Walter Lucius Schmetterling im Sturm

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Inhaltsangabe zu „Schmetterling im Sturm“ von Walter Lucius

Die Journalistin Farah Hafez hat ein gefährliches Hobby: Kampfsport. Als sie gerade ihre letzte Gegnerin in der Notaufnahme besuchen will, wird ein schwerverletztes Kind eingeliefert, Opfer eines Unfalls mit Fahrerflucht. Die Kleidung des Kindes weckt sofort Farahs Interesse, denn es handelt sich um traditionelle afghanische Mädchenkleidung – das Kind aber ist ein Junge. Mit Schrecken erinnert sich Farah an ein Ritual, das in ihrem Geburtsland Afghanistan praktiziert wird und bei dem minderjährige Jungen älteren Männern zugeführt werden. Dass dieses Ritual seinen Weg in die Niederlande gefunden haben soll, lässt Farah keine Ruhe. Mehr und mehr wird sie in den Fall hineingezogen, bis ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht … Die Journalistin Farah Hafez stößt in Amsterdam auf die Machenschaften eines internationalen Kinderhändlerrings. Die Spuren führen nach Moskau und Johannesburg und in die höchsten politischen Kreise. Nach den REcherchen zu dieser Story wird ncihts mehr so sein, wie es war.

Aber es gibt immer neue Wendungen in der Story, wenn man denkt, man hat das Ende gefunden, gibt es doch wieder eine andere Idee.

— trollchen
trollchen

empfehlenswert

— IvonneL
IvonneL

Hatte mir mehr erwartet, leider nicht sehr spannend

— echidna
echidna

War mir zu verwirrend, Spannung kommt wenig auf.

— Tamaru
Tamaru

Weniger ist manchmal mehr....

— Mira20
Mira20

Fast schon zu viele verschiedene Themen

— vormi
vormi

Hui hui hui... toller Thriller.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Atemberaubender Pageturner - beschreibt die beinahe lebenslangen Folgen traumatischer Erlebnisse.

— Synapse11
Synapse11

Gut geschrieben, aber zu viele verschieden Themen in einem Buch...

— badwoman
badwoman

Ein Thriller mit vielen politischen Zusammenhängen

— Curin
Curin

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    Schmetterling im Sturm
    brauchnix

    brauchnix

    06. August 2015 um 09:17

    "Schmetterling im Sturm" ist wohl ein Erstling und der Beginn einer Reihe. Er hatte miach aus verschiedenen Gründen angesprochen. Zum einen ist es ein sehr schöner Titel, der bereits meine Neugierde weckte und das Cover ist interessant, auch wenn es nichts wirklich Neues ist, da Krimis und Thriller in letzter Zeit oft ähnliche Cover hatten. Das Thema erschien mir in der Leseprobe ungewöhnlich und wenn ich auch schon von Männern gehört habe, die vor allem in asiatischen Ländern als Frauen leben, so war mir das Ganze bei Kindern noch relativ unbekannt und ich wollte gerne mehr davon erfahren. Schön fand ich auch die Idee einer Hauptdarstellerin, die eine kampferfahrene Afghanin ist - also eine ungewöhnliche Ausgangslage. Man merkte am gut lesbaren Schreibstil, dass der Autor kein Anfänger ist. Außerdem benutzte er durch häufige Wechsel der Perspektive, dass die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wurde und dadurch mehr Tiefe bekam. Die Hauptperson Farah ist eine durchaus sympathische und in weiten Teilen auch glaubwürdige Protagonistin gewesen auch wenn mir die Beschreibungen ihrer Gedanken und ihres Innenlebens etwas zu langatmig waren. Ebenfalls unwillig war ich, dass sie etwas mystische Erscheinungen hat und mit diesen Zwiesprache hält. So was mag ich ungefähr genauso wenig wie ahnungsvolle Träume. Beides hat meiner Meinung nach in einem Thriller nichts verloren. Die politische und kulturpolitische Ebene war wie erwartet durchaus interessant aber leider habe ich im Endeffekt viel zu wenig über die Kinder und die Täter erfahren und konnte auch nicht nachspüren, in welchem Kontext das alles zu Land und Leuten steht. Größtes Manko des Buches war aber das Tempo und der Spannungsaufbau. Hier hätte man durch ein kluges Lektorat sicherlich ein ausgeglicheneres Ergebnis erzielen können, denn über zwei Drittel des Buches zieht sich die Geschichte wie Kaugummi in die Länge und im letzten Drittel wird dann plötzlich so viel Action reingepackt, dass ich total überrascht war und das Gefühl hatte, plötzlich in einem anderen Buch zu sein. Leider hat sich bei mir also der gute Eindruck nicht bis zum Schluss gehalten und ich musste mal wieder erfahren, dass es gar nicht so einfach ist, ein eigentlich packendes Thema in einen spannenden Thriller umzuwandeln der sich bis zum Finale hin steigert.

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  • "Schmetterling im Sturm" von Walter Lucius

    Schmetterling im Sturm
    SanniR

    SanniR

    29. July 2015 um 13:40

    Endlich habe ich mich durch diesen komplexen umfangreichen Thriller gekämpft! Ich war ja total gespannt auf dieses Debüt von Walter Lucius, denn die Leseprobe hatte wahnsinnig fesselnd angefangen: Ein Mädchen wird angefahren und schwer verletzt liegen gelassen. Als der Krankenwagen eintrifft stellen die Ärzte fest, dass das Mädchen gar kein Mädchen ist, sondern ein Junge. Die Journalistin Farah, die zufällig im Krankenhaus ist als der Junge eingeliefert wird, wird auf den Fall aufmerksam. Denn der Junge stammt aus ihrer Heimat Afghanistan. Dass der Junge Mädchenkleidung trug erinnert Farah an ein schreckliches afghanisches Ritual und sie kann nicht glauben, dass dieses Ritual nun den Weg in die Niederlande gefunden hat. Doch damit nicht genug. Im Verlauf der Geschichte werden immer mehr Menschen erwähnt - immer mehr Handlungsstränge erzählt. Neben Farah ist da noch die Ärztin Danielle Bernson, die den Jungen an der Unfallstelle verarztet hat und ihre ganz eigenen Interessen zu verfolgen scheint. Oder das Ermittlerteam Calvino und Diba - Calvino der smarte Nachwuchs-Polizist der sich sofort zu Farah hingezogen fühlt, Diba der unsympathische Taugenichts der nichts mehr auf die Reihe bekommt. Paul Chapelle, Sohn eines erfolgreichen Journalisten, durch seine Vergangenheit mit Farah verbunden. Um nur ein paar der vielen vielen Personen zu nennen. Ich denke, der Autor hat sich mit diesen vielen Erzählsträngen auch etwas viel vorgenommen. Auf den ersten Seiten wird viel in die Vergangenheit geblickt, man erfährt viel über jeden einzelnen Charakter, was jedoch nicht zum Verlauf der Geschichte beiträgt, der Junge - der zu Anfang doch Hauptperson war - wird immer mehr zur Nebenrolle. In manchen Kapiteln spielte er überhaupt keine Rolle und ich musste mich oft zum Weiterlesen zwingen, wenn es gerade wieder um irgendwelche politischen Verwicklungen ging. Durch die vielen verschiedenen Charaktere habe ich schon ab und an mal den Faden verloren - es fällt schwer, der Geschichte zu folgen. Und das hat mich sehr enttäuscht - die Leseprobe hatte mehr verprochen. Erst die letzten 150 Seiten fand ich wirklich richtig spannend und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Denn hier führen plötzlich alle Handlungsstränge wieder zu einem einzigen zusammen und es passiert innerhalb kürzester Zeit soviel, dass ich mich gefragt habe, ob dieser Teil des Buches vom selben Autor geschrieben wurde. Wenn diese letzten Seiten nicht gewesen wären, hätte ich das Buch wohl enttäuscht und gefrustet weggelegt. So habe ich immerhin einen spannenden Schluss erlebt, wenn sich auch der überwiegende Teil sehr in die Länge gezogen hat. Im Klappentext wird erwähnt, dass "Schmetterling im Sturm" der erste Teil einer Trilogie ist. Wenn man dies nicht wüsste, könnte man aber auch gut mit dem Ende des Buches leben. Ohne viel verraten zu wollen: es handelt sich um ein offenes Ende und man kann es sich in verschiedenen Weisen zu Ende denken. Ob ich die nächsten Teile lesen werde, kann ich noch nicht sagen. Das Buch war im Ganzen einfach nicht spannend genug.

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  • Etwas überfrachtet

    Schmetterling im Sturm
    badwoman

    badwoman

    24. July 2015 um 22:05

    Farah Hafez, Journalistin und Kampfsportlerin, trifft in einem Amsterdamer Krankenhaus zufällig auf einen angefahrenen Jungen. Er ist wie sie afghanischer Herkunft und trägt Mädchenkleider, was in Farah sofort den Verdacht aufkommen lässt, dass er nach einem alten afghanischen Ritual missbraucht wurde. Sie fängt parallel zur Polizei auf eigene Faust an zu ermitteln und deckt Verbindungen bis in höchste politische Kreise auf, und das nicht nur in den Niederlanden. Außerdem werden Erinnerungen an ihre eigene Kindheit geweckt und auch in dieser Beziehung erfährt sie einige Neuigkeiten. Das Buch ist ohne Zweifel spannend, weil flüssig und leicht lesbar, geschrieben. Das Hauptthema, professioneller Kindesmissbrauch, ist ja leider auch immer aktuell und hat Dimensionen, die kaum vorstellbar sind. Doch im Laufe des Buchs kommen immer mehr Problematiken dazu, fast jeder der Hauptakteure dieses Buches hat eine eigene problembeladene Geschichte, deren Folgen in diesem Buch in Erscheinung treten, von Spielsucht über Korruption bis Kriegsgräueln ist alles dabei. Das führt dazu, dass es teilweise ein wenig unübersichtlich und unrealistisch wird. Manche Szenen wie z.B. der "Blutregen" werden dann doch arg überstrapaziert und werden unglaubwürdig. Vielleicht wäre es besser gewesen, das Buch nicht mit so vielen Problemen zu überfrachten, weniger wär hier wahrscheinlich mehr gewesen. Nichtsdestotrotz habe ich dieses Buch gern gelesen und fand es spannend. Den Titel finde ich für einen Thriller etwas unpassend, das Cover ist ganz ok. Der Preis (15,99€) ist für ein Taschenbuch hoch, im besten Fall gerade noch vertretbar. Da ich keine 3 1/2 Sterne vergeben kann, bekommt das Buch 4.

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  • Leider nur langweilig

    Schmetterling im Sturm
    scarlett_ohara

    scarlett_ohara

    29. May 2015 um 16:40

    Zum Inhalt: Die niederländische Journalistin mit afghanischen Wurzeln Farah Havez recherchiert in einem Fall von Unfall mit Fahrerflucht. In einem Amsterdamer Wald wird ein Junge angefahren und schwer verletzt zurückgelassen. Es gibt keinen Hinweis auf seine Identität. Auffallend ist nur, dass er traditionelle afghanische Mädchenkleidung trägt. Farah erinnert das sofort an ein altes Ritual aus ihrem Geburtsland, bei dem Jungen älteren Männern zugeführt werden – in Mädchenkleidern. Und so ist ihr Interesse geweckt. Sie kommt den Machenschaften eines internationalen Kinderhändlerrings auf die Spur, die sogar nach Moskau, Johannesburg und in höchste politische Kreise führt. Doch dann gerät sie selbst in höchste Lebensgefahr. Meine Meinung: Die Leseprobe zu diesem Buch hat mir wirklich noch sehr gut gefallen. Das Buch klang spannend, und auch das Thema „Kinderhandel“ fand ich sehr interessant. Auch die Tatsache, dass die Handlung in den Niederlanden spielt, war für mich eher sehr positiv, da ich direkt an der deutsch-holländischen Grenze wohne und mich des öfteren im Nachbarland aufhalte. Also, eigentlich sehr gute Voraussetzungen für einen guten Thriller. Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut, doch als ich dann mit dem Lesen begonnen habe, kam leider ziemlich schnell die Ernüchterung. Die ersten Kapitel waren noch vielversprechend, aber dann wurde die Handlung leider immer verworrener. Da tauchten so viele Personen auf, dass ich irgendwann den Überblick verloren habe. Und auch die Anzahl der Nebenschauplätze wuchs stetig, was das Ganze auch nicht besser machte. Das alles tat der Spannung überhaupt nicht gut. Das sollte ja eigentlich ein Thriller sein, aber ich habe mich einfach nur noch gelangweilt. Ich kam mit dem Lesen nur sehr langsam voran und musste mich immer wieder zwingen, das Buch erneut in Angriff zu nehmen. Ich wollte es wirklich zu Ende lesen, aber irgendwann habe ich dann doch kapituliert. Ich hätte schon früher aufgegeben, aber ich wollte doch unbedingt diese Rezension schreiben.Es wurde aber einfach nicht besser, und so habe ich letztendlich abgebrochen. Die Zeit ist doch viel zu schade, als sie mit einem schlechten Buch zu verbringen. Vor allem, wenn ich sehe, wieviele (hoffentlich bessere!) ungelesene Bücher in meinem Regal noch auf mich warten. Der Autor hätte gut daran getan, das Buch um mindestens 200 Seiten zu kürzen. Man hätte wirklich viel, viel mehr aus diesem Thema machen können. So tut es mir leid um die verschwendete Zeit. Und die nächsten beiden Bände dieser Trilogie werde ich sicherlich nicht lesen. Schade! Und ich kann wirklich nicht nachvollziehen, dass dieser „Thriller“ auch noch preisgekrönt wurde!

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  • Gelungenes Debüt einer Triologie

    Schmetterling im Sturm
    trollchen

    trollchen

    25. May 2015 um 08:45

    Schmetterling im Sturm Herausgeber ist Suhrkamp Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (15. September 2014) und hat 569 interessante Seiten. Es handelt sich um den ersten Teil einer Triologie. Kurzinhalt: Im Amsterdamer Wald wird ein Junge angefahren und schwer verletzt zurückgelassen. Es gibt keinen Hinweis auf seine Identität. Die einzige Spur: Der Junge trägt traditionelle afghanische Mädchenkleidung. Die Journalistin Farah Hafez, selbst afghanischer Herkunft, ahnt, dass es um weit mehr geht als einen Unfall mit Fahrerflucht. Ihre Recherchen führen in die höchsten politischen Kreise von Amsterdam, Moskau und Johannesburg. Immer weiter wird sie in den Fall hineingezogen, bis ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht …! Meine Meinung: Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser Triologie. Von Anfang an war ich mittendrin  im Geschehen und es gab auch keine großen Längen, wo der Autor erst viel erzählt hat, denn die Vergangenheit wurde schön mit in die Gegenwart  hineingenommen. Das Thema ist sehr brisant (Kindermißbrauch, aber nicht auf dem alltäglichen Weg), denn es geht um die höchsten politischen Kreise  und es führte mich nach Moskau und auch nach Johannesburg. Es gibt verschiedene Erzählstränge, in einem geht es auch dem Ermittler, oder Journalisten und natürlich um Sarah, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Insgesamt liest sich das Buch sehr schnell, die Kapitel sind diesmal nicht  so kurz gehalten, sie sind ziemlich lang. Aber es gibt immer neue Wendungen in der Story, wenn man denkt, man hat das Ende gefunden, gibt es doch wieder eine andere Idee, um es weiter zu führen. Mein Fazit: Ein gelungenes Debüt, wo der zweite Band schon in meinem Regal wartet auf mich. Ich vergebe 5 Sterne, auch wenn die Story manche Längen hatte, wurde das Ruder doch immer wieder herum gerissen.

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  • Schmetterling im Sturm

    Schmetterling im Sturm
    Eule90

    Eule90

    31. January 2015 um 22:33

    Farah Hafez ist Journalistin. In ihrer Freizeit betreibt sie Kampfsport. Bei einem Kampf verletzt sie ihre Gegnerin so sehr, dass diese ins Krankenhaus muss. Dort will Farah sie besuchen, doch sie kommt nie bei ihr an. Denn in der Notaufnahme trifft sie auf einen schwerverletzten, von einem Auto angefahrenen Jungen, der traditionelle afghanische Mädchenkleidung trägt. Sie spricht als Einzige seine Sprache und dolmetscht spontan. So baut sie eine enge Bindung zu ihm auf. Sie hat auch eine Erklärung für die Kleidung des Jungen: In ihrem Heimatland Afghanistan werden kleine Jungen so verkleidet und an reiche Männer als Sexsklaven verliehen. Farah fährt zu der Unfallstelle um mehr über den Jungen und sein Schicksal zu erfahren. Dort trifft sie auf die beiden ermittelnden Polizisten, Joshua Calvino und Marouan Diba. Alle drei beginnen gemeinsam zu ermitteln. Es wird immer deutlicher, dass Diba massive private Probleme hat und diese nicht mehr in den Griff bekommt. Er wird erpresst und dies wirkt sich auf seine Polizeiarbeit aus, doch er spricht mit niemandem drüber. Wie weit wird Diba gehen? Farah recherchiert immer intensiver und stößt dabei auf ungeahnte Fakten. Die ganze Geschichte ist größer, als sie alle gedacht hatten. Schon bald ist der Junge nicht mehr der Mittelpunkt in dem Ganzen. Die Recherchen und damit auch die Ermittlungen finden schon bald nicht mehr nur in den Niederlanden statt, sondern auch in Russland, wo es einige ungeahnte Wendungen in dem Fall gibt. Mir hat dieses Buch von Beginn an sehr gut gefallen, da es sich mit einem Thema beschäftigt, welches ich für einen Thriller nicht ganz alltäglich finde. Kindermissbrauch im Zusammenhang mit Kinderhandel ist eine schlimme Sache und das wird dem Leser hier sehr deutlich. Doch noch deutlicher wird auch ganz schnell, dass dieser Kinderhandel nur die Spitze des Eisberges ist. Schon sehr bald wird klar, dass auch politisch nicht immer alles korrekt ist. Ich war etwas irritiert, als die Geschichte immer politischer wurde und der Junge und sein Schicksal scheinbar nur noch Beiwerk waren. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Und doch passt es sehr gut zusammen. Der Junge gilt als Bindeglied zwischen allen Beteiligten. Dieses Buch hält für den Leser eine ganze Menge Überraschungen bei, die einem oft den Atem stocken lassen um kurz darauf wieder durchatmen zu können. Manchmal zu recht und manchmal auch nicht. Dies gibt dem Buch eine ungemeine Spannung, die den Leser von Kapitel zu Kapitel treibt ohne dass er das Buch aus der Hand legen kann. Über das Ende bin ich mir etwas unschlüssig. Es ist sehr offen gehalten und es werden nicht alle Fragen abschließend geklärt. Das mag an der Tatsache liegen, dass dieses Buch der Auftakt zu einer Trilogie ist. Dieses Ende hat mich eindeutig neugierig auf die folgenden Bücher gemacht aber auch etwas enttäuscht. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas geschlossener endet. Dennoch freue ich mich, wenn ich (hoffentlich schon bald) die Fortsetzung in der Hand halte und mich von dem Buch in ferne und doch wieder so nahe Welten entführen lassen kann.

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  • Schmetterling im Sturm

    Schmetterling im Sturm
    Tamaru

    Tamaru

    17. January 2015 um 06:25

    Ein Junge wird auf einer abgelegenen Straße in Amsterdam angefahren und schwer verletzt liegengelassen. Als man ihn ins Krankenhaus bringt ist durch Zufall die Reporterin Farah Hafez vor Ort. Sie erkennt sofort dass der Junge in Mädchenkleidung Opfer eines afghanischen Rituals ist, von dem sie glaubte, dass dieses nur in Afghanistan bekannt ist. Farah beginnt zu ermitteln und mit Hilfe der Polizei entdeckt sie, das hinter allem ein internationales Netzwerk aus Korruption und Pädophilen steht. Das Buch beginnt sehr spannend, aber nach dem ersten Drittel fängt es an total verwirrend zu werden. Zu viele Handlungsstränge und Personen, von dem Jungen und seinem Hintergrund erfährt man nichts mehr. Stattdessen springt die Geschichte nach Moskau und Johannesburg und läßt jegliche Spannung auf der Strecke. Es ist einfach zuviel in diese Geschichte hineingestopft worden, deshalb ist es nicht flüssig zu lesen und macht es schwer in die Geschichte einzutauchen. Farah und Calvino, einer der Polizisten, kommen zwar sehr sympathisch rüber, können das Buch aber auch nicht mehr retten. Vielleicht wird der zweite Band besser.

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  • Empfehlenswert

    Schmetterling im Sturm
    IvonneL

    IvonneL

    04. January 2015 um 20:00

    Zusammenfassung Inhalt: Niederlande, Amsterdam. Farah Hafez, eine Journalistin mit afghanischen Wurzeln, bekommt durch Zufall mit, wie ein schwerverletztes Kind ins Krankenhaus eingeliefert wird. Angeblich soll es durch einen Verkehrsunfall die Verletzungen davon getragen haben. Aber: Das Kind hatte traditionelle Mädchenkleidung an. Es erinnerte Farah an ein afghanisches Ritual. Sie ahnt böses. Emotional ist sie dem Kind sehr verbunden. Ein unsichtbares (afghanisches) Band lässt sie mehr Gefühl zu diesem Kind aufbauen, als ihr gut tut. Sie nimmt auf eigene Faust erste Recherchen auf. Nicht bewusst, was sie damit auslöst. Sie sticht in ein Wespennest, einem Kinderhändlerring. Sie wird mit Ihrer Verbissen selbst zur Zielscheibe. Aufmachung: Das Cover finde ich ansprechend und wird dem Titel gerecht. Auf dem Cover ist ein einzelner Schmetterling sowie Blutstropfen zu sehen. Der Hintergrund ist grau schraffiert. Alles in allem wird der Leser zur eigenen Phantasie angeregt. Der Klapptext ist ausreichend und spannend beschrieben. Der Leser kann somit den ersten Eindruck zu diesem Buch gewinnen und wird neugierig auf „Mehr“ gemacht. Der Schriftsteller schreibt flüssig und man kann das Buch gut lesen. Aufgeteilt ist das Werk in Fünf Teile, die sehr gut gegliedert sind. Es ist der Erste Teil einer Trilogie. Das Buch umfasst 569 Seiten. Persönliches Fazit: Ich fand das Buch und die Geschichte sehr spannend. Politik spielt hier eine große Rolle. Ich war von Anfang an in die Geschichte involviert. Ich konnte mich gut in Farah hineinversetzen. Die Beschreibung der einzelnen Schauplätze waren sehr detailliert. Leider empfand ich es manchmal zu langatmig. Auch die Ausschweifungen störten meinen Lesefluss ab und zu. Gewünscht hätte ich mir, das die Geschichte und Hintergründe zum verletzten Kind mehr Gewicht gefunden hätten. Ich werde auf jeden Fall die zwei weiteren Teile lesen, werde mir aber damit ein wenig Zeit lassen. 569 Seiten sind doch sehr viel :)

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  • Schmetterling im Sturm

    Schmetterling im Sturm
    echidna

    echidna

    30. December 2014 um 20:11

    Ich hab mir sehr viel von diesem Buch versprochen, weil die Story wirklich gut und interessant klang. Nach der Lektüre war ich allerdings ziemlich enttäuscht. Mir hat das Buch nicht wirklich gut gefallen. Ich hab schon ungefähr die Hälfte des Buches gebraucht, um überhaupt einigermaßen mit den Charakteren warm zu werden. Es hat mich gestört, dass die meisten, vor allem auch die Protagonistin Farah, wie wandelnde Klischees rübergekommen sind. Farah, die starke Frau, die in alles ihre Nase stecken muss und dabei von allen Männern angehimmelt wird. Wie oft wird betont, wie umwerfend sie aussieht und wie hochsensibel sie ist? Von dieser Hochsensibilität merkt man allerdings wenig, bis auf dass sie zweimal von etwas träumt, das auch völliger Zufall sein könnte. Das hat mich absolut nicht überzeugt. Vor allem bei Farah merkt man meiner Meinung auch stark, dass der Autor ein Mann ist, der versucht eine Frau zu schreiben. Es kommt oft einfach krampfhaft rüber. Am schlimmsten fand ich aber noch den jungen Kommissar Calvino, das Klischee schlechthin: er wird als junger, fitter, gut aussehender Mann beschrieben, der gut vor einem an der Kasse im Bio-Supermarkt stehen könnte. Das entgegengesetzte Klischee von Diba, dem älteren, dickeren Kommissar. Da war nichts Interessantes an den Charakteren, das mich neugierig gemacht hat. Ich konnte keinen Draht zu ihnen aufbauen und letztendlich waren sie mir deshalb auch egal. Die Story an sich ist zwar gut und hat durchaus Potential, aber an der Umsetzung hapert es. Spannung kommt so gut wie nie auf. Das gesamte Buch erscheint mir mehr als eine Aneinanderreihung von Geschehnissen. Die Gefühle und Gedanken kommen insgesamt viel zu kurz oder wirken krampfhaft erzwungen. Daher bin ich wahrscheinlich auch mit den Charakteren nie wirklich warm geworden. Es wirkt alles platt und klischeehaft und gewinnt kaum an Tiefe. Mit dem Schreibstil komme ich auch nicht klar. Mir kommt es vor, als wäre dies ein Drehbuch für eine Serie, wie Alarm für Cobra 11. Dafür wäre das Buch echt gut geeignet. Besonders im letzten Drittel wird dies maßlos übertrieben. Es ist ja schön, dass versucht wird durch diesen schnellen Szenewechsel Spannung aufzubauen, aber leider funktioniert das nicht, weil es zuvor vernachlässigt wurde, die Tiefe in die Geschichte hinein zu bringen. Es wird einfach Szene an Szene hintereinander weggeschrieben, ohne dass Spannung aufkommt. Was ich mich auch gefragt hab, warum fängt am "Höhepunkt" der Geschichte plötzlich der Himmel an zu bluten? Das wird nie aufgeklärt und lässt alles nur noch absurder wirken. Oder hat das irgendeine große, symbolische Bedeutung, die ich (wie wahrscheinlich vieles an diesem Buch) einfach nicht verstanden hab? Zwei Sterne gibt es für die Story. Von allem anderen war ich leider enttäuscht.

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  • Leider etwas langatmig und zu ambitioniert

    Schmetterling im Sturm
    bieberbruda

    bieberbruda

    26. December 2014 um 12:50

    Was spannend begonnen hat, wurde mit der Zeit leider etwas langatmig und ambitioniert. Zur Story: Die Journalistin Farah Hafez ist in Afghanistan geboren, aber letztendlich in den Niederlanden aufgewachsen. Als sie bei einem Kampfsportwettbewerb ihre Gegnerin verletzt, fährt sie ins Krankenhaus um diese zu besuchen. In der Notaufnahme wird zur gleichen Zeit in kleines "Mädchen" eingeliefert: Geschminkt und in traditionellen Gewändern gekleidet, wurde das Mädchen, das eigentlich ein Junge ist, von einem Auto angefahren und lebensbedrohlich verletzt. Da der Junge nur Arabisch spricht, springt Farah als Dolmetscherin ein. Der Junge scheint Opfer eines alten afghanischen Rituals geworden zu sein (kleine Jungen werden als Mädchen verkleidet und sexuell missbraucht). Farah beginnt zu ermitteln und gerät immer tiefer in einen internationalen Kreis von Korruption und Pädophilen... Meine Meinung: Das Buch beginnt sehr spannend und nimmt auch immer mehr Fahrt auf. Leider wird es nach etwa einem Drittel aber immer verwirrender, denn es werden zu viele Handlungsstränge, Ort und Personen in die Geschichte mit einbezogen. Dazu kommt dann noch ein kleiner journalistischer Grabenkampf (den ich aber sehr interessant fand). Leider blieb auf Dauer jedoch die Spannung auf der Strecke, denn das Buch ließ sich nicht mehr flüssig lesen, weil der Autor zu ambitioniert war und einfach zu viel Input einbringen wollte (Pädophilie, Korruption, Politik, Spielsucht etc.) . Schade, denn das Buch ist ja der Auftakt für eine Trilogie - er hätte sich also mehr Zeit lassen können. Der "Showdown" am Ende des Buches wirkte dann leider recht aufgesetzt: Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und vieles bleibt unklar. Was ich besonders schade finde: Der kleine Junge wurde nur noch am Rande erwähnt. Ich hätte mir viel mehr Hintergrundinformationen über ihn gewünscht. Fazit: Das Buch wurde zunehmend verwirrender und war mir zu langatmig. Der Autor scheiterte an den vielen Orten, Personen und Handlungssträngen. Da mir aber das erste Drittel sehr gut gefallen hat, gebe ich dem Buch trotzdem 3 Sterne.

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  • Schmetterling im Sturm

    Schmetterling im Sturm
    vormi

    vormi

    30. November 2014 um 18:31

    Auf einer abgelegenen Straße in Amsterdam wird ein schwerverletztes Mädchen gefunden, von einem Autofahrer angefahren und liegengelassen - Fahrerflucht. Erst als die Notärztin mit den ersten Maßnahmen begonnen hat wird allen klar, daß es sich in Wirklichkeit um einen als Mädchen verkleideten Jungen handelt. Und was dieses eine Ereignis alles bewirken kann, wie groß die Kreise sind, die es nach sich zieht ist bemerkenswert - eine gute Idee von dem Autor Walter Lucius. Ein multikultureller Krimi, der viele brisante Themen in's Visir nimmt, leider für meinen Geschmack schon fast zu viele Themen. Dem Autor ist es gelungen, seine Figuren durchaus zu realistische Personen zu formieren, mal sympathisch - mal nicht! Es geht um Personen und Handlungsstränge, die sich fast ausschließlich alle um den Jungen und sein Schicksal formieren. Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen. Es ist fast durchgehend sehr spannend und interessant geschrieben.

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  • Vorabendserie in Buchform

    Schmetterling im Sturm
    progue

    progue

    Die Leseprobe war vielversprechend. Ging es doch um Farah Hafiz, welche die Kampfsportart Pencak Silat betreibt und bei einem Wettkampf ihre Gegnerin verletzt. Als sie diese Frau im Krankenhaus besucht, kommt sie mitten in einen Notfall. Ein kleiner Junge in Mädchenkleidern wird nach einem schweren Unfall eingeliefert, und sie erkennt sofort, worum es geht. Stammt sie doch selbst aus Afghanistan und erkennt die traditionelle Kleidung eines Rituals, bei dem kleine Jungs von Männern missbraucht werden. Als Journalistin und vor 30 Jahren vorm Krieg aus ihrer Heimat geflohen ist es ihr ein Bedürfnis herauszufinden, wer die Hinterleute bei diesem Verbrechen sind. Doch je mehr sie darüber hinausfindet, desto größer werden die Kreise, welche sich bis in die Kriminalpolizei, die Wirtschaft und die Politik ziehen. Weitere Erzählstränge befassen sich mit den ermittelnden Polizisten, mit weiteren Journalisten, mit Geschehnissen am anderen Ende der Welt (Südafrika) und nicht zu vergessen den obligatorischen Bösewichten aus Russland. Das hätte auch alles spannend und interessant sein können, zumal mit dem Thema Kindesmissbrauch extrem gutes und wichtiges Ausgangsmaterial geschaffen wurde. Doch irgendwann - so hatte ich den Eindruck -, muss sich der Autor überlegt haben: Ach, das ist doch alles langweilig, wen interessiert das schon? Das muss aufgepeppt werden: mit tragischen Vergangenheiten, mit Flüchtlingen aus Afghanistan, mit korrupten Bullen, Verbrechern, die plötzlich ein Gewissen entwickeln, mit Seelenwanderung und außerkörperlichen Erfahrungen, mit Traumata nach Kriegshandlungen und und und. Dazu wird tief in die Kitschkiste gegriffen: der mürrische, hässliche, korrupte Bulle, der gutaussehende, feinsinnige, gerechte Bulle, die gehässige, blonde, botoxgespritzte Reporterin, die naive Ärztin, die orientalische Superfrau, in die alle Männer verliebt sind, weil sie nicht nur unglaublich schön, sondern auch unglaublich taff und clever ist. Dazu wurden noch feuchte Männerträume ausgelebt. Die Frauen waren immer geil und willig, die Männer, die bei diesen Frauen zum Zug kamen, immer großartige und sensible Liebhaber. Die Reaktionen der meisten Protagonisten waren bestenfalls ... überraschend. Die Polizei kommt nicht auf die Idee, rechts und links eines Waldes, durch den eine Straße führt, und auf welcher ein etwa siebenjähriger Junge angefahren wird, mal nachzusehen, ob sich was findet, was auf die Anwesenheit des Jungen deutet. Was dachten sie denn, wo der herkommt? Aus einer Seifenblase geplatzt? Vom Flugzeug abgesprungen? Nein, stattdessen wird Farah bewundert, weil sie auf diesen naheliegenden Gedanken kommt. Und Farah ... na ja. Die ganze Zeit wird über sie ausgesagt, wie toll sie ist, wie schön, wie gut, wie sanft. Die ist so gut, dass sie bei der erstbesten Gelegenheit ihren superverständnisvollen Freund betrügt und dann mit großen Kinderaugen dasteht und fragt: Aber was hast du denn? Ich hab's dir doch gebeichtet und ich habe dich gaaaaaaaaaanz doll lieb! Zu dem ganzen Mischmasch fügen wir noch ein bisschen Peng und Bumm und Explosionen aka Alarm für Cobra 11 hinzu, dann ist die literarische Mahlzeit angerichtet. Fazit: Leider entpuppte sich diese kriminalistische Mahlzeit als Fastfood in einer vor Klischee triefenden Tüte, auf der kleingedruckt "Mängelexemplar" stehen müsste.

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    • 6
  • Ganz anders als erwartet

    Schmetterling im Sturm
    Maritahenriette

    Maritahenriette

    07. November 2014 um 21:30

    Erster Teil der Heartland -Triologie Farah Hafez, Journalistin mit afghanischen Wurzeln, betreibt Kampfsport. Bei einer Sportgala verletzt sie ihre Gegnerin, sodass diese ins Krankenhaus muss. Aus diesem Grund fährt Farah hinter dem Rettungswagen her. Als sie die Klinik betritt wird zum gleichen Zeitpunkt ein Jungein Mädchenkleidung, stark geschminkt und mit reichlich Schmuck behangen eingeliefert. Nach einem Unfall mit Fahrerflucht wurde er schwer verletzt. Farah bemerkt schnell die afghanische Herkunft des Kindes und spricht auf seiner Muttersprache Trost zu. Die Aufmachung des Jungen erinnert Farah an ein Brauchtum ihres Geburtslandes. Dadurch lernt sie die zuständigen Ermittler Marouan Diba und Joshua Calvino kennen. Das Buch mit seinen 569 Seiten ist in fünf Teilen aufgeteilt. Die einzelnen Kapitel sind meist nur einige Seiten lang. Der Sprachstil ist einfach, jedoch nicht anspruchslos.Der Autor kann den Leser durchaus bildlich durch die Geschichte führen. Die einzelnen Protagonisten werden gut charaktisiert , haben aber alle mit ihren unterschiedlichen Vergangenheiten zu kämpfen. Dieses war für mich als Leserin im Verlauf des Buch's das eine oder andere mal zu viel. Der Autor versucht in seinem Buch nicht nur die multikulturellen Protagonisten zu thematisieren , sondern führt uns als Leserdurch Kindesmißbrauch , Kurruptio, Vergewaltigung, Mord und Spielsucht. Die Geschichte spielt in der Niederlande und Russland, streift aber nicht nur Afghanistan. Fazit: Nach meiner Meinung bekomme ich auf 569 Seiten recht viel Information, welche mir teilweise zu viel waren. Das Buch fängt am Anfang spannend an, verliert diese teilweise um am Ende mit einem überaschenden Ausgang zu kommen. Fragen bleiben offen und machen neugierig auf den zweiten Teil. Trotzdem ein tolles Buch und sehr zu empfehlen.

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  • Meine Meinung zu: "Schmetterling im Sturm" von Walter Lucius

    Schmetterling im Sturm
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    07. November 2014 um 20:55

    Wow! Das war das erste, was mir nach dem Lesen eingefallen ist. Was für eine Story. Da ist z.B. Farah, Reporterin. Als sie bei einem Kampf ihre Gegnerin schwer verletzt, ist sofort klar, dass sie diese im Krankenhaus besuchen muss. Dort trifft sie in der Notaufnahme auf einen Jungen, der jedoch in Mädchenkleidung schwer verletzt eingeliefert wird. Farah erkennt darin, dass dieser Junge wohl Männern dienen muss. Sie möchte wissen, was genau passiert ist und forscht nach. Aber auch die Polizei ermittelt. Jedoch möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, da es sich wirklich lohnt, dieses Buch selbst zu lesen. Verraten kann ich allerdings, dass es sich hierbei um den ersten Teil der Heartland Trilogie handelt. Wir dürfen also gespannt sein.

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  • Zu viel gewollt, aber gut geschrieben

    Schmetterling im Sturm
    Ritja

    Ritja

    27. October 2014 um 19:13

    „Schmetterlinge im Sturm“ ist ein spannender und sehr gut geschriebener Thriller, der einige brisante Themen anpackt. Leider hat sich Walter Lucius, aus meiner Sicht, zu viel vorgenommen. Ich bin normalerweise ein großer Fan von mehreren verschiedenen Handlungssträngen, die sich dann zu einer großen finalen Geschichte verbinden. Lucius hat aber zu viele Nebenschauplätze und Handlungsstränge eröffnet und verliert dabei den Überblick. Ich fand es schade, dass die Geschichte um den verletzten Jungen und seinem Schicksal so wenig Platz gegeben wurde. Es wurden immer mehr politische Themen eingefügt und am Ende waren einfach zu viele offene Fragen und bei manchem Strang ein zu abruptes Ende. Das letzte Drittel des Buches fand ich auch nicht sehr gelungen. Die wüsten „Actionszenen“ haben mich zu sehr an amerikanische Blockbuster erinnert…höher, schneller, weiter. Für mich war das ein Bruch mit den vorherigen Seiten und begeisterte mich leider nicht. Auch das Ende war mir zu schnell und ohne wirklich befriedigenden Ergebnis gekommen. Vielleicht will sich Walter Lucius mit dem Ende ein kleines Hintertürchen offen halten, um eine weitere Geschichte rund um die Journalistin zu stricken.   Was mir an diesem Buch jedoch gefallen hat, war der Schreibstil von Walter Lucius. Er lässt sich leicht und schnell lesen und man ist schnell in der Geschichte drin. Schon aus diesem Grund würde ich durchaus noch einmal ein Buch von ihm in die Hand nehmen.

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