Affären, Alpen, Apfelstrudel

von Walter Bachmeier 
1,8 Sterne bei19 Bewertungen
Affären, Alpen, Apfelstrudel
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Neue Kurzmeinungen

Binchen80s avatar

Hat nix von Alpen und Apfelstrudel, wenig von Krimi. Hauptsächlich geht es um einen alternden Kommissar, der von jungen Mädels umgarnt wird

Booky-72s avatar

Im zweiten Fall muss Egger aber zulegen, hier waren das noch die Anfangsschwierigkeiten.

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Inhaltsangabe zu "Affären, Alpen, Apfelstrudel"

Ein neuer Ermittler im Salzburger Land Nachdem seine Frau bei einer Wanderung in den Alpen ums Leben gekommen ist, muss sich Chefinspektor Egger erst einmal wieder fangen. Um sich von der Trauer abzulenken, stürzt sich der nun alleinerziehende Vater zweier Söhne in seinen neuen Fall. In einem Bergbach nahe der Enzianhütte wurde die Leiche der Studentin Leni gefunden. Die hübsche junge Frau hatte gemeinsam mit ihrem Geliebten, einem Professor, ein paar Tage in der idyllischen Berglandschaft verbringen wollen. Als Egger nachforscht, wird schnell klar: Leni hatte viele Feinde und auch der Professor spielt nicht mit offenen Karten. Ein Fall, der selbst den gestandenen Ermittler an seine Grenzen bringt … Von Walter Bachmeier sind bei Midnight erschienen: Mord in der Schickeria (Ein-Tina-Gründlich-Krimi 1) Mord an der Salzach (Ein-Tina-Gründlich-Krimi 2) Affären, Alpen, Apfelstrudel (Chefinspektor Egger Fall 1)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958190962
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:249 Seiten
Verlag:Midnight
Erscheinungsdatum:18.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Im zweiten Fall muss Egger aber zulegen, hier waren das noch die Anfangsschwierigkeiten.
    Der erste schwere Fall für Egger

    Nachdem er seine Frau verloren hat, musste Chefinspektor Egger eine schlimme Zeit durchmachen. Ganz alleine muss er seine Söhne Max und Moritz nun großziehen. Sein neuer Fall wird ihn hoffentlich einiges abverlangen und von seiner Trauer ablenken. Besonders schwierig dabei, das tote Mädchen heißt wie seine verstorbene Frau und sieht ihr auch noch sehr ähnlich.

    Man denkt, dass der Professor der Musikschule, der die jungen Studentinnen ausnutzt, hier die richtige Richtung zum Ermitteln bietet, doch das gerät immer mehr in den Hintergrund und das Privatleben des Inspektors Egger mehr in den Vordergrund. Das Private möchte ich auch gern in einem Krimi vom Ermittler erfahren, doch hier würde ich sagen, schon wieder zu viel des Guten. Daher gibt es auch nur die halbe Wertungszahl.

    Inzwischen liegt der neue, zweite Fall für Egger vor, der mich wieder neugierig machte.

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    madamecuries avatar
    madamecurievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein netter Krimi
    Affären, Alpen, Apfelstrudel von Walter Bachmeier

    Buchcover:Nachdem seine Frau bei einer Wanderung in den Alpen ums Leben gekommen ist, muss sich Chefinspektor Egger erst einmal wieder fangen. Um sich von der Trauer abzulenken, stürzt sich der nun alleinerziehende Vater zweier Söhne in seinen neuen Fall. In einem Bergbach nahe der Enzianhütte wurde die Leiche der Studentin Leni gefunden. Die hübsche junge Frau hatte gemeinsam mit ihrem Geliebten, einem Professor, ein paar Tage in der idyllischen Berglandschaft verbringen wollen. Als Egger nachforscht, wird schnell klar: Leni hatte viele Feinde und auch der Professor spielt nicht mit offenen Karten. Ein Fall, der selbst den gestandenen Ermittler an seine Grenzen bringt …




    Ich habe Affäre,Alpen und Apfelstrudel gelesen und es hat mir gut gefallen,ein Krimi für zwischendurch. Komissar Egger ist sehr feinfühlig und über den Tod von seiner Leni noch nicht hinweg.Ich mußte etwas lachen weil er 2 Frauen bei sich aufgenommen hat,die ihre Zeugenaussagen machen mußten.Natürlich ging es bei dem Chefinspetor Egger zuhause turbulent zu ,den es war seine Schwesterund seine Zwillingssöhne Max und Moritz noch dabei.Ich wußte bis zuletzt nicht ,wer der Mörder war. Vielen Dank das ich mitlesen durfte.

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    isabellepfs avatar
    isabellepfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Alpen, fehlender Apfelstrudel und viele Affären. Das war wohl Chefinspektor Eggers letzter Fall.
    Kein überragender Alpenkrimi

    Im Alpenkrimi "Affären, Alpen, Apfelstrudel" ermittelt Chefinspektor Egger im Salzburger Land, an seinem 1.Fall, der ihn bis an seine Grenzen bringt, geschrieben von Walter Bachmeier.

    Chefinspektor Egger, hat vor drei Jahren seine geliebte Frau Leni bei einer Wanderung verloren. Um sich von seiner anhaltenden Trauer abzulenken, begibt sich der allein erziehende Vater von zwei Söhnen, in seinen neuen Fall. Doch dieser ist alles andere als einfach zu lösen. Denn schon beim Anblick der Toten, gerät Chefinspektor Egger in eine tiefe Depression, denn das tote Mädchen, heisst nicht nur wie seine verstorbene Frau, sondern sieht ihr auch noch zum verwechseln ähnlich. Schnell wird klar, dass das zarte Wesen, das einem Engel gleicht viele Feinde hatte. Und auch ihr geliebter, ein Professor an einer renomierten Musikschule, spielt nicht mit offenen Karten und wechselt seine Mädchen, die augenscheinlich mit ihm pimpern wollen, wie seine Unterhosen. Doch kann Chefinspektor Egger, bei den ganzen Affären, heissen Anwärterinnen, den wahren Mörder finden?

    Der Schreibstil des Autors, ist sehr ausführlich, jedoch verständlich und gut leserlich geschrieben. Mir ist es zu Beginn sehr leicht gefallen, gut in die Geschichte rein zu kommen, und auch der Epilog um Leni war verständlich dargestellt. Doch umso mehr sich Chefinspektor Egger in die Ermittlungen stürzt, umso unsympathischer wird er mir. Wo ich am Anfang noch ganz begeistert mitgefiebert habe, war bis zum Schluss nur noch eine grosse Ablehnung zu verspüren. Denn Walter Egger, wird zunehmend oberflächlich, vergeht sich genauso wie der verpönte Professor an den jungen Mädchen und es wird nur noch gepimpert. Die Ermittlungen beruhen sich auf Aussagen von seinen Geliebten  die der Chefinspektor reihenweise mit in sein Bett nimmt, und dann für die nächste wieder raus wirft. Es wird gestritten, gezankt und auch die Buben, scheinen von ihrer Entwicklung eher etwas zurück geblieben zu sein. Bis dann eines der Mädchen seine Verlobte wird. Auch waren manche Wortspiele nicht immer einfach zu versehen, da sie im Dialekt geschrieben waren, und erstmal übersetzt werden mussten. Leider ist der Alpenkrimi an seinem Flair zunehmend abgetriftet und war am Schluss nur noch sehr mühsam zu lesen. In meinen Augen, ist der Krimi Frauenverachtend und kein Bestseller, der nicht gelesen werden muss.

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    Suskas avatar
    Suskavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eher Pimperroman als Kriminalroman
    Eher ein Pimperroman

    Chefinspektor Martin Egger trauert um seine Frau Leni, die vor drei Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Um sich abzulenken, stürzt er sich in seinen neuen Fall um eine junge Studentin, die tot aufgefunden wurde. Am Tatort dann der Schock: Das Mädchen sieht seiner verstorbenen Frau sehr ähnlich. Marin nimmt die Ermittlungen auf und stößt recht schnell auf den Professor einer Musikschule, der seine Studentinnen schamlos ausnutzt.

    Der Prolog startet vielversprechend und klärt uns über Martin und seinen Verlust auf. Im weiteren Verlauf rückt die Krimihandlung leider immer weiter in den Hintergrund. Der Fokus steht nun auf Martins Privatleben und seinem unprofessionellen Verhalten den jungen Zeuginnen gegenüber, gepaart mit albernen Dialogen. Schnell bekommt man den Eindruck, alle jungen Frauen (auch gern mal Mädchen genannt, was ich in diesem Zusammenhang bedenklich finde) tun nichts lieber, als sich schweinsäugigen Professoren oder trauernden Chefinspektoren an den Hals zu werfen, sie sofort zu lieben und ihr Leben mit ihnen verbringen zu wollen. Das Unwort des Romans ist eindeutig das Wort „pimpern“, das ab der zweiten Hälfte des Buches auf jeder Seite auftaucht und dem Buch das letzte bisschen Professionalität nimmt.

    Noch nie ist mir in einem Roman ein solches Frauenbild untergekommen. Die Frauen werden allesamt naiv und willig dargestellt, kombiniert mit einer ordentlichen Portion Aggressivität, gern auch dem eigenen Geschlecht gegenüber. Die Männer hingegen können nicht anders, als mit den Frauen ins Bett zu gehen und sich zu freuen, wenn sie sich prügeln, bis die Kleider zerrissen und die Brüste sichtbar sind.

    Dass am Ende der Täter gefunden wird, ist ziemlich nebensächlich.

    Das Buch hatte für mich nichts mit Alpenkrimi oder Regionalkrimi zu tun, denn außer, dass die Handlung in Österreich spielt und ab und an mal jemand Dialekt spricht, gab es weder viel Region, noch Krimi, und erst recht keinen Apfelstrudel.

    Für mich ein absoluter Reinfall. Hätte ich das Buch nicht in einer Leserunde gewonnen, hätte ich es abgebrochen.

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    tinisheeps avatar
    tinisheepvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gut gemeint und schlecht umgesetzt
    Konnte mich nicht überzeugen

    Ein Buch, dessen Titel wirklich einen guten Krimi im  schönen Salzburger Land verheißt, aber leider gar nicht überzeugen kann.
    Der Krimi tritt total in den Hintergrund, zuviel Leidensgeschichte von
    Martin und seltsame Affären zu den teilweise verdächtigen Mädchen.
    Junge Frauen, die stets bereit sind und ein Wittwer, der zuerst sehr mit dem Verlust seiner Frau kämpft, dann aber mit zwei Frauen gleichzeitig pimpert. Keine Spannung, vieles zu konstruiert, auch keine lustigen Szenen. Eigentlich würde ich sagen, Thema verfehlt. Man hätte echt etwas daraus machen können, aber Nebensächliches tritt zu stark in den Vordergrund und die eigentliche Mordermittlung
    wird zur Nebensache. Für meinen Geschmack zu viel hin und her, zu
    wenig Spannung und ein Frauenbild, das ich nicht akzeptieren kann.
    Sorry, leider echt nicht gelungen.

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    Kochers avatar
    Kochervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein düster Alpenkrimi
    Meine erste Rezession

    Danke für das Buch, habe es jetzt durch gelesen, ich finde es sehr düster, der Tod sein Frau, und das wieder durchleben, bei dem Mordfall sowie die Ähnlichkeit des Opfers, verbreitet eine extrem traurige Stimmung bei mir. Der Story fehlt finde ich eine Wendung. Es war doch sehr schnell klar, wer die Täterin war. Zum Schluss ist die Aufklärung recht unspektakulär, und die Affäre mit Julchen gerät immer mehr in den Vordergrund. Was mir bei einem Alpenkrimi aber am meisten fehlt, ist ein Portion Humor. Ansonsten, lässt es sich gut lesen, das Cover und den Titel finde ich sehr ansprechend das war auch der Grund, warum ich mich beworben habe.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    viel zu schnelle Handlung

    Als Martin zu einem Einsatz gerufen wird, ist er tief erschüttert. Die Tote ist keine geringere als seine große Liebe Leni.

    Bei den Ermittlungen geraten schnell mehrere Personen ins Visier. Schnell wird klar, dass Professor Mayerhofer seine hohe Position schamlos ausgenutzt hat um sich an den jungen Studentinnen zu vergreifen. Einer seiner Studentinnen war unter anderem Leni. Bei der Obduktion von Lenis Leiche wird festgestellt, dass Leni schwanger war. Ist Mayerhofer vielleicht sogar der Vater?

    Auch Lina und Julia gehörten zu Mayerhofers Schützlingen. Beide machen Martin schöne Augen. Dieser fühlt sich sehr geschmeichelt, doch kann er den beiden trauen? Oder haben beide vielleicht mehr mit Lenis Mord zu tun als ihm lieb ist?

    Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben. Die  sind gut beschrieben, sodass man sie sich gut vor dem inneren Auge vorstellen kann.

    Einziger Kritikpunkt war für mich die viel zu schnelle Handlung. Kaum tauchen die beiden Mädels auf, baggern sie Martin an und sprechen von einer gemeinsamen Zukunft. Auch Martin lässt nichts anbrennen und möchte beide in seine Pension unterbringen.

    Ich finde diese schnelle Handlungsweise ziemlich unrealistisch. Alle drei kennen sich erst seit einigen Tagen und da wird schon von Heirat und der großen Liebe gesprochen. Mag sein, dass Martin seiner Frau hinterhertrauert und sich freut, dass gleich zwei hübsche Mädels um ihn buhlen, aber das er beiden gleich vertraut und sich eine gemeinsame Zukunft mit ihnen vorstellen kann, finde ich für sehr naiv.

    Ich hätte mir mehr Ermittlungen gewünscht und weniger zu schnelle Beziehungen.

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    Nelebookss avatar
    Nelebooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mehr Beziehung als Krimi.
    Martin in der Zwickmühle

    Allgemein: Das Cover finde ich klasse gestaltet. Es ist peppig, freundlich, auffällig und ansprechend. Der Schreibstil ist recht gut zu lesen.

    Meinung: Martin kommt über seine verstorbene Frau nicht hinweg. Das ist ja schon einmal menschlich. Von Seite zu Seite wird er mir immer unsympathischer. Martin handelt unprofessionell und ist gemein. Auch die ganzen Nebencharaktere konnten meine Sympathie nicht gewinnen. Manche wie seine Schwester  oder seine Söhne waren eher neutral und daher auch nicht unsympathisch, doch die Studentinnen und Martin, die ja die Hauptrollen innehatten, waren mir total unsympathisch. Ich wollte auch nicht mit den Mädels befreundet sein. Das Buch handelt eher von Martin, seiner Trauer und Liebe als wirklich von dem Fall. Einige Stellen waren mir zu ausführlich und dadurch auch etwas langatmig. Die erste Hälfte war dabei noch ganz okay und in der zweiten fand ich es leider gar nicht mehr gut. Die Auflösung des Falls war dann weniger dramatisch, da hätte mehr Spannung sein können, die kam so plötzlich und unspektakulär. Und immer die Darstellung, dass ohne ihn gar nichts geht, fand ich übertrieben, wie auch das mit den Mädchen und den Gefühlen. Oft wünsche ich mir bei Krimis, die Ermittler auch privat etwas besser kennen zu lernen, aber das war mir zu viel - war mehr Beziehung und sein komisches Denken als ein Krimi.

    Fazit: Ein Krimi, der mir zu übertrieben und zu wenig Krimi war und mich leider gar nicht überzeugen konnte.

    (c) Nelebooks

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    Tine13s avatar
    Tine13vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Niveaulose Kriminalposse
    Ziemlich weit am Krimi vorbeigeschlittert....

    Selbst 3 Jahre nach dem Tod seiner Frau hat Chefinspektor Martin Egger noch ein Trauma. Seine Frau Lina wurde damals brutal aus dem Leben gerissen, und als er plötzlich vor der Leiche einer schönen Unbekannten steht, brechen die alten Narben wieder auf. Sie gleicht seiner Frau aufs Haar und es erschüttert ihn, dass auch sie Leni hieß und Musikstudentin war. Martin beginnt zu ermitteln und stößt relativ schnell auf eine heiße Spur.... !
    Ein Professor am Konservatorium benutzt und erpresst seine Studentinnen, ist er der Täter?

    Nach Beginn eines recht vielversprechenden Auftaktes entpuppt sich das Buch als recht schlecht recherchierte und niveaulose Krimiklamotte. 
    Besonders schlimm, das Frauenbild des Autors ! Es beschränkt sich auf naive junge Damen, die nichts lieber machen als sich dem Chefinspektor und allen vorkommenden Mannsbildern an den Hals zu werfen oder sich mit ihresgleichen zu prügeln. 
    Der Mordfall mutiert im Laufe der Handlung immer mehr zur Randfigur, der Ermittler wird zum Casanova und die Spannung verliert sich im Nirvana von Martins Privatleben..... 
    Leider fehlt es auch noch an Witz, sonst könnte man das Buch vielleicht noch als Krimikomödie betiteln. 
    Auch die Schreibweise des Autors hat mich nicht begeistern können, die Handlung verliert sich oft in Belanglosigkeiten und albernen Dialogen. 


    Sehr schade, ich hatte wirklich wesentlich mehr erwartet, besonders da ich das Genre Regionalkrimis normalerweise sehr gerne lese.
    Dieser Krimi war so gar nicht mein Ding, trotz netten Covers und Titels.

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    sansols avatar
    sansolvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Fall wird zur Nebensache - Frauen sind naiv, willig und jederzeit bereit
    Nette Idee nur leider ganz schwach umgesetzt

    Das Buch „Affären, Alpen, Apfelstrudel“ ist der erste Band um den österreichischen Chefinspektor Martin Egger. Eine Fortsetzung ist bereits geplant.


    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde komplett gelesen, weitere Bücher des Autors Walter Bachmeier kenne ich nicht.
    Positiv möchte ich das Cover und die grundsätzliche Idee benennen. Martins Ehefrau starb vor drei Jahren und er hat bis heute das Unglück nicht verkraftet. Er lebt mit neunjährigen Zwillingen alleine, hat bisher keine Therapie angefangen und vermisst seine Frau Leni (eine erfolgreiche Geigerin) wahnsinnig.

    Dies wird im Prolog alles sehr gut und flüssig geschildert. Die eigentliche Handlung beginnt mit dem Auffinden einer Leiche. Die junge Frau sieht Leni nicht nur ähnlich, sie heißt genauso und war Studentin klassischer Musik. Martin bricht zusammen. Dies führt allerdings nicht dazu dass er den Fall abgibt oder in Behandlung kommt. Nein ganz im Gegenteil. Im Rahmen der Zeugenbefragungen lernt Martin eine junge Frau (Lina, ebenfalls in klassischer Musik bewandert) kennen. Hier beginnt die für mich absolut untypische Handlung.

    Entgegen der ursprünglichen Beschreibung landet Martin mit weiteren Damen nach kürzester Zeit im Bett, alle drängen sich ihm regelrecht auf und der Arme kann ja gar nicht anders. DAS Wort des Buches (ab einem gewissen Punkt auf jeder Seite gefühlt ein dutzend Mal) lautet pimpern. Insgesamt werden die Studentinnen ziemlich naiv beschrieben, das geschilderte Frauenbild hat mir persönlich gar nicht gefallen.

    Für einen Liebesroman fehlt Erotik – für einen Krimi ganz viel Spannung. Die Auflösung des Falles gerät absolut zur Nebensache.
    Die Beschreibung der durchweg unsympathischen Figuren ist recht eindimensional. Zwar wird die Gegend beschrieben und ein klein wenig Dialekt kommt vor – für einen Regionalkrimi hätte man hier noch mehr herausholen können.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    gabauers avatar
    Hallo Ihr Leseratten und Interessierten an neuen Büchern! Nachdem meine ersten Alpenkrimis (Gründlich ermittelt) soweit gut angekommen sind (darunter 1 Bestseller) und ich daraus viel positive und konstruktive aber auch negative und destruktive Kritik erfahren habe, ist hier nun ein weiterer Alpenkrimi mit einem neuen Kommissar: Martin Egger ist ein verwitweter Mann mit zwei Kindern. Es gäbe sicher noch viel mehr über ihn zu erzählen, aber lest dazu den Krimi. Hier gehts schon mal zur Leseprobe. Noch etwas wichtiges für alle, die mitmachen wollen: Das Buch gibt es ausschließlich als ebook. In der Regel verschick ich es als .epub. Wenn jemand, der als Teilnehmer gezogen wurde, ein anderes Format benötigt, einfach mitteilen! Viel Erfolg und viel Spass beim mitmachen!
    Hier ein Interview mit Chefinspektor Egger

    Hier hab ich noch einen Trailer mit kleinen Hinweisen: ###YOUTUBE-ID=ZI6u2DURqUY###
    Booky-72s avatar
    Letzter Beitrag von  Booky-72vor einem Jahr
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