W. Somerset Maugham Der Menschen Hörigkeit

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Inhaltsangabe zu „Der Menschen Hörigkeit“ von W. Somerset Maugham

Philip Carey ist voller Neugier auf die Liebe, das Leben und die Abenteuer, die es bereithält. In London, Heidelberg und Paris, über Umwege und Sackgassen, zwischen Bohème und Bürgertum, zwischen Liebesqual und Überdruss entdeckt der junge Mann, wer er ist und wer er sein will.

Rührend und aufwühlend, der Protagonist ist einerseits sogar unsympathisch durch seine Schwäche und Unbeständigkeit, sehr realistisch...

— Quoc1981
Quoc1981

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  • Rezension zu "Der Menschen Hörigkeit" von W. Somerset Maugham

    Der Menschen Hörigkeit
    firlefanz

    firlefanz

    15. April 2010 um 10:43

    Wir begleiten den Waisenjungen Philip Carey, entstellt durch einen Klumpfuß, von frühester Kindheit bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr und hat ganz oft das Gefühl, man müsste ihm eine runterhauen, dem armen Kerl... Ja, es macht wirklich aggressiv. Phasenweise kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus und möchte ihn anschreien, diesen jungen Carey, der so lebenshungrig (?) durch die Welt stolpert. Er fällt nämlich auf eine Frau herein. Sie ist weder besonders hübsch noch reich, sondern eine einfache Kellnerin, aber er betet sie an. Natürlich behandelt sie ihn wie Dreck und bringt ihn an den Rand der Verzweiflung, aber als er sie dann nach einer Trennung wiedertrifft, geht das ganze wieder von vorne los. Herrje. Und dann, als man doch wirklich meinen könnte, er hätte es jetzt langsam mal begriffen, da passiert es dann zum dritten Mal. Ja, Philip macht wirklich allerhand durch, bevor er im allerletzten Kapitel endlich sein Glück macht. Der Leser ist so erleichtert, schließlich bangte, hoffte und litt er über 600 Seiten mit ihm, dass es nach all den Katastrophen doch noch ein gutes Ende gibt. Maugham ist ein außergewöhnlicher Schriftsteller, schafft eine dichte Atmosphäre und kommt irgendwie ganz nah an einen heran. Ich hab mich davon noch nicht ganz erholt...

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  • Rezension zu "Der Menschen Hörigkeit" von W. Somerset Maugham

    Der Menschen Hörigkeit
    labellokiss

    labellokiss

    07. September 2009 um 21:52

    Hätte ich diese Rezession gleich nachdem ich mit diesem Buch fertig war geschrieben, wäre sie wohl nicht so gut ausgefallen. Je länger ich aber darüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass „Der Menschen Hörigkeit“ in vielen Dingen ein besonderes Buch ist. Allein schon die Hauptperson, Philip Cary, ist sehr lebensnah gezeichnet und deine Entwicklung vom Außenseiter zu einem eigentlich recht glücklichen und zufriedenen Menschen ist wirklich bemerkenswert. Philip, dessen Vater bereits vor und dessen Mutter bei der Geburt gestorben ist, wächst bei seinem Onkel und seiner Tante in einem kleinen Dorf in England auf. In der Schule wird er zum ersten Mal mit den Hänseleien seiner Mitschüler bezüglich seines Klumpfußes konfrontiert, die ihn tief treffen und dafür sorgen, dass er zum Einzelgänger wird. Später lernt Philip das Leben von seinen schönen, aber als er sein kleines Vermögen bei einer Aktienspekulation verliert, auch von den schlechten Seiten kennen. Lange liegt sein Fokus nur auf seiner Behinderung und er trifft auch immer wieder Menschen, die sich gegen seine Intelligenz nur mit Beleidigungen wehren können. Trotzdem lernt Philip immer mehr, dass es nicht auf deine Behinderung ankommt, sondern auf seinen Charakter und letztendlich schafft er es doch, sich so zu akzeptieren, wie er ist. Neben dieser sagenhaften Entwicklung Philips bezaubert „Der Menschen Hörigkeit“ natürlich auch mit Maughams Schreibstil, der es mit Leichtigkeit schafft die wunderbar schillernden Bilder vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen. Aber da seine Erklärungen und Schilderungen mir manchmal ein wenig zu ausschweifend waren und die Handlung von Zeit zu Zeit nur langsam dahinplätschert, gibt es von mir „nur“ 4 Sterne. Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch mit Nachwirkung!

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  • Rezension zu "Der Menschen Hörigkeit" von W. Somerset Maugham

    Der Menschen Hörigkeit
    ***Chrissy***

    ***Chrissy***

    08. March 2009 um 12:40

    Dieses Buch beschreibt das Einzelschicksal einer Person von seiner Geburt bis zum erwachsenen Mannesalter mit solch einer Tragik, dass es wahrlich unter die Haut geht. Liebevoll wurde jedes einzelne Detail des Protagonisten Philip Carey von Somerset Maugham ausgearbeitet und erweckt den Anschein, als würde man ihn persönlich kennen. So fällt es einem nicht schwer jeden einzelnen Schritt den Philip in seinem Leben macht nachzuvollziehen und jede einzelne Entscheidung, die er in seinem Leben trifft, auch wenn sie sichtlich noch so falsch oder naiv ist, zu verstehen. Der Roman regt wirklich zum Nachdenken an und ist wie fast jeder von W. Somerset Maugham ein absolutes Meisterwerk, dass auf keiner Seite langweilig wird. Geradezu perfekt beschreibt er ein ganzes langes Leben mit seinen Höhen und Tiefen, und dies so wie es ist: bitter und schwierig, erfüllt von grausamen Menschen und nur wenigen Freunden, die kommen und gehen. Er zeigt die unglaubliche Härte der Gesellschaft, in die jeder sich einzufügen hat, auch wenn man aussergewöhnlich und noch so anders ist. In mir erweckte Philip Carey stellenweise furchtbares Mitleid wie vorher und auch nachher keine andere fiktive Person. „Der Menschen Hörigkeit“ ist auch eines der Bücher, welches ich pausenlos durchlesen musste.

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  • Rezension zu "Der Menschen Hörigkeit" von W. Somerset Maugham

    Der Menschen Hörigkeit
    EaK

    EaK

    02. April 2008 um 16:58

    Die Sprache von Maugham macht einen tatsächlich hörig