Zu Beginn des Buches wird der Leser mitten in das Geschehen hineingeworfen.
Wir treffen im ersten Kapitel des Buches Milana im Gefängnis an, wo sie wegen Mordes sitzt ohne ihre beste Freundin Polly, die sie schmerzlich vermisst. Interessant ist, dass das Leben von Milana rückwärts erzählt wird, so dass wir am Ende des Buches in ihrer Kindheit ankommen. Wir erfahren von der Freundschaft zwischen Milana und Polly und dem unheimlichen Umstand, dass die Menschen merkwürdig reagieren, sobald Polly anfängt zu sprechen.
Ich muss zugeben, dass mich die ersten beiden Kapitel sehr irritiert haben. Das Geschehen wird nur beschreiben, aber nicht erklärt. Ich rätselte, ob ich nun wirklich einen Thriller, einen Fantasyroman oder ein Drama lese. Doch im Laufe der Geschichte fügt sich alles zu einem Bild zusammen gleich einem Puzzle.
Die Geschichte um Milana ist sehr feinfühlig, psychologisch geschickt erzählt und hat mich sehr bewegt.



