W. G. A. KNOBLOCH SHOWDOWN AM NORDKAP

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Inhaltsangabe zu „SHOWDOWN AM NORDKAP“ von W. G. A. KNOBLOCH

Was sich anfangs wie eine Reisebeschreibung liest, entwickelt sich alsbald zu einem spannenden Geschichte.§In Bergen, dem Ausgangspunkt seiner Reise, lernt er Inga kennen, eine Studentin aus Hannover. Diese hat das gleiche Ziel, die Fahrt mit dem Hurtigrutenschiff M/S Trollfjord. §Die Romanhandlung wird von diesen beiden Personen geprägt, sie treten seit ihrem Kennenlernen fast immer gemeinsam auf und unternehmen §zusammen die wichtigsten §Landausflüge.§An Bord sitzt man zum Dinner jeden Abend in einer Sechser-Runde §beieinander. Hier entwickeln sich interessante Gespräche, die auf Vorschlag eines mit am Tisch Sitzenden darin münden, dass Begebenheiten aus dem Leben erzählt werden.§An Bord befindet sich auch der norwegische Pianist Rune Alver. Seine täglichen Klavierkonzerte sind ein Highlight.§Was Wieland und Inga nicht ahnen, es braut sich an Bord etwas über ihnen zusammen.§Die Kriminalpolizei kommt an Bord,§um einen Mord aufzuklären. Und es geschehen weitere sonderbare Dinge.§Diese münden darin, dass es für Wieland ums Überleben geht.§Motive und Hintergründe bleiben lange§im Dunkeln. Erst am Ende der Reise §klären sich die Zusammenhänge auf.

Für Hurtigrutenfans sicher ganz nett, aber ansonsten leider wenig spannend.

— Buchbahnhof
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    SHOWDOWN AM NORDKAP
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    06. February 2014 um 11:40

    Zunächst einmal musste ich mich wirklich zwingen dran zu bleiben. Das Buch liest sich wie ein Hurtigruten-Reiseführer in Romanform. Man merkt, dass der Autor sehr viel Wissen über die Hurtigruten zusammengetragen hat. Er selber ist Hurtigruten-Fan und hat den Rest gut recherchiert. Es stimmt einfach alles. Leider machen diese ausführlichen Beschreibungen, die Wieland Inge gibt, das Buch aber auch sehr trocken. Es kommt einfach keine Spannung auf und liest sich recht zähflüssig. Nun ist die Frage, langweilen diese Beschreibungen mich als Hurtigruten-Fan, weil ich das alles auch weiß, oder langweilen sie mich als Krimi-Leser. Ich fürchte, sie langweilen mich als Leser, der einen spannenden Roman erwartet hat, denn hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen, um das Tempo ein bisschen zu erhöhen. Viele der Informationen bringen die Geschichte nicht voran und sind für die Geschichte auch leider eher unnötig. Nach gut 100 Seiten fängt es dann an spannend zu werden. Aber ich hier wird immer wieder Potential verschenkt. Der dem Roman seinen Titel gebende “Showdown” am Nordkap hätte spannend werden können, wenn der Autor nicht kurz vor der Zielgeraden quasi falsch abgebogen wäre. Anstatt den Leser diesen Showdown live miterleben zu lassen, was sicher sehr spannend gewesen wäre, bekommen wir ihn nur in einer Rückblende serviert. Da wir damit also bereits wissen, wie er ausgeht, war das relativ langweilig. Gut fand ich, dass die Kapitelüberschriften jeweils die Tage sind, die Wieland und Inga auf der Hurtigrute zubringen. Dadurch wirkt das Buch noch ein bisschen mehr wie ein Reisetagebuch. Wieland selbst war mir nicht so sympathisch. Er wirkt mit seinem ganzen Wissen, welches er allen unbedingt immer mitteilen muss, sehr belehrend. Als Anders in die Geschichte eintritt muss sich Wieland des Öfteren zurückhalten, um sich nicht in den Vordergrund zu drängen. Inga war eine sehr nette Protagonistin. Sie schien mir allerdings fast manchmal etwas zu anhänglich. Zuerst dachte ich, dass dies daran liegt, dass sie allein reist und noch sehr jung ist. Hier wurde ich dann aber später eines besseren belehrt. Insgesamt hat mir diese Figur neben den beiden Norwegern Anders und Johan ma sympathischten. In den Fall wird man recht bald hinein gezogen, allerdings bekommt man immer nur Häppchen zugeworfen. Dies erhöht die Spannung wieder ein bisschen. Man weiß nicht sofort, wer Wielands Gegenspieler sind und was sie von ihm wollen. Nicht so glaubwürdig fand ich allerdings, dass Wieland bereits nach 2 Tagen Inga sein komplettes Leben erzählt, so dass sie recht schnell die richtigen Schlüsse ziehen kann. Ist das realistisch? Am allerallerbesten fand ich die Geschichte nachdem Andres Großvater an Bord gekommen war. Der alte Herr ist einfach herrlich beschrieben. Ich musste doch des Öfteren schmunzeln. Noch ein Tipp, der allerdings natürlich nicht beherzigt werden muss, genau wie natürlich alles andere, denn diese Rezension gibt ja nur meine Meinung wieder. Annegret und Anneliese sind zwei Namen, die man sehr leicht verwechselt. Ich hatte dadurch Probleme die beiden Damen auseinander zu halten. Irgendwie fürchte ich, dass dieses Buch nur etwas für eingefleischte Hurtigruten-Fans ist, da die Spannung leider etwas kurz kommt, dafür aber der Wiedererkennungswert, wenn man selber schon mit dem Postschiff unterwegs war sehr groß ist. Es tut mir leid, dass ich diesem Buch nur 2 Sterne geben kann. Das Buch verschenkt viel seines Potentials durch Dialoge, bei denen man den Satz “Show, don´t tell” hätte beherzigen sollen und durch zu viel Wissenswertes über die Hurtigrute, was zwar interessant ist, aber leider die Geschichte nicht voranbringt.

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