Wade H. Garrett

 3,9 Sterne bei 43 Bewertungen

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Cover des Buches Ein Blick in die Hölle - Buch 3: Festa Extrem (ISBN: B071ZB7XNH)
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Rezension zu "Ein Blick in die Hölle - Buch 3: Festa Extrem" von Wade H. Garrett

Jeys_Book_Lines
viele Wiederholungen, positiver Hauptdarsteller, tolle Grundidee

Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem Tier zu...

Genau so ist es und aufgrund dessen, habe ich mir auch direkt mal das Buch "Ein Blick in die Hölle" von Wade H. Garrett aus der Festa-Extrem Reihe vorgenommen. Manchmal lasse nämlich auch ich gerne den inneren Racheengel heraus, der erst dann zufrieden ist, wenn jeder kriegt was er verdient. Ich denke jeder von uns spricht sich innerlich doch gerne mal für eine gute Portion Vergeltung aus oder etwa nicht?! Da rücken Moral und Empathie auch schon mal in den Hintergrund... Das hier jemand in der Form für die vielen Tiere Rache übt, die unter grauenhaften Umständen leiden und sterben mussten, erfüllt einen doch mit einer gewissen Befriedigung, da bin ich ja ganz ehrlich! 

Das Buch stellt übrigens den dritten Band der dazugehörigen Reihe dar, kann aber unabhängig davon gelesen werden. 

Worum es kurz und knapp geht?! Auch der berüchtigte Todesengel Seth Coker hat ein Herz – ein Herz für Tiere. Als er um Hilfe gebeten wird, läuft er zu sadistischer Höchstform auf und organisiert einen teuflischen Rachefeldzug.

Und das beschreibt eigentlich schon den gesamten Kern der Geschichte! Zuallererst gilt aber auch hier wieder: Die Handlung beinhaltet wirklich einiges an Gewalt und Brutalität und ist demnach nichts für sensible Personen, die auf solche Themen sehr empfindlich reagieren. Das Buch scheut sich nicht vor extremen Darstellungen, darunter Foltermethoden, sexuellen Misshandlungen und expliziten Gewaltszenen, die einem schwer im Magen liegen. Einige Passagen waren so detailliert, dass ich sie nur schwer ertragen konnte und gelegentlich habe ich sogar einige Seiten übersprungen, um dem vielen Blut und den dazugehörigen Innereien entgehen zu können!

Die Geschichte an sich bietet leider wenig Tiefgang und ja, auch bei einer Hardcore-Lektüre erwarte ich ein gewisses Mindestmaß hiervon. Die Vielzahl an Nebencharakteren trägt zu einer gewissen Unübersichtlichkeit bei und es kam sogar vor, dass ich gar nicht mehr wusste, um wen es sich jetzt eigentlich gerade dreht. 

Die verschiedenen Verfahrensweisen, bei denen die Tierquäler letztlich mit ihren Taten konfrontiert werden, wirken zudem etwas aneinandergereiht, was bei mir zu einer gewissen Eintönigkeit geführt hat. Abgesehen von den "einfallsreichen" Hinrichtungsmethoden, wiederholt sich der Ablauf somit im Großen und Ganzen immer wieder.

Doch kommen wir mal zum Hauptdarsteller des Ganzen. Seth ist wahrlich ein Monster und das ganz im positiven Sinne – unerbittlich, bitterböse (oder auch nicht?!), intelligent und allen immer einen Schritt voraus. Ich verstehe nun, warum die Fangemeinde des sogenannten Todesengels so groß ist, der Typ hat es wirklich drauf! 

Kenneth empfand ich dahingegen irgendwie als lästig, seine ständigen Fragen und Zweifel gingen mir zunehmend auf die Nerven und ich dachte mir irgendwann: Tu das wofür du hergekommen bist und steh endlich dazu oder lass es sein! 

Kurzum:  Diese (dünngestrickte) brutale Geschichte ist grausam, sadistisch, mal mehr oder weniger spannend und vollgepumpt mit schwarzem Humor. Die sexuelle Ausrichtung war meiner Meinung nach viel zu übertrieben, denn so ging die eigentliche tolle Grundidee recht schnell im Gemetzel unter. Das ist aber natürlich alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. 

„Es gibt zwei Sorten Menschen: gute und böse. So einfach ist das. Jeder, der einem Tier absichtlich Schmerzen zufügt, hat bewiesen, dass er böse ist und keinen Anstand hat. Meiner Meinung nach haben sie dieselbe Scheißeinstellung wie anderer Abschaum und sie fühlen keine Reue wegen der Scheiße, die sie bauen. Sie sind eine Schande für die Gesellschaft und haben in allen Lebensbereichen kläglich versagt. Sie kennen keine Schuldgefühle, keine Tugend und haben vor niemandem Respekt. Ein Haufen Vergewaltiger, Kinderschänder und Sittenstrolche hat sich aufgemacht, um Tiere zu quälen. An alle Tierquäler da draußen: Dies ist die letzte Warnung!"

Cover des Buches Ein Blick in die Hölle - Buch 1: Festa Extrem (ISBN: B01IRJJA9M)

Rezension zu "Ein Blick in die Hölle - Buch 1: Festa Extrem" von Wade H. Garrett

Ein LovelyBooks-Nutzer
Der Racheengel findet dich!

Ein Blick in die Hölle 

Autor : Wade H. Garrett 

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Meine Rezension 

*Kurzmeinung* 

Cover : 5 / 5
Schreibstil : 5 / 5
Charaktere : 5 / 5
Handlung : 2 / 5
Lesefluss : 3 / 5 

*Meinung*
Seth, der Protagonist, sieht sich in der Verantwortung, sich an all den Leuten zu rächen, die vom Gesetz zu zart behandelt wurden. Er entführt sie in seine geheime Folterkammer und lässt sie unsagbare Qualen erleiden... 

Die Hauptperson ist wirklich perfekt gewählt! Das, was er tut, macht er mit so viel Leidenschaft und Hintergedanken, dass mir so manches Mal in den Sinn kam, dass seine Opfer genau das verdient haben. Seth erzählt seinem Neuankömmling „Dicky“ in seiner Folterkammer die Geschichten anderer Insassen. Warum sind sie hierher gekommen? Was haben sie verbrochen? Wie hat Seth sie aufgespürt? Und was genau hat er ihnen angetan? Er erzählt die Geschichten wirklich bis aufs kleinste Detail, sodass mir so manches Mal selbst übel geworden ist. 

Dabei kam mir des Öfteren die Frage auf, warum Dicky nun ebenfalls in der Folterkammer ist, was er getan hat und warum Seth ihm erstmal all seine Vorgänger-Geschichten erzählt. Eine Auflösung diesbezüglich wird mich dann sicherlich innerhalb der nächsten Bände erwarten. 

Was mich etwas gestört hat, war die konstante grausame Folter, die von Anfang bis Ende herrscht. Es gibt keinerlei Spannungsaufbau oder einen Moment, der mich an meine Grenzen gebracht hat, weil alles permanent auf dem selben Spannungslevel bleibt.
Eine Handlung, die sich fortsetzt, gibt es ebenfalls nicht. Die Handlung besteht eigentlich nur darin, dass Seth Dicky von den Geschichten seiner Opfer berichtet. Das fand ich ein wenig schade und hat das Buch bereits ab der ersten Hälfte eintönig gestaltet.
Außerdem waren einige Stellen so unauthentisch und unglaubwürdig, vor allem was die Dialoge mit Seth‘ Opfern angeht. Ich bezweifle, dass man in den grausamsten Qualen noch in der Lage ist, ganze Sätze mit Beleidigungen auszusprechen. 

Da ich unbedingt wissen möchte, was es mit Dicky auf sich hat, werde ich mir den nächsten Band kaufen. Nun weiß ich ja, dass ich mich auf Brutalität, Sadismus und Folter einstellen kann und keinerlei Handlung erwarten muss. 

Die Beschreibungen der einzelnen Folter-Schritte sind aber dennoch so heftig und anschaulich beschrieben, dass ich alleine dafür am liebsten gerne fünf Sterne vergeben hätte. Die kleinen negativen Aspekte verleiten mich aber dazu, einen Stern Abzug zu geben und damit gebe ich dem Buch 4 / 5 Sterne⭐️⭐️⭐️⭐️

Cover des Buches Ein Blick in die Hölle - Buch 1: Festa Extrem (ISBN: B01IRJJA9M)
AndreeaElenas avatar

Rezension zu "Ein Blick in die Hölle - Buch 1: Festa Extrem" von Wade H. Garrett

AndreeaElena
Rache muss nicht immer süß sein

In diesem Buch wird detailliert erzählt wie Seth, der „Racheengel“, Menschen aufs übelste Foltert. Doch die Menschen sind nicht irgendwelche willkürlichen, sondern Menschen die BÖSES getan haben und dafür nicht bestrafen wurden vom „System“. Dies gefällt Seth gar nicht und nimmt dies selbst in die Hand.

Was mich bisschen entsetz hat war der Schluss! Denn die Geschichte fängt an, dass Seth einem Gefangenen von ihm seine Geschichten erzählt und dieser erst erfahren wir, was ihm bevorsteht. Doch leider wird die nicht in diesem Buch erzählt.. (hoffe vielleicht im Band 2)

Dieses Buch aus dem Festa-Verlag ist nichts für schwache Nerven.

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