Moskauer Tagebuch

von Walter Benjamin 
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Moskauer Tagebuch
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Ein großer Denker im Durcheinander einer schwierigen Liebesbeziehung, ungewöhnlich privat und intim.

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Eine herzzerreißende Liebesgeschichte, ein Ausflug ins Moskau der späten 20er Jahre & eine gute Gelegenheit ins Theater Meyerhold zu gehen.

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Inhaltsangabe zu "Moskauer Tagebuch"

Am 4. Dezember 1926 reiste Walter Benjamin nach Moskau. Das Tagebuch seines Aufenthaltes vom 6. Dezember 1926 bis zum 1. Februar 1927 ist zu einer Zeit geschrieben, in der Stalin nicht nur Trotzki und die »Opposition« im Kampf um die Nachfolge Lenins ausschaltet, sondern auch der revolutionären russischen Kunst, ihren experimentellen Neuerungen in Theater und Literatur ein Ende setzt. Mit wichtigen Exponenten dieser revolutionären Ästhetik trifft Benjamin noch zusammen. Wenig erfolgreich sind die Kontakte mit offiziellen Stellen: Benjamins für die neue Große Sowjet-Enzyklopädie geschriebenes Exposé des Goethe-Artikels wird abgelehnt.
Mehr noch als ein kulturpolitisches Kaleidoskop und mehr auch noch als eine physiognomische Vergegenwärtigung der Stadt Moskau ist Benjamins Tagebuch ein herausragendes persönliches Dokument – »wohl das rücksichtsloseste und offenherzigste«, wie Scholem schrieb. Es hält auf bedrückende Weise Benjamins ebenso beharrliche wie vergebliche Bemühungen um Asja Lacis fest.
Schließlich zieht sich durch das Tagebuch ein Element, in dem Kultur-Politik und Biographie sich unmittelbar berühren: Benjamins ausführliche Erwägungen für und gegen den Eintritt in die Kommunistische Partei.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518110201
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:220 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:06.05.1980

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    TinaGers avatar
    TinaGervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine herzzerreißende Liebesgeschichte, ein Ausflug ins Moskau der späten 20er Jahre & eine gute Gelegenheit ins Theater Meyerhold zu gehen.
    Moskauer Tagebuch - Walter Benjamin

    Walter Benjamins Tagebuch besticht durch seine schonungslose Hingabe an eine aussichtslose Liebe und überaus treffende Beobachtungen des Moskauer Winters, den er über den Jahreswechsel 1926 bis 1927 in Russland verlebte. Benjamins Angebetete ist Asja, die bolschewistische Lettin aus Riga, wie er sie an anderer Stelle nennt. Moskau bebt und schnauft unter Benjamins Beobachtung. Vor allem für Interessierte der Theaterhistorie ein Liebhaberstück, denn Benjamin geht im Theater Meyerhold ein und aus. Was für eine Gelegenheit in diese besondere Zeit eintauchen zu dürfen! Sein Tagebuch ist wirklich ein sehr persönliches, berührendes Stück Text. Unbedingte Leseempfehlung.

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    Joachim_Tieles avatar
    Joachim_Tielevor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein großer Denker im Durcheinander einer schwierigen Liebesbeziehung, ungewöhnlich privat und intim.
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