Walter Bachmeier Affären, Alpen, Apfelstrudel

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Inhaltsangabe zu „Affären, Alpen, Apfelstrudel“ von Walter Bachmeier

Ein neuer Ermittler im Salzburger Land Nachdem seine Frau bei einer Wanderung in den Alpen ums Leben gekommen ist, muss sich Chefinspektor Egger erst einmal wieder fangen. Um sich von der Trauer abzulenken, stürzt sich der nun alleinerziehende Vater zweier Söhne in seinen neuen Fall. In einem Bergbach nahe der Enzianhütte wurde die Leiche der Studentin Leni gefunden. Die hübsche junge Frau hatte gemeinsam mit ihrem Geliebten, einem Professor, ein paar Tage in der idyllischen Berglandschaft verbringen wollen. Als Egger nachforscht, wird schnell klar: Leni hatte viele Feinde und auch der Professor spielt nicht mit offenen Karten. Ein Fall, der selbst den gestandenen Ermittler an seine Grenzen bringt … Von Walter Bachmeier sind bei Midnight erschienen: Mord in der Schickeria (Ein-Tina-Gründlich-Krimi 1) Mord an der Salzach (Ein-Tina-Gründlich-Krimi 2) Affären, Alpen, Apfelstrudel (Chefinspektor Egger Fall 1)

Hat nix von Alpen und Apfelstrudel, wenig von Krimi. Hauptsächlich geht es um einen alternden Kommissar, der von jungen Mädels umgarnt wird

— Binchen80
Binchen80

Im zweiten Fall muss Egger aber zulegen, hier waren das noch die Anfangsschwierigkeiten.

— Booky-72
Booky-72

Ein netter Krimi

— madamecurie
madamecurie

Alpen, fehlender Apfelstrudel und viele Affären. Das war wohl Chefinspektor Eggers letzter Fall.

— isabellepf
isabellepf

Eher Pimperroman als Kriminalroman

— Suska
Suska

Gut gemeint und schlecht umgesetzt

— tinisheep
tinisheep

Ein düster Alpenkrimi

— Kocher
Kocher

Mehr Beziehung als Krimi.

— Nelebooks
Nelebooks

Niveaulose Kriminalposse

— Tine13
Tine13

Der Fall wird zur Nebensache - Frauen sind naiv, willig und jederzeit bereit

— sansol
sansol
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  • Der erste schwere Fall für Egger

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    Booky-72

    Booky-72

    19. April 2017 um 16:51

    Nachdem er seine Frau verloren hat, musste Chefinspektor Egger eine schlimme Zeit durchmachen. Ganz alleine muss er seine Söhne Max und Moritz nun großziehen. Sein neuer Fall wird ihn hoffentlich einiges abverlangen und von seiner Trauer ablenken. Besonders schwierig dabei, das tote Mädchen heißt wie seine verstorbene Frau und sieht ihr auch noch sehr ähnlich. Man denkt, dass der Professor der Musikschule, der die jungen Studentinnen ausnutzt, hier die richtige Richtung zum Ermitteln bietet, doch das gerät immer mehr in den Hintergrund und das Privatleben des Inspektors Egger mehr in den Vordergrund. Das Private möchte ich auch gern in einem Krimi vom Ermittler erfahren, doch hier würde ich sagen, schon wieder zu viel des Guten. Daher gibt es auch nur die halbe Wertungszahl. Inzwischen liegt der neue, zweite Fall für Egger vor, der mich wieder neugierig machte.

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  • Affären, Alpen, Apfelstrudel von Walter Bachmeier

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    madamecurie

    madamecurie

    21. December 2016 um 21:30

    Buchcover:Nachdem seine Frau bei einer Wanderung in den Alpen ums Leben gekommen ist, muss sich Chefinspektor Egger erst einmal wieder fangen. Um sich von der Trauer abzulenken, stürzt sich der nun alleinerziehende Vater zweier Söhne in seinen neuen Fall. In einem Bergbach nahe der Enzianhütte wurde die Leiche der Studentin Leni gefunden. Die hübsche junge Frau hatte gemeinsam mit ihrem Geliebten, einem Professor, ein paar Tage in der idyllischen Berglandschaft verbringen wollen. Als Egger nachforscht, wird schnell klar: Leni hatte viele Feinde und auch der Professor spielt nicht mit offenen Karten. Ein Fall, der selbst den gestandenen Ermittler an seine Grenzen bringt …Ich habe Affäre,Alpen und Apfelstrudel gelesen und es hat mir gut gefallen,ein Krimi für zwischendurch. Komissar Egger ist sehr feinfühlig und über den Tod von seiner Leni noch nicht hinweg.Ich mußte etwas lachen weil er 2 Frauen bei sich aufgenommen hat,die ihre Zeugenaussagen machen mußten.Natürlich ging es bei dem Chefinspetor Egger zuhause turbulent zu ,den es war seine Schwesterund seine Zwillingssöhne Max und Moritz noch dabei.Ich wußte bis zuletzt nicht ,wer der Mörder war. Vielen Dank das ich mitlesen durfte.

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  • Kein überragender Alpenkrimi

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    isabellepf

    isabellepf

    06. December 2016 um 12:32

    Im Alpenkrimi "Affären, Alpen, Apfelstrudel" ermittelt Chefinspektor Egger im Salzburger Land, an seinem 1.Fall, der ihn bis an seine Grenzen bringt, geschrieben von Walter Bachmeier.Chefinspektor Egger, hat vor drei Jahren seine geliebte Frau Leni bei einer Wanderung verloren. Um sich von seiner anhaltenden Trauer abzulenken, begibt sich der allein erziehende Vater von zwei Söhnen, in seinen neuen Fall. Doch dieser ist alles andere als einfach zu lösen. Denn schon beim Anblick der Toten, gerät Chefinspektor Egger in eine tiefe Depression, denn das tote Mädchen, heisst nicht nur wie seine verstorbene Frau, sondern sieht ihr auch noch zum verwechseln ähnlich. Schnell wird klar, dass das zarte Wesen, das einem Engel gleicht viele Feinde hatte. Und auch ihr geliebter, ein Professor an einer renomierten Musikschule, spielt nicht mit offenen Karten und wechselt seine Mädchen, die augenscheinlich mit ihm pimpern wollen, wie seine Unterhosen. Doch kann Chefinspektor Egger, bei den ganzen Affären, heissen Anwärterinnen, den wahren Mörder finden?Der Schreibstil des Autors, ist sehr ausführlich, jedoch verständlich und gut leserlich geschrieben. Mir ist es zu Beginn sehr leicht gefallen, gut in die Geschichte rein zu kommen, und auch der Epilog um Leni war verständlich dargestellt. Doch umso mehr sich Chefinspektor Egger in die Ermittlungen stürzt, umso unsympathischer wird er mir. Wo ich am Anfang noch ganz begeistert mitgefiebert habe, war bis zum Schluss nur noch eine grosse Ablehnung zu verspüren. Denn Walter Egger, wird zunehmend oberflächlich, vergeht sich genauso wie der verpönte Professor an den jungen Mädchen und es wird nur noch gepimpert. Die Ermittlungen beruhen sich auf Aussagen von seinen Geliebten  die der Chefinspektor reihenweise mit in sein Bett nimmt, und dann für die nächste wieder raus wirft. Es wird gestritten, gezankt und auch die Buben, scheinen von ihrer Entwicklung eher etwas zurück geblieben zu sein. Bis dann eines der Mädchen seine Verlobte wird. Auch waren manche Wortspiele nicht immer einfach zu versehen, da sie im Dialekt geschrieben waren, und erstmal übersetzt werden mussten. Leider ist der Alpenkrimi an seinem Flair zunehmend abgetriftet und war am Schluss nur noch sehr mühsam zu lesen. In meinen Augen, ist der Krimi Frauenverachtend und kein Bestseller, der nicht gelesen werden muss.

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  • Eher ein Pimperroman

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    Suska

    Suska

    05. December 2016 um 14:07

    Chefinspektor Martin Egger trauert um seine Frau Leni, die vor drei Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Um sich abzulenken, stürzt er sich in seinen neuen Fall um eine junge Studentin, die tot aufgefunden wurde. Am Tatort dann der Schock: Das Mädchen sieht seiner verstorbenen Frau sehr ähnlich. Marin nimmt die Ermittlungen auf und stößt recht schnell auf den Professor einer Musikschule, der seine Studentinnen schamlos ausnutzt. Der Prolog startet vielversprechend und klärt uns über Martin und seinen Verlust auf. Im weiteren Verlauf rückt die Krimihandlung leider immer weiter in den Hintergrund. Der Fokus steht nun auf Martins Privatleben und seinem unprofessionellen Verhalten den jungen Zeuginnen gegenüber, gepaart mit albernen Dialogen. Schnell bekommt man den Eindruck, alle jungen Frauen (auch gern mal Mädchen genannt, was ich in diesem Zusammenhang bedenklich finde) tun nichts lieber, als sich schweinsäugigen Professoren oder trauernden Chefinspektoren an den Hals zu werfen, sie sofort zu lieben und ihr Leben mit ihnen verbringen zu wollen. Das Unwort des Romans ist eindeutig das Wort „pimpern“, das ab der zweiten Hälfte des Buches auf jeder Seite auftaucht und dem Buch das letzte bisschen Professionalität nimmt. Noch nie ist mir in einem Roman ein solches Frauenbild untergekommen. Die Frauen werden allesamt naiv und willig dargestellt, kombiniert mit einer ordentlichen Portion Aggressivität, gern auch dem eigenen Geschlecht gegenüber. Die Männer hingegen können nicht anders, als mit den Frauen ins Bett zu gehen und sich zu freuen, wenn sie sich prügeln, bis die Kleider zerrissen und die Brüste sichtbar sind. Dass am Ende der Täter gefunden wird, ist ziemlich nebensächlich. Das Buch hatte für mich nichts mit Alpenkrimi oder Regionalkrimi zu tun, denn außer, dass die Handlung in Österreich spielt und ab und an mal jemand Dialekt spricht, gab es weder viel Region, noch Krimi, und erst recht keinen Apfelstrudel. Für mich ein absoluter Reinfall. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gewonnen, hätte ich es abgebrochen.

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    • 2
  • Konnte mich nicht überzeugen

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    tinisheep

    tinisheep

    04. December 2016 um 17:31

    Ein Buch, dessen Titel wirklich einen guten Krimi im  schönen Salzburger Land verheißt, aber leider gar nicht überzeugen kann.Der Krimi tritt total in den Hintergrund, zuviel Leidensgeschichte vonMartin und seltsame Affären zu den teilweise verdächtigen Mädchen.Junge Frauen, die stets bereit sind und ein Wittwer, der zuerst sehr mit dem Verlust seiner Frau kämpft, dann aber mit zwei Frauen gleichzeitig pimpert. Keine Spannung, vieles zu konstruiert, auch keine lustigen Szenen. Eigentlich würde ich sagen, Thema verfehlt. Man hätte echt etwas daraus machen können, aber Nebensächliches tritt zu stark in den Vordergrund und die eigentliche Mordermittlung wird zur Nebensache. Für meinen Geschmack zu viel hin und her, zu wenig Spannung und ein Frauenbild, das ich nicht akzeptieren kann.Sorry, leider echt nicht gelungen.

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  • Meine erste Rezession

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    Kocher

    Kocher

    04. December 2016 um 17:04

    Danke für das Buch, habe es jetzt durch gelesen, ich finde es sehr düster, der Tod sein Frau, und das wieder durchleben, bei dem Mordfall sowie die Ähnlichkeit des Opfers, verbreitet eine extrem traurige Stimmung bei mir. Der Story fehlt finde ich eine Wendung. Es war doch sehr schnell klar, wer die Täterin war. Zum Schluss ist die Aufklärung recht unspektakulär, und die Affäre mit Julchen gerät immer mehr in den Vordergrund. Was mir bei einem Alpenkrimi aber am meisten fehlt, ist ein Portion Humor. Ansonsten, lässt es sich gut lesen, das Cover und den Titel finde ich sehr ansprechend das war auch der Grund, warum ich mich beworben habe.

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  • viel zu schnelle Handlung

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    cupcakeprincess

    cupcakeprincess

    04. December 2016 um 12:51

    Als Martin zu einem Einsatz gerufen wird, ist er tief erschüttert. Die Tote ist keine geringere als seine große Liebe Leni. Bei den Ermittlungen geraten schnell mehrere Personen ins Visier. Schnell wird klar, dass Professor Mayerhofer seine hohe Position schamlos ausgenutzt hat um sich an den jungen Studentinnen zu vergreifen. Einer seiner Studentinnen war unter anderem Leni. Bei der Obduktion von Lenis Leiche wird festgestellt, dass Leni schwanger war. Ist Mayerhofer vielleicht sogar der Vater?Auch Lina und Julia gehörten zu Mayerhofers Schützlingen. Beide machen Martin schöne Augen. Dieser fühlt sich sehr geschmeichelt, doch kann er den beiden trauen? Oder haben beide vielleicht mehr mit Lenis Mord zu tun als ihm lieb ist?Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben. Die  sind gut beschrieben, sodass man sie sich gut vor dem inneren Auge vorstellen kann.Einziger Kritikpunkt war für mich die viel zu schnelle Handlung. Kaum tauchen die beiden Mädels auf, baggern sie Martin an und sprechen von einer gemeinsamen Zukunft. Auch Martin lässt nichts anbrennen und möchte beide in seine Pension unterbringen.Ich finde diese schnelle Handlungsweise ziemlich unrealistisch. Alle drei kennen sich erst seit einigen Tagen und da wird schon von Heirat und der großen Liebe gesprochen. Mag sein, dass Martin seiner Frau hinterhertrauert und sich freut, dass gleich zwei hübsche Mädels um ihn buhlen, aber das er beiden gleich vertraut und sich eine gemeinsame Zukunft mit ihnen vorstellen kann, finde ich für sehr naiv.Ich hätte mir mehr Ermittlungen gewünscht und weniger zu schnelle Beziehungen.

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  • Leserunde zu "Affären, Alpen, Apfelstrudel - Der erste Fall für Chefinspektor Egger: Ein Alpenkrimi (Ein-Kommissar-Egger-Krimi 1)" von Walter Bachmeier

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    gabauer

    gabauer

    Hallo Ihr Leseratten und Interessierten an neuen Büchern! Nachdem meine ersten Alpenkrimis (Gründlich ermittelt) soweit gut angekommen sind (darunter 1 Bestseller) und ich daraus viel positive und konstruktive aber auch negative und destruktive Kritik erfahren habe, ist hier nun ein weiterer Alpenkrimi mit einem neuen Kommissar: Martin Egger ist ein verwitweter Mann mit zwei Kindern. Es gäbe sicher noch viel mehr über ihn zu erzählen, aber lest dazu den Krimi. Hier gehts schon mal zur Leseprobe. Noch etwas wichtiges für alle, die mitmachen wollen: Das Buch gibt es ausschließlich als ebook. In der Regel verschick ich es als .epub. Wenn jemand, der als Teilnehmer gezogen wurde, ein anderes Format benötigt, einfach mitteilen! Viel Erfolg und viel Spass beim mitmachen!Hier ein Interview mit Chefinspektor EggerHier hab ich noch einen Trailer mit kleinen Hinweisen: 

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    • 219
  • Martin in der Zwickmühle

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    Nelebooks

    Nelebooks

    03. December 2016 um 09:16

    Allgemein: Das Cover finde ich klasse gestaltet. Es ist peppig, freundlich, auffällig und ansprechend. Der Schreibstil ist recht gut zu lesen. Meinung: Martin kommt über seine verstorbene Frau nicht hinweg. Das ist ja schon einmal menschlich. Von Seite zu Seite wird er mir immer unsympathischer. Martin handelt unprofessionell und ist gemein. Auch die ganzen Nebencharaktere konnten meine Sympathie nicht gewinnen. Manche wie seine Schwester oder seine Söhne waren eher neutral und daher auch nicht unsympathisch, doch die Studentinnen und Martin, die ja die Hauptrollen innehatten, waren mir total unsympathisch. Ich wollte auch nicht mit den Mädels befreundet sein. Das Buch handelt eher von Martin, seiner Trauer und Liebe als wirklich von dem Fall. Einige Stellen waren mir zu ausführlich und dadurch auch etwas langatmig. Die erste Hälfte war dabei noch ganz okay und in der zweiten fand ich es leider gar nicht mehr gut. Die Auflösung des Falls war dann weniger dramatisch, da hätte mehr Spannung sein können, die kam so plötzlich und unspektakulär. Und immer die Darstellung, dass ohne ihn gar nichts geht, fand ich übertrieben, wie auch das mit den Mädchen und den Gefühlen. Oft wünsche ich mir bei Krimis, die Ermittler auch privat etwas besser kennen zu lernen, aber das war mir zu viel - war mehr Beziehung und sein komisches Denken als ein Krimi. Fazit: Ein Krimi, der mir zu übertrieben und zu wenig Krimi war und mich leider gar nicht überzeugen konnte. (c) Nelebooks

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  • Ziemlich weit am Krimi vorbeigeschlittert....

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    Tine13

    Tine13

    02. December 2016 um 18:06

    Selbst 3 Jahre nach dem Tod seiner Frau hat Chefinspektor Martin Egger noch ein Trauma. Seine Frau Lina wurde damals brutal aus dem Leben gerissen, und als er plötzlich vor der Leiche einer schönen Unbekannten steht, brechen die alten Narben wieder auf. Sie gleicht seiner Frau aufs Haar und es erschüttert ihn, dass auch sie Leni hieß und Musikstudentin war. Martin beginnt zu ermitteln und stößt relativ schnell auf eine heiße Spur.... ! Ein Professor am Konservatorium benutzt und erpresst seine Studentinnen, ist er der Täter? Nach Beginn eines recht vielversprechenden Auftaktes entpuppt sich das Buch als recht schlecht recherchierte und niveaulose Krimiklamotte. Besonders schlimm, das Frauenbild des Autors ! Es beschränkt sich auf naive junge Damen, die nichts lieber machen als sich dem Chefinspektor und allen vorkommenden Mannsbildern an den Hals zu werfen oder sich mit ihresgleichen zu prügeln. Der Mordfall mutiert im Laufe der Handlung immer mehr zur Randfigur, der Ermittler wird zum Casanova und die Spannung verliert sich im Nirvana von Martins Privatleben..... Leider fehlt es auch noch an Witz, sonst könnte man das Buch vielleicht noch als Krimikomödie betiteln. Auch die Schreibweise des Autors hat mich nicht begeistern können, die Handlung verliert sich oft in Belanglosigkeiten und albernen Dialogen. Sehr schade, ich hatte wirklich wesentlich mehr erwartet, besonders da ich das Genre Regionalkrimis normalerweise sehr gerne lese. Dieser Krimi war so gar nicht mein Ding, trotz netten Covers und Titels.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
    kubine

    kubine

    01. December 2016 um 17:57
  • Nette Idee nur leider ganz schwach umgesetzt

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    sansol

    sansol

    27. November 2016 um 20:30

    Das Buch „Affären, Alpen, Apfelstrudel“ ist der erste Band um den österreichischen Chefinspektor Martin Egger. Eine Fortsetzung ist bereits geplant. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde komplett gelesen, weitere Bücher des Autors Walter Bachmeier kenne ich nicht.Positiv möchte ich das Cover und die grundsätzliche Idee benennen. Martins Ehefrau starb vor drei Jahren und er hat bis heute das Unglück nicht verkraftet. Er lebt mit neunjährigen Zwillingen alleine, hat bisher keine Therapie angefangen und vermisst seine Frau Leni (eine erfolgreiche Geigerin) wahnsinnig. Dies wird im Prolog alles sehr gut und flüssig geschildert. Die eigentliche Handlung beginnt mit dem Auffinden einer Leiche. Die junge Frau sieht Leni nicht nur ähnlich, sie heißt genauso und war Studentin klassischer Musik. Martin bricht zusammen. Dies führt allerdings nicht dazu dass er den Fall abgibt oder in Behandlung kommt. Nein ganz im Gegenteil. Im Rahmen der Zeugenbefragungen lernt Martin eine junge Frau (Lina, ebenfalls in klassischer Musik bewandert) kennen. Hier beginnt die für mich absolut untypische Handlung. Entgegen der ursprünglichen Beschreibung landet Martin mit weiteren Damen nach kürzester Zeit im Bett, alle drängen sich ihm regelrecht auf und der Arme kann ja gar nicht anders. DAS Wort des Buches (ab einem gewissen Punkt auf jeder Seite gefühlt ein dutzend Mal) lautet pimpern. Insgesamt werden die Studentinnen ziemlich naiv beschrieben, das geschilderte Frauenbild hat mir persönlich gar nicht gefallen. Für einen Liebesroman fehlt Erotik – für einen Krimi ganz viel Spannung. Die Auflösung des Falles gerät absolut zur Nebensache.Die Beschreibung der durchweg unsympathischen Figuren ist recht eindimensional. Zwar wird die Gegend beschrieben und ein klein wenig Dialekt kommt vor – für einen Regionalkrimi hätte man hier noch mehr herausholen können.

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    • 2
  • Wenig Krimi sondern mehr eine unlogische Geschichte

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    claudi-1963

    claudi-1963

    Chefinspektor Eggers Frau Leni ist vor 3 Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen, aber noch immer ist er von diesem Ereignis traumatisiert. Seither lebt er mit seinen beiden Söhnen Max und Moritz alleine, doch die Trauer ist noch immer groß. Als man die Leiche einer jungen Frau findet, die auch noch seiner damaligen Frau ähnlich sieht und auch genauso heißt, klaffen alte Wunden wieder auf. Wie er nach weiteren Ermittlungen erfährt, hatte die Tote Kontakt zu einem Mann. Nach Recherchen findet man heraus das es ein Professor des Mozarteums war. Dieser hatte öfters Kontakt zu seinen Studentinnen, nicht nur musikalischer, sondern auch sexueller Natur. Könnte Leni Opfer neidischer und eifersüchtiger Studentinnen geworden sein oder steckt womöglich doch dieser Musikprofessor hinter der Tat? Meine Meinung: Das wunderschöne Cover und die Kurzinfo hatte mich auf diesen Krimi aufmerksam gemacht. Doch leider wurde ich sehr enttäuscht, nicht nur das die kriminalistische Handlung so dubios, durcheinander und naiv war. Auch das Frauenbild, das der Autor hier darstellt hat mir so gar nicht zugesagt. Die ganze Story war mir zu überdreht, sexistisch und für mich nicht nachvollziehbar, so das ich nach der Hälfte des Buches dies abgebrochen habe. Den das man als Ermittler eine Zeugin aus dem laufenden Verfahren mit nach Hause nimmt ist einerlei, aber das man mit ihr am Abend schon in der Kiste liegt eine andere. Für mich war größtenteils das ganze Handeln der Personen nicht nachvollziehbar. Ich denke mal das so eine Polizeiarbeit nicht mal in Österreich üblich ist. Auch für die vielen österreichischen Begriffe wäre es gut gewesen man hätte sie im Buch übersetzt, den mit ihnen tat ich mich auch schwer. Von den Alpen und dem Apfelstrudel habe ich leider wenig in dieser Geschichte erlebt, die Affären dafür um so mehr. Manchmal fühlte ich mich wie in einem falschen Film oder in einem schlechten Liebesroman mit erotischer Einlage. Das einzig schöne an diesem Buch ist das Cover, aber dafür muss man sich diesen Krimi nicht antun. Für den Autor tut mir mein Urteil Leid, aber vielleicht wäre es gut, wenn er das Buch nochmals überarbeitet. Von mir gibt es leider nur 1 von 5 Sterne.

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    • 13
  • Verwirrend, verpeilt, verzichtbar

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    mysticcat

    mysticcat

    24. November 2016 um 20:08

    Das Buch "Affären, Alpen, Apfelstrudel" von Walter Bachmeier wird als Kriminalroman verkauft. Es handelt sich um Teil 1 der Chefinspektor Egger - Reihe. Der zweite Band ist bereits in Vorbereitung. Bisher habe ich nichts von diesem Autor gelesen und halte mich auch in Zukunft von dessen literarischen Ergüssen lieber fern. Im Rahmen einer Leserunde habe ich dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen und deshalb auch bis zur letzten Seite durchgehalten. Ich beginne mal mit den positiven Aspekten: Das Cover und die Buchidee überzeugen. Drei Jahre nach dem Unfalltod der Ehefrau des Chefermittlers verunglückt eine junge Frau an der gleichen Stelle, die nicht nur den gleichen Namen trägt, sondern auch Martins verstorbener Ehefrau zum Verwechseln ähnlich sieht. Alles eingebettet in der malerischen Landschaft der Hohen Tauern. Die negativen Aspekte der Geschichte: Weil diese Geschichte in meinen Augen Potential hatte, ich mir Irrungen und Wirrungen, sowie einen großartigen Regionalkrimi auf hohem Nivau erwartet habe, war ich dann doch arg enttäuscht. In diesem Buch gibt es Recherche- und Logikfehler. Bei einem namhaften Verlag sollte das nicht passieren, wenn schon der Autor nicht ausreichend über die Gegebenheiten Bescheid weiß. Die Buben "Max und Moritz" sind beim Tod der Mutter Leni (Prolog) gerade 9 Jahre alt. Dann vergehen drei Jahre und die Handlung beginnt. Im Kapitel 10 (von 12) wird dann das aktuelle Alter der Buben nochmals mit 9 Jahren angegeben. Das erklärt auch, warum das Verhalten der Buben so gar nicht zu pubertierenden 12-Jährigen passt. Von der Vater-Sohn-Beziehung liest man im ganzen Buch kein Wort (haben die schon jemals etwas gemeinsam unternommen in den lezten *wieviele-Jahre-waren-es-doch-gleich*? In der Volksschule in Zell am See gibt es einen namentlich genannten Physiklehrer. Leider gibt es das Fach "Physik" erst ab der 6. Schulstufe, in der Elementarstufe gibt es nur die Fächer "Mathematik, Deutsch, Englisch, Sachunterricht, Religion, Werkerziehung und Bewegung und Sport". Trotz doppelter Befangenheit und psychischer Instabilität darf Martin in dem Fall weiterermitteln und wird nicht abgezogen. Das ist fast so unrealistisch wie... ... Martin als zu tiefst trauernder Witwer, dem die ganze Geschichte wieder hochkommt, der drei Jahre lang keine Frau angeschaut hat, und dann innerhalb von 48 Stunden mit zwei Zeuginnen pimpert, sich verlobt, neu verliebt, wieder verlobt mit einer Anderen und die Kinder nach 2 Stunden schon ein tolles Verhältnis mit der potentiell neuen Mama aufgebaut haben und sich gar so sehr freuen, ist für mich im höchsten Maße realitätsfremd. Schade finde ich auch, dass ich noch nie "gepimpert" habe in Österreich. "Pampern", "Schnackseln", "Treiben", "Herumhuren", "Drüberrutschen", "Durchziehen", "Knallen", "Beidln" - alles schon gehabt an regionalen Spezialitäten. Außer "Schnackseln" geht davon aber eigentlich nichts mit einer Lebenspartnerschaft, der Rest impliziert einmalige oder kurzzeitige sexuelle Aktivitäten mit einer Person (oder mehreren). Vom Musikprofessor hört man leider im zweiten Teil des Buches gar nichts mehr, nur in einer Zeile wird der Fortgang seines Schicksals erwähnt. Dieses Buch eignet sich nicht mal als erotischer Roman, weil die Erotik fehlt. Hier gibt es scheinbar keine einzige denkende Frau. Wenn ich mir aber die männlichen Rollen ansehe, sind auch diese sehr einfach gestrickt. Toll finde ich auch, dass moderne Kommunikationsmittel außer Acht gelassen werden, und ohne Dramaturgie eines Roadtrips einfach mal ein Roadtrip auf nicht ganz zwei Seiten abgehandelt wird - scheinbar hat sich hier niemand zum Pimpern gefunden und daher konnte die Geschichte so kurz abgehandelt werden. Die Region ist definitiv zu kurz gekommen. Ich habe schon in der Gegend mehrere Wochen Urlaub / Sportfortbildungen gemacht und traue mich sagen, dass ich die regionalen Gegebenheiten kenne, die sicher über den Stadtplatz hinausgehen. Warum lässt man nicht in der Salzburger Innenstadt oder auf der Festung einen Teil der Handlung geschehen? Warum nirgendwo in den Bergen? Und was hat das alles mit Apfelstrudel zu tun? Ich suche mir dann mal ein Gelee zum Anziehen (eventuell für den nächsten Live-Ball in Wien, denn in dieser Schreibweise ist in Österreich kein Kleidungsstück sondern nur Nahrungsmittel gemeint) und freue mich darüber, dass dieses Buch nicht länger war. Fazit: Der schlechteste (Regional)krimi, den ich 2016 gelesen habe.

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    • 4
  • Ziemlich unglaubwürdig

    Affären, Alpen, Apfelstrudel
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    24. November 2016 um 16:33

    Seit Chefinspektor Martin Eggers Frau Leni vor drei Jahren bei einem Bergunfall tödlich verunglückt ist, ist sein Leben aus den Fugen geraten. In tiefe Trauer versunken, schafft er es gerade den Alltag mit seinen Zwillingen Max und Moritz zu bewältigen. Immer wieder verfällt er in depressive Phasen. Doch professionelle Hilfe nimmt er nicht an. Er vergräbt sich in die Arbeit. Als er dann zu einer ermordeten jungen Frau gerufen, die seiner verstorbenen Frau sehr ähnlich sieht, den gleichen Vornamen trägt und auch noch Musikerin ist, klappt er zusammen. Noch immer schreitet sein Vorgesetzter, Hofrat Gmeiner, nicht ein, um Martin schleunigst vom Dienst abzuziehen. Schnell sind mehrere Tatverdächtige ausgemacht. Das sind mehrere Mitschülerinnen des Opfers am Salzburger Musikkonservatorium, der gemeinsame Professor und auch die Aushilfen der Berghütten. Martin gerät in den Sog von drei Frauen, Alex, Amelina und Jule, die alle etwas zu verbergen haben. Auch der Musikprofessor aus Salzburg ist dringend der Tat verdächtig, ist doch das Mordopfer von ihm schwanger gewesen. Immer tiefer verstrickt sich Martin in einem Geflecht von Manipulationen an denen auch seine Schwester Helga ihren Anteil hat. Er beginnt sowohl mit Amelina als auch mit Jule, den verdächtigen Zeuginnen, eine hitzige Affäre. Eine höchst bedenkliche Situation, die die eigentliche Handlung, nämlich die Mordermittlung völlig in den Hintergrund drängt. Der Mordfall geht im häuslichen Chaos und des ausufernden Sex-Lebens des Trios unter. Die Aufklärung des Verbrechens passiert dann eher zufällig und nebenbei. Meine Meinung:Die Kurzvorstellung dieses Krimis „verwitweter Kriminalbeamter mit zwei Söhnen trauert nach wie vor um seine bei einem Bergunfall verstorbene Ehefrau. Um sich abzulenken vergräbt er sich in ein seinen neuen Fall.“ verheißt einen interessanten Ansatz. Alleinerziehende Väter sind sowohl im wirklichen Leben als auch in der Literatur nicht allzu häufig zu finden.Weder die Kurzinfo noch der Titel halten, was sie versprechen. Einzig die „Affären“ sind bis zum Überdruss vorhanden. Die Alpen kommen zu kurz. Denn obwohl die Geschichte im Nationalpark Hohe Tauern spielt, erfährt man so gut wie nichts über die Gegend. Es ist zwar von Smaragden und deren Diebstahl die Rede, doch dass die hier im Habachtal gefunden werden, wird nicht erwähnt. Auch das dritte Wort des Titels (diese Alliterationen haben im Midnight-Verlag Tradition), nämlich „Apfelstrudel“ ist dem Autor keine Silber wert. Chefinspektor Egger verspeist eine Sachertorte.Es ist für mich persönlich völlig unglaubwürdig, dass sich ein Kriminalbeamter während der laufenden Ermittlungen gleich mit zwei Verdächtigen und/oder Zeuginnen auf ein sexuelles Verhältnis einlässt und der Vorgesetzte sieht tatenlos zu. Martin hätte da sofort als befangen abgezogen gehört. Leider ist das Buch auch sprachlich keine Meisterleistung. Ein bisschen Dialekt macht noch keinen „Alpenkrimi“. Auf den ersten neunzig Seiten herrscht das Wort „augenscheinlich“ vor, später im Text dann „gepimpert“. Mit ein bisschen mehr Empathie für Frauen wäre ein anderes Wort dafür passender gewesen. Dass Männer untereinander so sprechen, ist authentisch. Ich glaube auch nicht, dass Missbrauchsopfer in dieser Art über diese ihnen angetane Gewalt sprechen. Martins Frauenbild ist mehr als fragwürdig. Einerseits verehrt er seine verstorbene Frau wie eine Heilige und lebt de facto in einem Schrein, andererseits nutzt er Amelinas berechnende Art und Julchens Naivität aus. Es ist von „Kindern, Mädeln und Frauen“ die Rede, wenn von den Studentinnen die Rede ist. Nach wenigen Stunden der Bekanntschaft ist von Heirat die Rede und wie gerne sie Martin „bedienen“ möchten. Die jungen Frauen werden zu Sexobjekten regelrecht degradiert. Nein, das gefällt mir gar nicht!Fazit:„Affären, Alpen, Apfelstrudel“ ist weder Liebesgeschichte noch Krimi sondern vor allem eine herbe Enttäuschung. Sex sells eben nicht immer. Von einem weiteren Buch des Autors werde ich Abstand nehmen. Leider kann ich ruhigen Gewissens auch keine Leseempfehlung aussprechen.

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