W. W. Denslow

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Neue Rezensionen zu W. W. Denslow

Cover des Buches Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung) (ISBN: 9783730690574)n8eulchens avatar

Rezension zu "Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung)" von Lyman Frank Baum

Der Zauberer von Oz
n8eulchenvor 3 Monaten

Meine Meinung:
Ich hab's ja nicht so mit Klassikern. Meistens wird Stil und Sprache für mich zur reinsten Anstrengung und wenn ich das Gefühl habe, mir eine Geschichte erarbeiten zu müssen, leidet das Vergnügen sehr.
Dennoch habe ich den Anspruch an mich selbst, bestimmte Klassiker zu kennen.

Der Zauberer von Oz ist ein Kinderbuchklassiker und vielleicht war deshalb das Gefühl von "erarbeiten müssen" nicht so groß. Ich las das Buch gerne, hatte viel Freude an der Geschichte um Dorothy, die die verrücktesten und gefährlichsten Abenteuer auf sich nimmt, um zurück in ihre Heimat Kansas zu kommen. In diesem Buch sind zwischen den Zeilen viele Weisheiten versteckt, die mich oft innehalten ließen. Allein das war es wert, sich die Zeit für diese zauberhafte Geschichte zu nehmen.

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Für Freunde von Klassikern, Märchen, Abenteuergeschichten

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Cover des Buches Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung) (ISBN: 9783730690574)zickzacks avatar

Rezension zu "Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung)" von Lyman Frank Baum

Der Zauberer von Oz
zickzackvor 8 Monaten

Inhalt: Eines Tages werden Dorothy und ihr Hund Toto von einem großen Wirbelsturm weit weg von Kansas geweht. So machen sie sich auf den Weg, um den Zauberer von Oz darum zu beten, sie wieder nach Hause zu bringen. Auf den Weg begegnen sie ihren neuen Freunden der Vogelscheuche, den Blechmann und den feigen Löwen, die sich Verstand, ein Herz und Mut wünschen.

 

Das Märchen ist ja in den USA sehr bekannt und beliebt. Bei uns kennt man es kaum. Ich selbst habe zwar schon davon gehört und vor langer Zeit auch einen Film dazu gesehen, aber wirklich gekannt wie zum Beispiel die „Grimm-Märchen“ habe ich es nicht. Daher dachte ich mir mal, dass ich das Buch kaufe und herausfinde, was die Amerikaner daran so toll finden.

Dabei muss ich sagen, dass mir das Märchen gut gefallen hat. Durch die neue Übersetzung ist es für mich gut lesbar. Ich denke mal, dass es im Original wesentlich hölzerner zu lesen geht, aber das ist nur eine Vermutung, da ich es ja nicht kenne.

Die Figuren sind sehr liebenswert und die Geschichte sehr niedlich. Allerdings muss man auch sagen, dass sie teils sehr brutal ist, wenn auch nicht zu sehr ins Detail gegangen wurde, werden doch Köpfe abgehackt oder Gliedmaßen oder jemand wird viergeteilt etc. Ob man das nun Kindern vorlesen sollte, bin ich mir nicht sicher. Allerdings sind die „Grimm-Märchen“ auch teils sehr brutal. Ich erinnere gerne an Cinderella, wo ihre bösen Stiefschwestern sich den Zeh bzw. die Ferse abgehackt haben, um ihn Cinderellas Schuh zu passen. Und das ist nur ein harmloses Beispiel. Daher würde ich das eher anmerken, als es zu kritisieren. Anscheinend war es früher üblich solche Brutalitäten in Märchen mit einzubauen. Hatten den die Gebrüder Grimm oder der Autor von diesem Buch überhaupt die Absicht dieses für Kinder zu schreiben?

Was mich viel mehr gestört hat, waren die ständigen Wiederholungen. Immerhin wieder haben die einzelnen Figuren betont, was sie sich wünschen und warum das so wichtig ist – an jeder verfügbaren Stelle. Ich dachte mir nur, wenn man es nach dem zweiten Mal nicht verstanden hat, hat man es aber nach dem dritten und es ist nicht nötig diese Wiederholungen einzubauen. Irgendwann habe ich diese nur noch überflogen.

Das Buch hat auch eine wunderschöne Aussage, denn trägt man doch meist das bereits in sich, was man am meisten begehrt. Gerade Dorothys Freunde, die sich ja Verstand, Herz und Mut gewünscht haben, haben an den verschiedensten Stellen gezeigt, dass sie dies ja längst besitzen. Auch wurden die einzelnen Figuren immer wieder in Szene gesetzt und gezeigt, warum die Vogelscheuche, der Blechmann und der Löwe wichtig für Dorothys Reise sind.

Was ich mich nur frage, soweit ich mich erinnern kann, wird Dorothy mit roten Schuhen dargestellt, aber hier hat sie silberne bekommen. Trübt mich meine Erinnerungen oder gibt es diese falsche Darstellung tatsächlich?

 

Fazit: Der größte Pluspunkt an dem Buch sind die liebenswerten Figuren. Es braucht gar nicht viel, dass ich sie gleich in mein Herz geschlossen habe. Dazu noch die sehr gute Aussage von dem Buch. Ich vergebe vier Sterne.

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Cover des Buches Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung) (ISBN: 9783730690574)MarySophies avatar

Rezension zu "Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung)" von Lyman Frank Baum

Der Zauberer von Oz
MarySophievor einem Jahr

Handlung:

Die kleine Dorothy und ihr Hund Toto konnten sich vor einem Wirbelsturm nicht schnell genug retten und werden weit von zuhause weggeweht. Sie erhalten die Information, dass nur der Zauberer von Oz ihnen helfen kann, um wieder zu ihrer Familie zurückzukommen. Auf dem Weg dorthin trifft das Duo einige merkwürdige Wesen, die sich ihnen anschließen möchten. Denn sie haben alle einen Wunsch, den ihnen nur der große Zauberer erfüllen kann. Während sich die Vogelscheuche Verstand wünscht und der Blechmann ein Herz, kann man bei dem dritten im Bunde, dem ängstlichen Löwen, schon erraten, was er sich von dem Besuch in Oz erhofft. Auf ihrem Wege muss die zusammengewürfelte Gruppe allerlei Gefahren ins Auge blicken, doch zusammen können sie den Weg nach Oz schaffen.


Meinung:
Ich finde das Cover ziemlich niedlich gestaltet, es greift einige Details aus dem Buch auf  und gibt einen ersten Blick auf die Protagonisten. Man kann sich zudem von dem Setting ein Bild machen, es wird eine Szene dargestellt, die ich mir beim Lesen dann auch genauso vorgestellt habe. Der Rand ist vielleicht etwas zu farbenfroh, gleichzeitig gibt er der Szene einen Rahmen und passt zu der farbenfrohen Gestaltung. Mir ist es vielleicht etwas zu bunt, doch im Grunde finde ich es ganz gelungen, es zieht auf jeden Fall Aufmerksamkeit an und hat einen gewissen Charme.


Ich hatte vor vielen Jahren mal das Stück im Theater gesehen und kann mich nur noch daran erinnern, dass ich die Figuren gruselig fand. Ansonsten habe ich kaum Erinnerungen an die Geschichte. Allein aus diesem Grund wollte ich das Buch jetzt unbedingt lesen, es ist eine Lektüre, die man sicherlich irgendwann mal gelesen haben sollte.

Zur gleichen Zeit hatte ich auch meine Bedenken. Viele Kinderbücher, die ich im letzten halben Jahr gelesen habe, konnten mich nicht recht überzeugen und ich war am Ende etwas enttäuscht und hatte von den bekannten Werken ganz andere Erwartungen. Meine Angst, dass ich auch dieses Buch vielleicht nicht so gut finden könnte war groß und ich hatte darauf gehofft, dass ich am Ende dasitzen und eine positive Meinung verfassen kann.


Ich hatte einen angenehmen Start in die Handlung und mir hat die Schreibweise schnell gefallen. Sie wurde recht einfach und knapp gehalten, ist sehr kindgerecht gehalten und ließ sich unglaublich schnell lesen. Dazu fand ich auch die Zeichnung der Charaktere und des Settings gut und eingängig, mit wenigen Worten wurde ein recht lebendiges Bild wiedergegeben, was mir für die Länge des Romans vollkommen ausgereicht hat. Zudem zeichnen sich die Protagonisten eher durch ihre Taten und ihren Charakter aus.

Es gibt einen allwissenden Erzähler, der uns durch die Geschichte führt. Dieser gibt stets nur eine ausgewählte Anzahl an Informationen preis und lässt sich nicht in die Karten blicken. Ich konnte mir ja schon vorstellen, dass es ein gutes Ende geben wird, doch wie dieses erreicht wird hielt für mich den Spannungsfaktor aufrecht.


Immer mal wieder tauchen einige Illustrationen auf, die in schwarz-weiß gehalten wurden und nicht zu üppig vorkommen. Auch diese geben der Geschichte, dem Setting und den Protagonisten ein Gesicht und stellen Szenen lebhaft dar. Gerade bei einigen Kreaturen, wo mich meine Fantasie etwas im Stich lässt, finde ich die Darstellung dessen richtig hilfreich und ich denke, dass auch Kinder ihre Freude daran haben.


Als Setting dient ein fiktives Land, welches ungewöhnlich ist und ich nur zu gerne mit eigenen Augen sehen würde. Ich mochte die Zeit dort sehr, es hatte etwas zeitloses an sich und erschien mir wie ein Urlaubsort. Mir hat die Darstellung des Landes gefallen, es regt die Fantasie an und ist wunderbar bildhaft.

Die Charaktere muss man einfach mögen. Sie haben eine liebensvolle Art, ein lebendiges Auftreten und ein unglaublich gutes Herz. Ich mochte die Darstellung sehr, sie haben der Geschichte viel Charme gegeben und sind wahre Sympathieträger. An keinem hatte ich etwas auszusetzen, ich fand die Vielfalt toll und hatte viel Freude dabei, sie kennenzulernen und auf dem Weg nach Oz zu begleiten.

Fazit:

Ich hatte ja bereits gesagt, dass ich Angst hatte, dass mich das Buch enttäuschen könnte. Glücklicherweise war dem nicht so und mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Mir fällt tatsächlich kein Aspekt ein, den ich negativ empfunden hatte oder über den ich meckern würde. Die Geschichte wurde vielfältig gestaltet, hat Charme und viel Herz. Sie zeigt auf, was im Leben wichtig ist und das man sich von anderen Menschen nicht blenden lassen sollte. Ich bin unglaublich froh das Buch gelesen zu haben und habe bereits geschaut, welche Kinderbuchklassiker der Anaconda Verlag noch so in seinem Programm hat und mir einige Titel notiert, die ich unbedingt noch lesen möchte!

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