Waldtraut Lewin Moana

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Inhaltsangabe zu „Moana“ von Waldtraut Lewin

Adam und Moana sind von der deutschen Südseeinsel Samoa geflüchtet und an Bord des englischen Schiffs, das sie nach Europa bringt, getraut worden. Jetzt sind sie im kalten Berlin. Man schreibt das Jahr 1905, und der Erste Weltkrieg wirft seine Schatten voraus. Adam hat eine große Karriere als Musiker vor sich, doch vor rassistischen Seitenhieben kann auch er Moana nicht immer beschützen. Und als er die Chance für eine erste internationale Tournee erhält, bleibt Moana allein zurück und verfällt in eine tiefe Depression. Sie verstummt und wird in die Psychiatrie eingeliefert. Als sie dank der Hilfe des jungen, ehrgeizigen Arztes Volker Feldkamp wieder aus ihrer Versteinerung erwacht, spricht sie nur mehr verschlüsselt, in der symbolischen Bildersprache ihrer Heimat. Feldkamp hat Kontakte zum Geheimdienst. Schnell erkennt er, was für eine Chance sich ihm mit Moanas Hilfe bietet - die Entwicklung eines neuen Codes für den deutschen Spionagedienst.§Als Moana dahinterkommt, was für ein Spiel Feldkamp mit ihr spielt, will sie aussteigen. Doch Feldkamp erpresst sie und droht, Adam, der noch immer in Paris ist, gefälschte Dokumente unterzuschieben und ihn als deutschen Spion auffliegen zu lassen ...

Ein merkwuerdiger Inhalt. Wie zusammengeflickt. Das Buch vermittelt auch nichts, keine universelle Botschaft. Hm.

— birdotheweirdo

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  • Rezension zu "Moana" von Waldtraut Lewin

    Moana

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. April 2012 um 18:31

    Dieses Buch ist für mich ein sogenanntes Drama. Zum einen, weil es unheimlich runterzieht, zum anderen, weil es um eine Frau mit Depressionen geht. Das Buch hat für mich keinerlei Spannung gehabt, aber trotzdem konnte ich es nicht einfach abbrechen. Es war eine gewisse Neugier da, ob sich der starke Charakter der Hauptprotagonistin durchsetzt. Und in dieser Hinsicht wurde ich nicht enttäuscht. Es gibt 2 Handlungsstränge in diesem Buch. Einmal die Frau eines Pianisten, die während seiner Konzertreise alleine zurückbleibt in einer ihr fremden Stadt mit fremden Gewohnheiten und Gebräuchen. Und der andere Handlungsstrang ist der des Pianisten, der mit der Violinistin auf Konzertreise geht. Die Frau zu Hause bekommt eine traurige Nachricht über ihren Vater und aufgrund dessen, weil sie sich sowieso schon allein fühlt, kommt es zum äußersten. Sie kommt in ein Krankenhaus und sie wird dort als Versuchsobjekt missbraucht. Wird völlig von der Außenwelt abgeschottet und der Ehemann bekommt davon auch nichts mit. Aber es gibt ein Happy-End, was auch ganz gut so ist, denn so verliert man nicht gänzlich die Hoffnung in das Gute. Ansonsten ein für mich eher schwaches Buch, das mich nicht wirklich überzeugen konnte.

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  • Rezension zu "Moana" von Waldtraut Lewin

    Moana

    Feenstaub

    07. July 2010 um 17:53

    Dies ist die Geschichte von Moana, einem Mädchen aus Samoa, das von seinem Stamm verstoßen wurde, weil sie einen weißen Pianisten aus Berlin geheiratet hat. Es ist zwar eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen hab, doch irgendwie ist sie mir trotzdem im Gedächtnis geblieben. Sie begibt sich zur Zeit des 1sten Weltkrieges und ist sehr einfühlsam geschrieben. Moana ist definitiv ein Buch, dass einen nicht mehr loslässt. Moana, die zu sogenannten "Menschenschauen" geht, wo Afrikaner/ Schwarze wie Tiere aus gestellt werden und die Sorge um ihren Mann, der bei einer Konzertreise gefangen genommen wird, wird depressiv, auch weil sie sich besonders dort bewusst wird, dass sie niemehr nach Samoa zurückkehren kann. Außerdem geht es auch um die Kraft der Musik, mit der ein Professor, die depressive Moana wieder zurück ins Leben holt!

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