Walter Kempowski Herzlich willkommen

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Inhaltsangabe zu „Herzlich willkommen“ von Walter Kempowski

"Wird schon werden, da müssen wir eben durch", sagt die allen Kempowski- Lesern vertraute Mutter Grethe, als ihr Sohn Walter nach acht Jahren Haft aus dem Zuchthaus Bautzen zu ihr nach Hamburg zurückkehrt ohne Ausbildung und Beruf, ohne Ziel und Geld. Sehr gemessen fällt der Empfang seitens der Verwandtschaft aus. Und dem in die Freiheit entlassenen Walter ergeht es nicht anders als vielen Deutschen, die aus dem Osten in den so begehrten Westen gelangt sind: Von den Menschen, mit denen sie es zu tun haben, nicht anerkannt, fühlen sie sich als Bürger zweiter Klasse. Walter jedoch kann warten. Er übt sich in Geduld, während um ihn herum sich die Räder des Wirtschaftswunders immer schneller drehen. Zunächst schlüpft er bei seiner Mutter unter, erhält dann eine Einladung der Ökumene in die Schweiz und trifft in Locarno im "Haus Zwingli!" auf allerlei Gäste, die er mit unnachahmlichem Humor beschreibt. Auf der Burg Hatzfeld im Werragebiet versucht er sich als Erzieher für schwierige Kinder. Von ihnen geliebt, aber abgestoßen von den Erziehungsmethoden dieser Anstalt, entschließt er sich, sie zu verlassen. In Hamburg erwarten ihn die Mutter und Cornelli, der ihn an der Pädagogischen Hochschule in Göttingen unterbringt. Ein ungewohnt sorgloses Studentenleben beginnt, doch die Jahre in Bautzen haben ihre Spuren hinterlassen: Walter sieht schärfer und tiefer als viele seiner Kommilitonen, immer wieder erliegt er Anfällen von Melancholie. Die Gabe der Ironie verhilft ihm dazu, die oft skurrilen Typen und Außenseiter lebensecht zu zeichnen. Die Familie wächst wieder zusammen: Robert kehrt ungebrochen aus der Haft zurück, und Walter findet endlich die Frau, die ihn versteht. So enden für ihn mit diesem Roman die Jahre des Suchens und des Übergangs, deren Bestandsaufnahme Walter Kempowskis Deutsche Chronik nun abschließt.

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