Wallace Stegner

 4.3 Sterne bei 34 Bewertungen
Autor von Zeit der Geborgenheit, Die Nacht des Kiebitz und weiteren Büchern.

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Wallace StegnerZeit der Geborgenheit
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Zeit der Geborgenheit
Zeit der Geborgenheit
 (18)
Erschienen am 01.11.2011
Wallace StegnerDie Nacht des Kiebitz
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Die Nacht des Kiebitz
Die Nacht des Kiebitz
 (10)
Erschienen am 01.05.2011
Wallace StegnerVor der Stille der Sturm
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Vor der Stille der Sturm
Vor der Stille der Sturm
 (5)
Erschienen am 01.12.2011
Wallace StegnerDas Lachen eines Sommers
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Das Lachen eines Sommers
Das Lachen eines Sommers
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Erschienen am 01.01.1951
Wallace StegnerKeiner bleibt allein
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Keiner bleibt allein
Keiner bleibt allein
 (0)
Erschienen am 01.01.1949
Wallace StegnerJeder Stern auf seiner Bahn
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Jeder Stern auf seiner Bahn
Jeder Stern auf seiner Bahn
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Erschienen am 01.01.1962
Wallace StegnerAngle of Repose
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Angle of Repose
Angle of Repose
 (0)
Erschienen am 30.03.2006
Wallace StegnerTo a Young Writer
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To a Young Writer
To a Young Writer
 (0)
Erschienen am 01.07.2009

Neue Rezensionen zu Wallace Stegner

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radieschens avatar

Rezension zu "Vor der Stille der Sturm" von Wallace Stegner

Rezension zu "Vor der Stille der Sturm" von Wallace Stegner
radieschenvor 6 Jahren

Ich möchte gerne ein Zitat aus diesem eindrucksvollen Werk hervorheben:
"Öffne dich, liefere dich aus, streif deine Haut ab. Lass deine Knochen tanzen."
Und genauso so erging es mir, es hat mich tief bewegt.

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sumsidies avatar

Rezension zu "Die Nacht des Kiebitz" von Wallace Stegner

Rezension zu "Die Nacht des Kiebitz" von Wallace Stegner
sumsidievor 7 Jahren

"Es bedeutet schon etwas - und es kann alles bedeuten - einen Mitvogel gefunden zu haben, mit dem man in den Dachbalken sitzen kann, während unten gezecht, geprahlt, rezitiert und gestritten wird; einen Mitvogel, für den man sorgen kann, dem man Körner und Raupen bringen kann, der dir die Wunden salbt und die zerzausten Federn richtet und dich tröstet, wenn du zufällig in etwas hineingeflogen bist, was zu viel für dich war."

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lokoschades avatar

Rezension zu "Vor der Stille der Sturm" von Wallace Stegner

Rezension zu "Vor der Stille der Sturm" von Wallace Stegner
lokoschadevor 7 Jahren

•Taschenbuch: 360 Seiten
•Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2011)
•Sprache: Deutsch
•ISBN-13: 978-3423248983
•Originaltitel: All The Little Live Things (Doubleday Company, Inc., New York 1967)

Mein Leseeindruck:

Joe, der Ich-Erzähler, und seine Frau Ruth ziehen sich von der elitären amerikanischen Ostküste zurück um in Kalifornien ihren wohlverdienten Ruhestand zu genießen.

Auf ihrem großen Grundstück praktizieren sie ein einfaches Leben, gärtnern, wandern und erfreuen sich an der Natur. Zwei Jahre lang geht das so, sie sind zufrieden, treffen sich hin und wieder mit Nachbarn auf einen Drink, halten die Beziehungen aber oberflächlich. Genau das ist es was beide wollen.

Doch ihr Leben nimmt eine Wende als sie von einer Wanderung zurückkommen und auf einen jungen, scheinbar verwahrlosten Mann mit langen Jahren und bärtigem Gesicht treffen (die Handlung spielt in den 1960er Jahren).

Joe fühlt sich alleine schon durch die Anweisenheit des Mannes provoziert und weißt ihn darauf hin, dass er sich auf einem Privatgrundstück befindet! Mit dessen Reaktion allerdings hat er nicht gerechnet, denn er, Jim Peck, möchte hier gerne sein Zelt aufschlagen um zu kampieren.

Joe, obwohl er ein ganz ungutes Gefühl dabei hat, läßt sich unter bestimmten Bedingungen darauf ein, bereut seine Entscheidung aber immer wieder. Rückgängig allerdings macht er das Ganze auch nicht, denn er hat Angst von anderen als kleinlich gehalten zu werden.

Etwa zur gleichen Zeit zieht ein junges Ehepaar mit seiner kleinen Tochter in das Nachbar-Cottage und obwohl Joe und Ruth eher dazu neigen Menschen erst einmal abzulehnen um ihre Zurückgezogenheit zu genießen, hat die junge Frau, Marian, die beiden mit ihrer Liebenswürdigkeit sofort begeistert.

Während Jim Peck unablässig damit beschäftigt ist Körper und Seele für die Erleuchtung durchlässig zu machen und sich sein eigenes "Walden" (allerdings mit fließend Wasser und Strom, angezapft aus Joes Hauptleitungen) schafft, nehmen Joe und Ruth mehr und mehr am Leben des jungen Paares teil und Marian gelingt es den ironischen Joe aus der Reserve zu locken.

Für den Lebensstil von Jim Peck und sein "inszenierstes Anderssein" hat er nichts als Verachtung übrig, ist aber so selbstreflektiert die Fehler und Versäumnisse in seinem eigenen Leben zu erkennen....

Fazit:

Wallace Stegner ist ein so großartiger Erzähler und es gelingt ihm auf einzigartige Weise dem Leser das Mitgefühl und die Verantwortung seiner Protagonisten nahe zu bringen.

Wie schon in "Zeit der Geborgenheit" hat mich seine klare, unverschnörkelte und dennoch poetische Prosa begeistert.

Bevor nun das nächste Buch von ihm erscheint, was ich sehr hoffe, kann ich mich noch auf "Die Nacht des Kiebitz" freuen, welches ebenfalls bei DTV erschienen ist.

Absolute Leseempfehlung und eines meiner Highlights aus dem Jahre 2011

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