Walter Christian Kärger Tunichtgut und Tunichtböse

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Inhaltsangabe zu „Tunichtgut und Tunichtböse“ von Walter Christian Kärger

Staatsanwalt Matussek aus Friedrichshafen fühlt sich und seine Familie verfolgt und bedroht – von einem verurteilten Mörder, den er vor Jahren hinter Gitter gebracht hat. Kommissar Madlener und seine Assistentin Harriet sollen sich darum kümmern. Doch als im Eisenbahntunnel von Überlingen eine Frauenleiche gefunden wird, nimmt der Fall eine überraschende Wendung, und Madlener muss weit in die Vergangenheit zurückgehen, um alle Fäden zu entwirren.

Etwas zu viel Privatkram statt Krimi

— Lilith79
Lilith79

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  • Im Prinzip gut geschrieben, aber etwas spannungsarm.

    Tunichtgut und Tunichtböse
    Lilith79

    Lilith79

    13. October 2015 um 21:37

    "Tunichtgut und Tunichtböse" ist mein zweiter Krimi mit Kommissar Madlener und seiner Assistentin Harriet. Madlener und sein Team werden hier gleich mit zwei Fällen konfrontiert, erstens wird auf Bahngleisen eine zerstückelte Frauenleiche gefunden, zweitens soll Madlener einen Staatsanwalt beschützen, der von einem gerade aus der Haft entwickelten Ex-Häftling bedroht wird, den er vor Jahren ins Gefängnis brachte. Insgesamt ist die Handlung des Krimis durchaus interessant, allerdings passiert wenig Überraschendes, da man Motiv und Täter eigentlich von Anfang an kennt. Als Charakterstudio der im Kriminalfall relevanten Personen eignet sich der Krimi allerdings auch nur bedingt, da die Bösewichte und Widersacher im Buch im Vergleich zu den Kommissaren eher eine Nebenrolle spielen, hier wird meines Erachtens etwas Potential verschenkt diese Charaktere so tiefgehend zu betrachten wie es die Geschichte eigentlich hergeben würde. Auch der Mord auf den Bahngleisen spielt in weiten Teilen eine so untergeordnete Rolle, dass er fast untergeht. Stattdessen steht Kommissar Madlener im Mittelpunkt, mit all seinen Marotten und Neurosen, die ich wie schon im ersten Krimi des Autors auf Dauer doch etwas zu penetrant im Vordergrund stehend fand, genauso wie die privaten Irrungen und Wirrungen seines Liebeslebens, die nicht wirklich besonders interessant sind. Dazu kommen noch die privaten Wirrungen von Harriet's Liebesleben, die auch noch einigen Platz im Buch aufnehmen. Insgesamt las sich das Buch für mich deswegen zwar flüssig, aber ingesamt war mir das alles zu überladen und der Krimi kam mir zu kurz. Auch das Ende wirkte auf mich fast etwas lieblos, eine überraschende Wendung, die das notwendige Beweismittel bringt, aber doch sehr unglaubwürdig ist und dann wird noch schnell schnell das Privatleben der Ermittler "aufgelöst". Alle diese Faktoren zusammen liessen mich doch etwas unbefriedigt zurück, 3 Sterne gibt's für den gelungenen Schreibstil und die grundsätzlich interessante Thematik.  

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