Walburga Freund-Spork

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Rezension zu "Frank. Das Tagebuch der Anne Frank" von Walburga Freund-Spork

Besonderes Tagebuch
spagettivor 3 Jahren

Es sind Kriegszeiten. Die Juden werden deportiert. Es handelt sich um die Geschichte einer wohlhabenden jüdischen Familie.
Otto Frank, der zwei Firmen in Amsterdam besitzt, die sich in einem Gebäude befinden,  versteckt seine ganze Familie im Hinterhaus dieses GEbäudes.

Von nun an versorgen die Büroangestellten die Versteckten mit Lebensmitteln, Kleidung, Büchern und Zeitungen.

Tagsüber laufen die Geschäfte weiter in diesem Gebäude.
Für die 8 Eingesperrten heisst es, sehr ruhig sich verhalten den ganzen Tag über. Nachts können sie sich ein bisschen bewegen, müssen aber in ihren engen Räumen bleiben, sie können das Haus nie verlassen.

Denn es gibt nur einige eingeweihte Angestellten, nicht alle wissen um den Versteck ihres Chefs mit seiner ganzen Familie.   

Es ist ein schwenkbarer Schrank, eigens zu diesem Zweck gezimmert, der den Zugang zu diesem Hinterhaus verbirgt.

Anne Frank, die Tochter hält in einem Tagebuch die Erlebnisse während der ganzen Gefangenschaft fest. Zwei Jahre lang dauert die Gefangenschaft und endet nicht mit einem Happy End.

Die Untergetauchten werden verraten und kommen in ein Konzentrationslager. Alle sterben, ausser Otto Frank.

Fazit: Ich habe Anne Franks Haus letztes Jahr  in Amsterdam besichtigen können. Es ist ein Must, das Buch zu lesen und sich das Haus anzusehen. Man kann sich dann noch besser vorstellen, wie diese Gefangenschaft aussah.   (immer sehr lange Warteschlangen).  

 

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Frank. Das Tagebuch der Anne Frank" von Walburga Freund-Spork

Berührend, augenöffnend, eine Pflichtliteratur.
Yoyomausvor 3 Jahren

Jeder kennt das Tagebuch der Anne Frank, zumindest den groben Inhalt, denn es wird in Schulen thematisiert und wurde auch verfilmt. Da es in meiner Schule damals keine Pflichtlektüre war, habe ich mich nun erst an die Thematik gewagt und muss sagen, dass ich mit gemischten Gefühlen zurück geblieben bin, als ich das Buch endlich beendet hatte.

Anne Frank wächst in einer wohlhabenden Familie auf, als die Nazis damit beginnen Juden zu deportieren. Um seine Familie zu retten beschließt Herr Frank seine Familie in einem Hinterhaus seiner Firma zu verstecken. Unterstützt werden sie dabei von Mitarbeitern, welche fortan die Versorgung für die Familie übernehmen. Mit Anne und ihren Eltern ziehen noch ihre Schwester, die Familie van Pels sowie deren Sohn Peter und Herr Pfeffer in den Unterschlupf.  In Form von Tagebucheinträgen, welche später Briefen ähneln, beginnt Anne fortan ihr Leben zu dokumentieren. Es gibt Erinnerungen aus glücklichen Tagen, aber auch viele Konflikte, die sie vor allem mit ihrer Mutter und Herrn Pfeffer, die sie niederschreibt. Stets spürt man die beklemmende Situation, in der sich die Familien befinden und die Angst. Doch auch Hoffnung und Träume haben Platz in einer Zeit, wo man sich tagsüber mucksmäuschenstill verhalten muss. 

Ich persönlich habe das Buch regelrecht verschlungen. Anne ist/war ein sehr junges Mädchen, welches während der Zeit in ihrem Versteck allerhand Probleme meistern musste. Sie verliebt sich in Peter, hat viel Streit mit ihrer Mutter und Herrn Pfeffer. Sie bewundert den Jounalismus und ihre fleißige Schwester und sie liebt ihren Vater, wie keinen anderen auf der Welt. Man spürt ihre angst, aber auch kann man erkennen, dass sie anfangs naiv ist, was sich im Laufe des Buches verändert. Zeitweise fand ich ihre Ansichten sogar unerträglich - bitte nicht falsch verstehen... sie kommt eben verzogen und zickig rüber - und plötzlich ist sie wieder ganz erwachsen.
(Wie die Geschichte um Anne Frank endet, weiß jeder, deswegen möchte ich hier nicht von einem Spoiler reden. Wer es trotzdem nicht weiß und wissen will, hört hier jetzt bitte mit lesen auf).
Schade finde ich natürlich, dass es zum Ende hin kein Happy End gibt, doch die Geschichte hat das Leben für Anne so geschrieben und alles andere wäre eine Lüge gewesen. Wenn man das Tagebuch liest, hofft man noch mit den Franks obwohl man weiß, welches Schicksal sie ereilt hat. Man bleibt mit einem beklemmenden Gefühl zurück und möchte weinen. Deshalb finde ich, dass es eine ganz gute Schullektüre ist, die den Menschen die Augen öffnet, über das, was in der Zeit des Nationalsozialismus geschehen ist. Absolut lesenswert.

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Rezension zu "Der kleine Prinz" von Walburga Freund-Spork

Kleiner prinz
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

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