Walter Kempowski

 4.2 Sterne bei 303 Bewertungen
Autor von Tadellöser & Wolff, Alles umsonst und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Walter Kempowski

Walter Kempowski ist einer der bedeutendsten Autoren von historischen Romanen und Erzählungen über den zweiten Weltkrieg. 1929 geboren, war er während des Krieges in der HJ und der Wehrmacht und absolvierte danach eine Lehre als Kaufmann. 1948 wurde Kempowski aufgrund eines Verdachtes der Bespitzelung für den amerikanischen Geheimdienst verhaftet und wurde gemeinsam mit seinem Bruder Robert zu 8 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Diese Erlebnisse verarbeitete er in seinen Werken. Nach Freilassung begann sein literarisches Schaffen, "das Echolot" wird auch international bekannt und wird ein großer Erfolg. Walter Kempowski stirbt am 5. Oktober 2007 in Rotenburg (Wümme).

Neue Bücher

Ein Kapitel für sich

 (12)
Erscheint am 11.03.2019 als Taschenbuch bei Penguin.

Das Echolot - Barbarossa '41

Erscheint am 11.03.2019 als Taschenbuch bei Penguin.

Alle Bücher von Walter Kempowski

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Tadellöser & Wolff

Tadellöser & Wolff

 (70)
Erschienen am 12.09.2016
Alles umsonst

Alles umsonst

 (33)
Erschienen am 11.06.2018
Uns geht's ja noch gold

Uns geht's ja noch gold

 (22)
Erschienen am 14.08.2017
Aus großer Zeit

Aus großer Zeit

 (15)
Erschienen am 01.03.1999
Ein Kapitel für sich

Ein Kapitel für sich

 (12)
Erschienen am 11.03.2019
Hundstage

Hundstage

 (12)
Erschienen am 01.10.2004
Herzlich willkommen

Herzlich willkommen

 (11)
Erschienen am 12.09.2016
Letzte Grüße

Letzte Grüße

 (11)
Erschienen am 04.09.2006

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Neue Rezensionen zu Walter Kempowski

Neu

Rezension zu "Uns geht's ja noch gold: Roman (Die deutsche Chronik 5)" von Walter Kempowski

Walter Kempowski | UNS GEHT’S JA NOCH GOLD
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

INHALT: UNS GEHT’S JA NOCH GOLD ist der fünfte Band des grandiosen Deutsche-Chronik-Zyklus, der die Geschichte der Kaufmannsfamilie Kempowski in Rostock erzählt. In diesem Band werden die Nachkriegsjahre 1945 bis 1948 beschrieben. Die Russen kommen und nehmen was sie kriegen können; alles ist zerstört und das große Plündern und Schachern beginnt; Flüchtlinge werden überall einquartiert, obwohl kaum noch Wohnplatz übrig ist … und mittendrin der junge Walter, der versucht, in all dem Unrecht und Durcheinander nicht völlig unterzugehen.

FAZIT: Dieser Teil hat mir bisher am besten gefallen und ich kann Kempowski nur immer und immer wieder empfehlen. Wer Rostock kennt und liebt, darf diesen großartigen Autor nicht verpassen. Fünf Sterne, logisch!

*** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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Silkchen2909s avatar

Rezension zu "Uns geht's ja noch gold" von Walter Kempowski

Nicht stimmig aufgebaut, aber lesenswert
Silkchen2909vor einem Jahr

Mit seinem bereits 1972 erstmals erschienenen Roman "Uns geht's ja noch gold" ist Walter Kempowsi eine inhaltlich gehaltvolle und zutiefst berührende Erzählung gelungen. Ausgehend vom Jahre 1945 schildert Kempowsi die Nachkriegsjahre so, wie sie Familie und Umfeld erlebt haben. Mit einem an Beiläufigkeit grenzenden Erzählstil beschreibt er diese schwere Zeit, ohne die zuweilen unfassbar grausamen Lebensbedingungen zu verharmlosen. Inhaltlich hat mich dieses Buch gefesselt und sehr bewegt, Kempowskis gewöhnungsbedürftiger Schreibstil hat es mir jedoch schwer gemacht, in einen "Lesefluss" zu finden. Die Kapitel bestehen aus zahllosen kurzen Absätzen, die inhaltlich nicht immer in direktem Zusammenhang miteinander stehen uns mitunter sehr abgehakt wirken. So ist es mir nicht gelungen, wirklich in die Erzählung einzutauchen. Das ist schade, denn grundsätzlich finde ich die Geschichte sehr mitreißend - nur eben nicht stimmig aufgebaut. Lesenswert ist sie dennoch.

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Ritjas avatar

Rezension zu "Das Echolot" von Walter Kempowski

Geschichte zum Greifen nah
Ritjavor 3 Jahren

Geschichte zum Greifen nah, beklemmend, traurig und nachdenklich zurücklassend.

Das Hörbuch zum Mehrteiler Abgang 45 von Walter Kempowski ist kein Hörbuch, was man mal eben nebenbei hört. Es dringt sofort ins Ohr und bleibt im Kopf haften. 
Die vielen unterschiedlichen Stimmen und Ausschnitte sorgen für Gänsehaut. Es werden Briefe, Feldpost, Notizen, Tagebüchereintragungen von Privatpersonen vorgelesen. Durch die vielen Sprecher (mehr als 200) bekommt man das Gefühl, die verschiedenen Stimmen des Volkes zu hören. Es gibt kaum positive Nachrichten. In den Aufzeichnungen dominieren Trauer, Leid und Angst, aber auch Wut, Verzweiflung und Zorn. 
Die Arbeit, die sich Walter Kempwoski gemacht hat, ist hörbar und unglaublich. Es ist ein wichtiges Zeitdokument, welches mich nachdenklich zurückgelassen hat. Ich konnte das Hörbuch nur in Etappen anhören und musste zwischendurch immer wieder eine Pause einlegen, um das Gehörte zu verarbeiten. 
Es gibt ein Booklet zum Hörbuch, welches man zu Beginn lesen sollte. Neben der Auflistung der Sprecher und der Biografie von Walter Kempowski kann man auch ein Interview von ihm zur Arbeit lesen. Ganz am Ende findet man noch einmal die wichtigsten Daten aus dem Jahr 1945. Ich fand es interessant und hilfreich, da es den Hörer ein wenig auf das Hörbuch vorbereitet. 

 Trotzdem muss ich zugeben, konnte ich die einzelnen Personen nicht immer erkennen und empfand es dann auf Dauer auch etwas anstrengend nicht zu wissen, wer gerade spricht. Zwar sind die Sprecher im Booklet mit ihren Rollen aufgelistet, aber nicht genau zugeordnet nur "Frau Hug", "Ingelein", "Frau I". Man weiß nicht zu welchen Zeitpunkt die Person auftreten wird, dies muss man „heraushören“, was jedoch nicht immer möglich war. Manchmal ist mir das nur gelungen, weil die Sprecherstimme bekannt war (z.B. Otto Sander) und ich dadurch wusste, wen er vorlas. Dies hätte etwas besser, strukturierter dargestellt werden können.

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Zusätzliche Informationen

Walter Kempowski wurde am 29. April 1929 in Rostock (Deutschland) geboren.

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von 10 Lesern aktuell gelesen

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