W. Somerset Maugham Der Magier

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Inhaltsangabe zu „Der Magier“ von W. Somerset Maugham

Das Paris der Jahrhundertwende. In einem von Malern und Bohémiens besuchten Restaurant begegnen die schöne Margaret Dauncey und ihr Verlobter, der Arzt Arthur Burdon, dem "Magier" Oliver Haddo, hinter dessen abstoßendem Äußeren sich ein undurchsichtiger, schillernder Charakter verbirgt. Margaret verfällt dem verhängnisvollen Einfluß dieses Mannes... Doch Arthur nimmt den Kampf mit dem ungleichen Gegner auf.

Ab der Hälfte des Buches abfallend, schade!

— rallus
rallus

Mein Lieblingsroman von Maugham - faszinierend und düster.

— Quoc1981
Quoc1981

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  • Für Freunde des Skurrilen

    Der Magier
    Waldviertler

    Waldviertler

    17. July 2017 um 13:46

    Zweifellos ein Buch für Freunde des Skurrilen! Die Geschichte sei nur angedeutet: Arthur, ein Londoner Arzt, möchte die 19-jährige Margaret heiraten, deren Vormund er ist. Sie absolviert gerade einen zweijährigen Aufenthalt in Paris, wo sie Kunst studiert. Dort lernt sie die geheimnisvolle Gestalt des Oliver Haddo kennen. Dieser britische Adelige, der sich mit magischen Experimenten beschäftigt, verfolgt in seinem Labor des Grauens allerlei unappetitliche Vorhaben. So erschafft er auf seinem abgelegenen Gut in Frankreich künstliche Menschen, die vom Blut einer Jungfrau ernährt werden. Margaret heiratet schließlich nicht den Arzt Arthur, sondern verfällt völlig dem Zauberer Oliver, weil dieser sie magisch oder hypnotisch beeinflusst. Welche bizarren Ereignisse nun folgen, bevor der Magier erdrosselt aufgefunden und sein schauriges Heim dem Feuer preisgegeben wird, darf der am Absonderlichen interessierte Leser selbst herausfinden.Das erstmals 1908 in England (und fünfzig Jahre später auf Deutsch) erschienene Buch des großen englischen Erzählers William Somerset Maugham (1874-1965) ist heute ein Klassiker des phantastischen oder okkulten Romans. Das historische Vorbild für die Gestalt des Magiers Oliver Haddo soll kein Geringerer als der berüchtigte und umstrittene Aleister Crowley gewesen sein. Ich gestehe, dass ich die Lektüre trotz gelegentlichen Kopfschüttelns nicht schlecht genossen habe. Aber ich übernehme ganz sicher keine Garantie für den guten Schlaf und die sanften Träume zartbesaiteter LeserInnen, die jetzt nach meiner Empfehlung zu diesem Buch greifen...  

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    • 4
  • Der Magier

    Der Magier
    rallus

    rallus

    10. December 2015 um 12:22

    Der Magier ist ein okkulter Roman aus den Zeiten um die Jahrhundertwende des vorigen Jahrhunderts. Zu einem Freundeskreis von zwei Frauen und zwei Männern, wobei 2 davon, Arthur und Margaret, in Kürze heiraten und seit Jahren füreinander bestimmt sind, stößt in Paris, Oliver Haddo hinzu. Haddo wird als ein Mann von großem Gewicht und Größe geschildert, den aber etwas magisches, aber auch abstoßendes anhaftet. Tiere verhalten sich unruhig in seiner Gegenwart, ein Pferd welches er am Hals anfasst, wird unruhig, bricht fast zusammen. In Gesellschaft erweist sich Haddo als vielgereister und belesener Mensch, der alleine eine Unterhaltung bestreiten kann. Die romantischen Gefühle die Margaret für den treuen und redlichen Arthur hegt, werden durch Oliver Haddo zerstört.  Es entwickelt sich eine selbstzerstörerische Liebe von Margaret in den für sie äußerlich zwar abstoßenden, aber höchst faszinierenden Mann. Sie erlebt Facetten an sich, welche sie innerlich zerstören, ihre Freunde versuchen ihr zu helfen, wieder sie selbst zu werden. Hat mich das Buch anfangs in den Bann gezogen, erlebt es eine abrupte Wende, als sich Margaret zu Haddo hingezogen fühlt. Es ist als hätte den Autor jegliche Fabulierkunst verlassen, das Buch ergeht sich in mythologischen, okkulten Andeutungen und stolpert dem Ende zu. Als hätte Haddo auch den Autor verändert, kommt es nicht mehr an den fesselnden Anfang heran und endet zwar logisch aber doch flach.

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  • Die Magie verpufft - geschwätzige, pseudointellektualisierte Story

    Der Magier
    awogfli

    awogfli

    Mit Freude habe ich dieses Buch in einer Lesegruppe begonnen, soll die Hauptfigur ja dem legendären und spannenden Aleister Crowley nachgezeichnet sein. Nach Beendigung der Lektüre bin ich mehr als enttäuscht und muss mir hier durchaus den Hinweis verkneifen, der sicher als goldene Regel jedem Jungautor auf dem Weg mitgegeben wird: "Junge schreib über Sachen, die Du verstehst bzw. die Du selbst erlebt hast." Die Hauptakteure erinnern fast ein bisschen an Dostojewskis Adeligensalons - Bürgerliche, die finanziell abgesichert und nicht mehr von Erwerbsarbeit abhängig ohne substantielles Talent zu irgendwas, das sinnentleerte herumphilosophieren des Pariser Adels imitierend und ein bisschen auf Kunst und Kultur machend. Als Romanfiguren sind sie leider so flach wie ihr mangelnder Geist. Dann kommt die Handlung des Romans zwar in Schwung, wird aber meist nur durch Hörensagen, Getratsch und Geklatsch vermittelt. Ereignen sich mal direkte Szenen, so versteigt sich Maugham in schwülstige intellektuell überfrachtete Schwachsinnsbeschreibungen, dass die Szenen komplett unwirklich werden. Beispielsweise das krampfhaft "intellektuell-anspruchsvolle" Hallizunieren in einem Drogenrausch ist derartig lächerlich - ich glaube nicht, dass die Drogenräusche vergangener Jahrhunderte derartig von Malern, Schriftstellern und mythologischen und anderen Figuren aus Literatur und Geschichte bevölkert waren - selbst im Horrortrip will sich Maugham noch als Gehirnwichser präsentieren. Auch im Bereich der magisch-alchimistischen Szenen, wird sofort klar, dass Maugham Crowley nur entfernt vom Sehen gekannt hat und nie bei einer alchimistischen Sitzung dabei war, das versucht er mit schwülstigen Beschreibungen, die er mit angelesenem Alchimie-Wissen zusätzlich vollstopft, peinlich zu kompensieren. Irgendwie ist der ganze Roman so konzipiert, wie sich Klein-Somerset überheblich dozierend so die Welt abseits seiner Komfortzone vorstellt, obwohl er nicht die geringste Ahnung hat. Die Figuren sind meist nicht nur hohl im Hirn, sondern auch als Persönlichkeit vom Autor viel zu oberflächlich gezeichnet. Nie erfährt man aus Innensicht, was die Personen bewegt und in welcher Form sie wirklich leiden, sich fürchten, ihre Fassung verlieren, sich beeinflussen lassen. Meist hört man nur dieses widerliche intrigante Geschwätz der feinen Gesellschaft übereinander, zu dessen Wortführer sich Maugham offensichtlich den ganzen Roman über aufgeschwungen hat. So etwas interessiert mich auch heute noch überhaupt nicht in meiner Kleinstadt, geschweige denn in gehobener Literatur. Den 2. Stern gibt es diesmal tatsächlich für den primären Plot, also die eigentliche Handlung - nur müsste man den Roman drumherum nochmals komplett neu schreiben. Fazit: Es existiert auch sehr schlechte "klassische" Literatur.

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    • 5
    awogfli

    awogfli

    06. October 2015 um 17:53
  • Rezension zu "Der Magier" von W. Somerset Maugham

    Der Magier
    LarissaMaria

    LarissaMaria

    20. April 2011 um 13:54

    Mein Wunsch, dieses Buch zu lesen, hat sich noch verstärkt, als ich gehört habe, dass die Figur des "Magiers" an Aleister Crowley angelehnt sei. Noch dazu handelt ein Song den ich sehr schätze von "Oliver Haddo" - also ein echtes Muss. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

  • Rezension zu "Der Magier" von W. Somerset Maugham

    Der Magier
    skatile

    skatile

    25. January 2011 um 18:16

    Bislang ein sehr tolles Buch!

  • Rezension zu "Der Magier" von W. Somerset Maugham

    Der Magier
    metalmueller1807

    metalmueller1807

    12. December 2009 um 17:00

    "Der Magier" liest sich zum einen wie eine Biographie des Okkultisten Aleister Croley, zum anderen hat das Ende etwas Fantastisches und erinnert ein wenig an "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde. Ein gutes und unterhaltsames Buch!

  • Rezension zu "Der Magier" von W. Somerset Maugham

    Der Magier
    olgica

    olgica

    20. September 2009 um 13:20

    Paris im Jahr 1900. Der junge Chirurg Arthur Burdon sehnt seine nahe Hochzeit mit der schönen Margaret Dauncey herbei. Seine bis dato heile Welt gerät aus den Fugen, als sich die Wege des Paares immer wieder mit dem Okkultisten Oliver Haddo kreuzen. Anfangs stößt der exzentrische Magier noch bei allen auf Abscheu und Widerstand. Doch nach einem Handgemenge zwischen Arthur und Oliver beginnt sich Margaret in den Okkultisten zu verlieben. Doch ist es wirklich sie selbst oder zwingt ihr der Magier seinen Willen auf? Arthur beginnt mit aller Macht um seine Verlobte zu kämpfen. "Ein parapsychologischer Roman" ist der Untertitel des Buches von William Somerset Maugham. In der Tat kommen sowohl Hypnose, Visionen als auch einige okkulte Versuche in dem Buch vor. Alle sind sehr detailgetreu beschrieben, wodurch man das Interesse des Autors daran erkennt. Außerdem stand der große Verführer und Okkultist Aleister Crowley laut Maugham Vorbild für Oliver Haddo. Die Sprache gefiel mir aufgrund ihrer präzisen Schlichtheit und der Vornehmheit sehr gut. Die guten englischen Manieren der Protagonisten spiegeln sich hier wieder. Insgesamt ein spannendes, zeitgenössisches Werk

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  • Rezension zu "Der Magier" von W. Somerset Maugham

    Der Magier
    Kathafee

    Kathafee

    04. September 2008 um 21:24

    Ich mochte diesen Roman wirklich gerne. Der Stil war flüssig zu lesen, die Charaktere sehr genau gezeichnet und auch die unheimliche Atmosphäre hat Maugham sehr realistisch dargestellt. Da war ich echt überrascht, dass mir ein SZ-Buch mal wieder gefällt :) Denn dieses habe ich mit Vergnügen zu Ende gelesen und auch mit dem Ende war ich zufrieden.

  • Rezension zu "Der Magier" von W. Somerset Maugham

    Der Magier
    Beagle

    Beagle

    07. August 2008 um 09:12

    Eine sehr schöne Erzählung, spannend und lesenswert