vergebe ich vier von fünf Sternen, weil mir zwischendurch die Spannung ein wenig gefehlt hat und sich der Anfang etwas gezogen hat. Dennoch ist es ein wirklich tolles Buch !

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    Falki83s avatar
    Falki83vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Emotionales Buch über Liebe, Freundschaft und Treue
    Taschentuchalarm

    „Bailey – ein Freund fürs Leben“ wurde mir von Heyne und der Verlagsgruppe Random House als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür.

     

    Als Hundebesitzer musste ich dieses Buch einfach lesen. Das Cover ist wirklich süß, ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Der Coverhund ist wirklich gelungen.

     

    Herr Cameron schreibt aus der Sicht des Hundes Bailey, was ja nicht alltäglich ist. Auf den ersten 50 musste ich mich als Leser etwas daran gewöhnen. Allerdings war ich danach vollkommen in der Geschichte gefangen. Man erlebt Bailey in verschiedenen Leben. Ja, ihr habt richtig gelesen, Bailey wird immer wieder geboren und erlebt tolle und nicht so tolle Sachen. Denn Bailey hat nur ein Ziel, welches dies ist, müsst ihr selbst rausfinden. Gerne würde ich auch an dieser Stelle noch mehr über den Inhalt schreiben, allerdings würde ich euch dann zu viel verraten.

     

    Wenn man sich erst mal an die Sichtweise gewöhnt hat, fliegen die Seiten förmlich dahin. Ich wollte immer wissen, was Bailey als Nächstes erlebt. Aber Achtung, Taschentücher bereithalten. Ich bin beim Lesen ziemlich nah am Wasser gebaut und brauchte an vielen Stellen meine Taschentücher. Auch habe ich oft laut gelacht. Dieses Buch erweckte in mir viele Emotionen.

    Herr Cameron hat es geschafft, dass der Hund als das wahr genommen wird, was er schließlich ist: Ein Lebewesen mit Gefühlen und einem großen Herz. Denn Hunde lieben ihre Besitzer abgöttisch und zeigen dies auch immer. Leider wird der Hund nicht von jedem Menschen als Solches gesehen. Auch diese Thematik bekommt Bailey zu spüren. Menschen, die Hunde als „Gebrauchsgegenstände“ oder „Statussymbol“ sehen, sollten Bailey lesen, damit auch sie sehen, dass Hunde Gefühle haben. Das waren Momente im Buch, in denen ich mich dann auch mal aufgeregt habe. Ich sagte ja, Bailey weckte viele Emotionen in mir.

     

    Durch die verschiedenen Leben war auch die Spannung im ganzen Buch gegeben. Wie bereits erwähnt, möchte man immer wissen, wie es mit Bailey weiter geht und ob er sein Ziel erreicht. Denn am Ende des Buches macht alles einen Sinn und man versteht ihn und seine Handlungen.

     

    Fazit:

    Für mich war Bailey ein absolutes Herzensbuch. Denn ich habe auch einen Hund, den wir aus dem Ausland aufgenommen haben. Ich möchte gar nicht wissen, was mein Hund dort auf der Straße erlebt hat. Aber er dankt uns jeden Tag mit unglaublicher Liebe, dass er bei uns sein darf. Gerade deshalb war diese Geschichte so emotional. Für jeden Hunde- und Tierliebhaber ist „Bailey – ein Hund fürs Leben“ zu empfehlen.

    Von mir bekommen Herr Cameron und Bailey 4 von 5 Sternen.

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    violetbookladys avatar
    violetbookladyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es war eine unterhaltsame und liebevolle Geschichte mit interessanten Eindrücken.
    Unterhaltsam und liebevoll!

    Inhalt:
    Was wäre, wenn Hunde mehrere Leben hätten?
    Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich, wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft, plötzlich als wunderschöner Rassehunde wiedergeboren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei sich auf und Bailey lernt, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch vieles lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles Sinn. Quelle: Verlag


    Klappentext: Was wäre wenn Hunde mehrere Leben hätten? Und angenommen sie erinnern sich an jedes davon? Genau das passiert Bailey, dem Helden von Ich gehöre zu dir. Nachdem er als Straßenköter eingeschläfert worden ist, wacht er als süßer Welpe wieder auf. Er findet bei einer liebevollen Familia ein Zuhause und wird der beste Freund des achtjährigen Ethan, mit dem er durch dick und dünn geht. Als Bailey schließlich an Altersschwäche stirbt, wird er in Gestalt eines Schäferhundes wiedergeboren. Wozu das gut sein soll, zeigt sich schnell: Bei der Polizei lernt er, wie man Spuren verfolgt, Personen aufspürt und Menschenleben rettet. Es folgt ein viertes Leben. Mittlerweile kennt unser Held sich aus mit Wiedergeburten, aber den Sinn dahinter versteht er immer noch nicht. Zudem kann er seinen Freund Ethan einfach nicht vergessen. Doch eines Tages ist es soweit: Als er sienen hartherzigen Besitzern davonläuft, steht er plötzlich vor Ethans Haus. Jetzt endlich kann er zeigen, was er alles gelernt hat und die Mission erfüllen, für die er auf der Welt ist...
    Quelle: Verlag



    _________________________________________



    Wenn ich dieses Cover sehe, muss ich einfach lächeln! Ich schätze, dass es keine Rolle spielen wird, wie schlecht der Tag war - wenn jemand von solchen treuen Hundeaugen angesehen wird, muss man einfach lächeln und einen guten Tag haben!
    Um jenen Hund auf dem Cover..dreht sich die Geschichte. Der Protagonist Bailey ist ein liebenswürdiger Hund sowie eine treue Seele. Als Streuner schlüpft der Leser in ein aufregendes Leben, auch wenn der Anfang recht schwer war. Zugegeben waren es schöne Situationen aber diese änderten sich leider viel zu schnell. Trotzdem fand ich es realitätsnah, sodass ich die Hunde sofort bei mir aufgenommen hätte, wenn ich könnte.


    Wenn man sich auf diese Geschichte einlässt, dann beschäftigt man sich selbst mit der Frage: Worin besteht der Sinn eines Hundelebens? Besteht ein Hundeleben nur daraus seinem Besitzer Glück zu schenken? Seinen Dienst als Polizeihund zu beweisen? Während jene Frage im Raum steht, zeigt die Geschichte auch Kehrseiten eines Hundelebens. Auch wenn es natürlich für den Leser traurig ist, fand ich es wichtig, dass auch diese Seiten in der Geschichte zu Sprache kommen.

    Der einfache Schreibstil ist flüssig zu lesen und hat eine amüsante Art an sich. Doch dadurch, dass die Geschichte aus der Perspektive des Hundes zu lesen ist, scheint es im ersten Moment so, als würde der Protagonist sowie der Leser, die Situationen nicht verstehen können. Doch da Bailey ein kluger Hund ist, weiß er, wie er den Gesprächen der Menschen lauschen kann, sodass dem Leser eigentlich nichts entgehen dürfte. Jene gut durchdachten Szenen gefielen mir durchaus.

    Dennoch bin ich ehrlich: ich hatte den Film nicht gesehen. erst nach dem Buch hatte ich mir den Trailer angesehen, der sehr gut zur Geschichte passt. Natürlich - imemrhin ist es das Buch zum Film. Durch die liebevolle Art zu schreiben - war ich sehr über die Kritik des Filmes überrascht.
    Wenn ihr an die Geschichte interessiert seid - aber den Film gesehen habt - dann lasst euch bitte nicht wegen dem Film vom Lesen abhalten! Lasst euch auf das Buch ein, denn es ist wirklich eine Geschichte, die mit dem Herzen geschrieben wurde!

    Gerade weil es verschiedene Eindrücke des Hundes gibt, sollte man sich einen Ruck geben. Denn von Quälerei kann nicht die Rede sein.
    Dennoch hat die Geschichte einen Nachteil. Ich hatte das Gefühl, dass ich von den Ereignissen überschlagen werde, sodass ich hin und wieder dann doch eine Pause brauchte. Doch lange konnte ich auf den knuffigen Vierbeiner nicht verzichten, denn diesen muss man einfach ins Herz schließen!

    Eben weil auch für romantische Momente gesorgt sind, bin ich der Meinung, dass gerade Hundefans dieses Buch mögen werden. Leider besitze ich keinen Hund aber nach dem Buch, würde ich ihn aus völlig anderen Augen sehen.     __________________________




    Zugegeben hatte ich es mit dem Einstieg etwas schwer aber es war eine unterhaltsame und liebevolle Geschichte mit interessanten Eindrücken. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass sich eine Geschichte mit einem Hund als Protagonist so amüsant und interessant gestalten konnte. Anfangs war ich dem Buch etwas kritisch gegenüber, gerade weil der Einstieg schwer war und es etwas anderes war, sich in die Perspektive eines Hundes einzulesen aber es sorgte dennoch für angenehme Lesestunden.

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    kathi_liebt_buechers avatar
    kathi_liebt_buechervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein richtig süßes Buch!!!
    Ein wirklich empfehlenswertes Buch

    Klappentext

    Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich, wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft, plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergeboren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei sich auf, und Bailey lernt, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch viel lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles plötzlich einen Sinn ...


    Meine Meinung

    Der Einstieg in das Buch war gut gemacht. Erst ist es etwas ungewohnt, dass ein Buch in der ich - Perspektive aus der Sicht eines Hundes geschrieben ist, zumal man die Dialoge der Menschen wortgetreu lesen kann und man sich immer wieder daran erinnern muss, dass der Hund das alles ja nicht verstehen kann. Das ist schon eine große Umgewöhnung. Leicht unlogisch ist es außerdem, dass der Hund, wenn er zum Beispiel ein Auto das erste Mal sieht, sofort weiß, dass es eben "Auto" heißt. Das hätte man ein bisschen anders gestalten können.

    Der Schreibstil des Autors hat mir sehr sehr gut gefallen. Er war leicht und flüssig und man ist sehr schnell durch das Buch durchgekommen. Außerdem war ich oftmals so sehr gefesselt, dass ich rein gar nichts mehr von meiner Umgebung mitbekommen habe. Es waren zwar keine wirklich spannenden Stellen dabei, doch manche waren so rührend, dass ich den Tränen manchmal schon ziemlich nahe war.

    Die Personen waren mittelmäßig. Also die Hunde und er Protagonist Ethan waren wirklich super und ich habe alle wirklich sehr gemocht. Doch die Nebencharaktere waren wie gesagt nur mittelmäßig. Sie waren nicht gut beschrieben und die Meisten konnte ich nur sehr serh schwer einschätzen. Ob das nun Absicht war oder nicht, ich fand, dass es den Lesefluss ein wenig gestört hat.

    Zu dem Buch soll es auch einen Film geben, den ich, wenn er erschienen ist, mir auf jeden Fall besorgen werde. Ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, dass er keine Enttäuschung ist.


    Mein Fazit

    Ein wirklich empfehlenswertes Buch mit ein paar klitzekleinen Macken, die aber für die gesamte wundervolle Geschichte nicht viel bis gar nichts ausmachen.

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    MiniMixivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein unglaublich tolles Buch, welches durch seine Erzählperspektive doppelt ans Herz geht! :)
    Rezension zu "Bailey - Ein Freund fürs Leben" von W. Bruce Cameron

    Der Roman „Bailey – Ein Freund fürs Leben“ wurde von W. Bruce Cameron geschrieben und erschien 2017 im Heyne-Verlag. Das Buch hat 347 Seiten und spielt an den unterschiedlichsten Orten dieser Welt. Der Protagonist ist der Hund Bailey, der immer wieder neu geboren wird und über den Sinn des Lebens nachdenkt.

    Bailey erwacht eines Tage als Welpe und wächst mit seinen Geschwistern als Straßenhund auf. Bald wird die kleine Hunde-Familie von einer alten Dame aufgenommen, die ihnen ein zu Hause gibt und sich um sie kümmert. Irgendwann ist ein Hundeleben aber nun mal vorbei, doch was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Diese Frage stellt sich Bailey schon seit seiner Geburt. Als es dann so weit ist und er denkt, er müsse diese Welt nun für immer verlassen, findet er sich in einem Getümmel von Welpen wieder. Für ihn hat ein weiteres Leben begonnen.

    Nach wie vor fragt er sich, warum dass alles passiert und was seine Aufgabe ist. Doch all dies scheint sich auf einen Schlag zu klären, als der kleine Ethan in Baileys Leben tritt und ihn mit zu sich nimmt. Viele Abenteuer, Abschiede und Erfahrungen liegen vor ihm. Er wird viel entdecken und das wahre Leben kennenlernen, das manchmal sehr grausam sein kann. Aber solange er bei seinem Ethan ist und er diesen auf seinem Weg begleiten kann, fühlt Bailey sich wie der glücklichste Hund der Welt. Doch war dieses eine erfüllte Leben nun sein Letztes? Hat er seine Aufgabe erfüllt?

    Empfehlen würde ich das Buch Lesern ab 14 Jahren, da manche Stelle schon etwas grausamer waren.

    Mir hat dieses Buch so unglaublich gut gefallen, es war weit mehr als einfach nur ein Buch über einen Hund. Es war viel mehr eine Reise, auf der man auch den Menschen besser kennenlernt und wie Hunde uns wahrnehmen und uns sehen. Es hat mich an vielen Stellen sehr zum Nachdenken angeregt und mir sehr die Augen geöffnet. Die wohl größte Besonderheit an diesem Buch ist der Erzählstil. Die Geschichte wird aus der Sicht eines Hundes erzählt und Hunde nehmen bestimmte Situationen wesentlich anders wahr als wir Menschen. Wenn zum Beispiel etwas trauriges passierte, wurde es sehr emotionslos, ja regelrecht kühl und trocken geschildert. Und genau das hat eine solch traurige Stelle erst so richtig schlimm gemacht. Denn durch die fehlende Schilderung von Gefühlen, entstanden die Emotionen während des Lesens in mir selbst. Das war ein unglaublich intensives Erlebnis. Dieses Buch war das erste, das ich gelesen habe, in dem keine Gefühle „vorgegeben“ waren. Einfach nur unglaublich toll und so wahnsinnig berührend und ergreifend. Mit dieser Geschichte hat der Autor bewiesen, dass sich Hunde den Titel „Bester Freund des Menschen“ mehr als verdient haben!

    Für jeden Hunde-Fan meiner Meinung nach ein Muss. Aber auch wer sich gerne mal wieder auf eine emotionale Reise einlassen möchte sollte dieses Buch lesen. Aber Vorsicht: Man kann es nicht so einfach wieder aus der Hand legen!

    Von mir gab es 5 von 5 Sternen…

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