Die letzte Nacht der Titanic

von Walter Lord 
4,1 Sterne bei48 Bewertungen
Die letzte Nacht der Titanic
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C

Lieben oder hassen, mich lädt das Schiff nicht los.

CorneliaPs avatar

Wenn man schon untergeht, dann mit Stil und Haltung. Die Haltung der Meisten reichen Herren an Bord ist echt beeindruckend

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Inhaltsangabe zu "Die letzte Nacht der Titanic"

Die Vorlage für James Camerons monumentalen Film »Titanic« In der Nacht vom 14. April 1912 rammte die angeblich unsinkbare Titanic einen Eisberg und ging unter. Über 1500 Menschen fanden den Tod. Mit dem Ozeanriesen endete eine ganze Ära. Minute für Minute, Einzelheit für Einzelheit gibt dieser ergreifende Tatsachenbericht die letzten dramatischen Stunden der Titanic wieder. Keine andere Veröffentlichung kommt den wahren Ereignissen der Tragödie näher als dieses Buch. Der Bestseller und Sachbuchklassiker aus dem Jahr 1955 ist der definitive Bericht über das berühmteste Schiffsunglück aller Zeiten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596192694
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Fischer Taschenbuch
Erscheinungsdatum:06.12.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein packender Tatsachenbericht - ebenso fesselnd wie jeder Thriller.
    Ein packender Tatsachenbericht


    Seit ich zu meinem 7. Geburtstag (ich glaube zumindest, dass es der 7. war - also 1998) die VHS zu James Camerons monumentalem Blockbuster "Titanic" geschenkt bekam (ja, früh übt sich), bin ich fasziniert vom Untergang dieses luxuriösen Ozeandampfers, um den sich so viele Legenden ranken wie um kein anderes Schiff. Man könnte also sagen, seit ich denken kann, denke ich an die Titanic. Klar, dass ich irgendwann auf Walter Lords Tatsachenbericht aus dem Jahr 1955 stoßen musste - Die letzte Nacht der Titanic ist die Vorlage für den ehemals erfolgreichsten Film aller Zeiten und gilt als Bibel der Titanic-Forschung. Völlig zurecht, muss ich sagen.


    Was mir schon mal sehr gut gefallen hat, ist, dass Lord sich tatsächlich ausschließlich auf das Schiffsunglück konzentriert und mit seinem Bericht wenige Momente vor dem Zusammenstoß mit dem Eisberg einsetzt. Er verwebt die Aussagen von Besatzungsmitgliedern und Passagieren miteinander und rekonstruiert auf diese Weise den Hergang des Unglücks minutiös und plausibel. Dabei liefert er einen Querschnitt durch alle Aufgabenbereiche (vom Heizer über den Bäcker bis hin zum Kapitän) und Klassen. Auffällig ist dennoch, dass vor allem Passagiere der ersten Klasse zu Wort kommen. Das war für mich etwas unbefriedigend, lässt sich aber ganz einfach damit erklären, dass die Boote aufgrund der 1912 noch fest in den Köpfen der Menschen verankerten Klassenhierarchie zuerst mit Erste-Klasse-Passagieren besetzt wurden, weshalb es unter ihnen logischerweise wesentlich mehr Überlebende gibt.


    Diesen Umstand kritisiert Lord an mehreren Stellen deutlich und gibt hier auch einen kleinen Einblick in den Umgang mit Überlebenden und die Berichterstattung nach dem Untergang. Diese Aspekte waren für mich ebenso interessant wie das Unglück selbst. Darüber hinaus fokussiert sich Lord nicht ausschließlich auf die Geschehnisse auf der Titanic, sondern bezieht auch das kleine Schiff Californian mit ein, welches in der Nacht vom 14. auf den 15. April 10 Seemeilen entfernt am Rand des Eisfeldes lag und zeitweise Sichtkontakt mit der Titanic hatte, deren Seenot aber einfach nicht erkannte. Später kommt auch zur Sprache, wie die Carpathia, das einzige Schiff, das zur Rettung eilte, vom SOS der Titanic erfuhr und darauf reagierte. Die prompte Reaktion des Kapitäns, die besonnene Vorbereitung einer Rettungsaktion und die Besorgnis der Crew-Mitglieder der Carpathia haben mich sehr bewegt.


    Ich erinnere mich an einen Satz aus einer Dokumentation, in dem es hieß, die tatsächlichen Ereignisse in dieser kalten Aprilnacht 1912 seien teilweise noch dramatischer gewesen als die Darstellung des Untergangs in Camerons Blockbuster. Unglaublicherweise bestätigt Lords Buch das. Von Captain Smiths Handlungsunfähigkeit über den verzweifelten Überlebenskampf der Dritte-Klasse-Passagiere bis hin zu mehreren Männern, die sich stundenlang auf einem umgedrehten Floß hielten, bevor sie buchstäblich in letzter Sekunde von einem Rettungsboot aufgenommen wurden. In Lords Buch erfährt man viele Dinge, die man über den Untergang noch nicht gewusst hat, erkennt aber auch Szenen aus dem Film wieder, was beweist, wie nah sich Cameron tatsächlich an die wahren Geschehnisse gehalten hat.


    Vor Walter Lords umfangreicher Recherchearbeit und seiner unglaublich detailgenauen Nachzeichnung der Ereignisse muss man auf jeden Fall den Hut ziehen. Imponiert hat mir außerdem sein Schreibstil, denn Die letzte Nacht der Titanic liest sich über weite Strecken wie ein packender Krimi und hält einen eigentlich durchgehend in Atem. Meine Faszination für den gesunkenen Ozeanriesen ist nach der Lektüre jedenfalls noch gestiegen.


    Mein Fazit:


    Von diesem Sachbuch bin ich wirklich begeistert: Walter Lords Die letzte Nacht der Titanic ist ein gründlich recherchierter und brillant erzählter Tatsachenbericht, der einen ebenso packt und mitreißt wie ein spannender Thriller. Vor allem Titanic-Fans kommen hier absolut auf ihre Kosten.

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor 2 Jahren
    es geht so...

    Ein Bericht / Story, über die Titanic. Wie die Menschen es damals tatsächlich erlebt haben, wie es wirklich war....
    Was haben sie tatsächlich erlebt? Wie haben sie das ganze Empfunden? Was hatte man ihnen gesagt? Was passierte dannach?
    Es sind Original Fotos von damals dabei, echt schön und gut.
    Es wird vieles in Zeitanangaben berichtet, was auch teiweise gut ist.
    Am Ende wird noch einmal in kurzform in Minutenangaben alles berichtet- das finde ich besonders toll.
    Dennoch- irgendwie hat mich das ganze nicht mitgenommen. Vielleicht lag es daran, das ich oft den Film gesehen haben und einige Berichte. Daher kannte ich vieles schon.
    Hin und wieder zog sich das ganze etwas hin, manche Passagen fand ich etwas langweilig, andere wieder rum doch sehr interessant.
    Ich habe nach 1/4 des Buch noch das Ende gelesen, aber mehr dann doch nicht.
    So sehr hat es mich nun auch nicht gefesselt, das ich es zu ende lesen wollte.

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    tigerscurses avatar
    tigerscursevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Du glaubst, du kennst die Geschichte? Überleg noch mal...
    Schicken sie sie auf See, Mr Murdoch!


    Rezension zu ,,Die letzte Nacht der Titanic'' von Walter Lord
    (engl.: A night to remember)

    Dieses Buch ist eine Mischung aus Informationen und Roman, es wird aus der Sicht von verschiedenen Beteiligten erzählt, z.B. Passagieren, Heizern, den Familien der Verstorbenen, der Presse, den Offizieren und dem anderen Personal.

    Einige Fakten haben mich erschüttert, andere haben mich traurig gestimmt.
    Die Tragödie, die sich in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 abspielte, hatte Auswirkungen auf das Leben so vieler Menschen.

    ,,Es wird nie wieder so ein Schiff geben'' - Zum Glück!

    Der Untergang der Titanic war dem Größenwahn und dem Glauben zuzuschreiben, die Titanic sei ,,unsinkbar''.

    Das Schicksal der vielen Betroffenen und Beteiligten geht dem Leser ins Herz und ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich für den ,,Fall Titanic'' interessiert.

    Ein Schicksal, dass mich in diesem Buch sehr bewegt hat, ist das des alten Ehepaars Mr und Mrs Isidor Straus.
    Sie beschlossen, zusammen auf der Titanic zu bleiben und zu sterben, da sie ihren Mann nicht verlassen wollte und er nicht als erster Mann ein Rettungsboot betreten wollte, denn es hieß ja ,,Zuerst die Frauen und Kinder''.

    Bewegt hat mich auch das Ehrgefühl der Männer, die die Frauen und Kinder beschützten und für sie sogar in den Tod gingen.
    Abgesehen von einem jungen Herrn, der sich als Frau verkleidete und in ein Rettungsboot kletterte - wenigstens war er erfinderisch! :)

    Interessant war auch zu erfahren, wie viele Eisberg-Warnungen die Titanic von verschiedenen Schiffen erhalten hatte und welche sie ignoriert hatte, ebenso wie die Auswirkungen der Klassentrennung auf dem Schiff bei der Rettungsaktion und die Nähe der Carpathia, welche den Opfern ohne Zweifel hätte helfen können.

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    Melemonas avatar
    Melemonavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und eindrucksvoll. Liest sich sehr flüssig.
    Die letzte Nacht der Titanic

    Wer mehr zu der Titanic erfahren will, empfehle ich absolut dieses Buch. Hier werden auch Fotos, Briefe etc. gezeigt. Und es liest sich flüssig wie ein Roman.

    Ich war absolut erstaunt darüber, wie ruhig viele noch blieben oder es einige gar nicht mitbekamen, obwohl die Titanic einen Eisberg gerammt hatte. Damals war sie halt noch bekannt als:  "Das unsinkbare Schiff".

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    Nymphes avatar
    Nymphevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr informatives Buch über die Geschehnisse in der letzten Nacht der Titanic.
    Der Untergang der Titanic aus Sicht der Beteiligten

    Inhalt:


    Walter Lord hat in akribischer Kleinarbeit viele Überlebende des Untergangs der Titanic befragt und Belege und Fotos gesammelt. Daraus hat er den Bericht erstellt, in dem minutiös die Vorgänge der letzten Nacht der Titanic geschildert werden. Durch die persönliche Perspektive ist das Buch sehr nahe dran am Geschehen und enthält trotzdem viele wertvolle Details.

    Meinung:


    Ich habe in diesem Buch noch einmal eine andere Sicht des Unglücks bekommen. Natürlich kennt man inzwischen die meisten Fakten und Ereignisse (die Band spielte bis zum Schluss, die Rettungsboote waren nicht komplett gefüllt,…), aber ich habe hier zusätzlich noch viele neue Aspekte gefunden. Interessant fand ich zum Beispiel die Nacht aus der Sicht der Passagiere der Carpathia, die Geschichten der Heizer aus den Kesselräumen und viele andere kleine Geschichten, die sonst kaum erzählt werden.

    Zusätzlich dazu ist das Buch sehr gut und flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Ich empfehle das Buch dementsprechend uneingeschränkt allen, die sich gerne ein wenig mehr mit der Titanic beschäftigen möchten.

    Die einzige Einschränkung ist, dass (natürlich) noch nicht die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse eingearbeitet sind, da das Buch aus dem Jahr 1955 stammt. Die Qualität der Augenzeugenberichte mindert das natürlich nicht.

    Fazit: Tolle Sekundärliteratur zum Unglück der Titanic.

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    LilyJs avatar
    LilyJvor 4 Jahren
    Ich empfehle es jedem.. unglaublich Interessant,

    Ich habe dies Buch zufällig entdeckt und fand die Titanic schon immer Faszinierend.
    Man erfährt viele unbekannte Details was von kurz vor dem Eisberg geschah sowie was noch lange nach der Rettung los war.
    Für mich waren einige Sachen neu, und ich denke diese wurde auch absichtlich in Filmen oder Dokumentationen weggelassen denn ich zB fand das einfach nur schrecklich und gebe diesen Personen eine große Mitschuld...

    Die ersten par Seiten habe ich langsam/normal gelesen, aber gegen Mitte wollte ich unbedingt mehr erfahren.

    Ich empfehle jedem dieses Buch, auch wenn man sich nur etwas etwas für die Titanic interessiert.
    Es besteht zu 90% aus den Berichten der überlebenden und erhält auch einen Abdruck eines original Briefes der sehr interessant ist.
    Außerdem gibt es auch ein paar Bilder von Personen die häufig auftauchen.

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    H
    halbkreisvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die letzte Nacht der Titanic" von Walter Lord

    Sehr interessantes Buch über die Geschehnisse während der letzten Stunden der Titanic, basierend auf den Berichten der Überlebenden. Das nennt man wohl "klassische" Titanic-Literatur, und auch wenn es hier und da etwas veraltet anmutet, war es sehr unterhaltsam.

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    daniela_schwarzs avatar
    daniela_schwarzvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die letzte Nacht der Titanic." von Walter Lord

    Im Zuge des wieder entfachten Titanic-Interesses habe ich mich daran erinnert, dass mich das Thema auch schon früher sehr interessiert hat und ich wurde auf dieses Buch aufmerksam. Lord beschreibt hier chronologisch die Geschichte der letzten Stunden des Luxusliners von der Kollision mit dem Eisberg bis zu den Kosequenzen nach dem Unglück. Das Buch entstand bereits 1955 ausschliesslich nach Augenzeugenberichten. Das ist äusserst interessant, auch wenn einige Details sich mit späteren Nachforschungen als falsch erwiesen (z.B. wird in dem Buch nicht erwähnt, dass das Schiff kurz vor dem endgültigen Untergang auseinander gebrochen sein muss). Die Anekdoten und Erinnerungen der Passagiere und Crew-Mitglieder bringen dem Leser den Untergang dieses Schiffs der Superlative besonders nah und das Buch bildet eine gute Grundlage für Personen, die erst beginnen, sich für das Thema Titanic zu interessieren. Sehr empfehlenswert.

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    kellermaeuses avatar
    kellermaeusevor 6 Jahren
    Rezension zu "Die letzte Nacht der Titanic." von Walter Lord

    Ich fand das Buch sehr interessant. Zumal Lord wohl Wort wörtlich alles wiedergeben hat. Als ich das Buch von meinem Kollegen bekam meinte ich nur, das ist aber dünn. Aber das Buch ist ja auch 40 Jahre nach dem Untergang der Titantic geschrieben und da werden wohl schon einige Passagiere verstorben sein. Zumal da ja auch noch 2 Weltkriege zwischen lagen wo der eine oder andere verstarb.
    Der eine oder andere Mythos wird in dem Buch ja schon mal ausgelöscht. Unter anderem auch das Männer sich in Frauenkleider tarnten um auf ein Rettungsboot zu kommen. Das war wohl am Ende nur ein Fall. Ein Passagier aus der dritten Klasse. Andere Mythen werden wohl nie geklärt werden. Das Smith Selbstmord begangen hat unter anderen.
    Was ich wirklich erschreckend fand, das viel zu wenige Rettungsboote an Bord waren. Nicht weil man sparen wollte. Nein weil es eine veralterte Richtline es vorgab. Das die Titanic weit aus mehr Plätze an Bord hatte wurde wohlweislich übergangen.
    Erschütternd fand ich auch das bei dem Spruch "Frauen und Kinder zu erst" auch noch bei den Kindern Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen gemacht wurden. Die Mädchen durften mit ihren Müttern mit. Die Jungs mussten auf der Titanic bleiben.
    Im großen und ganzen hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Und auch wenn es nicht wirklich dick ist kommen 60 Leute zu Wort, wenn auch alle nur mit wenigen Sätzen. Doch das macht am Ende das Große und Ganze aus.

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    Nobbys avatar
    Nobbyvor 7 Jahren
    Rezension zu "Letzte Nacht der Titanic" von Walter Lord

    Der absolute Klassiker unter den Titanic-Büchern.Walter Lord hatte noch selbst die Möglichkeit mit Überlebenden der Katastrophe zu sprechen.Nach ihren Erzählungen und Berichten schrieb er dieses Buch, welches 1958 auch verfilmt wurde und als Vorbild für den späteren Blockbuster "Titanic" von James Cameron diente.

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