W. Somerset Maugham Vor der Party

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Inhaltsangabe zu „Vor der Party“ von W. Somerset Maugham

W. Somerset Maugham wurde 1874 in Paris geboren und kam erst als verwaister Zehnjähriger nach England zu einem Onkel. Er studierte Medizin, übte den Arztberuf aber nie aus. Statt dessen machte er ausgedehnte Reisen bis Ostasien und auf die Südseeinseln, Schauplätze vieler seiner Erzählungen. 1965 starb er in Nizza.

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  • Rezension zu "Vor der Party" von W. Somerset Maugham

    Vor der Party

    Lax

    29. July 2010 um 13:31

    Das Buch „Vor der Party“ enthält elf Kurzgeschichten von William Somerset Maugham. Der Autor (1965†) wuchs als Waise bei seinem Onkel in London auf, studierte später Medizin und war während des ersten Weltkrieges als Agent für den britischen Geheimdienst tätig. Seine beiden großen Leidenschaften waren aber das Reisen und das Schreiben. Davon kann man sich mit dem vorliegenden Band überzeugen. Die Geschichten handeln von Erwartungen und natürlich von der Liebe. Als Schauplätze finden sich Sevilla, und exotische Schauplätze wie Borneo und England. In Borneo spielt die titelgebende Geschichte, welche zum einen die längste aber auch die stärkste in diesem Band ist. In „Vor der Party“ ist eine distinguierte Familie auf dem Wege zu einer großen Gartenparty. Detailiert ohne zu langweilen, beschreibt der Autor die einzelnen Mitglieder: die auf Anstand bedachte Mutter, den korrekten Vater, die ehelose erfolgreiche jüngere Tochter und die ältere Verwitwete. Bevor die Familie zu der Gartenparty aufbrechen kann, wird Milicent, die ältere Tochter, aufgefordert, die Geschichte über den Tod ihres Ehemannes zu erzählen. „Es wird leichter für uns alle sein, wenn wir die volle Wahrheit wissen“, lauten die Worte des Vaters. Nach Beendigung der Geschichte sagt er: „Das hättest du mir nicht erzählen sollen, es war höchstselbstsüchtig von dir.“ Was dazwischen passiert, schildert der Autor, wie auch in den anderen Geschichten, bildhaft und mit Lokalkolorit. Die Charaktere sind glaubwürdig und zeigen Maughams Menschenkenntnis. Außerdem versteht er es den Leser an seine Geschichten zu fesseln und zu überraschen. Deswegen verwundert es auch, dass sich der Autor nie für einen großartigen Schriftsteller hielt. Von dem Gegenteil kann man sich in dem Buch überzeugen. Die Empfehlung kann deshalb nur lauten: Unbedingt lesen. Nicht umsonst geben viele Schriftsteller an, dass W.S. Maugham sie in ihrer Arbeit beeinflusst hat.

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