Walter Kaufmann Meine Sehnsucht ist noch unterwegs

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Inhaltsangabe zu „Meine Sehnsucht ist noch unterwegs“ von Walter Kaufmann

'Meine Sehnsucht ist noch unterwegs' ist ein Album von Ausschnitten aus dem Leben Walter Kaufmanns. Er reiste immer an Orte des Wandels und epochalen Geschehens: als junger Schriftsteller in Japan nach dem Abwurf der Atombomben. Als Jude, der seine Eltern in Auschwitz verlor und selbst den Nazis entfliehen musste, im jungen, gewaltgeprägten Israel. Als Journalist inmitten der Bomben des Nordirlandkonflikts oder als Sozialist in den USA auf den Spuren des KKK – während der Zeit der antikommunistischen Hexenjagd und der Bürgerrechtsbewegung. Mehr als nur Biografie, schaffen die Geschichten und Berichte, die sein bewegtes Leben in Stationen rund um den Globus widerspiegeln, einen einmaligen, authentischen Zugang zu Menschen und Stimmung an bewegenden Schauplätzen der Zeitgeschichte.

Erfüllt nicht das, was es verspricht, hat aber trotzdem seinen Reiz.

— Buchgespenst
Buchgespenst

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    Meine Sehnsucht ist noch unterwegs
    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    Einmal auf Weltreise gehen, alle Länder dieser Welt entdecken, Menschen und Kulturen kennenlernen – das ist ein Traum für viele. Walter Kaufmann hat diesen Traum gelebt und den Satz »Eines Tages gibt´s kein Land, das ich nicht kenne« wahrgemacht - zumindest fast. In seiner Autobiografie »Meine Sehnsucht ist noch unterwegs. Ein Leben auf Reisen« teilt er seine Erfahrungen mit uns. Als Seemann, Journalist und Schriftsteller bereiste er die Welt erlebte Zeitgeschichte am eigenen Leib und verwandelt sie in Literatur. Er verbindet die Begegnungen seines Lebens zu einem Mosaik, legt Zeugnis ab vom Klima der Zeit, von Wohl und Wehe der Menschen und lässt die Atmosphäre historischer Schauplätze erleben.  »Das Leben des […] Walter Kaufmann war und ist fantastisch: Jude, Emigrant, Pfirsichpflücker, Soldat, Hafenarbeiter, Reporter und Autor. Es ist mehr als nur ein Leben, das Kaufmann hat, es sind mehrere.«deutschlandradiokultur.de Also: Auf ins Abenteuer!Um in den Lostopf zu hüpfen, verraten Sie uns, wo Sie am liebsten einmal hinreisen möchten und warum. Besuchen Sie uns auch auf Facebook:https://www.facebook.com/Eulenspiegelverlagsgruppe/

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  • 60er Jahre – Zeit des Umbruchs

    Meine Sehnsucht ist noch unterwegs
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    29. May 2016 um 14:10

    Walter Kaufmann wollte schon immer reisen. Damit brachte er sich auf dem Internat bereits in Schwierigkeiten – denn die Reisen fanden noch auf dem Papier statt. Als Erwachsener mochte die Zunge schneller sein als die Realität, doch er setzte alles daran, dass seine Träume zur Realität wurden. So bereiste er die Welt, begegnete Menschen, erlebte bedeutsame Ereignisse live mit und vor allem blieben ihm Einzelschicksale seiner Begegnungen im Gedächtnis. In diesem Buch lässt er sie noch einmal Revuepassieren. Ein Buch, das einen Reisebericht verspricht, aber ein Blitzlichtgewitter an Schicksalen und Begegnungen, Zeitgeschehen und Eindrücken liefert. Nicht schlecht, aber man muss sich von seiner Erwartungshaltung verabschieden. Nach kurzen Episoden in Japan und Irland konzentriert sich der Autor auf Amerika. Zeitraum sind die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Rassenhass trifft auf die Toleranzpolitik, Rezession auf Träume, Realität ersetzt die Vorstellungen. Ein bisschen gestört hat mich, dass die Grundstimmung dieser Kaskade an persönlichen Erlebnissen negativ ist. Gescheiterte, desillusionierte Leben, überschattet von einer düsteren Vergangenheit und einer Gegenwart, die alle Werte neu definiert – so schnell, dass die Menschen sich haltlos fühlen. Das Buch ist nicht schlecht. Es ist aber nicht das, was ich erwartet habe. Die Texte sind zusammenhanglos. Ein Blitzlichtgewitter, das schmale Ausschnitte aus dem Leben unterschiedlichster Menschen erhellt – leider oft sehr düsteres enthüllt. Sehr interessant sind die geschichtlichen Ereignisse, die dem Leser hier aus der Perspektive normaler Menschen begegnen. Überlebende von Hiroshima, Alltag mit der IRA in Irland, Umbrüche in Amerika durch die Gleichstellung von Schwarz und Weiß und zum Schluss noch ein Eindruck vom Amerika nach 9/11. Leider liegt der Fokus des Buches auf dem Amerika der 60er statt einen breitgefächerten Eindruck der weiten Reisen des Walter Kaufmann zu geben. Fazit: Das Buch gibt einen interessanten Einblick ins Zeitgeschehen Mitte des 20. Jahrhunderts, doch ein Reisebericht liegt hier nicht vor. Gut zu lesen, informativ, mir aber zu düster.

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