Walter Lord

 3.9 Sterne bei 71 Bewertungen
Autor von Die letzte Nacht der Titanic, Die Titanic-Katastrophe und weiteren Büchern.

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itwt69s avatar

Rezension zu "Die Titanic- Katastrophe (6938 078)" von Walter Lord

Super Doku
itwt69vor einem Jahr

Das Buch stellt eine absolut lesenswerte Dokumentation der Ereignisse dar. Die betroffenen Menschen kommen dank vieler Originalzitate auch nicht zu kurz. Zudem enthält das Büchlein viele aussagefähige Fotos.

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Svenjas_BookChallengess avatar

Rezension zu "Die letzte Nacht der Titanic" von Walter Lord

Ein packender Tatsachenbericht
Svenjas_BookChallengesvor 2 Jahren


Seit ich zu meinem 7. Geburtstag (ich glaube zumindest, dass es der 7. war - also 1998) die VHS zu James Camerons monumentalem Blockbuster "Titanic" geschenkt bekam (ja, früh übt sich), bin ich fasziniert vom Untergang dieses luxuriösen Ozeandampfers, um den sich so viele Legenden ranken wie um kein anderes Schiff. Man könnte also sagen, seit ich denken kann, denke ich an die Titanic. Klar, dass ich irgendwann auf Walter Lords Tatsachenbericht aus dem Jahr 1955 stoßen musste - Die letzte Nacht der Titanic ist die Vorlage für den ehemals erfolgreichsten Film aller Zeiten und gilt als Bibel der Titanic-Forschung. Völlig zurecht, muss ich sagen.


Was mir schon mal sehr gut gefallen hat, ist, dass Lord sich tatsächlich ausschließlich auf das Schiffsunglück konzentriert und mit seinem Bericht wenige Momente vor dem Zusammenstoß mit dem Eisberg einsetzt. Er verwebt die Aussagen von Besatzungsmitgliedern und Passagieren miteinander und rekonstruiert auf diese Weise den Hergang des Unglücks minutiös und plausibel. Dabei liefert er einen Querschnitt durch alle Aufgabenbereiche (vom Heizer über den Bäcker bis hin zum Kapitän) und Klassen. Auffällig ist dennoch, dass vor allem Passagiere der ersten Klasse zu Wort kommen. Das war für mich etwas unbefriedigend, lässt sich aber ganz einfach damit erklären, dass die Boote aufgrund der 1912 noch fest in den Köpfen der Menschen verankerten Klassenhierarchie zuerst mit Erste-Klasse-Passagieren besetzt wurden, weshalb es unter ihnen logischerweise wesentlich mehr Überlebende gibt.


Diesen Umstand kritisiert Lord an mehreren Stellen deutlich und gibt hier auch einen kleinen Einblick in den Umgang mit Überlebenden und die Berichterstattung nach dem Untergang. Diese Aspekte waren für mich ebenso interessant wie das Unglück selbst. Darüber hinaus fokussiert sich Lord nicht ausschließlich auf die Geschehnisse auf der Titanic, sondern bezieht auch das kleine Schiff Californian mit ein, welches in der Nacht vom 14. auf den 15. April 10 Seemeilen entfernt am Rand des Eisfeldes lag und zeitweise Sichtkontakt mit der Titanic hatte, deren Seenot aber einfach nicht erkannte. Später kommt auch zur Sprache, wie die Carpathia, das einzige Schiff, das zur Rettung eilte, vom SOS der Titanic erfuhr und darauf reagierte. Die prompte Reaktion des Kapitäns, die besonnene Vorbereitung einer Rettungsaktion und die Besorgnis der Crew-Mitglieder der Carpathia haben mich sehr bewegt.


Ich erinnere mich an einen Satz aus einer Dokumentation, in dem es hieß, die tatsächlichen Ereignisse in dieser kalten Aprilnacht 1912 seien teilweise noch dramatischer gewesen als die Darstellung des Untergangs in Camerons Blockbuster. Unglaublicherweise bestätigt Lords Buch das. Von Captain Smiths Handlungsunfähigkeit über den verzweifelten Überlebenskampf der Dritte-Klasse-Passagiere bis hin zu mehreren Männern, die sich stundenlang auf einem umgedrehten Floß hielten, bevor sie buchstäblich in letzter Sekunde von einem Rettungsboot aufgenommen wurden. In Lords Buch erfährt man viele Dinge, die man über den Untergang noch nicht gewusst hat, erkennt aber auch Szenen aus dem Film wieder, was beweist, wie nah sich Cameron tatsächlich an die wahren Geschehnisse gehalten hat.


Vor Walter Lords umfangreicher Recherchearbeit und seiner unglaublich detailgenauen Nachzeichnung der Ereignisse muss man auf jeden Fall den Hut ziehen. Imponiert hat mir außerdem sein Schreibstil, denn Die letzte Nacht der Titanic liest sich über weite Strecken wie ein packender Krimi und hält einen eigentlich durchgehend in Atem. Meine Faszination für den gesunkenen Ozeanriesen ist nach der Lektüre jedenfalls noch gestiegen.


Mein Fazit:


Von diesem Sachbuch bin ich wirklich begeistert: Walter Lords Die letzte Nacht der Titanic ist ein gründlich recherchierter und brillant erzählter Tatsachenbericht, der einen ebenso packt und mitreißt wie ein spannender Thriller. Vor allem Titanic-Fans kommen hier absolut auf ihre Kosten.

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natti_ Lesemauss avatar

Rezension zu "Die letzte Nacht der Titanic" von Walter Lord

es geht so...
natti_ Lesemausvor 2 Jahren

Ein Bericht / Story, über die Titanic. Wie die Menschen es damals tatsächlich erlebt haben, wie es wirklich war....
Was haben sie tatsächlich erlebt? Wie haben sie das ganze Empfunden? Was hatte man ihnen gesagt? Was passierte dannach?
Es sind Original Fotos von damals dabei, echt schön und gut.
Es wird vieles in Zeitanangaben berichtet, was auch teiweise gut ist.
Am Ende wird noch einmal in kurzform in Minutenangaben alles berichtet- das finde ich besonders toll.
Dennoch- irgendwie hat mich das ganze nicht mitgenommen. Vielleicht lag es daran, das ich oft den Film gesehen haben und einige Berichte. Daher kannte ich vieles schon.
Hin und wieder zog sich das ganze etwas hin, manche Passagen fand ich etwas langweilig, andere wieder rum doch sehr interessant.
Ich habe nach 1/4 des Buch noch das Ende gelesen, aber mehr dann doch nicht.
So sehr hat es mich nun auch nicht gefesselt, das ich es zu ende lesen wollte.

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