Walko Hase und Holunderbär - Auf den Spuren des dicken Bumbu

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Inhaltsangabe zu „Hase und Holunderbär - Auf den Spuren des dicken Bumbu“ von Walko

Was ist das? Plötzlich fällt der kleine Hase bei einem Spaziergang über die Hasenheide in ein Loch! Und da ist nicht nur eines, da sind viele Löcher quer durch die große Wiese! "Das sind ja Fußspuren!", bemerkt der Holunderbär. Zieht etwa das gefürchtete Hasenheidenmonster durch die Gegend? Die Mäuse haben etwas Gefährliches gesehen und die Marder auch. Der kleine Hase und der Holunderbär wissen genau: Sie müssen das Monster suchen! Denn so gefährlich kann kein Wesen sein, dass es den beiden Freunden Angst machen würde! Oder etwa doch ...?

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  • Rezension zu "Auf den Spuren des dicken Bumbu" von null null

    Hase und Holunderbär - Auf den Spuren des dicken Bumbu
    SinjeB

    SinjeB

    29. April 2012 um 10:45

    Meinem Sohn gefallen die Abenteuergeschichten um Walkos Holunderbären besonders, weil er sie mit Freizeitspaß assoziiert. Der Bär und der Hase sind nun mal Tiere, die zwar menschenkindliches Verhalten an den Tag legen, aber als Tiere gehören sie ins Freie, wo sie allerlei erleben, was wahrscheinlich ein kleiner Lausbub auch gerne erleben möchte. In einer Zeit, wo in Schulbüchern und freiwilligem Lesestoff die Sensibilisierung gegenüber unseren neuen Technologien und Medien dominiert (und auf jeden Fall stattfinden muss) und Hausaufgaben darin bestehen, im Internet Gräser zu bestimmen, anstatt hinaus auf die große Wiese zu gehen, sind wir manches Mal froh über Bücher, die uns in Wald und Flur führen, wo man auch mal in den Dreck fällt ... oder in ein Loch. In "Auf den Spuren des dicken Bumbu" erweist sich das Loch, in das der kleine Hase purzelt, als riesige Fußspur. Neugierig, wie die beiden ungleichen Freunde nun einmal sind, wollen sie der Sache auf den Grund gehen. Wer hinterlässt wohl solch riesige Spuren, die größer als der Hintern des Holunderbären sind? (Der Leser/Betrachter ahnt es natürlich nicht nur anhand der Illustrationen, aber es macht einfach Spaß, die beiden auf der Spurensuche zu begleiten.) Ein klein wenig geht Bär und Hase doch die Muffe, als sie den Spuren auf Zehenspitzen folgen. Dabei begegnen sie dem Wasserschwein und dem Igel, die behaupten der Spurenverursacher sei das Heidemonster. Bär und Hase geben sich aber mutig, ziehen weiter bis ins Mäusedorf, das Kürbisdorf, in dem glücklicherweise nur eine Behausung leicht zu Schaden gekommen ist und das offenbar so sozial organisiert ist, dass es sogar eine Bürgermeisterin hat. Auch die Mäuse berichten von einem schrecklichen Ungeheuer, das die Erde zum Beben gebracht habe. Die Neugier ist aber größer als die Angst, sodass unsere beiden Helden die Suche nicht aufgeben. Weder von einem riesigen Pferdeäpfelberg lassen sie sich verstinken noch sich von aufgeregten Tierchen, die ihnen entgegeneilen und das Untier blumig beschreiben, abschrecken. Wie der Titel des Buches schon andeutet, ist das Ungeheuer nichts anderes als ein Elefant, der sich eine kleine Dusche unter dem Wasserfall gönnt. Und Elefant Bumbu ist ein Ausreißer. Er hat sich nämlich für ein paar Stunden von seinem Zirkus entfernt, um einfach mal die Natur zu erkunden. Na wenn das nicht genau zu unseren beiden Abenteurern passt! Da sich die News auf der Hasenheide rasend schnell verbreiten, wissen bald alle Tiere, dass gar keine Gefahr droht, und finden sich am Wasserfall ein, um Bumbu kennenzulernen. Ein bunter Haufen Hasenheidenbewohner hat nun nicht nur einen Heidenspaß mit dem Besucher, sondern sie haben auch gelernt, dass man nicht immer gleich das Schlimmste annehmen muss, sondern vom Besten ausgehen sollte. Die Altersempfehlung für dieses Buch reicht von 36 Monaten bis 8 Jahre. Ein Kommentar zu einem Holunderbär-Posting auf meinem Blog besagte, dass die Geschichten im Selbstlesealter für manchen Leser schon nicht mehr cool genug sind. Ja, ein Coolness-Faktor steht nicht unbedingt im Vordergrund. Dafür sind ganz andere hippe Figuren zuständig, und die gehören genauso dazu wie brave Charaktere, die nicht in der City Skateboard fahren, sondern in selbstgebauten Booten zu imaginären Inseln schippern :-) Wir lesen die Holunderbär-Bücher seit dem 5. Geburtstag meines Sohnes, und sie sind zum Vorlesen wirklich toll. Dabei untermalen die Illustrationen das Geschehen perfekt, sodass man gleichzeitig schauen und hören kann. Heute, fast zwei Jahre später, mag mein Sohn die Geschichten immer noch sehr gerne, weil er, obwohl er ein unumstößlicher Spiderman-Fan ist, auch ein Baumkletterer ist. Hat man ihn erst einmal erfolgreich zum Waldspaziergang überredet, kommt der Entdecker durch, und so etwas unterstützt der Holunderbär natürlich. Außerdem sprechen die liebevollen Illustrationen die visuellen Vorlieben an und inspirieren meinen Sohn zum Zeichnen. Positive Nebenwirkungen also in vielerlei Hinsicht. Diese Geschichten sind im Übrigen nicht gruselig oder übermäßig aufregend und eignen sich daher gut für den Abend. Ich achte sehr darauf, dass ich mein Kind nach einem langen Schul- und Horttag am Abend nicht noch mit kreischenden Bildern und Stories überfordere, die den Nachtschlaf stören würden. In dieser Beziehung ist Walkos Holunderbär wesentlich besser geeignet als andere Bücher, die mein Sohn sehr gerne hat und die wir ab und an bewusst ins Nachmittagsprogramm legen und dann "verspielen". - Leicht verständliche Handlungen, die die Konzentration des Zuhörers nicht abschweifen lassen und von den Illustrationen noch unterstützt werden, - unkomplizierter, bekannter Wortschatz (insbesondere für Erstleser von Bedeutung, da die Frustrationsschwelle sehr, sehr niedrig sein kann, wenn man das Wort nicht gleich dechiffriert bekommt), - trotz Abenteuers vergleichsweise ruhige Geschichten, die keine schlechten Träume nach sich ziehen, - ansprechende farbige Illustrationen, - lesefreundliche Schrift (obwohl diese für die Lesegruppe der Erstleser noch gut 2 pt größer ausfallen könnte), - Vermittlung von Freundschaft, Respekt, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Appel an handwerkliche Fähigkeiten, Selbstbewusstsein usw. verpackt in natürliche Kulissen voll jungenhafter Abenteuer und Spaß rechtfertigen einen altersmäßig recht groß angelegten Adressatenkreis vom Kindergartenkind bis zum frühen Schulkind. 5 von 5 möglichen Punkten

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  • Rezension zu "Auf den Spuren des dicken Bumbu" von Walko

    Hase und Holunderbär - Auf den Spuren des dicken Bumbu
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. June 2009 um 13:09

    Schon kurz nach dem 2. Band von 'Hase und Holunderbär' erschien jetzt der 3. Teil um die zwei Freunde aus dem Hasenheidewald. Mit tollen Zeichnungen und einer gewitzten Geschichte schafft es ArsEdition immer wieder mich vollauf für diese zwei Gesellen zu begeistern! Und zum Glück wird auch die tolle leserliche Schrift beibehalten, die ich bis jetzt noch in keinem weiteren (Kinder-)Buch entdecken konnte.

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  • Rezension zu "Auf den Spuren des dicken Bumbu" von Walko

    Hase und Holunderbär - Auf den Spuren des dicken Bumbu
    goldfisch

    goldfisch

    28. April 2009 um 20:52

    Der kleine Hase und der Holunderbär sind dicke Freunde. Sie leben auf der Hasenheide.Eines Tages entdecken sie eine gewaltige Fußspur, der sie mutig folgen. Auf ihrem Weg durch die Hasenheide treffen sie viele verängstigte Tiere die ihnen das Monster beschreiben, welches die riesigen Fußabdrücke hinterlassen hat. Handelt es sich um das grauenhafte Heidemonster? Hase und Holunderbär machen am Ende eine tolle Entdeckung und der Tag auf der Hasenheide endet mit einem Fest. Was die Beiden entdecken, können kleine und große Leser in dem schön bebilderten Buch erfahren.

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