Walter Jon Williams OFF

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Inhaltsangabe zu „OFF“ von Walter Jon Williams

Dagmar ist Designerin in der vielleicht coolsten Branche der Welt. Sie entwickelt und leitet interaktive Online-Spiele, bei denen die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschwimmen. Wenn Dagmar nicht in ihrem Büro im Silicon Valley mit dem Team neue Spielideen ausheckt, fliegt sie durch die Weltgeschichte, um für das gerade laufende Spiel Hinweise zu geben, falsche Fährten zu legen – oder auch die Gewinner mit einer gigantischen Party zu feiern. Jeder ihrer Schritte wird genauestens beobachtet von einer täglich wachsenden Fan­gemeinde. Als sie auf dem Rückflug von einem solchen Event in Jakarta umsteigen will, bricht in der Stadt plötzlich ein Bürgerkrieg aus. Dagmar sitzt fest, und niemand scheint ihr helfen zu können. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes OFF. Als die Kämpfe näher kommen, wendet sie sich an ihre Online-Fans. Verzweifelt versucht sie, die Gamer zu überzeugen, dass dies kein Spiel ist …

Origineller Cyber-Thriller, stellenweise etwas verwirrend, trotzdem spannend durch die brisante Thematik

— louella2209
louella2209

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  • Ich hatte mir etwas anderes darunter vorgestellt.

    OFF
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    25. September 2017 um 16:15

    Ich habe das Buch eingeschweißt erworben und hatte somit nur den Klappentext (s. Inhalt) als Anhaltspunkt. Da dieser sehr kryptisch gestaltet ist, klang es interessant und ich habe das Buch gekauft. Auf dem Cover befinden sich ein Goldfisch und dahinter ein Koi, der sein Maul geöffnet hat, als wolle er den Goldfisch fressen. Mit der Handlung des Buches hat dieses Cover eher wenig zu tun.Beim Lesen ist mir schnell klar geworden, dass ich mir etwas völlig anderes darunter vorgestellt hatte. Was genau, weiß ich auch nicht, aber vielleicht eine Story, die in Richtung Gefangenschaft (welcher Art auch immer) ginge. Es geht jedoch um Dagmar, die Online-Computer-Rollenspiele entwickelt und leitet, bei denen die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verschwimmen. Das heißt, dass die Leute, um in dem Spiel weiter zu kommen, "echten" Fährten zu "echten" Menschen und Orten folgen müssen, um Hinweise aufzuspüren und Rätsel lösen zu können etc. Das gesamte Buch beschäftigt sich sehr viel mit Ideen solcher Spiele, deren möglicher Finanzierung und Ablauf sowie mit der Kommunikation in Chat-Rooms zu den Spielen. Die Handlung ist immer wieder durch solche Online-Gespräche unterbrochen, was mir durchaus gefallen hat. Ebenso fand ich das Buch zum größten Teil spannend. Dagmar ist in einer Stadt gefangen, in der der Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Sie sitzt fest und versucht, Hilfe zu bekommen. Dafür chattet sie mit Spielern und muss diesen klar machen, dass es sich diesmal nicht um ein Spiel handelt. Ich selbst spiele keine Online-Computer-Rollenspiele, so dass diese Materie nicht so meins war. Ich habe zwar alles als Laie auf diesem Gebiet verstanden, fand aber die Darlegung und Beschreibung (vor allem von der Finanzierung etc.) ziemlich langweilig, so dass das Buch für mich zu viele Längen aufwies. Ferner hat mich gestört, dass die Kapitel durchnummeriert sind und dann extra noch einen Titel aufweisen. Die Titel haben Satzstruktur, was nicht so meinen Geschmack traf, zumal sie meines Erachtens nicht immer zum Geschehen passten. Insgesamt ist das Buch bestimmt etwas für Menschen, die Online-Computer-Rollenspiele selbst spielen oder sich für das Thema interessieren. Mir hat es leider nicht ganz so gut gefallen, trotzdem war das Buch lange Zeit spannend und in Bezug auf Dagmars Flucht sowie die Chat-Dialoge interessant, so dass ich dem Thriller-Debüt des Autors drei Herzen vergebe.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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  • Frage zu "Der Professor" von John Katzenbach

    Der Professor
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Endlich erscheint "Der Professor" von John Katzenbach. Mein Problem, den habe ich vor Gier dann wieder in 2-3 Tagen durch und brauche Nachschub. Deswegen meine Buchfrage: Welcher Thriller oder Krimi aus dem Jahr 2010 hat euch beim Lesen vor Spannung die Gänsehaut über die Arme getrieben? Diese Buchfrage ist Teil einer LovelyBooks-Aktion: http://blog.lovelybooks.de/2010/10/21/exklusive-testleserunde-john-katzenbach-der-professor/

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    • 132
  • Rezension zu "OFF" von Walter Jon Williams

    OFF
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. October 2010 um 14:32

    Dagmar designt von Beruf Onlinerollenspiele und jettet für Live-Events über den ganzen Globus. Nachdem sie mit Hilfe ihrer Spieler aus dem von Unruhen durchgerüttelten Jakarta fliehen kann, kommt sie einer globalen ökonomischen Verschwörung auf die Spur, die die gesamte Erde ins Chaos stürzen könnte. Um die Drahtzieher aufspüren und die Krise abwenden zu können kontaktiert sie erneut ihre einige Tausend Köpfe starke Online-Spielergemeinde. Wer was für MMORPGs wie „World Of Warcraft“ übrig hat und nun denkt, dass dieser Roman ähnliche Thematiken benutzt, der wird sich enttäuscht wiederfinden. Zwar suggerieren die bei Amazon und Konsorten verfügbaren Inhaltsangaben starke Bezüge zu Onlinespielen und -gemeinschaften, schwarz auf weiß ist dieser Aspekt hier aber eher marginal. Zwar spielt die sogenannte kollektive Intelligenz eine wichtige Rolle bei der Aufdeckung dieser Verschwörung, beschränkt sich aber lediglich auf kurz wiedergegebene Forumsbeiträge. Die durchaus sympathische Protagonistin kämpft sich durch eine solide erzählte, im Ansatz jedoch eher biedere Geschichte, in der klischeehafte Nerds aus Jux kleine Onlineprogramme (Bots) auf die Börsen der Welt loslassen, um ein paar Extradollars zu machen. Die Bots geraten außer Kontrolle und drohen nun, sämtliche Devisengeschäfte der Welt an sich zu reißen. Das ist zwar im Allgemeinen nicht uninteressant, wird aber einerseits nicht konsequent genug vorangetrieben (stattdessen entsteht ein recht halbgarer Mischmasch aus Hochfinanz- und Computerwelt), trifft andererseits schlicht auf die falsche, durch die irreführende Inhaltsangabe angelockte Zielgruppe. Den Schauplatz in einem Silicon Valley-ähnlichen Gebäudekomplex und einigen Wohnanlagen fand ich solide, aber unspektakulär. Die Hauptcharaktere bestehen aus den bekannten Archetypen aus der Computerwelt. Der intelligente, aber etwas verschrobene Außenseiter, der skrupellose Egomane, der idealistische Kumpeltyp und natürlich der, der immer widerliches Junkfood in sich reinstopft. Alle zwar ganz gut ausgedacht, aber eben nicht unbedingt originell. Zwischendurch gibt es noch etwas Fachchinesisch in Sachen Währungskunde, mit dem erklärt wird, wie das globale Finanzsystem zum Erliegen kommt. Ich habe das nicht wirklich verstanden, aber mich interessiert das auch nicht. Mich hätte es interessiert, wenn der Autor tiefer in die Welt der Onlinerollenspiele getaucht wäre. Auch das Thema "Kollektive intelligenz" bietet reichlich Material, das mich interessiert hätte. Die Enthüllung und das aus dem Verkehr Ziehen der Verantwortlichen endet schließlich mit wenigen Überraschungen (für mich war’s genau eine), reichlich routinierter Action und einem wenig befriedigt zurückgelassenen Leser. Die Geschichte liest sich zwar locker und nett vor sich hin, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Das einzige, was mich nach dem Auslesen noch ein paar Minuten beschäftigt hat war die Frage, warum dieses wirklich total hässliche und in überhaupt keinem Bezug zum Buch stehende Covermotiv auf den Umschlag gedruckt wurde. Zum Einmal Lesen ganz okay, mehr aber auch nicht. Und sicherlich keine Geschenkidee für Spielefreaks.

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