W. Somerset Maugham Auf Messers Schneide

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Inhaltsangabe zu „Auf Messers Schneide“ von W. Somerset Maugham

Maughams anspruchsvollster 'philosophischer' Roman gibt ein farbiges Porträt der zwanziger Jahre - vom Swing bis zum Börsenkrach. Ein junger Amerikaner protestiert, indem er sich entzieht; sein Trip nach Chicago über Europa nach Indien zu einer neuen Lebenshaltung wird zum Protkoll einer von Arbeit, Erfolg und Amüsement gehetzten Gesellschaft - und einer verwirklichten Alternative.

Unterhaltsam geschriebene Reflexion über die ewige Suche nach dem Sinn des Lebens mit überzeugenden Charakteren.

— Hamlets_Erbin
Hamlets_Erbin

Unterschiedliche Charaktere, aber jeder ist auf seine Art sympathisch, sehr schönes Buch von dem großen Menschenkenner.

— Quoc1981
Quoc1981

Ein großer Klassiker über eine Suche zu sich selber.

— Moni 3007
Moni 3007

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    Auf Messers Schneide
    Hamlets_Erbin

    Hamlets_Erbin

    04. October 2016 um 15:41

    "Man lernt unter der Anleitung erfahrener Lehrer rascher. Man vergeudet seine Zeit in Sackgassen, wenn man niemanden hat, der einen führt." (S.52) Inhalt: Durch seinen Freund Elliott Templeton, einen Snob, lernt Maugham den jungen Larry Darell kennen, der entschlossen ist, sein Leben der Sinnsuche zu widmen. Maugham erzählt von ihm. Meinung: Was große Autoren auszeichnet, ist ihre Fähigkeit allgemein verständlich über komplexe Fragen zu schreiben. Maugham gehört zweifellos zu den Großen. In diesem Roman beschäftigt er sich mit der Frage nach dem richtigen Leben und der Religion. Dafür stellt er einander zwei Extreme gegenüber: Das Leben des Dandys Elliotts, der allein für die Gesellschaft zu existieren scheint, & das Dasein Larrys, der nach persönlicher Vervollkommnung strebt. Die Art, in der er dabei auf katholische Riten und hinduistische Philosophie eingeht, ist ebenso interessant wie luzide. Darüber hinaus erweist er sich als exzellenter Beobachter. Er präsentiert seine Charaktere in aller Ausführlichkeit - sowohl optisch als auch psychologisch - und lässt ihre Eigenschaften auch in seinen brillanten Dialogen zum Vorschein treten. Geschickt gewählt ist auch die Präsentationsform: Maugham höchstpersönlich fungiert als Erzähler und gibt vor, über reale Figuren zu berichten, was natürlich immens zur Glaubwürdigkeit der Geschichte beiträgt. Fazit: Anspruchsvoller Roman mit starken Charakteren. "Das Leben ist eine Hölle, aber wenn man ein wenig Spaß herausholen kann, dann ist man ein gottverdammter Narr, wenn man es nicht tut." (S.344)

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  • Rezension zu "Auf Messers Schneide" von W. Somerset Maugham

    Auf Messers Schneide
    BertieWooster

    BertieWooster

    07. October 2012 um 15:27

    Chicago kurz nach dem Ende des 1. Weltkriegs. Maugham befindet sich als bereits bekannter Autor auf einer Vorlesereise durch die USA. Dort lernt er die noch fast jugendlichen Isabel und Larry kennen, die miteinander verlobt sind. Isabel stammt aus wohlhabenden Hause und ihre Familie gehörten zur oberen Gesellschaftsschicht. Larry ist zwar auch finanziell unabhängig, hat aber aus Sicht von Isabel und ihrer Verwandten nur ein geringes Einkommen. Was aber noch skandalöser ist, ist die Tatsache, dass Larry sich weigert die lukrativen Angebote von Freunden als Makler in der Finanzbranche zu arbeiten anzunehmen. Statt dessen möchte er als "Müßiggänger" leben. Unvorstellbar für die ehrenwerte Gesellschaft. Besonders Isabels Onkel Elliot ist empört. Dieser entwickelt sich neben Larry zum zweiten Protagonisten der Erzählung. Denn dieser ist das genaue Gegenteil von Larry. Elliot hat schon vor dem Krieg in London und Paris gelegt und dort seinen Platz in den oberen Gesellschaftsschichten gesichert. Das ist sein Leben. Immer auf Einladungen und Bällen der Haute Volee erscheinen, selbst solche Einladungen geben, über andere hinter der Hand lästern. Maugham beschreibt diese Schicht als oberflächlich und abgehoben. Larry dagegen ist verändert aus dem Krieg heimgekehrt. Materielle Dinge interessieren ihn nicht. Er befindet sich auf der Suche. Aber wonach? Das weiss er zunächst selbst nicht so genau. Vielleicht nach Weisheit und Selbsterkenntnis. Auf seiner Sinnsuche wandert er quer durch Europa, arbeitet in Kohlenminen und auf Bauernhöfen und reist sogar bis nach Indien, wo er seine "Erleuchtung" erfährt. Maugham trifft Elliot, Isabel und Larry im Laufe der 20er und 30er Jahre immer wieder und legt dar wie sich ihr Leben und ihr Charakter entwickelt. Das Leben von Elliot und Isabel ist oberflächlich und nur auf Vergnügen ausgerichtet. Larry dagegen geht konsequent seinen Weg, wobei er jedoch keine feste Bindung eingehen will oder kann. Sicher ist Maugham von Larrys Konsequenz beeindruckt. Aber ananderseits hat man nicht das Gefühl, dass er das Leben von Isabel oder Elliot abwerten möchte. Ist es nicht jedermanns Ziel glücklich und zufrieden zu leben? Wann dies erfüllt ist und wie es erreicht werden kann ist für jeden unterschiedlich. Das Buch spielt zwar in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, ist aber insoweit aktuell, als auch heutzutage die einzelnen Schichten immer weiter auseinanderdriften. Die einen werden immer reicher und gehen nur ihren Vergnügungen nach. Die anderen interessieren diese nicht.

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  • Rezension zu "Auf Messers Schneide" von W. Somerset Maugham

    Auf Messers Schneide
    luckyup

    luckyup

    12. April 2011 um 22:26

    Larry zieht nach einem Erlebnis im Krieg, den Müssiggang einer sicheren Karriere und vorbestimmtem Wohlstand vor. Die Hauptfiguren werden von Maugham stilistisch exakt herausgearbeitet. Die Personen werden je länger die Geschichte dauert noch typischer und realistischer, immer wieder verändert und geprägt vom Geschehen. Einzig Larry bleibt über die ganze Geschicht hinweg sich selber. Eine weitere bestimmende Figur ist Elliot Templeton, welcher die verschiedenen Handlungsstränge zusammenbindet und den roten Faden durch die Geschichte zieht. Hier wird die feine ironische Ader von Maugham sichtbar und die überspannte Figur macht so immer wieder Freude und lädt zum schmunzeln ein. Keine reisserische Geschichte, aber ein Buch, das ich kaum mehr aus der Hand legen konnte, denn die Geschichte und die sauber gezeichneten Personen halten das Interesse hoch.

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  • Rezension zu "Auf Messers Schneide" von W. Somerset Maugham

    Auf Messers Schneide
    Moni 3007

    Moni 3007

    12. November 2010 um 22:11

    In dem erstklassigen Roman wird ein Suchender - Laurence Darell - in einer auf materiellen Sicherheit, Reichtum und Ruhm ausgerichteten Gesellschaft dargestellt. W. Somerset Maugham schildert sehr berührend und fesselnd den zum Teil steinigen Weg des jungen Amerikaners Laurence sowie dessen ganzes Leben, das durch ständige Suche nach sich selbst geprägt ist. Diese Suche führt ihn u.a. nach Europa bis schließlich nach Indien. Es ist auch ein prächtiges Porträt der zwanziger Jahre bis zum Börsenkrach. Ein still beoachtender Schriftsteller berichtet von dem Müßiggänger Larry und .u.a. seiner Liebe zu Isabell. Die Art wie W. Somerset Maugham diese Geschichte erzählt hat - nämlich als Beobachter in der Ich-Form - hat mir überaus gefallen. Der für mich grandiose Klassiker mit 412 Seiten ließ sich auch sehr gut lesen. Mir hat auch wieder sehr sein Schreibstil gefallen und ich werde mit sehr grosser Sicherheit noch weitere Bücher von ihm lesen. Ein mehr als 5 Sterne Klassiker, der unbedingt sehr empfehlenswert ist. Man kann sich durchaus noch nach dem Lesen Gedanken über diesen Klassiker machen. Ein großer Klassiker! Das Buch ist auch verfilmt worden.

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  • Rezension zu "Auf Messers Schneide" von W. Somerset Maugham

    Auf Messers Schneide
    ***Chrissy***

    ***Chrissy***

    08. March 2009 um 12:54

    Ein Meisterwerk Maughams. Viele bezeichnen "Auf Messers Schneide" sogar als das beste Werk von W. Somerset Maugham.
    Die Sprache ist einfach genial. Sie setzt sich zusammen aus antiquiertem Charme und moderner Innovation und Frische.
    Ich war begeistert von diesem Roman, der mit Tiefgang und Amüsement überzeugen kann.

  • Rezension zu "Auf Messers Schneide" von W. Somerset Maugham

    Auf Messers Schneide
    booktypo

    booktypo

    15. November 2008 um 08:12

    Einer meiner persönlichen Klassisker: Entscheidest Du Dich für Karriere oder Selbstverwirklichung? Muss das überhaupt ein Gegensatz sein?