Brot

von Walter Mayer und Alexandra Klobouk
4,8 Sterne bei14 Bewertungen
Brot
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SteffiZis avatar

Interessant, informativ und sehr unterhaltsam! Nur mit Hunger sollte man nicht weiter lesen...

peedees avatar

Eine Liebeserklärung an das Brot - klare 5 Sterne für das etwas andere Brot-Sachbuch.

Alle 14 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Brot"

Brot riecht nach Heimkommen, nach Familie und Liebe. Brot stiftet Religionen und Revolutionen – und verursacht Zöliakiepanik und Weizenwampenangst. Brot ist Grundnahrungsmittel – und essbare Sehnsucht. Brot ist eine Metapher. Brot ist universell. Was erzählt Brot über die Menschen, die es essen, und über die Verhältnisse, in denen es gebacken wird? Was findet man, wenn man dem Duft des Brotes folgt?
Walter Mayer macht sich auf die Suche danach, was sich hinter der Universalie Brot verbirgt: Er schreibt über Gluten und gierige Saatgutkonzerne, über liebevoll gehegte Sauerteigkulturen und die wundersame Brotvermehrung im Neuen Testament. Er lässt sich von Sarah Wiener die Grundlagen des handwerklichen Backens erklären, spricht mit dem Ernährungsminister Christian Schmidt und interviewt den Brotmilliardär Heiner Kamps. Er fährt zu Bäckerinnen und Bäckern in die Berge von Albanien, in die Medina von Marrakesch, in die moorige Landschaft um Edinburgh und in die österreichischen Alpen. Und am Ende führt ihn seine Entdeckungsreise in die Küche seiner Mutter, der Bäckerstochter – immer auf der Suche nach dem Duft des Lebens.
Dieses wunderbar illustrierte Geschenkbuch ist eine fein abgewogene Mischung aus Reportage, Kulturgeschichte und Familienmemoir und eine Liebeserklärung an das Brot. Wie das duftet!
»Meine Nase nahm aufs Intensivste einen ganz besonderen Duft wahr. Etwas kümmelig Feines, etwas Roggen-Kräftiges, etwas staubig Warmes und zugleich etwas umfassend Zufriedenstellendes. Ein Geruch setzt sich, wenn er die Nasenzellen schwingen lässt, ja aus mindestens 400 Komponenten zusammen. Carsten hatte frisches Brot gebracht.«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783458177258
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:277 Seiten
Verlag:Insel Verlag
Erscheinungsdatum:11.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    LimaKatzes avatar
    LimaKatzevor 7 Monaten
    Riechen ist Tasten des Herzens. (Buchzitat)

    Klappentext:

    „Brot riecht nach Heimkommen, Erwartetwerden. Brot riecht nach Liebe und Familie.“

    Was findet man, wenn man dem Duft des Brotes folgt? Was erzählt Brot über die Menschen, die es essen, und über die Verhältnisse, in denen es gebacken wird?
    Das verrät uns der Journalist Walter Mayer in dieser fein abgewogenen Mischung aus Reportage, Kulturgeschichte und Familienmemoir, die reich ist an erlesenen Fakten, Lieblingsrezepten, außergewöhnlichen Interviews und vorzüglichen Illustrationen von Alexandra Klobouk.


    Inhalt und Fazit:

    Brot gehört bis zum heutigen Tag zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, doch Brot ist so viel mehr als nur ein Lebensmittel. Genau das macht der Autor Walter Mayer in seinem Buch mehr als deutlich. Brot hat eine lange Geschichte, die weit zurückreicht. Es duftet nach Geborgenheit und Wärme, weckt Heimatgefühle und Kindheitserinnerungen. Wer von uns hat nicht als Kind heimlich von der frischen und knusprigen Kruste genascht? Brot steht aber auch für Brauchtum und Tradition. Beispielsweise schenkt man neuen Nachbarn gerne Brot und Salz. Das symbolische Geschenk soll im neuen Heim vor Schaden bewahren und für Wohlstand und Wohlergehen sorgen.

    Auch in der Religion kommt dem Brot immer wieder eine wichtige Bedeutung zu. Brot war in früheren Zeiten ein Symbol der Götter. So huldigten die Griechen Demeter, der Göttin für die Fruchtbarkeit der Erde und des Getreides. Wie in den meisten Ackerbaukulturen bildete das Brot auch in biblischen Zeiten das wichtigste Nahrungsmittel. Eine gute Getreideernte sicherte bei Sumerern, Ägyptern, Israeliten, Persern, Griechen und Römern das Überleben. Eine schlechte Ernte führte zu Hungersnot und Tod. In der Bibel wird Brot zudem als symbolische Nahrung verstanden, die nicht nur den Leib, sondern auch die Seele nährt und stärkt.

    Heutzutage ist das industriell hergestellte Brot zu einer preiswerten und jederzeit verfügbaren Massenware geworden. Doch die Faszination des Brotbackens, sowie die Qualität und der Duft eines frisch gebackenen Brotes sind damit nicht zu ersetzen. Von den ganzen Zusatzstoffen, die bei industriell hergestellter Backware eingesetzt wird, ganz zu schweigen. Nichts ist so natürlich und gesund wie ein selbstgebackenes Brot, welches im Grunde mit ganz wenigen Zutaten auskommen kann. Doch trotz einfacher Rezeptur ist das Brotbacken eine hohe Kunst, die erst mal erlernt sein will. Und vor allem braucht man Geduld und Zeit, wie Sarah Wiener dem Autor erklärt. Die bekannte Fernsehköchin ist eine leidenschaftliche Verfechterin für eine gesunde Lebensweise. Mit ihr führte der Autor sein erstes Interview für dieses Buch und wurde prompt für eine Nachtschicht in der eigenen Bäckerei eingeladen.

    Für die Suche nach dem Duft des Brotes begibt sich der Autor auf eine lange und lehrreiche Reise. Er interviewte Bäcker aus Österreich, Albanien, Marokko und Schottland. Aber er sprach auch mit dem Inhaber der umsatzstärksten Bäckereikette Deutschlands und sogar mit einem Ernährungsminister. Wie es überhaupt zu diesem Buch kam und wo ihn seine Suche nach dem Duft des Lebens letztendlich hinführte, all das und so viel mehr erfährt man in diesem wunderbaren Buch auf äußerst abwechslungsreiche Art und Weise. Der sehr lebendige Schreibstil sorgt dabei für viel Lesefreude und Kurzweil. Die Begeisterung des Autors spiegelt sich in seinen Texten komplett wider und das macht dieses Buch zu einem leidenschaftlichen Plädoyer, ja fast zu einer Liebeserklärung für ein Lebensmittel, dem gar nicht genug Wertschätzung entgegengebracht werden kann. Die äußerst gelungenen Illustrationen von Alexandra Klobouk machen ebenfalls Spaß und runden das Gesamtbild sehr schön ab. Und der hochwertige Leineneinband ist beinahe so, als wolle man dem wichtigen Inhalt des Buches und dem Brot ansich Respekt zollen.

    „Brot“ ist ein hervorragend recherchiertes Sachbuch und unterhaltsamer Erfahrungsbericht zugleich. So macht die Erwerbung von neuem Wissen große Freude und prägt sich vielleicht sogar besser ein. Ich denke, ich kann versprechen: Selbst wer noch nie ein Brot gebacken hat, bekommt spätestens am Ende des Buches große Lust dazu. Sehr gerne empfehle ich diese Lektüre weiter und vergebe bei so vielen Vorzügen die wohlverdienten fünf Sterne.

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    peedees avatar
    peedeevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Liebeserklärung an das Brot - klare 5 Sterne für das etwas andere Brot-Sachbuch.
    Eine Liebeserklärung an das Brot

    Walter Mayer, geb. 1959 in Salzburg, hat sich auf die Suche nach dem Duft des Lebens begeben, dem Brot. Seine Gross- und Urgrosseltern waren Bäcker und so ist seine Liebe zum Brot quasi angeboren. Seine zweijährigen Buchrecherchen führten in u.a. nach Schottland, Albanien, Marokko oder auch in seine alte Heimat Salzburg. Das Buch gestalterisch verschönert hat Alexandra Klobouk, Kulturillustratorin und Autorin.

    Erster Eindruck: Das Buch ist aussergewöhnlich schön gestaltet. Der leinenartige Einband mit dem schön gezeichneten Brot auf dem Cover, Autorenname und Buchtitel sind geprägt, ein Lesebändchen. Im Innern des Buches dominieren die Farben Schwarz und Orange. Zahlreiche schöne Illustrationen – das Buch hebt sich definitiv vom Gewohnten ab.

    „Brot riecht nach Heimkommen, nach Familie und Liebe. Brot stiftet Religionen und Revolutionen – und verursacht Zöliakiepanik und Weizenwampenangst. Brot ist Grundnahrungsmittel – und essbare Sehnsucht.“ So beginnt Walter Mayer das aussergewöhnliche Sachbuch. Nun gut, es ist nicht das erste Sachbuch über Brot und es wird auch nicht das letzte sein. Aber was ist nun so aussergewöhnlich daran?
    Der Autor nimmt den Leser mit zu einem Backkurs in Schottland, auf die Alp in Österreich, nach Marrakesch. Er besucht auch Bäckereien in Berlin-Kreuzberg oder seiner alten Heimat Salzburg. Er erzählt witzige Anekdoten über Brot, wie z.B. seine ersten Backversuche mit selbstgezüchteten Sauerteig oder die zehn Brotrekorde. Weiter hat er u.a. Sarah Wiener – die im gerade auf den Kopf zu sagte, dass er von Brot keine Ahnung habe – und Heiner Kamps, den „Milliardenbäcker“, interviewt. Auch die Historie des Brotes wird erzählt: Welche Bedeutung hatte das Brot früher für die Menschen – welche hat es heute? Wird heute anderes Brot gegessen als früher? Warum verkauft Israel jedes Jahr seine Getreidevorräte an einen arabischen Muslim?
    Zwei interessante Fakten: 1. „Neben dem entblössten Busen ist Gebackenes das meistgemalte Motiv der Kunstgeschichte. Brüste und Brot sind die Basis unseres Begehrens“ (S. 103); 2. Ägypten ist das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Brot.
    Sauerteig, Zusatzstoffe im Brot, Handwerk, Tradition, Hightech-Ofenlader, Backstrassen, Etagenofenbeschickungsmaschinen (tolles Wort, oder?) sind nur einige der in diesem Buch behandelten Stichworte.

    „Alles braucht Zeit, um zu reifen. Das Brot. Das Geschäft. Der Charakter.“ (Sarah Wiener)

    Das Buch hat mir sehr gefallen und ich vergebe hier sehr gerne 5 Sterne und meine Leseempfehlung für das etwas andere Brot-Sachbuch. Es ist eine wahre Liebeserklärung an das Brot.

    Kommentare: 2
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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch über die Geschichte des Brotes. Fakten, Anekdoten und Witz.
    Interessante, lehrreiche und unterhaltende Geschichte über unser aller Brot

    Walter Mayer formuliert den Brotduft sehr gut: „Brot reicht nach Heimkommen, Erwartetwerden. Brot riecht nach Liebe und Familie.

    Die Heimat des Brotes ist wohl Ägypten. Ein gutes Brot braucht nur Mehl, Wasser und Salz. Interessant: in einem Kilo Mehl befinden sich 28.000 Weizenkörner.

    Das Brot befindet sich stets im Wandel, genauso wie seine Esser. Im Mittelalter galt: je heller das Brot, desto wohlhabender sein Käufer. Heute geht die Tendenz eher zu dunklerem Brot. Am besten auch noch vegan und glutenfrei.

    Gefallen hat mir folgende Aussage: durch Backöfen haben die Menschen die Möglichkeit Brot zu backen. Und wo gebacken wird, werden die Menschen sesshaft. Somit entstehen Dörfer, Märkte und Strukturen.

    Walter Mayer stammt aus einer Salzburger Bäckerfamilie und liebt das Brot. Als er über das Thema Brot nachdenkt, wird ihm schnell klar, dass dies keinesfalls langweilig und trocken wie altes Brot ist. Aus seinen Überlegungen ist dieses wunderbare Buch geworden. Mit vielen Interviews und Reportagen schafft Mayer es dem Leser das Brot in all seinen Facetten näherzubringen. Neben Fakten finden wir auch immer wieder passend eingebaute witzige Stellen und vor allem kommen andere Menschen zu Wort und erzählen Walter Mayer und auch uns ihre Brotgeschichte. Und dies über die Welt verteilt. Er trifft unter anderem Sarah Wiener und Heiner Kamps. Er backt zusammen mit Bäckern in den albanischen Bergen Brot. In Marrakesch findet er nicht nur neue Brotrezepte, sondern auch eine zweite Heimat. Mayer sagt: „Jedes Brot hat eine Story.“ Während dem Lesen wird einem dies sehr bewusst. Wieso essen wir eigentlich das Brot, das wir essen?

    Nach der Lektüre dieses Buch hat der Leser nicht nur Lust auf frischgebackenes Brot (Rezepte innenliegend), sondern kennt die Herkunft und Entwicklung des Brotes. Weiß wie sich der Brotofen entwickelte und wie er funktioniert und wie das Mehl in unsere Küchen kommt. Sogar die Kunst interessiert sich für Brot!

    Walter Mayer behandelt nicht nur die schönen Seiten der Brotwirtschaft. Er zeigt auch die Schattenseiten auf. Zum Beispiel werfen wir in Deutschland jährlich 500.000 Tonnen Brot in den Müll. Dieses Brot wird als neues Heizmittel gehandelt, doch bis jetzt ist dies nicht der Fall. In Deutschland schließen immer mehr Bäckerei, um genau zu sein: jede Woche eine. Warum? Weil alle nur noch günstiges Brot wollen und dieses im Supermarkt oder beim Discounter kaufen und dieses von großen Ketten stammt. Diese Brote haben leider nie Bäckerhände gespürt.

    Bei diesem Buch handelt es sich um ein Sachbuch. Dennoch war die Lektüre zu keiner Zeit trocken. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es an einem Nachmittag/Abend durchgelesen. Mayers Schreibstil ist sehr angenehm und er schreibt leicht verständlich. Fakten werden durch persönliche Geschichten oder witzige Einschübe ergänzt. Die Illustrationen von Alexandra Klobouk sind gelungen und untermauern den Text ganz wunderbar. Auch in diesen Illustrationen findet sich gern mal ein bisschen Witz. ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen. Man bereut die Lektüre keineswegs.

    Ich vergebe für dieses Buch volle fünf von fünf Sternen, da es mich sehr gegeistert hat und es mir sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.

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    Sporchies avatar
    Sporchievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dem Brot ein würdiges Denkmal gesetzt
    Unser täglich Brot

    Auf der Suche nach dem Duft des LebensKaum ein anderes Nahrungsmittel ist so tief verwurzelt in unserer Ernährung und unserer Kultur wie das Brot  "Unser täglich Brot" -  "in Lohn und Brot" -  "die letzte Scheibe Brot teilen" Dieses Grundnahrungsmittel ist viel, viel mehr als nur Mittel zum Zweck.Der Geruch und der Geschmack lassen Erinnerungen in uns wach werden, diesem Phänomen versucht Walter Meyer auf die Spur zu kommen.
    Was zeichnet gutes Brot aus? - .. Warum ranken sich gerade um das Brot so viele Geschichten?und ..  Welchen Stellenwert hat es noch in unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft?

    Brot ist  "Spiegel der Welt"  und auch  "Spiegel der Zeit" dies vermittelt er sehr glaubhaft durch sein Buch.
    Ob er nun in seine eigene Vergangenheit eintaucht oder sich in Albanien auf die Suche nach dem besten Börök macht.Dies geschieht immer sehr emotional und berührend - man spürt fast das Mehl und die Hitze der Backstube - wenn er von der Bäckerei seines Großvaters berichtet.Heutzutage muss alles schneller, höher, weiter sein und auch rund um die Uhr verfügbar  - diesen Anspruch haben auch viele in Bezug  auf ihre Ernährung. Oftmals nur durch mindere Qualität erreichbar. 
    Ein Buch das irgendwie alles ist: Reportage - Geschichtsrückblick - politisches Statement - Verbraucherinformation und dabei immer interessant bleibt und gut unterhält.

    Und ganz besonders die Lust auf das selberbacken weckt oder zumindest das eigene Kaufverhalten nachhaltig verändert.Kundige und sehr liebevolle Zeichnungen von Alexandra Klobonk runden dieses wirkliche "Meisterstück" ab 

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    aspecialkates avatar
    aspecialkatevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein würdiges Buch mit individueller Note über ein traditionelles Kulturgut, in dem mehr steckt, als man vermutet.
    Ein besonderes Buch vom ersten Bissen bis zum letzten Brotkrümel!

    Brot von Walter Mayer ist ein Buch der besonderen (Brot)-Sorte, das mich dazu veranlasst hat, darüber nachzudenken, welche Bedeutung Brot für mich persönlich hat. Es verleitet einen dazu, sich selbst auf Spurensuche zu machen. Während man durch das Buch blättert, hat man das Gefühl, dass sich Spuren von Mehl zwischen den Zeilen ertasten lassen. Und immer wieder kommen bei mir selbst Fragen auf wie: Ist Brot zur Selbstverständlichkeit geworden? Was löst der Duft von Brot bei mir aus? Worin liegt der Zauber des Brotes verborgen?

    Die Fakten und Geschichten rund ums Brot haben mich zum Staunen gebracht. Das Leseerlebnis war mit einem emotionalen, nostalgischen Zauber verbunden. Manches kannte ich bereits vom Hören und Sagen, zu vielen Inhalten habe ich jedoch einen neuen Zugang erhalten. Beim Flanieren durch das Inhaltsverzeichnis wird einem bereits bewusst, dass dies ein Sachbuch der humorvollen und außergewöhnlichen Sorte ist. Die gezeichneten Illustrationen sind einfach gehalten, aber sehr kreativ und schmiegen sich wunderbar in das Gesamtwerk ein. Neben Rezepten bringen persönliche, liebevoll verpackte Geschichten von nah und fern zum Schmunzeln. Etwas Wehmut kommt auf, wenn man an die Bäckerei aus Kindheitstagen denkt, die es mittlerweile nicht mehr gibt. Der Wandel der traditionellen Bäckerskunst zur modernen Industrieerzeugung, bringt einem zum Nachdenken. Plötzlich öffnet man die Augen und erkennt, dass Brot ein traditionelles, familiäres Kulturgut ist, für dessen Erhalt man sich selbst einsetzen kann, in dem man selber zum Backen beginnt. Etwas Scham kommt auf, wenn einem bewusst wird, dass man diesem wohlschmeckenden, herrlich duftenden Nahrungsmittel bis jetzt zu wenig Beachtung geschenkt hat.

    Brot ist Tradition und bringt Familien zusammen. Brot sorgt für Emotion, nostalgische Erinnerungen und einem Gefühl von Geborgenheit in der eigenen Backstube. Brot muss wieder ein gegenwärtiges, geschätztes Kulturgut werden. All das und noch viel mehr transportiert Walter Mayer auf seiner persönlichen Spurensuche zu den Wurzeln des Brotes. Mich persönlich hat dieses Buch vom ersten Bissen bis zum letzten Brotkrümel sehr beeindruckt. Die knusprige Brotrinde (Cover) mit einem praktischen Leseband besticht durch einen individuellen Charakter (Brotgewürze der besonderen Art) und umhüllt das liebevoll aufbereitete Wissen mit Rezepten und bezaubernden Geschichten aus aller Welt. Ein wunderschön gestaltetes, besonderes Sachbuch über Brot, das eine emotionale Bindung zum Leser aufbaut und zur Reflexion über das wertvolle Lebensmittel anregt. Es richtet sich an alle Brotliebhaber und an all jene, die sich bis jetzt zu wenig Gedanken über Brot gemacht haben.


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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Hommage an das wertvolle Lebensmittel Brot, das leider heutzutage oft stiefmütterlich behandelt wird.
    Hier bekommt man Lust, ein frisch gebackenes Brot essen zu wollen

    Mit diesem Buch ist dem Autor ein tolles, humorvolles Sachbuch gelungen. Im ersten Moment des Auspackens hatte ich das Gefühl, ein bisschen Mehl zwischen den Seiten zu spüren. Das haptische Empfinden hat mich dann besonders neugierig gemacht.

    Wie in einem überlieferten Rezept sind die Zutaten recht ausgewogen: Man nehme eine Menge Humor, einige Rezepte, ein bisschen Familiengeschichte, herrliche Illustrationen sowie eine Prise Wehmut nach der „guten alten Zeit“ (auch, wenn die gar nicht so gut war). Dann knete man diese Ingredienzien mehrfach gut durch. Anschließend bei gleichmäßiger Temperatur gut durchbacken. Fertig ist das beste Brot der Welt.

    Zusätzlich ist das Buch mit vielen liebenswürdigen Anekdoten garniert.

    Doch bei aller guten Laune, vergisst der Autor nicht, dass es heute Menschen gibt, denen das herkömmliche hergestellte Grundnahrungsmittel leider wegen Glutenunverträglichkeit nicht gut bekommt. Hier weist er auf einige Alternative hin.

    Interessant sind die vielen Ausflüge in nahe und ferne Länder, die oft von unglaublichen Begegnungen erzählen.

    Das Lesen dieses Buches hat mich dazu bewogen, gleich einmal nach einem kleinen Bäcker in der Umgebung Ausschau zu halten. Denn die großen Ketten gehen das Thema Brot backen ja „fabrikmäßig“ an. Leider bin ich aufs Erste nicht wirklich fündig geworden. Das hat mich ein wenig erschreckt bzw. traurig werden lassen. In den 1970er Jahren habe ich auf meinem Schulweg von ca. 2 km mindestens 6-7 Bäckereien gezählt. Jede davon hatte eine andere Spezialität. Heute existiert keine einzige mehr davon.

    Die Aufmachung des Buches (fest gebunden mit Lesebändchen) ist liebevoll und solide. Zusammen mit einem handgemachten Brot, in einem von Hand geflochtenen Körbchen oder in einem Leinentuch eingeschlagen, ist das Buch für Liebhaber von gutem Brot, ein hervorragendes Geschenk.

    Fazit:

    Dieses Buch ist eine Hommage an ein Lebensmittel, dem heutzutage wenig Beachtung geschenkt wird. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    solveigs avatar
    solveigvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr liebevoll gestaltet; unterhaltsam und informativ zugleich!
    Unterhaltsam und lehrreich zugleich

     

    Brot  -  nur ein alltägliches Nahrungsmittel? Wer dem Autor dieses Buches „auf der Suche nach dem Duft des Lebens“ folgt, wird erkennen: Brot bedeutet so viel mehr, es ist „… ein Spiegel der Zeit“ und vor allem „… ein Spiegel der Welt“, wie Walter Mayer es selbst formuliert.

    Den Beweis tritt er auf vielfältige Weise an. So nimmt er den Leser mit auf eine spannende Reise durch die Kulturgeschichte des Brotes. Für die „Memoiren“ des Brotes wirft er einen Blick weit zurück in die Menschheitsgeschichte; vom alten Ägypten, in dem Historiker die Anfänge des Brotbackens vermuten, über das römische Reich und das Mittelalter bis in die Neuzeit. Seine Ausführungen sind dabei keineswegs trocken, sondern, ganz im Gegenteil, äußerst kurzweilig zu lesen. Ebenso lebendig bringt er dem Leser die Brotvielfalt und Backarten Deutschlands und auch anderer Länder nahe und berichtet mit humorvollem Unterton von seinen Erlebnissen mit den Menschen, die er dort trifft. Sein Augenmerk gilt aber noch einem weiteren Aspekt: dem symbolischen Wert von Brot in Religion und Kirche.

    Auch (moderne) Probleme der Glutenunverträglichkeit spricht er an und stellt   -  nach Besuchen in einer Großbäckerei und bei Bäckern, die an alter Backtradition festhalten   -  die gravierenden Unterschiede zwischen Fabrik- und handgeknetetem Brot heraus. Und immer wieder führt ihn das Thema Brot an seine eigenen Ursprünge zurück: in die Bäckerei seines Großvaters.

    Die ideenreiche, liebevolle Gestaltung des Buches mit dem (Brot-)teigig-braunen Leineneinband und dem Lesebändchen entspricht ganz dem Enthusiasmus des Autors. Alexandra Klobouks zahlreiche Zeichnungen bereichern die „Brotbibel“ auf eine unaufdringliche, harmonische Art. Ihre detailreichen Illustrationen lockern den Text (oft in  humorvolle Weise) auf und unterstützen Mayers Erläuterungen, indem sie backunerfahrenen Lesern kompliziert erscheinende Vorgänge verdeutlichen (wie etwa die Entstehung von Sauerteig).

    Mein Fazit: Ein wirklich originelles Buch, informativ und unterhaltsam zugleich!

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    Durga108s avatar
    Durga108vor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Auf der Suche nach dem Duft des Lebens"
    "Jedes Brot ist ein Geschichtsbuch aus Teig"

    Walter Mayer ist ein kleines, feines Buch über Brot gelungen, keineswegs banal, sondern gut recherchiert, tiefgründig und berührend.
    Das im Insel Verlag erschienene Büchlein besticht durch einen Leineneinband mit einer schönen Zeichnung eines duftenden Brotlaibs als Titelbild und Lesebändchen.
    Ich wurde auf das Buch aufmerksam nachdem ich den Trailer https://youtu.be/phzWHzy4qis dazu gesehen habe. Der sympathische Salzburger, selbst Bäckersohn, fand nach jahrelangem Geruchsverlust seinen Geruchssinn wieder und ihm stieg der Geruch vom frisch gebackenem Roggenbrot in die Nase, der in ihm so viel mehr bewegte als Parfum oder sonstige angenehme Gerüche. Auch ich begann nachzudenken, welche Assoziationen und Emotionen der Duft des Brotes bei mir auslöst. Es erinnert mich zum Beispiel an meine Großmutter Luise, die große Laibe im Dorf eigenen Backhaus buk und der ich als Kind dabei warmes Wasser zum Teig goss. Walter Mayer hat nicht nur sauber die Kulturgeschichte des Brotes recherchiert, die sich wie ein spannender Krimi liest, er hat auch Berühmtheiten wie Sarah Wiener oder den ehemaligen Bäckerkönig Heiner Kamps interviewt. Vervollständigt wird die Lektüre durch ausländische Brotgeschichten; Reisen, die der Autor unter anderem nach Albanien, Schottland oder nach Marokko unternimmt. Mayer haut Sätze raus wie: "Brot ist ein Spiegel der Welt." "Brot ist ein Spiegel der Zeit." "Riechen ist das Tasten des Herzens." Oder "Jedes Brot ist ein Geschichtsbuch aus Teig." Ich gebe ihm vollkommen recht!
    Die Lektüre wird durch wunderschöne Illustrationen von Alexandra Klobouk aufgewertet und sie bereitete mir 277 Seiten lang einen wunderbaren Lesegenuss. Deshalb bekommt Brot von Walter Mayer 5 Sternchen von mir.

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    Wedmas avatar
    Wedmavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein schönes Werk, innerlich wie äußerlich. Alles passt wunderbar zusammen und hinterlässt einen runden, stimmigen Eindruck.
    Ein sehr schönes, lesenswertes und informatives Werk!

    Diesem Buch wohnt ein Zauber inne, der sowohl dem Thema an sich als auch der Art, wie es ausgearbeitet und dem Leser präsentiert wurde, zu verdanken ist.

    Zum Autor: „Walter Mayer, geboren 1959 in Salzburg, war nach Stationen bei Tempo, Bunte und Prinz viele Jahre Chefredakteur von BZ und Bild am Sonntag. Er ist gelernter Buchhändler und stammt aus einer Bäckerfamilie. Der Autor lebt in Berlin.“

    Illustratorin: „Alexandra Klobouk, geboren 1983 in Regensburg, ist Kulturillustratorin und Autorin. Ihr letztes Buch Lissabon – im Land am Rand wurde von der Stiftung Bachkunst als eines der „Schönsten deutschen Bücher“ 2016 ausgezeichnet.

    Es ist ein bunter Mix aus wissenswerten Fakten zum Thema Brot, Berichten über Reisen, die als Ziel, neue Brotsorten zu verkosten, anpeilten, Schilderungen der Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen, die sich dem Brotbacken verschrieben haben, Brotrezepten, uvm.

    Der Autor ging dabei sowohl in die Breite als auch in die Tiefe, insb. in der Mitte. Spätestens ab Kap. 6 war ich voll im Bann dieses Buches. Man reiste nach Schottland, Albanien, Salzburg, Marokko und Kreuzberg/Berlin und probierte ungewöhnliche und traditionelle Brote, bereitete Sauerteig zu, knetete den Teig, was einer meditativen Übung laut W. Mayer ähnelt, uvm. Mit einer ehem. DDR Bäckerfamilie unterhielt man sich, wie es damals war, ein Bäcker zu sein, denn ein Privatbetrieb war kaum systemkonform und das Brot so billig gewesen, dass es oft als Tierfutter genommen worden war.

    In einem anderen Kapitel spricht man mit Heiner Kampf über sein Brotimperium von einst, wie er sein Großunternehmen aufgebaut hat und warum er verkaufen musste.

    Im separaten Kap. liest man von einem Versuch eines Interviews mit dem Minister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt. „Ich hatte 15 detaillierte Fragen übersandt und bekam 13 lieblose Antworten.“ S. 211. „Das alles hat, von der ersten Anfrage an, fast ein Jahr lang gedauert. So lange muss man warten, um am Ende in die Röhre zu gucken.“ S. 212.

    Die persönliche Note macht dieses Buch so besonders, die wie ein roter Faden durch das Werk zieht. Walter Mayer stammt aus einer Bäckerfamilie, sein Großvater stand in eigener Bäckerei in Salzburg. Nun versuchte der Autor, das Brotbacken für sich zu entdecken und sprach am Ende seiner Suche mit seiner Mutter über die Dinge, über die er schon lange, wenn überhaupt, mit ihr gesprochen hatte.

    Ich habe das Buch genüsslich Seite für Seite geschmökert und auch nachdem es ausgelesen war, wirkte es noch einige Tage auf mich fort. Diese Bilder, die dabei entstanden waren, die Begegnungen mit spannenden Persönlichkeiten liefen wie ein Kopfkino vorm inneren Auge ab: Da war man wieder in Marokko und schaute zu, wie Fatima Zohra ihr Brot knetet und ihre Lebensgeschichte erzählt; da unterhält man sich mit ihrem Mann, der das Brot von der Schubkarre auf der Straßen verkauft und dabei erklärt, warum das Brot in Marokko billig ist; da ist man wieder in Albanien und probiert die duftenden Böreks. Da ist man bei Monika Drax in Oberbayern. „Die Drax-Mühle ist eine der ältesten Mühlen Deutschlands – und eine der modernesten.“ S. 224. Ihr Lieblingsrezept von Urkornbrot findet man im Anschluss an das lehreiche Gespräch.

    Im allg. Wissensteil findet man u.a. Kurzbeschreibungen von Einkorn, Emmer, Kamut, den Getreidesorten, die in letzten Jahren wieder populärer wurden und sehr gut schmecken. Die schönen Illustrationen in Farbe bilden sie ab, sowie einige Verarbeitungsprozesse, z.B. wie das Mahlen vonstattengeht, oder wie man Teiglinge zu Kaiserbrötchen faltet, oder auch die Zubereitung des Sauerteiges. So hat man alles, was man dazu wissen muss, auf einem Blatt.

    Diese Vielfalt, Abwechslungsreichtum, der Ausführungen gepaart mit kritischen Einlagen, was die heutige Lage der Landwirtschaft in Sachen Weizenproduktion und industrielle Brotherstellungsprozesse in größeren Bäckereien angeht, konnte mich auf der ganzen Linie begeistern.

    Charmant wurde zum Schluss an die Leser appelliert, beim lokalen Bäckerhandwerkbetrieb um die Ecke sein Brot zu holen, statt Luftikus aus den billigen Aufbackshops.

    Das Buch ist toll geschrieben: klarer, schlanker, aussagestarker Schreibstil, der zudem leichtfüßig und leicht humorig rüberkommt, und dem Ganzen das Flair eines guten, gehaltvollen Gesprächs mit einem Freund verleiht.

    Dieses Brotbuch ist auch liebevoll gestaltet: Festeinband aus gespanntem Stoff, deren Oberfläche sich etwas rau wie die Kruste eines darauf abgebildeten Brotes anfühlt. Lesebändchen, farblich auf das Coverbild abgestimmt fehlt keineswegs.

    Fazit: Es ist ein schönes Werk, innerlich wie äußerlich. Alles passt wunderbar zusammen und hinterlässt einen runden, stimmigen Eindruck. Es ist auch sehr unterhaltsam, eignet sich besonders gut für die Leser, die sich dem Sachbücherlesen erst vorsichtig nähern wollen. Perfekt auch als Geschenk für Freunde und Familie.

    5 wohl verdienten Sterne und eine klare Leseempfehlung!

     

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    L
    Lealein1906vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für alle, die schon immer mal alles über Brot wissen wollte =)
    Alles übers Brot

    Wer schon immer mal alles Wissenswerte über Brot erfahren wollte, ist mit diesem Buch genau richtig. Walter Mayer erzählt interessant und mit vielen kleinen Geschichten Fakten über Brot, seine Geschichte, seine Herstellung und vieles weiteres.
    Dazu gibt es die besten Rezepte und tolle Zeichnungen, von denen ich einige gerne als Bild an meine Küchenwand hängen würde, weil sie so schön und liebevoll gezeichnet sind.
    Mayer bringt viel von seiner eigenen Geschichte in das Buch mit rein, was eine persönliche Bindung zum Autor schafft. Man hat zwischendurch oft gar nicht das Gefühl ein Sachbuch zu lesen, so bunt und vielfältig sind die Geschichten, vor allem wenn er uns nach Marokko, Albanien oder Österreich entführt.
    Das Buch überzeugt vor allem durch die vielen verschiedenen Bereiche die angesprochen werden, wie Politik, Wirtschaft, Backer, Geschichte, usw. In jedem Kapitel wird eine neue Facette erläutert. Außerdem gibt es noch kleine Faktenkapitel, z.B. ein kleines Brot-ABC oder Rekorde. Das Layout ist sehr schön gestaltet und man kann dieses Buch eigentlich nur liebhaben.
    Der einzige Kritikpunkt ist, dass das Buch leider nicht nach Brot riecht =D
    Dieses Buch ist für alle Brotliebhaber genau das Richtige und eignet sich sicher auch gut als Geschenk.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten!

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    Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?

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    https://www.lovelybooks.de/leserpreis/

    2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.
    https://www.lovelybooks.de/leserpreis/

    3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet.

    Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.


    Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!

    Wir wünschen euch ganz viel Spaß!

    PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!
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    Eine Liebeserklärung an das Brot

    Brot riecht nach Heimkommen, nach Familie und Liebe. Brot stiftet Religionen und Revolutionen – und verursacht Zöliakiepanik und Weizenwampenangst. Brot ist Grundnahrungsmittel – und essbare Sehnsucht. Was erzählt Brot über die Menschen, die es essen, und über die Verhältnisse, in denen es gebacken wird? Was findet man, wenn man dem Duft des Brotes folgt?

    Diesen Fragen geht Walter Mayer in seinem Buch Brot. Auf der Suche nach dem Duft des Lebens nach. Er schreibt über Gluten und gierige Saatgutkonzerne, über liebevoll gehegte Sauerteigkulturen und die wundersame Brotvermehrung im Neuen Testament. Er fährt zu Bäckerinnen und Bäckern in die Berge von Albanien, in die Medina von Marrakesch, in die moorige Landschaft um Edinburgh und in die österreichischen Alpen. Und am Ende führt ihn seine Entdeckungsreise in die Küche seiner Mutter, der Bäckerstochter – immer auf der Suche nach dem Duft des Lebens. Aber schaut doch einfach, was der Autor selbst über sein Buch erzählt:


    ###YOUTUBE-ID=phzWHzy4qis###

    »Walter Mayers Buch Brot. Auf der Suche nach dem Duft des Lebens ist eine Ode an dieses Lebensmittel.« ZEIT Magazin

    Das klingt gut? Dann schaut mal in unsere Leseprobe »


    Walter Mayer hat eine fein abgewogene Mischung aus Reportage, Kulturgeschichte und Familienmemoir geschrieben. Wenn Ihr Lust habt, diese wunderbar illustrierte Liebeserklärung an das Brot zu gewinnen, bewerbt Euch bis zum 20. September über den »Jetzt bewerben«-Button und beantwortet uns folgende Frage:

    Was verbindet Ihr mit dem Duft von Brot?


    PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...

    Über den Autor: Walter Mayer wurde 1959 in Salzburg geboren und stammt aus einer Bäckerfamilie. Er ist gelernter Buchhändler und war nach Stationen bei »Tempo«, »Bunte« und »Prinz« viele Jahre Chefredakteur von »BZ« und »Bild am Sonntag«. Der Autor lebt in Berlin.



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