Wallace Stroby Geld ist nicht genug

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Inhaltsangabe zu „Geld ist nicht genug“ von Wallace Stroby

Metallteile und Plastik schlittern über den Asphalt. Volltreffer. Crissa Stone hebelt den Geldautomaten mit der Schaufel eines Frontladers aus der Verankerung und balanciert die Beute auf die Ladefläche ihres Pick-ups. Sie liebt saubere Lösungen. Crissa hat das System des Bankraubs perfektioniert, aber ihre Partner verlieren die Nerven. Gangster, die sich gegenseitig umbringen – wie unprofessionell. Zum Glück wartet schon ein neuer Job: Ein verstorbener Mafiaboss soll die Millionen eines Raubs jahrelang versteckt haben. Leider ist Crissa nicht die Einzige, die es auf das Geld abgesehen hat. Sie gerät zwischen die Fronten und muss fliehen: Vor dem Gesetz und einer Mafia-Gang aus New York.

Vor dem Hintergrund des tatsächlichen Geldraubs an einer Lufthansa-Maschine

— detlef_knut
detlef_knut

Flotter Plot mit viel Action und einer coolen Verbrecher-Heldin. Rasant und schmissig erzählt. Gerne mehr davon!

— Gulan
Gulan

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  • Schmissige Gangsterstory.

    Geld ist nicht genug
    Gulan

    Gulan

    „Diese Kerle in Indiana. Sie waren hinter mir her wegen Geld, das vor langer Zeit versteckt worden ist. Sehr viel Geld. Sie haben gedacht, ich weiß, wo es ist.“„Noch ein Grund, warum wir nicht hier sein sollten.“„Nun, darum geht es...“„Was?“„Das Geld. Zu wissen, wo es ist“, sagte Benny.„Was ist damit?“„Ich denke, ich weiß es.“. (S.231-232) Crissa Stone treibt sich im Süden der Staaten herum und knackt Geldautomaten, bis sich ihre zwei Partner gegenseitig abknallen. Zurück in New York wird sie beim Waschen der Beute auch noch übers Ohr gehauen. Wie praktisch, dass sich ein neuer Job anbahnt. Ein New Yorker Mafiaboss ist jüngst verstorben, ohne seinen Anteil an einem üppigen Raub auszugeben. Crissa lernt einen Insider kennen, der mit ihr das Geld aufstöbern will. Doch auch wenn die alten Mafiastrukturen nicht mehr existieren, können sich noch andere an das Geld erinnern. „Geld ist nicht genug“ ist der zweite Band der Reihe um die clevere, taffe Gangsterin Crissa Stone. Wenn wir uns erinnern: In Band 1, „Kalter Schuss ins Herz“, hat Crissa das Duell gegen den Superbösen Eddie Santiago knapp für sich entschieden. Aber ihr Partner Wayne sitzt immer noch in einem texanischen Gefängnis. Crissa muss Geld heranschaffen, um ihm die Haftentlassung zu ermöglichen. Außerdem will sie ihre Tochter Maddie irgendwann zu sich holen, die bei ihrer Cousine lebt. In dieser Situation kommt sie über alte Bekannte mit Benny Roth in Kontakt. Benny ist ein Mafioso alter Schule, früher ein Handlanger der New Yorker Mobster, später entging er einer blutigen Säuberung in einem Zeugenschutzprogramm. Doch er besitzt noch exklusives Wissen: Er hat eine leichte Ahnung, wo sich ein Teil der Beute des legendären Lufthansa-Raubs am 11.12.1978 am JFK International Airport befindet. Doch dieses Wissen ruft auch andere Gangster auf den Plan. So ergibt sich ein flotter Plot mit einigen Wendungen, viel Action und einer coolen Verbrecher-Heldin Crissa, die in diesem Buch zwar durchaus abgebrüht, aber manchmal schon fast zu human agiert. Alles in allem ist „Geld ist nicht genug“ eine hartgesottene Gangsterstory, schmissig und rasant erzählt. Gerne mehr davon!

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  • Vor dem Hintergrund des tatsächlichen Geldraubs an einer Lufthansa-Maschine

    Geld ist nicht genug
    detlef_knut

    detlef_knut

    19. June 2017 um 12:58

    Krimi einmal anders oder vielleicht doch kein Krimi? Der vorliegende Roman ist ein Ganovenroman. Er beginnt damit, dass die Protagonistin Chrissa Stone zusammen mit schweren Jungs und mit ebenso schweren Baufahrzeugen den Geldautomaten einer Bank knackt. Das ist ihr Hauptberuf. Sie raubt Geld. Doch immer darauf bedacht, es nicht "den Guten" zu nehmen, sondern "den Bösen". Eine moderne Robin Hood, die allerdings nicht alles an die Armen verteilt. Parallel zum Geldraub wird der seit 25 Jahren über ein Zeugenschutzprogramm untergetauchte Benny von damaligen "Kumpels" aufgesucht. Er gehörte den Mafiagangs von Brooklyn an und hatte beim größten Geldraub in der US-Geschichte (dem Lufthansa-Raub am 11 Dezember 1978) mitgemacht. Das Geld war damals aber nie gefunden worden. Deshalb hat sich Danny, der auch heute noch Gangsterboss ist, vorgenommen, Benny aus dessen verbrechensfreien Dornröschenschlaf zu holen, um sich mit ihm auf die Suche nach den Millionen zu machen. Doch im Verlauf der Handlung treten sich alle gegenseitig auf die Füße und dabei geht es nicht ohne Blut ab. Action in Form von Schlägereien, Folter und Schießereien stehen an der Tagesordnung. Vor dem Hintergrund des tatsächlichen Geldraubs an einer Lufthansa-Maschine hat Wallace Stroby einen spannenden Roman entwickelt. Dabei geht es um die Jagd nach dem Geld, bei dem sich die Gangster gegenseitig verfolgen. Deshalb kommt der Roman komplett ohne Polizei und Ermittlern aus. Die in eigener Sache ermittelnden Ganoven einmal ausgenommen. Chrissa Stone, die ihren ersten Auftritt in dem Roman "Kalter Schuss ins Herz" (in deutscher Übersetzung ebenfalls bei Pendragon erschienen) hatte, wird als Frau dargestellt, die mit allen Wassern gewaschen ist. Immer die richtigen Beziehungen an der Hand, schafft sie es, sich die notwendigen Informationen und Materialien zu beschaffen, um an Ihr Ziel zu gelangen. Zartbesaitet geht sie dabei nicht immer vor, obwohl sie im vorliegenden Roman gerade deshalb in Schwierigkeiten kommt, weil sie ihre Gegner zu oft verschont. Sehr angenehm sind auch die Nachbbemerkungen, die über den Hintergrund bzw die Basis dieses True Crime Romans bilden. Sehr empfehlenswerter Roman. © Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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    Geld ist nicht genug
    Havers

    Havers

    07. May 2017 um 07:12

    Wallace Stroby, amerikanischer Autor und ehemaliger Polizeireporter, schreibt mit „Geld ist nicht genug“ eine Geschichte fort. Und dabei geht es ist nicht nur um Crissa Stone, die sympathische Hauptfigur, die wir bereits aus „Kalter Schuss ins Herz“ kennen, sondern auch um einen legendären Millionenraub, bei dem 1978 auf dem New Yorker Flughafen JFK aus dem Cargobereich der Lufthansa Bargeld und Juwelen im Wert von knapp 6 Millionen Dollar gestohlen wurden. Die Täter waren offenbar im Mafiamilieu zu verorten, aber über den Verbleib der Beute konnte und kann nur spekuliert werden.Und was hat Crissa Stone damit zu tun? Nun, sie hat einen alten Freund, Jimmy Falcone, und dieser kennt Benny, und Benny hat große Probleme. Denn nach vielen Jahren im Zeugenschutzprogramm wurde er enttarnt und hat nun die Mafia in Gestalt von Danny Taliferro im Genick sitzen, weil, ja weil er wissen könnte, wo ein großer Teil der Beute zu finden ist. Crissa ist zunächst skeptisch, verlässt sich schließlich aber doch auf Jimmys Einschätzung und begibt sich gemeinsam mit Benny auf die Suche nach Geld und Geschmeide.Geld ist zwar nicht alles, aber ohne geht es eben doch nicht. Und Crissa benötigt immer wieder größere Summen. Allerdings verbraucht sie diese nicht für ihre eigenen Bedürfnisse, sondern finanziert damit zum größten Teil Anwälte, die ihren immer schwächer werdenden Liebsten aus dem Gefängnis holen sollen. Und dann gibt es da ja auch noch ihre Tochter, die bei ihrer Cousine aufwächst, und die sie so gerne zu sich holen würde. Um diese beiden Menschen um sich zu haben, würde sie in der Tat auf alles Geld der Welt verzichten. Also doch nur ein temporäres Mittel zum Zweck.Wie bereits der Vorgänger zeichnet sich auch dieser dialoggeprägte, actionreiche Thriller durch einen wohldurchdachten, gradlinigen Plot aus, der von Anfang bis Ende stimmig ist und auf konstruierte Verwicklungen verzichtet. Stroby schreibt so, wie auch seine Hauptfigur agiert: integer und ehrlich. Obwohl eine Kriminelle - ich scheue mich fast, das Wort zu benutzen - hat Crissa von Anfang bis Ende immer und ohne Einschränkung die Sympathien des Lesers, obwohl sie auf der anderen Seite des Gesetzes steht. Mit mehr Ehre im Leib als die meisten Cops, mehr als die Typen aus dem „Milieu“ sowieso. Eine Vertreterin der altmodischen Verbrechertugenden, die diejenigen, die ihr am Herzen liegen, niemals im Stich lassen würde. Ganz gleich, welchen Preis sie dafür bezahlen muss.

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