Walter Christian Kärger

 4.3 Sterne bei 54 Bewertungen
Autor von Dinge, die mir gehören, Das Flüstern der Fische und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Walter Christian Kärger

Mit Liebe zum Detail und Spannung zum Erfolg: Walter Christian Kärger ist 1955 geboren und im Allgäu aufgewachsen. Für ein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film geht Kärger nach München, wo er nach seinem Abschluss 30 Jahre lang als Drehbuchautor arbeitet. Heute jedoch lebt er in Memmingen. Kärger konnte bereits große Erfolge feiern: Über einhundert seiner Drehbücher wurden bereits für die große oder kleine Leinwand verfilmt. Doch auch als Autor von Romanen braucht er sein Licht keineswegs unter den Scheffel stellen: Mit seiner Reihe um den Kommissar Max Madlener, der am Bodensee ermittelt, sicherte sich Kärger eine große Zahl begeisterter Fans. Lob erfahren Kärgers Bücher immer vor allem für ihre genauen und detaillierten Beschreibungen, sowohl der Landschaft, als auch des Geschehens, die den Leser in ihrer Zusammenwirkung vollkommen in den Bann ziehen. In einer weiteren Reihe wechselt Kärger die Szenerie, jedoch geht dabei nichts von dem verloren, was die Leser so lieben: Die 2018 beginnende Reihe um Kriminalhauptkommissar Paul Simon spielt in der Landeshauptstadt Bayerns, in München.

Alle Bücher von Walter Christian Kärger

Cover des Buches Das Flüstern der Fische (ISBN: 9783954510832)

Das Flüstern der Fische

 (17)
Erschienen am 07.08.2015
Cover des Buches Dinge, die mir gehören (ISBN: 9783328100935)

Dinge, die mir gehören

 (17)
Erschienen am 09.07.2018
Cover des Buches Tunichtgut und Tunichtböse (ISBN: 9783954515271)

Tunichtgut und Tunichtböse

 (8)
Erschienen am 12.03.2015
Cover des Buches Der Zorn des Zeppelin (ISBN: 9783954517978)

Der Zorn des Zeppelin

 (5)
Erschienen am 17.03.2016
Cover des Buches Das Knistern von Eis (ISBN: 9783740801854)

Das Knistern von Eis

 (3)
Erschienen am 12.10.2017
Cover des Buches Der Tote aus dem See (ISBN: 9783740807955)

Der Tote aus dem See

 (2)
Erschienen am 12.03.2020
Cover des Buches Das Lodern der Flammen (ISBN: 9783740805166)

Das Lodern der Flammen

 (2)
Erschienen am 21.03.2019
Cover des Buches Das Lodern der Flammen (Bodensee Krimi) (ISBN: B07MJFTBXD)

Das Lodern der Flammen (Bodensee Krimi)

 (0)
Erschienen am 21.03.2019

Neue Rezensionen zu Walter Christian Kärger

Neu

Rezension zu "Das Lodern der Flammen" von Walter Christian Kärger

Der Feuerteufel geht um
gaby2707vor 5 Tagen

Im Jachthafen von Friedrichshafen fliegt die Motoryacht „Hella Wahsinn“ in die Luft. Das Lodern der Flammen ist weithin sichtbar. Dann gehen zwei Bootshäuser in Rauch auf, ein Maibaum wird durch ein Feuer stark beschädigt und muss entfernt werden. Außer, dass Zeugen einen Mercedes der S-Klasse an den Tatorten gesehen haben, gibt es keine Spuren. Genau wie Harriet Holby frage ich mich: Wer macht so was? Warum macht er das? Was ist sein Motiv? Als dann auch noch eine kleine Kirche in die Luft fliegt, in der ein Mensch ums Leben kommt, wird Madlener´s Spürnase geweckt und er, der immer seine eigenen Wege geht und unorthodoxe Methoden bevorzugt, beginnt zu ermitteln.

Kommissar Max Madlener, ein Mann der Tat und der Straße ist kein Freund von Bürokratie oder Repräsentationspflichten. Daher kann er seiner neuen Stelle als Kommissarischer Kriminaldirektor auch nicht viel abgewinnen. Gut nur, dass sein Chef in Stuttgart gerade jetzt seine Ablösung mitbringt und er in sein altes Büro zurückkehren kann.


Nachdem ich erst vor kurzem „Der Tote aus dem See“ gelesen habe, wollte ich unbedingt auch die anderen Bodensee-Bücher von Walter Christian Kärger lesen.

Mir ist der Einstieg auch in dieses Buch sehr leicht gefallen. Anfangs geht es etwas behäbig zu, da „Mad Max“ ja noch nicht ermitteln kann. Statt eines spannenden Falles bekomme ich erst einmal sehr viel Bürokratie. Roland Wohlfart, ein pensionierter Kollege, übergibt Madlener durch seine Tochter Unterlagen zu einem Cold Case. Einem Fall, der 30 Jahre alt ist und den er nun klären soll.

Nach dem Brand der Kirche wird es dann langsam spannender, der Spannungsbogen geht langsam aufwärts und ich war wieder mittendrin bei den Ermittlungen. Der unterschwellige Humor von Madlener blitzt immer mal wieder kurz auf und lockert die Geschichte. Von seiner Assistentin Harriet Holby hätte ich, außer, dass sie nun eine neue Haarfrisur hat, gerne noch viel mehr gelesen und erfahren.

Trotzdem war es ab einem bestimmten Zeitpunkt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Zum Schluss denke ich mir, wie so oft – wie kann ein Mensch nur so voller Wut und Hass sein. Andererseits, hier kann ich den Täter fast verstehen.

Ich wurde auch mit diesem Krimi gut unterhalten. Die Spannung hat mir anfangs zwar etwas gefehlt. Aber hier war es wie im richtigen Leben – da ist auch nicht jeder Tag ein absolutes Highlight. Ich jedenfalls freue mich auch auf die anderen Bodenseekrimis, die ich nach und nach noch lesen werde.

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Rezension zu "Der Tote aus dem See" von Walter Christian Kärger

Krimilektüre vom Feinsten
gaby2707vor 2 Monaten

Strafverteidiger Heribert Döllinger findet für die allermeisten seiner meist sehr zahlungskräftigen Mandanten immer noch ein klitzekleines Schlupfloch am Gesetz vorbei. Moral oder Skrupel kennt er nicht. Seine Erfolgsquote ist extrem hoch. Das alles nutzt ihm nichts, als er nach einem sehr erfolgreichen Casinoabend auf der Fähren zwischen Konstanz und Unteruhldingen durch den Bolzen einer Armbrust stirbt.

In einer Woche ist wieder Jagd im Privatwaldgebiet der Familie Waldegg-Haunstetten. Ausgangspunkt hierzu ist das Jagd- und Lustschloss Adelheid mitten im Wald. Als sich Elise und ihr Bruder Eduard den Zustand des Schlösschens nach einem orkanartigen Sturm ansehen wollen, werden sie von einem Armbrustschützen in einem Lieferwagen entführt. 

Hauptkommissar Max Madlener und seine Kollegin Harriet Holtby von der Kripo in Friedrichshafen erkennen schnell, dass die beiden Verbrechen irgendwie zusammen gehören. Eine Jagd beginnt, bei der die beiden Ermittler von höherer Stelle nicht nur dauernd Steine in den Weg gelegt bekommen....


Die ersten 37 Seiten sind gute Unterhaltung bei der ich Rechtsanwalt Döllinger, Hauptkommissar Max Madlener und seine Kollegin Harriet Holtby, die sich gegenseitig Mr. Crawfort und Agent Starling nennen, etwas näher kennenlerne. Aber dann die Entführung der hoheitlichen Geschwister - und die Spannung steigt rapide an, hält sich durch das ganze Buch mal sehr hoch, dann wieder unterschwellig, ist aber immer da. Bis der Bogen zum Ende hin zum zerreißen gespannt ist und dann mit einem Knall in sich zusammen fällt. 

Dies ist schon der sechste Fall für Max Madlener. Für mich ist es der erste, wird aber bestimmt nicht das einzige Buch bleiben, das ich von diesem mir bisher unbekannten Autor lesen werde.

Walter Christian Kärger hat eine Schreib- und Erzählweise, die mich sofort eingefangen hat. Egal, ob es gerade richtig spannend zur Sache geht, ob er die reizvolle Landschaft um den Bodensee herum beschreibt, ob er kurz auf die Entführung Paul Gettys eingeht oder ob er Passagen, bei denen ich auch mal schmunzeln kann, schreibt. Immer hänge ich wie gebannt an seinen Worten um nur keines zu verpassen. Das hatte ich so schon länger beim Lesen nicht mehr. 

Mit Walter Christian Kärger hat es seit langem mal wieder ein Mann auf die Liste meiner Lieblingsautoren geschafft.

Sehr schnell sind mir der unkonventionelle Kommissar und seine taffe Assistentin ans Herz gewachsen. Die Beiden ergänzen sich großartig und man merkt, wie gut sie aufeinander eingespielt sind. So hart sie sich auch manchmal geben, kommt doch immer wieder auch ihr weiches Herz ans Licht. 

Alle Protagonisten erscheinen mir, als würde ich sie irgendwoher kennen. Menschlich mit ihren Schwächen, Ängsten, ihrem Mut und ihrer Verzweiflung kann ich sie mir sehr gut vorstellen. Mit einigen hatte ich anfangs Mitleid, das sich dann in Wut gewandelt hat. Sogar dem Täter habe ich Verständnis entgegengebracht, bis er mir dann doch zu weit ging. Aber das alles muss man selbst lesen. 

Da ich ja in den Gedanken des Entführers mit dabei bin, bin ich den Kommissaren immer einen Schritt voraus. Hier hätte ich ihnen so gerne hin und wieder einen Tipp gegeben. Aber auch, wenn ich sehr bald weiß, was hinter dem Fall steckt, war er nicht weniger spannend.

Jeder, der mal wieder so richtig gut kriminell unterhalten werden will, sollte hier unbedingt zugreifen. Ich bin auch zwei Tage nach dem Lesen immer noch ganz fasziniert und begeistert.

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Rezension zu "Das Knistern von Eis" von Walter Christian Kärger

Bisher der beste "Madlener" von Walter Christian Kärger
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

«Das Knistern von Eis» ist der vierte Fall von Kommissar Madlener und seiner Assistentin Harriet Holtby seit er von Stuttgart nach Friedrichshafen an den Bodensee versetzt wurde. Im vierten Band liefert sich Kommissar Madlener und Harriet Holtby am vorweihnachtlichen Bodensee ein Wettrennen gegen die Zeit mit einem Auftragskiller.

Noch einen letzten Auftrag will der Auftragskiller Söderberg annehmen, um dann in den Ruhestand zu gehen und die Zeit in seinem Haus in Südfrankreich zu geniessen. Sein Auftraggeber hat ihm sogar den doppelten Preis für den Mord versprochen, wenn Söderberg auch noch eine Zusatzaufgabe erledigt – womit er sich seinen Ruhestand noch etwas mehr versüssen könnte. Dazu muss er an den Bodensee reisen.  

Zu Beginn läuft auch alles nach Plan. Doch dann stirbt Söderbergs Opfer, bevor er sein Geheimnis preisgegeben hat. Aber damit nicht genug. Als er die Leiche verschwinden lassen will, kommt ihm ein Wintereinbruch in der Quere und er hat einen Unfall auf der Autobahn. Mit Müh und Not kann er noch rechtzeitig entkommen.

Kommissar Madlener und seine Assistentin Harriet Holtby sind ihm auf der Spur. Aber Söderberg schafft es immer wieder den beiden einen Schritt voraus zu sein und pflastert seinen Weg mit Leichen. Als sich dann das LKA einschaltet, werden Madlener zusätzliche Steine in den Weg gelegt, weil der Fall auch eine politische Dimension hat.

Am Ende wird dann Kommissar Madlener seinem Spitznamen «Mad Max» wieder gerecht. Auch wenn der Ärger mit den Vorgesetzen vorprogrammiert ist.

Was beide ebenfalls verbindet, ist ihre Abneigung geben Weihnachten und das ganze Drumherum – was bei ihren Kollegen auf komplettes Unverständnis stösst. Am Ende finden sie einen Weg, wie sie Weihnachten feiern, ohne Weihnachten zu feiern.

Auch ins Beziehungsleben von Madlener kommt Bewegung. Seine Beziehung zu Ellen wird immer enger und an seinem Geburtstag hat sie für ihn eine Überraschung vorbereitet – an der Überraschung ist Harriet Holtby nicht ganz unbeteiligt.

Fazit

Auch im vierten Fall bleibt sich Kommissar Madlener treu. Er geht seinen eigenen Weg. Zwar zweifeln immer weniger an ihm, denn seine Erfolge gibt ihm recht. Vollkommen unterstützt wird er aber nur von seiner Assistentin Harriet Holtby. Beide verstehen sich auch auf menschlicher Ebene immer besser und ergänzen sich.

Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander entwickeln sich auch in «Das Knistern von Eis» wieder weiter. Um diese Entwicklungen besser zu verstehen und nachzuvollziehen, sollte man die drei vorherigen Fälle von Kommissar Madlener gelesen haben.

Den ersten Teil der Madlener-Reihe «Das Flüstern der Fische» hatte ich durch Zufall in einer Buchhandlung gesehen und hatte ihn natürlich gleich gekauft. Jeden Bodenseekrimi muss ich einfach mitnehmen. Damals hatte ich mir beim Lesen immer wieder gedacht, «ein etwas komischer Charakter», kann man den weiterentwickeln?

Walter Christian Kärger hat nicht nur Kommissar Madlener zu einem eigensinnigen, aber liebenswerten Figur entwickelt. Auch Harriet Holtby wird immer mehr zum Sympathieträger der Reihe.

Ich bin schon gespannt, wie es mit Madlener, Harriet & Co. im fünften Band «Das Lodern der Flammen» weitergeht. Die Kommissar Madlener-Reihe von Walter Christian Kärger ist auf alle Fälle eine Leseempfehlung.

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