Walter Kempowski Alles umsonst

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Inhaltsangabe zu „Alles umsonst“ von Walter Kempowski

Walter Kempowskis großer Roman zum Thema Flucht und Vertreibung Ostpreußen im Januar 1945: Alles ist in Auflösung, Flüchtlingsströme wälzen sich in Richtung Westen. Nur auf dem Gutshof der von Globigs scheint die Welt noch heil zu sein. Bis auch hier die Ordnung zusammenbricht. Wohl niemand ist berufener als Walter Kempowski, der „Chronist des Jahrhunderts“ (Die Zeit), das Drama der Flucht aus Ostpreußen in einem großen Roman darzustellen. Auf bemerkenswert unideologische Weise setzt er sich ohne Schuldzuweisung und moralische Wertung mit diesem schwierigen Kapitel deutscher Vergangenheit auseinander.

Beklemmend emotionslos, langsam, zermürbend. Dem Thema gerecht werdend.

— Ulenflucht
Ulenflucht

Erschreckend, bewegend aber leider wahr!

— Fay1279
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    Alles umsonst
    Izabelle_Jardin

    Izabelle_Jardin

    03. January 2015 um 12:21

    Das ist schon ein Ding, wie Kempowski in "Alles umsonst" zunächst das beinahe ungerührte Fortbestehen der Üblichkeiten in seiner Familie von Globig schildert, nach und nach gestrandete Figuren einbringt, teils sehr skurrile Gestalten, wie die drohende Katastrophe sich unterschwellig (weiß jeder, glaubt da trotzdem noch keiner) andeutet, und dann alles im wahrsten Sinne des Wortes "den Bach runtergeht", bis in die Ostsee - und das alles erzählt, wie Sonntagnachmittag am Kaffeeplaudertisch. Es wirkt so abständig wie eindringlich. So persönlich wie unpersönlich. Und entfesselt eine Magie beim Lesen, der man sich nicht entwinden kann. Und auch nicht will! Wenn man bereit ist, sich einzulassen. Großartig!

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  • Rezension zu "Alles umsonst" von Walter Kempowski

    Alles umsonst
    Kalif

    Kalif

    15. May 2011 um 21:51

    Ein brillantes, ein bewegendes Buch: In nüchterner Erzählweise wird ein vor dem düsteren geschichtlichen Hintergrund wahrscheinlich alltägliches Drama entworfen, dessen Protagonisten beinahe hilflos einem unausweichlich scheinenden, tragischen Schicksal entgegentaumeln. Der unpathetische Stil vermeidet sämtliche Klischees, die man angesichts des Themas erwarten könnte. Die größte Stärke des Romans liegt vielleicht darin, dass die Motivationen der Figuren, ihre Ängste und Hoffnungen mit geradezu plastischer Glaubwürdigkeit vermittelt werden. Dieses am Schluss erschütternde Buch ist ein bestechender Gegenentwurf zu den unseligen Rührstücken zum Thema "deutscher Geschichte", die einem im Fernsehen etwa unter dem Titel "DIE FLUCHT" (Kai Wessel, mit Maria Furtwängler) vorgesetzten werden.

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  • Rezension zu "Alles umsonst" von Walter Kempowski

    Alles umsonst
    Buffi66

    Buffi66

    08. October 2007 um 09:33

    Eine spannende Geschichte gegen Ende des 2. Weltkrieges

  • Rezension zu "Alles umsonst" von Walter Kempowski

    Alles umsonst
    OlliF

    OlliF

    28. January 2007 um 21:42

    Kempowski schreibt in seiner üblichen, flapsigen, aber alles deutsch-bürgerliche entlarvenden Sprache ein wichtiges Werk über die Flucht einer Familie aus Ostpreußen, über die Zeit, die Gefahren und den unnötigen Kadavergehorsam deutscher Behörden (selbst noch ganz kurz!) vor dem Ende. Es ist kein schweres, kein überraschendes Buch. Aber es gehört zu dem "ganzen Bild", das man von dieser Zeit braucht.

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