Walter Kirn Daumenlutscher

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Inhaltsangabe zu „Daumenlutscher“ von Walter Kirn

Minnesota zur Zeit Ronald Reagans. Justin Cobb ist vierzehn, sein Zahnarzt nennt ihn den 'King Kong der oralen Obsessionen'. Justin ist Daumenlutscher, nur mit dem Daumen im Mund fühlt er sich komplett. Sehr zum Verdruss seines Vaters Mike, Jäger und Sportfanatiker, ein waschechter Macho, der seine Familie nur 'Leute' nennt. Mike will die überbissbedingten Zahnarztrechnungen nicht mehr bezahlen und ordnet eine Hypnosebehandlung an, mit Erfolg. Justin muss auf seinen Daumen verzichten. Doch nicht nur er, jedes Mitglied der Familie Cobb hat eine innere Leere zu füllen. Mike muss jedes Jahr eine Hirschkuh erlegen. Audrey, Justins viel zu schöne Mutter, träumt von einem Rendezvous mit Don Johnson. Joel, sein kleiner Bruder, wird Tennis-Freak und ist fixiert auf Designerklamotten. Eine ganz normale amerikanische Familie also. Allein Justin spürt, auf welch schmalem Grat sich das nach außen intakte Familienleben bewegt. Als die bekannten Pubertätsüberlebenshilfen wie Aufputschmitte l, Sex, Alkohol und Hasch versagen, ergreift Justin die Initiative, um seine offenbar völlig überforderten Eltern zur Vernunft und damit das Familienleben einigermaßen ins Lot zu bringen. Skurril, irre komisch und herzergreifend - Justin Cobb ist garantiert der liebenswerteste Daumenlutscher der zeitgenössischen Literatur.

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  • Rezension zu "Daumenlutscher" von Walter Kirn

    Daumenlutscher
    Holden

    Holden

    28. February 2011 um 15:32

    Dem 14-jährigen Justin soll das Daumenlutschen abgewöhnt werden, dabei ist er noch der normalste in seiner Familie, bestehend aus dem harten, schießwütigen Vater, der wunderschönen Mutter und der nervenden Sportskanone von Bruder. Ein amüsanter Blick auf eine dysfunktionale Familie und auf das Amerika der Reagan-Ära.

  • Rezension zu "Daumenlutscher" von Walter Kirn

    Daumenlutscher
    Nici

    Nici

    26. April 2007 um 12:23

    Justin ist die Hauptfigur in diesem Roman. Er hat ein klitzekleines Problem, das schon anhand des Titels des Romans klar wird. Er ist ein Daumenlutscher. Sein Vater hält das irgendwann nicht mehr aus, schließlich ist Justin schon ein Teenager und kein Baby mehr. Also schickt er Justin zum Zahnarzt, der ihm helfen will, von dieser "Sucht" wegzukommen. Das klappt auch, nur das Justin sich jetzt immer wieder andere "Süchte" zulegt. Zunächst ist es Hustensaft, dann sind es Medikamente. Als eines Tages zwei Mormonen vor der Tür stehen, sieht Justin eine Möglichkeit, seine Familie, die mittlerweile in einer Krise steckt, aus dieser wieder herauszuholen. Die Familie lässt sich taufen, nimmt am Leben der Gemeinde teil. Doch der Vater, ein leidenschaftlicher Jäger und Liebhaber von Kautabak, hat Probleme, die später ans Licht kommen. Justin versucht jedoch verbittert, seine Familie zusammen zu halten... Witzig und äußert originell geschrieben. Sicherlich wird dieses Buch nie den Literaturnobel Preis erhalten, aber es gibt einen das Gefühl das die eigene Familie doch noch nicht allzu krank ist.

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