Ein Blick in die Hölle - Buch 3: Festa Extrem

von Wade H. Garrett 
3,7 Sterne bei6 Bewertungen
Ein Blick in die Hölle - Buch 3: Festa Extrem
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Die Thematik, Tierquälern mal einen schmerzhaften Spiegel vorzuhalten, ist gut gewählt, tagesaktuell und dürfte vielen aus der Seele spreche

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So langsam ist die Luft raus...

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Inhaltsangabe zu "Ein Blick in die Hölle - Buch 3: Festa Extrem"

Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem Tier zu. Auch der berüchtigte Todesengel Seth Coker hat ein Herz – ein Herz für Tiere. Als er um Hilfe gebeten wird, läuft er zu sadistischer Höchstform auf und organisiert einen teuflischen Rachefeldzug. An alle Tierquäler da draußen: Dies ist die letzte Warnung! Die drastischste Thriller-Reihe des US-Marktes: A Glimpse into Hell. Gore Written for the Sake of Gore Grausam, sadistisch und vollgepumpt mit schwarzem Humor.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B071ZB7XNH
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:Festa Verlag
Erscheinungsdatum:18.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    KyraCades avatar
    KyraCadevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Die Thematik, Tierquälern mal einen schmerzhaften Spiegel vorzuhalten, ist gut gewählt, tagesaktuell und dürfte vielen aus der Seele spreche
    Schwächer als die Vorgänger, aber trotzdem gut

    Seth Croker gilt als berüchtigter Todesengel, den die Polizei nicht fassen kann. Er hat zahlreiche Menschen verstümmelt und getötet – und quält noch mehr von ihnen seit Jahren irgendwo in einem Versteck. Dieses Mal hat er sich aber einen Partner gesucht, der Rache für seinen bestialisch ermordeten Hund möchte. Der Todesengel hat dem Opfer aber Gesellschaft mitgebracht und foltert in einem verlassenen Krankenhaus brutale Tierquäler…

    Wer Tieren etwas zuleide tut, kommt meist ungestraft davon. In Wade H. Garretts neuem Teil der Ein Blick in die Hölle-Reihe lässt er seine Wut über die sinnlose Quälerei und Tötung von Tieren so richtig raus. Es beginnt alles mit dem Wilderer, der einen Sibirischen Tiger getötet hat, um seine Trophäensammlung zu erweitern. Im Grunde fehlt kaum noch etwas, das er nicht getötet hat und so nimmt er die Einladung zur Menschenjagd gerne an. Mit ihm befinden sich zu Beginn mehrere Menschen in einem Raum, die alle auf die ein oder andere Art Tiere gequält haben. Vom Abschneiden diverser Körperteile bis zu Hundekämpfen oder der Verbrennung bei lebendigem Leib ist alles dabei. Als Leser bekommt man eine ziemliche Wut auf die Täter und mag an den ein oder anderen jüngeren Medienbericht über Jäger denken, die Löwen, Tiger und Elefanten abschlachten. Da hilft einem auch kurz die Widmung des Buches auf die Sprünge: „In Gedenken an Cecil den Löwen“. Garrett lässt hier seine Abscheu vollkommen hemmungslos raus und das tut gut. So deutlich muss man das wirklich schreiben, denn dass die Täter für ihr Tun auch mal richtig zur Verantwortung gezogen werden, ist längst überfällig.

    Aus den ersten beiden in Deutschland erschienen Bänden weiß man, wie brutal, gnadenlos und zerstörerisch der Todesengel vorgeht. Man erwartet endlose Qualen und ein langes Hinauszögern des Todes der Opfer. Ganz enttäuscht wird man auch dieses Mal nicht, jedoch muss man ehrlich sagen, dass das dritte Buch ein wenig an Kraft verloren hat. Ging es zuvor um möglichst unterschiedliche und grausame Foltermethoden, scheinen Garrett mittlerweile ein wenig die Ideen auszugehen. Zwar wechselt er auch hier bei den Opfern die Methoden durch, jedoch zieht sich ein krasses Interesse an sexuellen Handlungen und Misshandlungen durch die Geschichte, die mir bei den beiden Vorgängern nicht so deutlich aufgefallen ist. Das ist schade, weil es manchmal die Idee hinter dem Buch zu sehr überdeckt.

    Grundsätzlich erfüllt einen das Buch fast schon ein wenig mit Genugtuung. Endlich werden mal die Tiere gerächt, die aus lauter Spaß an der Freude misshandelt und verstümmelt werden. Das ist eine Form der Gerechtigkeit, die in mancher Hinsicht schon lange überfällig zu sein scheint, wenn Tiere weiterhin als Dinge angesehen werden. Trotzdem ist es kein reines Folterhorrorbuch, denn Garrettlässt seinen Protagonisten durchaus für Viehhaltung und Fleischverzehr sprechen und argumentiert, worin der Unterschied besteht. Nichtsdestotrotz wird der Massentierhalter hingerichtet. Dass Seth zum ersten Mal nicht alleine arbeitet, sondern Kenneth an seiner Seite hat – der zwar Rache für seinen Hund möchte, jedoch von den anderen Opfern nichts wusste -, bringt einen neuen Gesprächspartner für Seth ins Spiel und zum ersten Mal auch einen potentiellen Gegner, der sich theoretisch gegen Seth stellen und ihn vernichten könnte.

    Das Fazit fällt positiv aus. Die Thematik, Tierquälern mal einen schmerzhaften Spiegel vorzuhalten, ist gut gewählt, tagesaktuell und dürfte vielen aus der Seele sprechen. Inhaltlich sind die Foltermethoden nicht mehr ganz so abwechslungsreich und die starke Ausrichtung auf das Sexuelle nimmt ein bisschen die Extreme Horror Freude.

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    PeWas avatar
    PeWavor einem Jahr
    Kurzmeinung: So langsam ist die Luft raus...
    So langsam geht die Luft raus...

    Ja, auf den dritten Teil von "Ein Blick in die Hölle" habe ich sehnsüchtig gewartet, natürlich wollte ich wissen, was der gute Seth sich für seine neuen Gäste einfallen lässt...

    Leider kam recht bald die Ernüchterung, denn irgendwie scheint es für ihn diesmal nur eine Lösung für jedes Problem zu geben, immer und immer wieder...

    Dabei hatte der Klappentext mich noch neugieriger gemacht, denn diesmal ging es den Tierquälern an den Kragen, ein sicherlich leider immer wieder hochbrisantes Thema, auch der Partner war neu, allerdings fand ich den ziemlich nervig mit seinen ständigen Stimmungsschwankungen.

    Wade H. Garrett hatte ja darum gebeten, diesen Band vorzuziehen, um uns mit seinen verbesserten Schreibkünsten noch mehr zu beeindrucken, für mich allerdings ging der Schuss eher nach hinten los, denn gerade wenn Seth zwei Leute nacheinander am Wickel hat, wiederholt sich das Ganze fast wortwörtlich, das ist mir in den anderen Büchern nicht aufgefallen.

    Lange Rede, kurzer Sinn, während die Vorgänger mich gut unterhalten haben, hat der neue Band hat für mich einen etwas schalen Beigeschmack, zu wenig Abwechslung, zu viele Wiederholungen, ich vermisse die ausgeklügelten Methoden und hoffe, dass sich das wieder ändert.

    Deswegen gibts von mir diesmal auch nur 3 von 5 Sternen...

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    Virginys avatar
    Virginyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die ersten beiden Bücher fand ich gut, das war mir leider zu eintönig...
    Was du nicht willst, dass man dir tu...

    Ja, auf den dritten Teil von "Ein Blick in die Hölle" habe ich sehnsüchtig gewartet, natürlich wollte ich wissen, was der gute Seth sich für seine neuen Gäste einfallen lässt...
    Leider kam recht bald die Ernüchterung, denn irgendwie scheint es für ihn diesmal nur eine Lösung für jedes Problem zu geben, immer und immer wieder...
    Dabei hatte der Klappentext mich noch neugieriger gemacht, denn diesmal ging es den Tierquälern an den Kragen, ein sicherlich leider immer wieder hochbrisantes Thema, auch der Partner war neu, allerdings fand ich den ziemlich nervig mit seinen ständigen Stimmungsschwankungen.
    Wade H. Garrett hatte  ja darum gebeten, diesen Band vorzuziehen, um uns mit seinen verbesserten Schreibkünsten noch mehr zu beeindrucken, für mich allerdings ging der Schuss eher nach hinten los, denn gerade wenn Seth zwei Leute nacheinander am Wickel hat, wiederholt sich das Ganze fast wortwörtlich, das ist mir in den anderen Büchern nicht aufgefallen.
    Lange Rede, kurzer Sinn, während die Vorgänger mich gut unterhalten haben, hat der neue Band hat für mich einen etwas schalen Beigeschmack, zu wenig Abwechslung, zu viele Wiederholungen, ich vermisse die ausgeklügelten Methoden und hoffe, dass sich das wieder ändert.
    Deswegen gibts von mir diesmal auch nur 3 von 5 Sternen...

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    _Inga_s avatar
    _Inga_vor 4 Monaten
    Gwenselahs avatar
    Gwenselahvor einem Jahr
    R
    Rammsteinvor einem Jahr

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