Walter H. Pehle

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Der Judenpogrom 1938, Anatomie des Holocaust und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Walter H. Pehle

Walter H. Pehle, Jahrgang 1941, studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie in Köln, Bonn und Düsseldorf; Promotion zum Dr. phil. bei Wolfgang J. Mommsen mit einer Arbeit über Nationalsozialismus in einer Provinzregion. Von 1976 bis 2011 war er verantwortlicher Lektor für Geschichtswissenschaft im S. Fischer Verlag und im Fischer Taschenbuch Verlag. Verantwortlicher Redakteur der Reihe »Europäische Geschichte« (Hg. von Wolfgang Benz), in der seit 1996 33 Bände erschienen sind. Seit 1988 Herausgeber der 1977 von ihm begründeten Buchreihe »Die Zeit des Nationalsozialismus« (sog. »Schwarze Reihe«), die inzwischen mit mehr als 250 Publikationen zur weltweit größten Buchreihe dieser Art gediehen ist.Literaturpreise:Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main im Jahr 1997Bundesverdienstkreuzes am Bande im Jahr 2001Honorarprofessor für das Fach Zeitgeschichte der Universität Innsbruck 2003Bundesverdienstkreuz 1. Klasse im Jahr 2007

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Der Judenpogrom 1938" von Walter H. Pehle

Rezension zu "Der Judenpogrom 1938" von Walter H. Pehle
Sokratesvor 8 Jahren

Das Buch, als Aufsatzsammlung konzipiert, beleuchtet viele Einzelprobleme, die allesamt mit dem Judenpogrom von 1938 im Zusammenhang stehen. Deutlich wird, dass der Judenpogrom kein spontanes Ereignis war, sondern vielmehr Folge einer befohlenen Sache. Die Ursache muss bei Goebbels gesucht werden, er mit einer Rede die Initialzündung gab. Die sich sodann anschließenden Unruhen, Plünderungen, Brandschatzungen und Inhaftierungen wurden von den Nationalsozialisten ausgenutzt und durchgeführt. Dem Judenpogrom folgten 1938 die Nürnberger Rassegesetzt, erste Inhaftierungen und Deportationen, Arbeitslager, KZ und insbesondere Enteignungen jüdischer Mitbürger. Ein Großteil verlies Deutschland daraufhin für immer. Die Sammlung wird mit einem Aufsatz zur brisantesten Frage beendet, die die historische Forschung noch immer kritisch diskutiert: wie viel hat das Volk von der Endlösung eigentlich gewusst?

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