Waldtraut Lewin Drei Zeichen sind ein Wort

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Inhaltsangabe zu „Drei Zeichen sind ein Wort“ von Waldtraut Lewin

Die Saga der Laskers: fulminanter Auftakt der Geschichte einer jüdischen Familie In den französischen Pyrenäen erfährt die Berlinerin Leonie Lasker 1923 erstmals von ihrer jüdischen Herkunft und wird mit einer eigentümlichen Mission betraut: Ihre Urgroßmutter hat Visionen von ungeheurem Leid, das den Juden widerfahren wird, und bittet Leonie, die drei goldenen Buchstaben des hebräischen Wortes „Emeth“ (=Wahrheit) zu finden, die auf ihre in Berlin, Wien und Spanien lebenden Brüder verteilt wurden. Die Suche nach dem ersten Zeichen führt Leonie ins Scheunenviertel ihrer Heimatstadt, zum jüdischen Theater ihres Onkels. Als sie sich in den Heldendarsteller Schlomo verliebt, kommt es zum Zerwürfnis mit ihrem völkisch gesinnten Vater. Dann steht das Theater plötzlich lichterloh in Flammen ... • Entwirft ein farbenprächtiges Zeitpanorama der Zwanzigerjahre • Erzählt von einer großen Liebe in unheilvoller Zeit • Attraktive Schauplätze Berlin, Wien, Spanien und Südfrankreich • Steht in der Tradition von Klaus Kordon und Willi Fährmann

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  • Rezension zu "Drei Zeichen sind ein Wort" von Waldtraut Lewin

    Drei Zeichen sind ein Wort
    Rainbow

    Rainbow

    08. February 2008 um 13:05

    Bei dem Klappentext von dem Buch hatte ich einen historischen Roman für Jugendliche erwartet. Sicher erfährt der Leser viel über das Leben der Juden in den Zwanziger Jahren und auch über das Theater zu der Zeit, doch gleich am Anfang - während Leonies Frankreichaufenthaltes - bekommt man noch mehr an Mystik zu hören. Visionen, mit denen der Leser im Gegensatz zur Protagonistin durchaus etwas anzufangen weiß und die Idee, durch alte Überlieferungen das Unheil abzuwenden, müssen in das Geschehen eingeordnet werden. Das hat mir persönlich nicht so sehr gefallen, obwohl es dem Buch natürlich gewissermaßen einen zusätzlichen Spannungsbogen verliehen hat. Die Geschichte an sich liest sich leicht. Das Buch ist interessant und informativ (auch wenn es mich nicht fesseln konnte), und mit dem Beginn der Geschichte in den 20ern auch mal etwas anderes. Die Zeichen geraten später ein wenig in den Hintergrund, denn Leonie hat ja mit noch mehr Problemen zu kämpfen als nur mit ihrer Verpflichtung gegenüber den Verwandten in Frankreich. An einigen Stellen ist das Buch dann auch ein wenig vorhersehbar, wenn man bedenkt, dass das Buch den Anfang zu einer Familiensaga darstellen soll. Lohnt sich schon, besonders wenn man sich für das Jüdische interessiert.

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  • Rezension zu "Drei Zeichen sind ein Wort" von Waldtraut Lewin

    Drei Zeichen sind ein Wort
    Tinkabella

    Tinkabella

    24. April 2007 um 15:37

    Eine zerrüttete jüdische Familie, die durch ein junges Mädchen zusammengeführt werden soll. Sie sucht drei goldene Buchstaben, seit Generationen in Familienbesitz. Lernt alles über den Glauben, von dem sie nie wusste, dass sie ihn einmal haben würde oder sogar schon immer gehabt hat. In keinem Buch habe ich so viel über jüdische-gläubiges Leben, jiddische Ausdrücke und allgemeine Bekennung zu einem Glauben auf einmal gelesen.

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