Waldtraut Lewin

 3.9 Sterne bei 286 Bewertungen

Lebenslauf von Waldtraut Lewin

Waldtraut Lewin wurde 1937 in Wernigerode (im Harz) geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft in Berlin, arbeitete sie als Dramaturgin, Opernübersetzerin und Regisseurin am Landestheater Halle und am Volkstheater Rostock. Ihr erster Roman „Herr Lucius und sein schwarzer Schwan“ erschien 1973. Seit 1977 arbeitet sie als freiberufliche Autorin von Romanen, Hörspielen und Drehbüchern. Sie veröffentlichte über 70 Bücher, einige davon zusammen mit ihrer Tochter Miriam Margraf, für die sie zahlreiche Auszeichnungen verliehen bekam.

Alle Bücher von Waldtraut Lewin

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Ein Haus in Berlin · 1935 · Paulas Katze

Ein Haus in Berlin · 1935 · Paulas Katze

 (23)
Erschienen am 01.07.2010
Ein Haus in Berlin · 1989 · Mauersegler

Ein Haus in Berlin · 1989 · Mauersegler

 (23)
Erschienen am 01.10.2010
Wenn du jetzt bei mir wärst

Wenn du jetzt bei mir wärst

 (15)
Erschienen am 09.02.2015
Nordische Göttersagen

Nordische Göttersagen

 (13)
Erschienen am 15.02.2016
Griechische Sagen

Griechische Sagen

 (9)
Erschienen am 24.01.2008
Wenn die Nacht am tiefsten

Wenn die Nacht am tiefsten

 (11)
Erschienen am 01.01.2005

Neue Rezensionen zu Waldtraut Lewin

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esras avatar

Rezension zu "Griechische Sagen" von Waldtraut Lewin

GRIECHISCHE MYTOLOGIE
esravor 9 Monaten

Es gibt kein besseres Buch über die Griechische Mytologie als dieses. 
Es beinhaltet alles was man für den Anfang wissen muss, wenn man sich mit der Griechischen Mytologie beschäftigen will. 
Die wichtigsten Götter sind alle drinne und auch viel Legenden und Sagen und natürlich auch der Trojanische Krieg . Mein Lieblings Geschichte ist Troja und Achilles .


Ich kann dieses Buch jeden ans Herz legen der sich auch mit Griechischen Land beschäftigt .


PS: der Film Troja ist super von Brad Pitt  MEIN LIEBLINGS FILM

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mabuereles avatar

Rezension zu "Cordoba" von Waldtraut Lewin

Spannender Jugendroman mit aktuellen Bezügen
mabuerelevor 10 Monaten

„...Sohn, du musst begreifen: Dieser Feind ist nicht mit Humor zu besiegen und mit Nadelstichen macht man eine erzürnte Raubkatze nur noch wütender...“


Wir befinden uns in Andalusien einige Jahre nach der Vertreibung der Muslime und Juden aus Spanien. Wieder regiert Hass in diesem Land. Dieses Mal sind die Neuchristen die Opfer. Man sagt ihnen nach, noch an der alten Religion zu hängen und nur zum Schein konvertiert zu sein. Eine Stadt aber ist bereit, die Flüchtlinge aufzunehmen: Cordoba. Dafür steht Josè Andrias, der Alkalde des Ortes und seine Männer. Doch die Ruhe ist trügerisch. Es wird ein neuer Bischof erwartet. Außerdem hat Josè gesundheitliche Probleme. Hinzu kommt, dass seine 18jährige Tochter Maria nach kurzer Ehe wieder Witwe ist. Ihr fehlt männlicher Schutz, zumal sie über besondere Gaben verfügt und schnell das Misstrauen der Umgebung erregen kann.

Die Autorin hat einen spannenden und tiefgründigen Jugendroman geschrieben.

Maria ist mit Reina befreundet, der Tochter des Juweliers Antonio Hojeda. Seine Familie ist vor mehreren Generationen zum christlichen Glauben übergetreten.

Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Parallelen der Geschichte zur Gegenwart sind nicht zu übersehen. Solange nur Begüterte um Aufenthalt in Cordoba baten, waren sie gern gesehen. Es gab keine Probleme. Doch mit der zunehmenden Anzahl und mit den Auftreten von Bettlern ändert sich die öffentliche Stimmung. Die Soldaten des Alkalden können noch für Ruhe und Ordnung sorgen. Allerdings wächst auch in den Vierteln der Kaufleute und Handwerker der Unmut, weil der Konkurrenzdruck größer wird.

Der neue Bischof gießt mit seiner Hasspredigt Öl ins Feuer. Doch nicht jeder aus der Geistlichkeit ist mit diesem Vorgehen einverstanden.

Sehr gut werden die Emotionen der Protagonisten dargestellt. Die Sorge des Alkalden ist in jeder Zeile mit den Händen greifbar. Reinas tiefe Gläubigkeit, die sich auch in ihrem Handeln zeigt, und Marias Unruhe über die Entwicklung durchziehen das Geschehen.

Junge Leute reagieren auf ihre Art auf die Worte des Bischofs. Doch die Älteren warnen. Das drückt das obige Zitat aus.

Wird der Hass Vernunft und Toleranz besiegen? Genau diese Frage steht im Mittelpunkt der Handlung. Hass fragt nicht nach Schuld und Gerechtigkeit. Er regiert blind und trifft häufig Unschuldige.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, was der Einzelne erreichen kann, wenn er Macht hat, sei es zum Guten oder zum Schlechten. Ein Zitat möchte ich an das Ende meiner Rezension stellen, dass auch heute noch aktuell ist.

„...Denn schließlich ist das Judentum die Wurzel des Christentums und unser Herr Jesus ein gebürtiger Jude, ein Angehöriger des Erwählten Volkes...“



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Filzblumes avatar

Rezension zu "Ein Haus in Berlin · 1935 · Paulas Katze" von Waldtraut Lewin

Ein Haus im Wandel der Zeit Band 2 - 1935
Filzblumevor einem Jahr

Katharina Sander, begabte Zeichenschülerin von Paula Glücksman, die am Gymnasium als Zeichenlehrerin arbeitet und Tochter von Luise und Bertram, die wir aus Band 1 kennen. Der Titel "Paulas Katze" hört sich recht profan an. Einmal geht es um Katharina, genannt die Katze, weil sie sehr schnell rennen kann, vor allem, wenn sie von einigen Mitschülern, vor allem der "Blaschke" gejagt wird. Katharina ist wehrhaft und steckt so manches weg, sie wird gehänselt, weil ihre Großmutter Agnes mit Lumpen handelt, wird " Lumpenmüllers Lieschen, so rot wie Radieschen " gerufent.
Sie kommt eines Tages einem jüdischen Mädchen zur Hilfe, Blaschke und Konsorten nehmen ihr gewaltsam ihre Perlenkette weg.
Sie kann das Mädchen zur Flucht bewegen, doch die anderen sind in der Überzahl. Ihr Retter naht - Gerolf Ginzel, Sohn von Dr.med. vet. Heino Ginzel, Sturmbannführer.
Wie es kommt verlieben sich beide. Ein ungleiches Paar, Gerolf bei der HJ, sie nicht einmal im BDM.
Gerolf versucht Katharina auf seine Seite zu ziehen."Eine Arierin mit dem leuchtenden Haar unserer germanischen Vorfahren.« Hände in meinem Haar, wühlen darin. »Katharina!« »Lass mich, Gerolf!« »Nein«, sagt er. »Nein. Ich will und werde dich nicht lassen. Ich will dich hinüberziehen auf unsere Seite. Auf die Seite, zu der du gehörst."
Als Bruno, der Lebensgefährte von Agnes verschwindet, Paulas Ausstellung gestürmt wird, überschlagen sich die Ereignisse. Katharina ist zwischen Gerolfs und ihrer Welt hin und her gerissen. Großmutter Agnes zu Katharina:"Erholungsheim? Det ick nich lache. Erholungsheim be de Nazis. Da is irjendwat faul. Un sein Winterhilfswerk – damit kann er sich ’n Hintern wischen. Nich bei mir. Ick nehm nischt von die. Lieber verhungern!«
"Diese Erbkranken und Alkoholiker, Arbeitsscheuen und Artfremden – lass sie hinter dir! Du gehörst zu uns, Katharina! Du gehörst zu mir."
Dieser 2. Band , angesiedelt im Jahr 1935, indem so viel geschah. "Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre", die erste Durchführungsverordnung zum Reichsbürgergesetz. 1934 bis 1936 wurden rund 167000 erbkranke Männer und Frauen sterilisiert, darunter auch schwere Alkoholiker. Die Beziehung zwischen Katharina und Gerolf machen deutlich, wie tiefgreifend die Propaganda des Nationalsozialismus geht. Katharina reift und begreift diesen " braunen Unsinn" - und sie trifft ihre Entscheidung. Auch mit diesem Band hat die Schriftstellerin einen authentisch- tragischen Roman geschrieben, aus dem es kein Entrinnen gibt.

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