Walter Hauser Der Justizmord an Anna Göldi

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Inhaltsangabe zu „Der Justizmord an Anna Göldi“ von Walter Hauser

Zum 225. Todestag von Anna Göldi erscheint erstmals ein Sachbuch zum letzten Hexenprozess in Europa. 1782 wurde die Magd wegen des Vorwurfs, das Kind ihres früheren Dienstherrn Dr.Tschudi verzaubert zu haben, in Glarus gefoltert und hingerichtet. Walter Hauser stiess bei seinen umfangreichen Recherchen auf bisher unbekannte Originaldokumente, die den rätselhaften Fall in neuem Licht erscheinen lassen und aufzeigen, dass der Justizmord an Anna Göldi bereits damals europaweit Empörung auslöste. Hauser lässt erstmals Zeitzeugen zu Wort kommen, die den damaligen Prozess verfolgten und unter Lebensgefahr öffentlich zu kritisieren wagten. Hausers brisantes Fazit: Das Todesurteil kam mit einem Zufallsmehr zustande und wurde von einem Gericht gefällt, das dafür nicht zuständig war.

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  • Rezension zu "Der Justizmord an Anna Göldi" von Walter Hauser

    Der Justizmord an Anna Göldi
    Asfaloth

    Asfaloth

    05. August 2007 um 20:27

    Anna Göldi wurde als letzte Hexe in Europa am 13. Juni 1782 in Glarus enthauptet. Zu dieser Zeit war Europa im Umbruch, das entsprechend kritische Echo war damals schon gross. Walter Hauser hat nach umfangreichen Recherchen ein Sachbuch zu diesem Fall geschrieben. Ich empfand das Buch und seine Thematik als sehr eindrücklich. Die Folterprotokolle sind im Wortlaut wiedergegeben, was die Lektüre dieser Passage zwar etwas mühsam macht, aber sehr interessant ist. Es wird auch ein tiefer Einblick in die Gesellschaft und die Machtverhältnisse im Kanton Glarus zu jener Zeit gewährt.

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