Walter Kappacher

 3.7 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Der Fliegenpalast, Selina oder Das andere Leben und weiteren Büchern.
Autorenbild von Walter Kappacher (© Walter Kappacher)

Lebenslauf von Walter Kappacher

Walter Kappacher wurde 1938 in Salzburg geobren, wo er auch aufwuchs. Er machte eine Ausbildung zum Mechaniker und war danach unter anderem in einem Reisebüro tätig. 1964 fing er an zu schreiben, erst als Drehbuchautor, dann als Romanschriftsteller. Kappacher ist Mitglied der österreichischen PEN-Zentrums sowie Seit Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen ausgezeichnet.

Alle Bücher von Walter Kappacher

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Cover des Buches Der Fliegenpalast (ISBN: 9783701742516)

Der Fliegenpalast

 (21)
Erschienen am 08.11.2011
Cover des Buches Selina oder Das andere Leben (ISBN: 9783423138727)

Selina oder Das andere Leben

 (13)
Erschienen am 01.10.2009
Cover des Buches Silberpfeile (ISBN: 9783552063143)

Silberpfeile

 (5)
Erschienen am 16.11.2015
Cover des Buches Rosina (ISBN: 9783552061477)

Rosina

 (5)
Erschienen am 06.09.2010
Cover des Buches Morgen (ISBN: 9783423138741)

Morgen

 (6)
Erschienen am 01.10.2009
Cover des Buches Land der roten Steine (ISBN: 9783423143394)

Land der roten Steine

 (2)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Ein Amateur (ISBN: 9783552063150)

Ein Amateur

 (2)
Erschienen am 16.11.2015
Cover des Buches Wer zuerst lacht (ISBN: 9783423140096)

Wer zuerst lacht

 (1)
Erschienen am 01.09.2011

Neue Rezensionen zu Walter Kappacher

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Rezension zu "Selina oder Das andere Leben" von Walter Kappacher

ruhig, aber nicht langweilig
abuelitavor 5 Jahren

Ruhig, aber nicht langweilig entwickelt sich diese Geschichte um Stefan, der in das alte abgelegene Bauerhaus von Heinrich Seiffert in der Toskana zieht.

Es geschieht kaum etwas – und doch möchte man als Leser wissen, wie es weitergeht

Man taucht selber ein in dieses Leben, fühlt sich in die toskanische Landschaft versetzt, die Tage und Nächte vergehen und lassen viel Platz für die Gedanken…. 


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Rezension zu "Rosina" von Walter Kappacher

Rezension zu "Rosina" von Walter Kappacher
cosima73vor 8 Jahren

Als junge Frau vom Land wünscht sich Rosina nichts sehnlicher als in die Stadt zu gehen. Ohne ihre Mutter zu informieren, bewirbt sie sich auf Stellen in der Grossstadt und ergreift die sich ihr bietende Chance, in die grosse weite Welt hinauszugehen. Ihre Mutter nimmt ihr das übel, was einen Bruch in ihrer Mutter-Tochter-Beziehung bedeutet.

Das Leben meint es gut mit Rosina, sie kann mit viel Einsatz und Ehrgeiz die Karriereleiter hinaufklettern. Dass sie einmal andere Träume hatte für ihr Leben, geht dabei fast vergessen. Sie lebt ihr Leben auf der Überholspur, lässt sich auf ihren Chef ein, dessen Aufmerksamkeit bald weniger wird. Der grosse Bruch im Leben Rosinas kommt mit einem Unfall, der sie auf sich selbst zurückwirft und ihr zeigt, worauf sie alles verzichtet hat im Leben. Tapfer geht sie in ein neues Leben zurück, fängt nochmals neu an, schickt sich in ihr Schicksal.

Das Buch ist in der dritten Person doch aus der Sicht Rosinas erzählt. Als Leser erfährt man in kurzen, teils sehr kurzen Sequenzen, was in ihr vorgeht, was sie bedauert, womit sie hadert, was sie über ihr Leben denkt. Das Buch wirkt durch diese kurzen Sequenzen sehr unruhig, es flippt teilweise wild hin und her, lässt den Leser atemlos hinterherkommen, sich ab und an fragen, wo er gerade steht, was nun passiert, wie er alles einordnen soll. Der Autor zeichnet das Bild einer Frau, die sich irgendwo selber verloren hat und erst wieder findet, als es sie alles verloren hat, was ihr vorher wichtig zu sein schien.

Fazit:

Ein unruhiges, bewegtes, nachdenkliches und emotionslos emotionales Buch. In einer schlichten Sprache wird die Geschichte einer Frau erzählt, die hoch fliegt, tief fällt und daraus viel über sich erkennt. Lesenswert.

(dtv 2013)

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W

Rezension zu "Rosina" von Walter Kappacher

Rezension zu "Rosina" von Armin Ayren
WinfriedStanzickvor 8 Jahren

Im Jahr 1978, als der damals noch junge Schriftsteller Walter Kappacher diese Erzählung veröffentlicht hat, war er in der Welt der Literatur noch ein nahezu unbeschriebenes Blatt. Die Rezeption dieser eindringlichen Erzählung von einer Frau namens Rosina, die, vom Land kommend, in der Stadt nicht nur zur rechten Hand ihres Chefs wird, sondern auch zu seiner Geliebten, der für sie eigens eine Wohnung anmietet, war kaum wahrnehmbar. Kaum besprochen und bald verramscht, verschwand das Buch bald von der Oberfläche. Erst mit weiteren Büchern, des Autors, erst recht aber nach der Verleihung des Büchnerpreises wurde Walter Kappacher und damit auch sein Frühwerk bekannter. Das war auch gut so.
Denn der Erzählung „Rosina“ gelingt es in einer dichten und präzisen Sprache etwas zu vermitteln von der Fähigkeit von Menschen, sich anzupassen auch an Verhältnisse, die sie letztlich zu Gefangenen ihrer selbst machen, wie sie in dieser Weise so lange nicht zu lesen gewesen waren.

Zuletzt im Jahr 2005 bei Deuticke wieder aufgelegt, hat für die hier vorliegende Ausgabe der mittlerweile mit vielen Preisen dekorierte Autor sein Frühwerk überarbeitet. Ich wünsche dem Buch, dass es in seiner neuen Fassung auch Lesergenerationen erreicht, die bei seiner Erstveröffentlichung noch gar nicht geboren waren.

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