Walter Erdelitsch Die Stadt, in der ich lebe

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt, in der ich lebe“ von Walter Erdelitsch

ORF-Korrespondenten porträtieren ihre Stadt • Peter Fritz findet im ehemaligen Disneyland der DDR eine verwunschene Zauberlandschaft mitten in Berlin. • Eva Twaroch lässt sich von der Piaf-Sängerin Manuela verzaubern und spricht mit den Obdachlosen von der Place de la République in Paris. • Bettina Prendergast besucht Jugendliche, die in Londons alten Lagerhäusern leben. • Christian Schüller begleitet einen Soziologen, der die Zerstörung des alten Istanbul dokumentiert. • Und Karim El-Gawhary entkommt mit dem Nil-Taxi dem täglichen Kairoer Verkehrswahnsinn. Diese und viele andere Geschichten – aus Madrid, Belgrad, Brüssel, Rom, Budapest, Washington, Peking, Moskau und Tel Aviv – enthält dieses Buch, das die Städte der Korrespondenten anders zeigt, als man sie aus den Nachrichten kennt. Lokale Besonderheiten, Augenzwinkerndes zur Mentalität der Menschen, gesellschaftliche Konflikte, das politische Leben der Stadt – von all dem erzählen die Korrespondenten, persönlich, anekdotisch und pointiert. Touristische Geheimtipps, z.B. zum originellsten Museum, zum besten Markt und zum schönsten Park, ergänzen das Porträt jeder Stadt. Die Autoren: Walter Erdelitsch, Wien, (Hg.); Karim El-Gawhary, Kairo; Peter Fritz, Berlin; Ernst Gelegs, Budapest; Josef Manola, Madrid; Bettina Prendergast, London; Cornelia Primosch, Brüssel; Carola Schneider, Moskau; Christian Schüller, Istanbul; Mathilde Schwabeneder, Rom; Ben Segenreich, Tel Aviv; Eva Twaroch, Paris; Hannelore Veit, Washington; Christian Wehrschütz, Belgrad; Jörg Winter, Peking.

Ehrliche Städteportraits abseits von Touristenpfaden

— dani_eb

Städtereisen der anderen Art!

— dieFlo

"Die Stadt in der ich lebe", könnte auch, "Die Stadt die ich liebe!" heissen! :-)

— SABO

Ein Buch mit tatsächlichen Hintergrundwissen über die Situation der einzelnen Städten mit ausgefallenen Tips und Trips gespickt

— Postbote

Kein Reiseführer im herkömmlichen Sinne, aber sehr interessante Einblicke in das alltägliche Leben von 14 Metropolen dieser Welt

— Lesestille

Interessante Einblicke in das Schaffen von ORF-Korrespondenten

— esposa1969

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  • Kleine Ausflüge in die Metropolen der Welt

    Die Stadt, in der ich lebe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wer träumt nicht ab und zu davon, dem Alltag zu entfliehen und eine völlig neue Welt in einer fremden Stadt zu erkunden? Die Ferne klingt verlockend, wenn sich der Schreibtisch mit Akten füllt und man sich vor lauter Arbeit nicht zu retten weiß. Die wenigsten von uns bringen jedoch den Mut auf, ihr jetziges Leben hinter sich zu lassen, um an einem anderen Ort von vorne zu beginnen, allenfalls eine kurze Auszeit vermag uns Erholung zu verschaffen. Doch wie ist es, dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen? Sieht man eine Stadt mit anderen Augen, wenn man nicht mehr bloß Tourist ist? Davon und von vielem mehr soll „Die Stadt in der ich lebe“ berichten, eine Sammlung von 14 Beiträgen bekannter ORF- Korrespondenten, die ihre beruflich bedingte Wahlheimat vorstellen. Die Idee hat was: Anders als bei einem Standardreiseführer, der die gängigen Besucherziele abklappert, stellen hier „eingebürgerte“ Korrespondenten die Metropolen der Welt vor, erzählen gleichsam von Touristenmagneten wie von ihren Geheimtipps, aber auch von der politischen, sozialen und kulturellen Lage der Stadt und des Landes. Sie, die einst selbst nur zu Besuch waren, sind nun angekommen und können beide Seiten ausleuchten: Die desjenigen, der einen ersten Blick auf Paris, Peking oder Belgrad wirft, aber auch die des Einwohners, der sich sorgt um Wohnraummiete oder Taschendiebe. Der Leser soll an die Hand genommen und auf seiner Rundreise quer über den Globus begleitet werden. Jedes Kapitel ist in mehrere Untertitel gegliedert, die Texte lesen sich dennoch im Zusammenhang flüssig. Im Anschluss an den Beitrag gibt der jeweilige Korrespondent noch einige Tipps ab für reisende Besucher: Zum originellsten Museum, dem schönsten Park, einem empfehlenswerten Restaurant und zu spannenden Märkten. Als „Schmankerl“ führen sie überdies, wenn gegeben, etwas „Österreichisches“ auf für heimwehgeplagte Touristen (eine Bäckerei, einen Eisladen oder gar eine Synagoge)- an dieser Stelle darf nicht vergessen werden, dass es sich um eine originär österreichische Veröffentlichung handelt! – und scheuen sich nicht davor, einen „Geheimtipp“ zu nennen, der aus ihrer Sicht nicht jedem Touristen geläufig ist, dennoch aber erwähnenswert erscheint. Formal gibt es für mich lediglich einen kleinen Minuspunkt: Die Qualität der verwendeten Fotos. Ebenso wie die Qualität der einzelnen Beiträge variiert auch die der abgedruckten Bilder und reicht von gestochen scharf bis weniger hoch aufgelöst. Da es sich mitunter aber um Privataufnahmen handeln könnte und der Unterschied minimal ist, tut es dem Buch absolut keinen Abbruch. Wie es bei beinahe jeder Sammlung von Beiträgen mit verschiedenen Autoren so ist, gibt es aus meiner Sicht auch hier sowohl stärkere als auch schwächere Stationen. Hatte ich das Buch vor allem deshalb zur Hand genommen, um bereits lieb gewonnene Städte wie Paris oder Berlin wieder zu entdecken, so fühlte ich mich zuletzt am besten von denjenigen Beiträgen unterhalten, für die ich anfangs mehr Bedenken als Begeisterung aufbringen konnte. Ob es an meiner Erwartungshaltung lag, mit der ich zu lesen begonnen hatte? Wenn man selbst mehr als einmal zu Gast in einer bestimmten Stadt war, beginnt man die rosarote Touristenbrille abzulegen und Missstände zu bemerken, die der durchschnittliche Tourist nicht wahrnimmt, sei es, weil er sie nicht sehen möchte, sei es, weil sie vor ihm verborgen werden. Hat man nur begrenzte Zeit für einen Besuch, so klappert man stoisch die wichtigsten Punkte seiner „unbedingt zu sehen“ - Liste ab und setzt sich anschließend mehr oder minder zufrieden in das Flugzeug zurück Richtung Heimat. Nimmt man sich aber die Zeit, eine Stadt abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden, so sieht man das, was für die Einwohner ihr Alltag ist. Vielleicht habe ich diese Schwelle bei der einen oder anderen Stadt bereits überschritten und war deshalb besonders enttäuscht von dem Beitrag zur französischen Hauptstadt, der sicher auch auf die regionalen Missstände eingegangen ist, der im übrigen aber so gar nicht zu meinem Gesamteindruck von Paris passen wollte. Möglicherweise deshalb, weil die Korrespondentin sich sehr stark auf ein bestimmtes Viertel der Stadt begrenzte? Es lag sicher mit daran, dass mir einige der angesprochenen Themen selbst bereits aufgefallen waren und ich die nötige Distanz zu dem Text nicht mehr wahren konnte, dennoch sah ich mehr Potenzial in dem, was Paris zu bieten hat (insbesondere die kulturelle Vielfalt betreffend). Beiträge wie der zu Brüssel oder Rom blieben mir leider zu sehr touristisch orientiert, doch insgesamt überwogen die gleichsam informativen wie originellen Erzählungen erfreulicherweise deutlich. Manch wahrer Schatz ist gar unter ihnen, wie beispielsweise der sehr persönlich gehaltene Text von Christian Wehrschütz über Belgrad, der einige allgemein gehaltene Informationen zur Stadt darbietet (wusstet ihr, dass die Internetseite der Belgrader Fremdenverkehrs- Organisation mit folgendem Zitat wirbt: „Belgrad ist die hässlichste Stadt der Welt am schönsten Ort der Welt“?), gleichwohl aber auch von Nena erzählt, der Putzfrau der „[ORF] Mannschaft“, die so gar nicht dem österreichischen Bild einer serbischen Reinigungskraft entspräche, liest sie doch Dostojewski-  kleine Anekdoten wie diese sind es, die einen Beitrag wie diesen wunderbar lebendig und authentisch wirken lassen. Nachhaltig beeindruckt haben mich der Wunsch und das Bemühen des einen oder anderen Korrespondenten, auf aktuelle politische Geschehen aufmerksam zu machen. „Mein Istanbul“ von Christian Schüller greift den ausufernden Bauboom ebenso auf wie die Vorkommnisse im Gezi- Park und die „Gedankenfreiheit unter dem Kopftuch“, „Mein Tel Aviv“ von Ben Segenreich benötigte gar einen Nachtrag aufgrund des erneut akut aufkochenden militärischen Konflikts im Gazastreifen. Alles in allem ein sehr gut zu lesendes, informatives und rundum schönes Buch mit minimalen Schwächen, das ich gerne zur Hand genommen und sicherlich nicht zum letzten Mal durchgeblättert habe. Ich bedanke mich herzlich bei dem Verlag Kremayr & Scheriau für die Bereitstellung eines Leseexemplars.

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    • 2

    BrittaRoeder

    17. September 2015 um 10:41
  • Leserunde zu "Die Stadt, in der ich lebe: ORF-Korrespondenten erzählen"

    Die Stadt, in der ich lebe

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    ORF-Korrespondenten porträtieren ihre Stadt  Worum geht's? Tagtäglich berichten sie in den Nachrichten von der großen Politik – in diesem Buch zeigen sich die ORF-Korrespondenten von einer anderen Seite: Persönlich, anekdotisch und pointiert erzählen sie von der Mentalität der Menschen, von lokalen Besonderheiten, von Problemen des Alltags und dem Pulsieren „ihrer“ Stadt. Touristische Geheimtipps, etwa zum originellsten Museum, zum spannendsten Markt und zum schönsten Park, ergänzen diese Städteporträts der anderen Art. Bettina Prendergast erzählt, wie man in London im Pub richtig eine Runde ausgibt und wie man dem britischen Bürokratiedschungel ein Schnippchen schlägt. Eva Twaroch schlendert in Paris über den Flohmarkt bei der Porte de Clignancourt und besucht die Piaf-Sängerin Manuela. Cornelia Primosch lässt sich im Keller des Hauptgebäudes der EU-Kommission in Brüssel die Gastgeschenke aus aller Herren Länder zeigen und erklärt, warum Brüssel ein Paradies für Individualisten ist. Diese drei Städte sind die ersten Stationen der Welt-Rundreise mit den ORF-Korrespondenten. In Berlin nimmt Peter Fritz am Airport Night Run auf dem immer noch nicht fertiggestellten neuen Flughafen teil und posiert vor dem „Bruderkuss“ an der Berliner Mauer. In Madrid besucht Josef Manola den Palast der Skandal-Herzogin von Alba und spürt den Geheimnissen der besten Paella-Zubereitung nach. In Rom trifft Mathilde Schwabeneder einen jungen Migranten aus Ghana und macht einen Spaziergang über die Modemeile der Via Condotti. Weiter geht es nach Osteuropa: Ernst Gelegs erzählt vom Glanz und Niedergang des Budapester Jugendstils und erklärt, warum man sich vor hübschen Mädchen auf der Einkaufsstraße Váci utca in Acht nehmen sollte. Christian Wehrschütz besucht in Belgrad das Luftfahrtmuseum und den Kalemegdan, und Carola Schneider spürt der jungen Kunstszene in Moskau nach und geht im Gorki-Park joggen. Weiter im Süden spricht Christian Schüller mit einem Soziologen über die Zerstörung des alten Istanbul und fährt mit einem Fischer auf das Marmara-Meer hinaus, Karim El-Gawhary nimmt in Kairo ein Niltaxi für seine Fahrt ins Büro und isst bei der „Tahrir-Köchin“ Somaya eine Molokheya-Suppe. Und Ben Segenreich beleuchtet das pulsierende Nachtleben und die junge Startup-Szene in Tel Aviv. Schließlich die zwei fernen Weltmacht-Metropolen: In Washington geht es mit Hannelore Veit zu „Benʼs Chili Bowl“, dem berühmtesten Hot-Dog-Stand in town, und in eine Schule im schwarzen Problemviertel Anacostia, in Peking mit Jörg Winter in die schmalen Gassen der alten Hutongs und zu einer Heiratsbörse. Erscheinungstermin: 29. September 2014 Walter Erdelitsch (Herausgeber) 1972 Schulabschluss am United World College of the Atlantic, Großbritannien. Ausgedehnte Studien- und Wanderjahre. Ab 1989 ORF-Auslandsreport. 1991–96 aktuelle Berichterstattung und Dokumentationen (BBC) auf dem Balkan. Danach in verschiedenen Funktionen bei Dokus und Magazinen im ORF und bei 3sat. Seit 2011 Redaktionsleiter des ORF-Weltjournal.  >> Informationen zum Buch >> Leseprobe Bewerbung zur Leserunde: Wenn ihr vierzehn faszinierende Städteportraits lesen wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 24. September für eines von 15 Leseexemplaren von "Die Stadt, in der ich lebe". Erzählt uns Anekdoten aus eurer Lieblingsstadt und sagt, auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Besucht unsere neue Webseite! www.kremayr-scheriau.at > Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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    • 312
  • Ehrliche Städteportraits abseits von Touristenpfaden

    Die Stadt, in der ich lebe

    dani_eb

    05. February 2015 um 15:45

    ORF-Korrespondenten erzählen von ihrer Stadt. Ungeschminkte und ehrliche Städteportraits laden den Leser auf eine Reise abseits der touristischen Pfade ein. Sehr interessant erzählt und mit persönlicher Note des jeweiligen ORF-Korrespondenten ergibt das Werk einen guten Appetizer für die nächste Reise. Für mich persönlich waren die "Städte in der 2. Reihe", also Belgrad oder Budapest, noch interessanter als die eher bekannten Ziele wie Rom, Paris oder London. Im Buch wird nicht versucht alle Details der Stadt zu erzählen, es gibt eher einen beispielhaften Auszug aus dem Alltag wieder. Wer sich hier einen Reiseführer erwartet, wird enttäuscht sein, wer aber einen Blick hinter die Kulissen der Städte wagen will, und sich daher auch einen Aufschluss über den Alltag in der Stadt erhofft und nicht nur einen touristischen Geheimtipp (auch davon bietet das Buch ein paar), der wird das Buch sehr gerne lesen.

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  • Rezension: "Die Stadt, in der ich lebe" (W. Erdelitsch)

    Die Stadt, in der ich lebe

    Anchesenamun

    23. January 2015 um 14:17

    Zum Inhalt Jeder, der schon einmal Nachrichten im österreichischen TV-Sender ORF gesehen hat, kennt sie: Die zahlreichen Korrespondenten, die über die politische Lage aus aller Herren Länder berichten. In diesem Buch stellen 14 dieser Auslandskorrespondenten des ORFs "ihre" Stadt in einzigartigen Porträts vor. Sie informieren den Leser über Politik und Zeitgeschehen sowie historische Hintergründe und Entwicklungen, stellen interessante Persönlichkeiten vor und zeigen uns faszinierende Orte fernab des Massentourismus. Meine Meinung In diesem Buch stellen 14 ORF-Korrespondenten (u. a. Karim El-Gawhary, Christian Schüller und Bettina Prendergast) die folgenden Städte vor, in denen sie leben und arbeiten: London, Paris, Brüssel, Berlin, Madrid, Rom, Budapest, Belgrad, Moskau, Istanbul, Kairo, Tel Aviv, Washington und Peking. Der Leser erhält einen einmaligen Einblick nicht (nur) in die gängigen Touristengegenden, sondern erfährt hier auch viel über Lebensstil, Wirtschaft und andere Dinge, die man in den Standardreiseführern in der Regel nicht finden wird. Einige der Erzähler/innen verbindet mit ihrer Stadt eine Hassliebe, denn sicherlich hat es auch Nachteile, in einer großen Metropole zu leben: Lärm, Dreck, Kriminalität, Baustellen etc. können gewaltig nerven. Und so werden auch die negativen Seiten so mancher Stadt angesprochen. Ich persönlich mochte diese kritische Komponente gern, und das macht die einzelnen Berichte auch gleich nochmal besonders, da hier nicht einfach die Werbetrommel für London, Paris & Co. gerührt wird, sondern die Erzähler durchaus differenzieren. Man merkt ihnen die Liebe zum kritischen Journalismus an, denn auch in den Städteporträts werden die politischen und gesellschaftlichen Missstände offen angesprochen. Am Ende eines Städteporträts verrät jeder Korrespondent noch seine persönlichen Tipps: Das originellste Museum, der schönste Park, wohin zum Essen, der spannendste Markt, "Österreich in..." sowie ein Geheimtipp. So hat man gleich ein paar Ideen, wo man sich beim nächsten Besuch dieser Stadt fernab der Touristenströme das echte Flair einverleiben kann. Auch wer die ein oder andere Stadt bereits kennt, wird sicherlich viel Neues erfahren und sich denken: "Oh, da muss ich das nächste Mal unbedingt hin!" Aufgewertet werden die Porträts durch zahlreiche Farbfotos, die meist nicht die gängigen Sehenswürdigkeiten zeigen, sondern unbekannte Orte und Personen. Einziges Manko: Das hochwertige Hardcover ist leider etwas zu schwer und zu groß, um es in der Handtasche mitzuführen. Ich muss zugeben, dass ich eher deutsche Nachrichtensender schaue und bis auf Karim El-Gawhary leider keinen der Korrespondenten in diesem Buch vorher kannte. Ich kann mir aber umso besser vorstellen, dass es für ORF-Zuschauer, denen die Namen und Gesichter bekannt sind, eine doppelte Freude sein wird, die Journalisten von ihrer privaten Seite kennenzulernen. Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, zukünftig öfter mal Auslandsnachrichten im ORF zu schauen.

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  • 14 Korrespondenten erzählen

    Die Stadt, in der ich lebe

    sofie

    14 Auslandskorrespondenten des ORF berichten über die Stadt, in der sie leben. Von Berlin bis Peking wird hier eine bunte Auswahl an großen Städten vorgestellt, wobei der Schwerpunkt aber auf Europa liegt. Das Buch ist kein Reiseführer und will das auch nicht sein, stattdessen werden die einzelnen Städte und Länder aus der Perspektive eines Expats, der dort lebt, geschildert. So bekommt man als Leser zum einen Insider-Tipps für einen Besuch (am Ende jedes Kapitels werden diese nochmal extra mit Adresse und Beschreibung aufgelistet), aber auch Schilderungen der aktuellen politischen und sozialen Situation und einen Einblick in die Arbeit eines Auslandskorrespondenten. Das bringt ein bisschen die Gefahr mit sich, dass das Buch sehr schnell veraltet. Der Bericht aus Moskau ist wirklich hochaktuell, der Beitrag zu Tel Aviv hingegen schon fast wieder überholt. Aber das macht auch einen gewissen Reiz des Buches aus. Manche Themen ziehen sich dabei durch mehrere Beiträge – hohe Mietpreise, Gentrifizierung und das Abreißen von alter Bausubstanz sind Probleme, die sich in vielen Großstädten zeigen. In Städten wie Kairo, Moskau oder Peking ist es auch sehr interessant zu sehen, welche Möglichkeiten die Journalisten haben. Die Gestaltung des Buchs ist hochwertig und die Berichte werden durch viele Fotos ergänzt. Insgesamt kann ich dieses spannende und informative Buch wirklich weiterempfehlen. Wer allerdings einen Reiseführer erwartet, sollte sich vielleicht doch eher an Marco Polo wenden. 5 von 5 Sternen gibt es dafür von mir.

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    • 2
  • wunderbare Abwechslung

    Die Stadt, in der ich lebe

    dieFlo

    14 Korrespondenten des ORF nehmen den Leser mit. Mit in ihre Stadt und erzählen über das Leben und die Vielfalt des Lebens dort.  Obwohl der Schwerpunkt auf Großstädten innerhalb Europas gelegt wurde, reist der Leser auch nach Peking.  Es gibt Insider Tipps und Anekdoten - das Buch hat mich einfach begeistert. Ich habe die 14 Städte nicht in einem Zug lesen wollen, denn jede Stadt hat mich irgendwie mehr oder weniger in ihren Bann gezogen, so dass das Buch mich nun fast 2 Wochen begleitet hat. Ich habe es Abend in die Hand genommen und bin wandern gegangen - wandern durch die Gassen von Paris, durch London oder eben auch durch geheimnisvolle Ecken in Madrid. Berlin war unter anderen eine der Städte,die ich schon oft besucht habe, wo ich aber vermisst habe, dass das Flair rüber bringt, welches die Stadt hat. Es war mir zu allgemein - es war zu sehr das, was jeder kennt. Andere Städte gaben mir das Gefühl wieder da zu sein und ich gebe zu London hat mich so sehr gereizt, dass ich nun schon den Flug und das Hotel gebucht habe - wie gesagt, das Buch weckt Sehnsüchte und  lässt aber den Leser einfach begeistert zurück.  wichtiger Hinweis: Es ist kein Reiseführer  ....  es sind kleine aber feine Dinge der jeweiligen Reporter, die sie für sich zu "ihrer Stadt" machen! 

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    • 2
  • Die Stadt, in der ich lebe

    Die Stadt, in der ich lebe

    SABO

    07. December 2014 um 23:59

    Die Stadt in der ich lebe - Walter Erdelitsch - K&S-Verlag Ist die Welt klein, ist die Welt groß, eine Aussage, die jeden Tag getroffen wird, hier wird sie uns auf jeden Fall ein kleines Bisschen näher gebracht, durch all die vielen Korrespondenten, die der ORF über die ganze Erdkugel verstreut hat, alle bereit, die wichtigsten Nachrichten und Ereignisse aufzuspüren und erfahrungspotent an uns alle weiterzugeben. Erfahrungen sammelt man natürlich am besten vor Ort, nimmt Sprache und Gebräuche an, wie man es nur kann, wen man das Land - die Sradt liebt, in der man seine Arbeit verrichtet. Fernweh und Sinn für Abenteuer gehören dazu, wenn man sein neues Domizil auch seine neue Heimat nennt. Ballungsstädte wie London, Paris, Rom..ferne Orte wie Washington und sogar Peking und auch Krisengebiete, wie Tel Aviv, Kairo und Moskau - um nur einige Beispiele zu nennen, haben alle eines Gemeinsam, die Korrespondenten der ORF, die man hier von einer ganz persönlichen Seite antrifft. Lassen sie sich in ihre "Welt" einladen und herumführen und mit ein bissl Sehnsucht nach "Draussen" schaun.. Die Stadt in der ich lebe, könnte auch heissen, "Die Stadt die ich liebe!" Ein wunderschöner Erzählband, sehenswerte Unterhaltung!

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  • Hier kann man von 14 Städten viel erfahren

    Die Stadt, in der ich lebe

    Postbote

    23. November 2014 um 22:07

    Ein Buch von 14 Geschichten, ein Porträt von 14 Städten, geschrieben von 14 ORF Korrespondenten die jeweils in diesen Städten arbeiten und Leben. Und das nicht immer ohne Risiko in vielen möglichen Lagen des Lebens. Jeder Journalist beschreibt seine Stadt der Berichte mit ihrer Schönheit an Gebäuden und Musseen. Weniger schöne Eindrücke, wie Smog und auch Zerfall von alten hitorischen Gebäuden kommt hier ebenfalls zum Ausdruck.  Erzählt wird von Vorschriften bei Interviews z.B. in London, wie man erst durch einen Bürokratiedschungel muss oder in Moskau wo vieles heimlich aufgenommen wird. Charakterliche Eigenschaften, aufs jeweilige Land bezogen, werden ebenso vorgestellt. Madrider in Spanien verzichten ungern auf ihre Siesta. Es werden viele kleine  Einzelbiografien und Sozialprojekte  beschrieben. Vor allem aus den ärmeren Städten. wie z.B. von Rao Dejun aus Peking. Er hat es geschafft, als Müllsammler angefangen, nun eine Recyclingfirma zu leiten. Und er mit seinem Verdienst ein recht zufriedenes Leben führt.Er kam aus einem Bauerndorf, Provinz Henan mit 16 Jahren in Peking an. Viel mehr Neues kann man erfahren beim lesen von Stadt zur Stadt. Dieses Buch ist kein Reiseratgeber, eher eine Information aus dem Insiderwissen eines dort lebenden Journalisten mit Hautnahen Geschichten aus ausgefallenen Ecken der Szene. Gerne hätte ich einzelne Bars, Restaurants oder auch Museen besucht, schon während des lesens. Ich konnte mir nach dem Lesen der einzelnen Porträts der Stadt eine Gesammtmeinung bilden. Ich entschied dabei gleich, ob mir die Stadt zusagt oder auch nicht. Bei der  zweiten Aussage war es oft so das mich nicht die gesammte Stadt interessiert hätte, aber gewisse Sehenswürdigkeiten oder auch ein ausgefallenes Museum. Das konnten alle 14 Korrespondenten gut rüber bringen. Der Schreibstil war sehr verständlich.  Die einzelne Städte wurden in überschaulichen 10-14 Seiten mit ausgefallenen Bildern dargestellt. Die Bilder von den Journalisten waren auch abgedruckt. Ich konnte mir beim lesen, durch den Schreibstil, eine charakterliche Meinung zu den Journalisten bilden. Zum Schluss der jeweiligen Stadtporträts gab es immer ausgefallene Tips für die Besucher von.... aller Art. Flohmärkte, Restaurants etc. Am interessantesten fand ich die Überschrift "Österreich in London",  Kairo oder Budapest....., und es jeweils in jeder Stadt, selbst in Tel Aviv, Istanbul und Moskau ein Österreichisches Lokal gibt. 5 Punkte für das Buch und  für die Korrespondenten, die ein nicht alltägliches Leben führen um uns zu berichten.      

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  • Vierzehn wunderschöne sehr persönliche Städteportraits

    Die Stadt, in der ich lebe

    JDaizy

    18. November 2014 um 13:56

    „Istanbul ist keine Stadt für Träumer. Wer als Fußgänger überleben will, sollte im Hier und Jetzt bleiben, mit angespannten Muskeln und den flinken Augen eines Boxers. Unbekümmert dahinschlendern wie in Mitteleuropa, einfach der Nase nach, die Sohlen gleichmäßig übers Trottoir gleitend, das ist der sicherste Weg ins K.O. Gehsteige sind hier nicht zum Spazieren da, sondern vorzugsweise zum Parken, Schuheputzen oder zum Abstellen wichtiger Dinge.“ Tagtäglich berichten die ORF-Korrespondenten über die Geschehnisse in der internationalen Politik. In diesem Buch zeigen sie sich aber von einer ganz anderen Seite. Denn hier berichten sie über die Stadt, in der sie heute leben: individuell, persönlich und pointiert. Ihre Berichte sind keine „klassischen Reiseberichte“, denn man lernt die Stadt nicht aus touristischer Sicht kennen. Obwohl durchaus auch bekannte Sehenswürdigkeiten angesprochen werden, finden sich neben persönlichen Erlebnissen und Anekdoten auch die Geheimtipps und HotSpots der jeweiligen Autoren. Jeder ORF-Korrespondent hat seinen eigenen Erzählstil. Manche eher sachlich, aufs Thema zentriert, andere eher emotional, mit Flair. Aber alle mit wunderschönen, meist farbenfrohen Fotos. Und alle Berichte haben am Kapitelende eine Rubrik: „Tipps für Besucher“; mit Ort, Anfahrt und (ab und an sogar) mit Telefonnummer. Meine Highlights waren definitiv die Beiträge über London, Rom und Kairo. Die Höflichkeit und Etikette der Engländer, die Beschreibung über das Katzenasyl „Gatti di Roma“ oder die fast märchenhafte Kairo-Beschreibung sind mir in Erinnerung geblieben und haben in mir das Fernweh geweckt. „Ich werde in die Gesichter der Menschen blicken und ihre Geschichten lesen und damit die Welt erkunden.“ Diese Worte des Uhrmachers Maher haben mich tief bewegt. Genau wie seine Aussage: „Wenn ich Geld für ein Kilo Fleisch habe, dann kaufe ich ein halbes Kilo Fleisch und für den Rest Rosen.“ Statt Rosen habe ich das Buch noch einmal bestellt; als Weihnachtsgeschenk für meinen Schwiegervater, der sicher viel Freude damit haben wird. Ganz sicher auch mit den anderen Städteportraits über Paris, Brüssel, Berlin, Madrid, Budapest, Belgrad, Moskau, Istanbul, Tel Aviv, Washington und Peking. Eine Stadt habe ich allerdings vermisst: Wien?! „Die Stadt, in der ich lebe“ ist mein erstes Buch aus dem Kremayr & Schweriau Verlag und ich bin wirklich sehr angetan von der Qualität. Es besticht mit einem hochwertigen Hardcover mit Schutzumschlag, festen, griffigen Seiten mit farbenfrohen Druck und einer tollen Kapitelgestaltung. Wunderschöne abwechslungsreiche Fotos bieten eine gelungene optische Ergänzung zum jeweiligen Textbeitrag. Am Ende des Buches findet man außerdem eine kurze Autoren-Vitae. Und zum absoluten Lesegenuss fehlt mir tatsächlich nur noch das Lesebändchen. Fazit: Vierzehn wunderschöne Städteportraits mit einem sehr persönlichen Bezug zum jeweiligen Autor. Mal sachlich, mal gefühlvoll … auf jeden Fall aber mit viel Charme und Persönlichkeit, erfährt man Wissenswertes über die „Lebensmetropolen“ der ORF-Korrespondenten. 

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  • facettenreich und aktuell

    Die Stadt, in der ich lebe

    helena33

    15. November 2014 um 12:56

    Ein tolles Buch! 14 Großstädte der Welt werden von ORF Korrespondenten sehr sympathisch in Wort und Bild in diesem hochwertig aufbereitetem Buch vorgestellt. Alle Portraits sind stilistisch und inhaltlich auf ähnlich hohem und guten Niveau. Sie beinhalten neben touristischen Beschreibungen vor allem den klaren Blick auf das aktuelle Lebensgefühl, die Atmosphäre der jeweiligen Stadt mit ihren spezifischen Besonderheiten und speziellen Eigenheiten sowie der sozial- politischen Gegebenheiten. Die meisten der ORF Korrespondenten kennen ihre Stadt schon seit vielen Jahren und können so auch vom Wandel der Zeit berichten. Zudem kommen viele Bewohner zu Wort. Zu jedem der oft auch recht persönlichen Berichte werden abschließend noch das originellste Museum, der schönste Park, der spannendste Markt, ein ausgewähltes Restaurant, eine österreichische Location sowie ein Geheimtipp benannt. So wandelt man auf Pariser Kunstmärkten, bestaunt die Brüsseler Comicwände, lauscht einem Uhrmacher aus Kairo, bewundert römische Katzen, hält eine spanische Siesta, begutachtet die Heiratsbörsen in einem Pekinger Park, relaxt am Strand von Tel Aviv, genießt die Budapester Beisl Szene, lässt sich von skurrilen Begründungen beim Filmen in London von Sicherheitsbeamten vertreiben, sinniert über die russische Lage in Moskau, staunt über die Veränderungen in Belgrad und vieles mehr. Und trotz der vielen Unterschiede, wird aber auch schnell klar, dass überall ganz ähnliche Probleme herrschen, z.B. Verkehrsprobleme, Armut, Knappheit an bezahlbarem Wohnraum und voranschreitende Gentrifizierung. Vieles regt zum Nachdenken an, so z.B. der starke Smog in Peking, die Armenviertel in Kairo, die Verslumungstendenzen in Budapest. Alles in Allem ist es super interessant, diese oft auch humor- und liebevollen Portraits zu lesen. Es entstehen treffende und sehr anschauliche Bilder. Als Leser erhält man einen authentischen, differenzierten und sehr facettenreichen Einblick. Fazit: Sehr anschaulich. Sehr informativ. Sehr aktuell. Sehr facettenreich. Bereitet große Lesefreude und entfacht Lust, die Städte selbst zu entdecken. Sehr empfehlenswert.

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  • ORF - Korresponten beschreiben ihre Städte, in denen sie arbeiten und leben

    Die Stadt, in der ich lebe

    Lesestille

    14. November 2014 um 15:33

    Wie würden Sie auswärtigen Freunden ihre Stadt präsentieren? Würden Sie ihnen nur die Sehenswürdigkeiten, die in jedem Reiseführer zu finden sind, zeigen?  Oder würden Sie nicht eher versuchen, ihnen den alltäglichen Puls der Stadt mit seinen großen wie kleinen Problemen näherzubringen und auf versteckte Schönheiten hinzuweisen? Eben auf das, was der eilig Durchreisende gar nicht wahrnimmt? Eben auf solch eine Städtereise nehmen uns die 14 ORF Korrespondenten der 14 größten Metropolen der Welt mit, angefanden von London über Madrid bishin nach Moskau. Die Korrespondeten erzählen mit unterschiedlichem Elan teilweise sehr tages- und sozialpolitisch aktuell, geben am Schluss der Kapitel immer nochmal übersichtlich Tipps zu Museen, Flohmärkten, Restaurants und Gärten. Die Texte lassen sich gößtenteil flüssig lesen, Fotos der Korrespondenten in und über ihre Stadt ergänzen die Berichte harmonisch. Insgesamt wird Fernweh geweckt. Für alle Städtereise liebenden zu empfehlen, die vielleicht auch mal neben den haupttouristischen Wegen unterwegs sein wollen.

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  • Die Stadt, in der ich lebe

    Die Stadt, in der ich lebe

    divergent

    In dem Buch "Die Stadt, in der ich lebe" erzählen 14 ORF-Korrespondenten ihr Leben und den Alltag in der Stadt, in der sie leben. Man erlebt als Leser gemeinsam mit den Korrespondenten eine Reise durch die unterschiedlichsten Städte der Welt. Insgesamt 14 Städte werden in diesem Buch vorgestellt. Um ein paar Städte zu nennen: los gehts mit London, weiter mit Madrid, Budapest, Moskau, Tel Aviv, Washington und endet mit Peking. Alle 14 Journalisten geben in diesem Buch ihre Eindrücke wieder ob mit Zitaten berühmter Persönlichkeiten oder mit interessanten Bildern. Man bekommt als Leser einen tollen, interessanten Einblick in das Leben eines Korrespondenten und wie das Leben in 14 Städten der Welt so abläuft. Für alle Reiselustigen zu empfehlen!

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    • 2

    awogfli

    10. November 2014 um 13:18
  • Lernt einige Städte kennen, wie sie wirklich sind...

    Die Stadt, in der ich lebe

    Anya1990

    07. November 2014 um 14:42

    ORF-Korrespondenten porträtieren ihre Stadt. Peter Fritz findet im ehemaligen Disneyland der DDR eine verwunschene Zauberlandschaft mitten in Berlin. Eva Twaroch lässt sich von der Piaf-Sängerin Manuela verzaubern und spricht mit den Obdachlosen von der Place de la République in Paris. Bettina Prendergast besucht Jugendliche, die in Londons alten Lagerhäusern leben. Christian Schüller begleitet einen Soziologen, der die Zerstörung des alten Istanbul dokumentiert. Und Karim El-Gawhary entkommt mit dem Nil-Taxi dem täglichen Kairoer Verkehrswahnsinn. Diese und viele andere Geschichten aus Madrid, Belgrad, Brüssel, Rom, Budapest, Washington, Peking, Moskau und Tel Aviv enthält dieses Buch, das die Städte der Korrespondenten anders zeigt, als man sie aus den Nachrichten kennt. Lokale Besonderheiten, Augenzwinkerndes zur Mentalität der Menschen, gesellschaftliche Konflikte, das politische Leben der Stadt von all dem erzählen die Korrespondenten, persönlich, anekdotisch und pointiert. Touristische Geheimtipps, z.B. zum originellsten Museum, zum besten Markt und zum schönsten Park, ergänzen das Porträt jeder Stadt. Meine Meinung: 12 ORF-Korrespondenten erzählen einem als Leser etwas von ihrer jeweiligen Stadt, allerdings beinhalten ihre Berichte nichts, was man so leicht in einen Reiseführer finden mag. Sie berichten uns von Städten mit ihren Eigen- und Besonderheiten. Geschichten von den Schattenseiten, aber auch von den Vorzügen der Städte. Sie präsentieren uns alles und doch so vieles mehr. Fernab der typischen Touristenattraktionen lernt man so als Leser die eigentlichen Städte kennen, wie die jeweiligen Bewohner sie sehen und wahrnehmen. Zusätzlich beinhalten manche Portraits auch Geschichten aus den Leben einiger dieser Bewohner, die einen die Stadt noch näher bringen und einem so die Möglichkeit geben sie kennen zu lernen. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mir das Buch ausgesprochen gut gefallen hat, denn es hat es geschafft, mir einen anderen Eindruck von manchen Städten zu verleihen, so wie die Städte nun wirklich sind, ohne etwas zu beschönigen oder einem vorzuenthalten. Außerdem hat dieses Buch in mir die Lust geweckt zu verreisen. Ich habe nun Fernweh und möchte diese Städte nun auf eigene Faust kennen und lieben lernen.

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  • ORF-Korrespondenten porträtieren ihre Stadt

    Die Stadt, in der ich lebe

    esposa1969

    Hallo meine lieben Leser, gerade durfte ich wieder einmal an einer Leserunde teilnehmen: == Die Stadt, in der ich lebe == Herausgeber: Walter Erdelitsch == Buchbeschreibung: == ORF-Korrespondenten porträtieren ihre Stadt • Peter Fritz findet im ehemaligen Disneyland der DDR eine verwunschene Zauberlandschaft mitten in Berlin. • Eva Twaroch lässt sich von der Piaf-Sängerin Manuela verzaubern und spricht mit den Obdachlosen von der Place de la République in Paris. • Bettina Prendergast besucht Jugendliche, die in Londons alten Lagerhäusern leben. • Christian Schüller begleitet einen Soziologen, der die Zerstörung des alten Istanbul dokumentiert. • Und Karim El-Gawhary entkommt mit dem Nil-Taxi dem täglichen Kairoer Verkehrswahnsinn. Diese und viele andere Geschichten – aus Madrid, Belgrad, Brüssel, Rom, Budapest, Washington, Peking, Moskau und Tel Aviv – enthält dieses Buch, das die Städte der Korrespondenten anders zeigt, als man sie aus den Nachrichten kennt. Lokale Besonderheiten, Augenzwinkerndes zur Mentalität der Menschen, gesellschaftliche Konflikte, das politische Leben der Stadt – von all dem erzählen die Korrespondenten, persönlich, anekdotisch und pointiert. Touristische Geheimtipps, z.B. zum originellsten Museum, zum besten Markt und zum schönsten Park, ergänzen das Porträt jeder Stadt. Die Autoren: Walter Erdelitsch, Wien, (Hg.); Karim El-Gawhary, Kairo; Peter Fritz, Berlin; Ernst Gelegs, Budapest; Josef Manola, Madrid; Bettina Prendergast, London; Cornelia Primosch, Brüssel; Carola Schneider, Moskau; Christian Schüller, Istanbul; Mathilde Schwabeneder, Rom; Ben Segenreich, Tel Aviv; Eva Twaroch, Paris; Hannelore Veit, Washington; Christian Wehrschütz, Belgrad; Jörg Winter, Peking. == Leseeindrücke: == In dieser Hardcover-Aufgabe berichten unterschiedliche ORF-Reporter (ORF= Österreichische Rundfunk) über ihre Reisen als Tätigkeit eines ORF-Reporters/ Reporterin, welche Städte sie besuchten und was sie dort sahen und erlebten. Der ein oder andere Insider-Tipp wird hier abgegeben, welches Highlight sie für sich persönlich als sehenswert empfanden. Adressen, Öffnungszeiten o.ä. erfahren wir hier keine bis wenig: Ab und an einen Insider-Tipp mit Adresse oder Haltepunkt des jeweiligen Nahverkehrsmittels. Die Fotos machen Lust auf der Stelle dorthin zu reisen. Abseits jeglicher Touristenmagnete findet man auch ruhigere und unbekanntere Fleckchen, die mich anziehen und begeistern. Insgesamt gefielen mir Text und Fotos sehr gut , die Struktur ist übersichtlich, man erfährt auch einiges an Insiderwissen. Was mich ein wenig störte, waren die Personen auf den Fotos, die zwar zeigen wo welcher Reporter vor welchem Monument sitzt, aber das hat mich dann doch zu sehr an ein privates Foto-Album erinnert. Mich interessieren ja eher die Sehenswürdigkeiten, denn die mir unbenannten Personen vor diesen. Das Buch selbst wirkt sehr hochwertig, die insgesamt 14 Reiseziele verteilen sich 238 Seiten. Im Anhang finden wir jeweils ein kurzes Personenregister, in dem die Vita der jeweiligen Autoren/ Reporter beschrieben steht. Ich bin nach dem Lesen nun um einiges besser informiert, eine Reiseziele interessieren mich weniger, die anderen mehr, etliche habe ich selbst auch schon besucht. Ich bedanke mich, dass ich dieses Buch lesen durfte. Alles in allem waren die Eindrücke lesenswert, 1 Stern ziehe ich dafür ab, dass ich lieber mehr von den Sehenswürdigkeiten gesehen hätten, denn von den Autoren. Vielen Dank! © esposa1969

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    • 3

    esposa1969

    04. November 2014 um 11:22
    JDaizy schreibt Man bist du flott. Kaum ist das Buch da, schon finde ich deine Rezension. Ein dickes Herzchen dafür. 💜

    Mein Buch ist aber schon etwa 10 Tage da . Will dir auch ein Herzchen in lila geben, aber wie macht man das.

  • Ein außergewöhnlicher Reiseführer

    Die Stadt, in der ich lebe

    Mrs. Dalloway

    03. November 2014 um 10:30

    ORF-Korrespondenten berichten über ihre Wohnorte in aller Welt. Dazu gehören die größten Metropolen und Hauptstädte vieler Länder, wie zum Beispiel Peking, Washington, Berlin und Budapest. Da ich sowieso ein großer Fan der K&S-Sachbücher bin, musste ich auch dieses Buch unbedingt lesen und es hat sich gelohnt. Zwar war ich bisher erst in 2 der 14 Städte, doch nun kommt es mir vor, als hätte ich noch mehr bereist.  Alle Kapitel sind mit Fotos unterlegt, auf denen teilweise auch die Korrespondenten zu sehen sind, so wirkt es stellenweise wie ein privates Fotoalbum, das den Leser direkt in die Stadt und das Leben der ORF-Leute entführt. Die Kapitel sind wiederum in einzelne kleinere Abschnitte unterteilt, die verschiedene Aspekte des Lebens in der Stadt aufgreifen. So geht es unter anderem um die Wohnraumknappheit, ein Problem, mit dem heute viele große Städte konfrontiert sind, Einzelschicksale von bestimmten Bewohnern der Stadt, städtebauliche Besonderheiten, Sehenswürdigkeiten und Kulinarisches.  Am Ende stellen die Autoren jeweils einige Tipps für die besten Restaurants, Museen und Flohmärkte zur Verfügung. Ein wahnsinnig tolles Buch, das jeder, der reisen liebt, mal gelesen haben sollte. Ich habe unterschiedliche und neue Aspekte vieler Städte kennen gelernt.

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